Mikrobiom und Probiotika · Anhang

Diagramme: Mikrobiom und Probiotika

Alle Werte stammen aus den Quellen. Antippen oder Überfahren zeigt Wert, Konfidenzintervall und Quelle; Serien lassen sich über die Legende ein- und ausblenden.

Probiotika bei idiopathischer männlicher Unfruchtbarkeit: Metaanalyse (4 Studien, 156 Teilnehmer) standardisierte Mittelwertdifferenz (SMD) mit 95-%-Konfidenzintervall
Heterogenität der Probiotika-Metaanalyse (4 Studien) I² in %
Vergleich: nahrungsergänzende und medikamentöse Therapien bei idiopathischer Unfruchtbarkeit (Metaanalyse, 41 RCT, 3615 Männer) standardisierte Mittelwertdifferenz (SMD) mit 95-%-Konfidenzintervall
Bakteriospermie und DNA-Fragmentierungsindex (Metaanalyse, 55 Beobachtungsstudien) mittlere Differenz des DFI (Prozentpunkte) mit 95-%-Konfidenzintervall
Ureaplasma urealyticum bei unfruchtbaren vs. fruchtbaren Männern (Metaanalyse) Odds Ratio mit 95-%-Konfidenzintervall
Mycoplasma hominis und Spermienparameter (Metaanalyse, 11 Studien) standardisierte Mittelwertdifferenz (SMD) mit 95-%-Konfidenzintervall
Infektionen des männlichen Genitaltrakts und Samenqualität: gepoolte Mittelwertdifferenz (Einheit je Parameter verschieden) Mittelwertdifferenz mit 95-%-Konfidenzintervall (Einheit je Reihe)
Spermienkonzentration (Median) unter Probiotikum plus Präbiotikum (Flortec), Verumgruppe n = 20 von 41 Mio/ml
Progressive Motilität und normale Formen (Median) unter Probiotikum plus Präbiotikum, 6 Monate (n = 20) Prozent
Ejakulatvolumen (Median) unter Probiotikum plus Präbiotikum, 6 Monate (n = 20) ml
Spermienkonzentration 3 Monate nach Varikozelenoperation: Probiotikum vs. Placebo (RCT, n = 78, p = 0,046) Mio/ml (Mittelwert)
Normale Morphologie 3 Monate nach Varikozelenoperation: Probiotikum vs. Placebo (RCT, n = 78, p = 0,016) Prozent normale Formen
Schwangerschaftsrate bei Paaren mit ungeklärter Unfruchtbarkeit: L. salivarius CECT5713 vs. Placebo Prozent
Seminale Laktobazillen: Korrelationskoeffizienten (n = 100, laut Zusammenfassung der Studie) Korrelationskoeffizient r
Erfolgsrate der assistierten Reproduktion nach Mikrobiom-Typ des Paares (97 Paare) Prozent Erfolg
Häufigste Bakteriengattungen in 96 Samenproben Prozent der Sequenzen (mittlere relative Häufigkeit)
Anteil normaler Samenproben je bakteriellem Cluster (n = 96) Prozent normale Proben im Cluster
Mittlerer Anteil ausgewählter Bakterientaxa im Sperma bei auffälligem vs. normalem Spermienparameter (Motilität: n = 27 vs. 46; Konzentration: n = 20 vs. 53) Prozent der Bakterien (mittlerer Anteil)
Stichprobengrößen ausgewählter Studien zum Samenmikrobiom Anzahl Männer (bei Weng: Proben)
Probiotika vs. Antioxidantien vs. Placebo nach 3 Monaten bei idiopathischer Oligoasthenoteratozoospermie (RCT, n = 110) Prozent
Probiotika bei Paaren: klinische Schwangerschaft und Fehlgeburt (eine Studie, p = 0,47) Prozent
Nachgewiesene Erreger bei symptomatischer Bakteriospermie, Südosten Spaniens Prozent der Isolate
Erreger per PCR in positiven Proben, Granada (Männer der Allgemeinbevölkerung) Prozent der positiven Proben
Normale Spermienmorphologie: chronische Prostatitis vs. Kontrollen (p = 0,004) Prozent normale Formen
Diagnostische Modelle: Fläche unter der Kurve (AUC) AUC (95-%-Konfidenzintervall, falls angegeben)
Iran: Erregerprävalenz im Sperma, unfruchtbare vs. fruchtbare Männer (n = 130) Prozent
Qom, Iran: Erregeranteile an infizierten Samenproben (Infektionsprävalenz 21 %, n = 300) Prozent der infizierten Proben
Ägypten: Anteil abnormer Spermiogramme mit und ohne Bakteriospermie (je n = 34) Prozent abnormer Analysen
Shiraz, Iran: Erregerprävalenz bei unfruchtbaren Männern (n = 80) Prozent
Iran: Odds Ratio für Unfruchtbarkeit nach Erreger (logistische Regression, n = 200) Odds Ratio (Konfidenzintervall nicht angegeben)
Obere Grenzen der berichteten Bakteriospermie-Prävalenz nach Nachweismethode Prozent
Mastozytose des Hodengewebes bei Azoospermie (n = 33) Prozent der Fälle
Anteil des Bakterienstamms Bacillota im Sperma: Normozoospermie vs. Auffälligkeiten (Griechenland, n = 80) Prozent relativer Häufigkeit
Shannon-Index bei obstruktiver Azoospermie nach Ergebnis der assistierten Reproduktion (n = 11 bzw. 13; Streuung als Standardabweichung, nicht als Konfidenzintervall) Shannon-Index (Mittelwert)
Anteil von Lactobacillus: gesunde Kontrollen und Azoospermie (einzelne Studie, berichtet in der Übersicht von Brandão) Prozent
Artenzahl (OTU) nach Chen und Kollegen, berichtet in der Übersicht von Brandão Anzahl OTU
Türkei (Samsun): Alter und Spermienparameter bei normozoospermen Männern (n = 629 in der Gruppe 18 bis 29 Jahre, n = 190 in der Gruppe 40 bis 49 Jahre) Prozent
In welchen Sprachräumen wurden die Quellen gefunden? Anzahl Quellen
Alle Kapitel und Anhänge (36)
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Aufbau und Methodik dieser Studie
  3. 2.1 Männliche Unfruchtbarkeit: Definition und Häufigkeit bis 2.4 Messgrößen: Samenanalyse, WHO-Referenzwerte 2021 und Mikrobiomdiagnostik
  4. 2.5 Historie der Forschungsfrage und 2.6 Was aus dem Hintergrund für die folgenden Kapitel folgt
  5. Gegenstand, Abgrenzung und Lesehinweise bis Systematische Übersicht: Puerta-Suárez und Cardona Maya 2025 [s044]
  6. Metaanalyse: Campbell et al. 2026, Genitaltrakt-Infektionen und Samenqualität [s004] bis Systematische Übersicht: Corbett, Crosby und McAuliffe 2021, Probiotika bei Paaren mit Unfruchtbarkeit [s087]
  7. Metaanalyse: Maleki-Hajiagha et al. 2025, vaginale Probiotika vor Embryotransfer (Frauen) [s042] bis Lücken und Grenzen dieses Kapitels
  8. A. Sequenzierungsstudien am Ejakulat: Vergleiche nach Spermienqualität und Fruchtbarkeitsstatus
  9. B. Samenmikrobiom und Samenplasma: DNA-Integrität, Oxidationspotenzial, Stoffwechselprodukte und Methodenvergleich bis D. Paare und assistierte Reproduktion: Samen- und Scheidenmikrobiom gemeinsam betrachtet
  10. E. Azoospermie: Ejakulat und Hodengewebe und F. Besondere Populationen: Prostatitis, Beckenschmerz, sexueller Beginn und HIV
  11. G. Kultur- und PCR-Studien: Bakteriospermie und Genitalinfektionen bis I. Humanproben aus einer überwiegend tierexperimentellen Studie
  12. J. Zusammenschau der Beobachtungsstudien
  13. Quellenbasis und Lesehinweise bis Ernährungsintervention: Koreanische gegenüber westlicher Kost (Jung et al. 2024)
  14. Registrierte und laufende Vorhaben bis Tierversuche und experimentelle Studien
  15. Querschnittsbewertung der klinischen Evidenz und Lücken und nicht belegbare Punkte
  16. Lesehilfe: Wie die Belegstärke eingestuft wird bis 4. Oxidativer Stress und DNA-Integrität
  17. 5. Die Darm-Hoden-Achse: Barriere, Endotoxin und Immunsystem bis 10. Das Genitalmikrobiom des Paares
  18. 11. Warum ein Probiotikum wirken könnte: die vorgeschlagenen Wirkwege bis 16. Fazit des Kapitels
  19. Vorbemerkung: Was „Dosis“ hier bedeuten kann bis 3. Zeitverlauf
  20. 4. Altersgruppen bis 7. Was Dosis, Alter, Vorerkrankung und Zeit für klinische Endpunkte bedeuten
  21. 8. Wo Daten fehlen: Lückenübersicht bis 10. Hinweise zu Zahlenwidersprüchen in den Quellen
  22. Englisch und Deutsch
  23. Französisch bis Portugiesisch
  24. Spanisch
  25. Chinesisch und Japanisch
  26. Koreanisch und Russisch
  27. Arabisch und Türkisch
  28. Widersprüche und ihre mögliche Erklärung
  29. Limitationen der Evidenz
  30. Offene Forschungsfragen
  31. Praktische Einordnung
  32. Glossar
  33. Quellenverzeichnis
  34. Diagramme
  35. Quellen
  36. Prüfprotokoll der Quellenkontrolle