Geprüft wurden synthese.json und synthese_teil_01.md bis synthese_teil_10.md (zusammen rund 157.000 Wörter, 214 Quellen).
Zahlen
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Quellen mit inhaltlicher Prüfung gegen Abstract oder Volltext (Titel, Jahr, zitierte Zahlen) | 57 |
| Quellen mit bibliografischer Prüfung (Titel, Jahr, DOI gegen PubMed-esummary) | 204 von 204 mit PMID (10 Quellen ohne PMID: nicht prüfbar) |
| Diagrammwerte gegen die Quelle geprüft | rund 60 Werte aus 20 Diagrammen (Pflicht: 10) |
| Korrigiert | 1 |
| Entfernt | 0 |
Abruf über PubMed E-utilities (esummary, efetch) und Europa PMC; zusätzlich WebFetch auf den Europa-PMC-Volltext für JECS (s16) und die Uran-Studie (s73), weil deren Zahlen nicht im Abstract stehen.
1. Zitat-IDs
Alle [sNN] in allen zehn Teilen (auch Mehrfachklammern) und alle source_id der 46 Diagramme existieren in synthese.json. Fehlende IDs: keine. Jede der 214 Quellen wird im Text zitiert und steht im Quellenverzeichnis.
2. Stichprobe Quellen (inhaltlich)
Zufällig gewählt, mit Zahlenabgleich: s190, s139, s138, s140, s134, s126, s149, s147, s148, s121, s119, s157, s106, s199, s206, s171, s176, s141, s58, s188, s127, s75, s185, s97, s210, s100; s03, s73, s41, s61, s44, s59, s45, s74, s68, s80, s07, s66, s56, s39, s36, s34. Dazu aus der Diagrammprüfung: s201, s192, s95, s110, s129, s67, s214, s63, s109, s53, s113, s16, s05, s203.
Ergebnis: Titel, Jahr, Stichprobengrößen, Punktschätzer und Konfidenzintervalle stimmen mit den Abstracts überein (zum Beispiel Jensen 2004: minus 20,1 % und minus 24,5 %, 1.770 Männer; Storgaard 2003: minus 48 %; Ramlau-Hansen 2007: 19 / 38 / 17 %, p = 0,04 / 0,11 / 0,47, OR 2,16; FEPOS-Rauchen: minus 19 / 24 / 38 / 33 %, FSH plus 25 %; Gurney 2017: OR 1,11 (1,00 bis 1,23); Eletri 2026: OR 1,02 (0,78 bis 1,35) und 1,02 (0,89 bis 1,17); Zhang 2015, Yu 2019, Beck 2023, Hærvig 2022 PFAS, Cirillo 2011, Wilcox 1995). Nur im Volltext stehende Angaben wurden gegen den Volltext geprüft: JECS 57,0 / 22,8 / 13,3 / 4,7 % (Mütter) und 26,4 / 22,4 / 2,5 / 45,2 % (Partner) bestätigt; Uran-Studie 40 mg/l und Schwangerschaftsrate F1 30 % gegenüber 70 % bestätigt.
Bibliografie: Bei keiner der 204 Quellen mit PMID weicht Jahr oder Titel inhaltlich ab. Die drei Meldungen des Abgleichs sind Formalien (Schreibweise "21st century", Übersetzung eines spanischen Titels in eckigen Klammern, DOI in PubMed nicht hinterlegt bei s203).
Nicht prüfbar mit Abstracts: Dosisangaben in einzelnen Tierstudien (zum Beispiel Rogers 2023, DES 1/50/100 µg/kg), die nur im Volltext stehen; unverändert gelassen und im Text bereits als Abstract-/Volltextlage gekennzeichnet.
Korrektur (1)
synthese_teil_01.md, Absatz "Prüfprotokolle der Recherchen": Die Aussage, die Werte minus 36 % (3,9 bis 57) und minus 35 % (8,1 bis 55) für Axelsson 2013 seien im Abstract nicht wiederauffindbar, war falsch. Beide stehen im PubMed-Abstract. Der Satz wurde in eine Bestätigung umgeschrieben (damit entfällt auch der Widerspruch zur Aussage in Abschnitt "Väterliches Rauchen", der Abstract sei überprüft worden).
3. Diagrammwerte (Pflicht 10, geprüft rund 60)
Gegen Abstract geprüft und korrekt: rauchen_konz (Jensen 2004, Storgaard, Axelsson 2013, FEPOS leicht und stark, Ramlau-Hansen), rauchen_zahl, rauchen_aarhus, rauchen_oligo_or, vater_rauchen_zahl (Hærvig 2020, Axelsson 2013 und 2018), analgetika_or, agd_mm (Lind 2017, Shen 2023), pfas_fepos, des_gill (31,5 / 7,8 / 18 / 8 %), levine_steigung, kryptorchismus_or (Yu, Zhang, Beck, Hærvig-Kryptorchismus), seveso (36,3 / 86,3 / 116,9 / 231,1), jecs_rauchen (Volltext). Abweichungen: keine.
4. Wortregel (verbotener Begriff für die Spermienmorphologie)
Suche (ohne Beachtung der Groß- und Kleinschreibung) in allen zehn Teilen und in synthese.json: keine Treffer. Es steht nichts zu entfernen. 14 Stellen verwenden "Flagellum" bzw. verwandte Begriffe.
5. Widersprüche zwischen Kapiteln
Für 26 Schlüsselstudien (Jensen 2004 und 2005, Storgaard, Ramlau-Hansen, Hærvig 2020 und 2022, Axelsson 2013 und 2018, Gill, Wilcox, Seveso, Levine, Aarhus-Alkohol, FEPOS-Alkohol, Cirillo, Gurney, Cambridge, Odense, Yu, Zhang, Kryptorchismus-Kohorte u. a.) wurden alle Zahlen über alle Kapitel verglichen. Keine Studie erscheint mit abweichenden Zahlen. Scheinbare Unterschiede sind unterschiedliche Auswertungen derselben Kohorte und im Text so ausgewiesen: FEPOS 984 (Rauchen), 864 (PFAS), 1.058 (Gesamtkohorte), 986, 1.043 (Teilauswertungen); Schweizer Rekruten 2.523 (s106) gegenüber 2.677 (s34, andere Studie); Levine im Gesamtmodell minus 0,59, bei Unselektierten minus 1,17. Beseitigt wurde nur der interne Widerspruch zu Axelsson 2013 (siehe Korrektur). Die Cirillo-Kohorte (s171) wird in allen Kapiteln einheitlich dargestellt: kein Zusammenhang für Rauchen und Alkohol, aber Kaffee mit Effekt.
6. Kapitel mit geringem Umfang
Wörter je Hauptkapitel: Kurzfassung und Kernaussagen 4.495, Methodik 1.469, Hintergrund 13.357, Metaanalysen 12.261, Beobachtungsstudien 29.075, Klinik/Tier 15.704, Mechanismen 17.693, Dosis-Wirkung 12.449, Sprachräume I 13.192, Sprachräume II 14.890, Widersprüche 10.127, Limitationen 2.408, Offene Fragen 940, Praktische Einordnung 1.185, Glossar 1.107, Quellenverzeichnis 6.379.
Deutlich zu dünn im Verhältnis zu den übrigen Kapiteln:
- Offene Forschungsfragen (940 Wörter, 46 Zitate): kürzestes inhaltliches Kapitel.
- Praktische Einordnung (1.185 Wörter).
- Glossar (1.107 Wörter, 0 Zitate) bei dieser Fachbreite eher knapp.
- Sprachraum Italienisch (Teil 08, rund 1.400 Wörter) und Portugiesisch (rund 1.850) gegenüber Englisch (rund 3.300) und den Sprachräumen in Teil 09 (1.900 bis 2.900 Wörter je Sprache); Ursache ist die kleinere Quellenbasis der Recherche (italienische Recherchedatei 12 KB).
- Methodik (1.469 Wörter) ist ausreichend, aber im Verhältnis zu den 29.075 Wörtern der Beobachtungsstudien knapp.
Teil 04 (Beobachtungsstudien) ist mit 29.075 Wörtern das umfangreichste Kapitel; einzelne Unterabschnitte darin (zum Beispiel 6.5 Feinstaub 361, 12.2 Stärken 125) sind kurz, aber stimmig.
Hinweise
- Die Suche nach Mindestumfängen beruht auf dem relativen Vergleich; im Auftrag war kein fester Wert genannt.
- Der Abgleich erfolgte gegen PubMed-Abstracts und zwei Volltexte; was nur im Volltext steht, ist nur stichprobenhaft belegt.