Operationen und Anatomie: Hypospadie, Leistenbruch, Vasektomie · Kapitel 18 von 31 · Studienlage: Klinische Studien, Leitlinien und Tierversuche

Refertilisierung nach Vasektomie (Vasovasostomie, Vasoepididymostomie) und Hodenoperationen: Orchidopexie bei Hodenhochstand

Refertilisierung nach Vasektomie (Vasovasostomie, Vasoepididymostomie)

Dies ist der Bereich mit der dichtesten Studienlage zur Spermienqualität, weil die Samenanalyse hier der Standardendpunkt ist. Unterschieden werden Durchgängigkeit (meist: Spermien im Ejakulat) und Schwangerschaft; dazwischen liegen die Samenparameter, die nach Wiederherstellung oft niedriger sind als bei Gesunden. Da die Definition der Durchgängigkeit zwischen den Studien schwankt (jedes Spermium, mehr als 1 Million/ml, bewegliche Spermien, in einer chinesischen Serie mehr als 10.000/ml), sind Raten nur innerhalb einer Studie vergleichbar.

Systematische Übersichten und Metaanalysen zur Vasovasostomie. Herrel et al. 2015 (31 Studien, 6.633 Patienten; mittleres Alter bei der Umkehr 38,9 Jahre, mittleres Verschlussintervall 7,2 Jahre): mittlere stichprobengewichtete Durchgängigkeits- und Schwangerschaftsraten 89,4 % und 73,0 %; Verschlussintervall unter 10 Jahren gegenüber mindestens 10 Jahren: gepoolte Inzidenzverhältnisse 1,17 (95-%-KI 1,09 bis 1,25) für die Durchgängigkeit und 1,24 (1,12 bis 1,38) für die Schwangerschaft; modifizierte Einschichttechnik gegenüber Zweischichttechnik 1,04 (1,00 bis 1,08); nur englischsprachige Studien, uneinheitliche Definitionen [s247]. Seth et al. 2024 (PROSPERO, 95 Studien, Gesamtstichprobe 48.132): gepoolte Durchgängigkeit roboterassistiert 94,4 %, mikrochirurgisch 87,5 %, makroskopisch 83,7 %; Schwangerschaftsrate mikrochirurgisch gegenüber makroskopisch 47,4 gegenüber 43,7 %; heterogene Beobachtungsstudien, keine Konfidenzintervalle im Abstract [s106]. Elzanaty et al. 2012: Die Durchgängigkeit hänge von der Operationsfrequenz des Operateurs ab (besser bei mindestens zehn Eingriffen jährlich), Ein- und Zweischichttechnik seien gleichwertig; die Durchgängigkeit sei hoch bei klarer intraoperativer Samenleiterflüssigkeit auf mindestens einer Seite und auch bei langem Verschlussintervall; postoperative Samenqualität und Alter der Partnerin bestimmten die Chance auf spontane Empfängnis; keine Effektschätzer im Abstract [s288]. Farber et al. 2019 (24 Artikel, nur mikrochirurgisch): mittlere Zeit bis zur Durchgängigkeit nach Vasovasostomie 1,7 bis 4,3 Monate, nach Vasoepididymostomie 2,8 bis 6,6 Monate; Spätversagen 0 bis 12 % nach Vasovasostomie, 1 bis 50 % nach Vasoepididymostomie [s197]. Scovell et al. 2015 (sechs Studien, 1.293 Patienten): Die Chance auf Durchgängigkeit war bei Spermien oder Spermienteilen in der Samenleiterflüssigkeit 4,1-fach höher (OR 4,1; 95-%-KI 2,3 bis 7,3; I² = 22 %), bei schlechter methodischer Qualität der Evidenz [s252]. Ghaleb et al. 2026: nur vier Studien mit Langzeitdurchgängigkeit und sechs mit Schwangerschaftsraten; Durchgängigkeit 77 bis 99 % (mittlere Nachbeobachtung 25 Monate); mit der Definition mehr als 1 Million/ml 77 % nach 12 Monaten, die auf 33 % fiel, wenn mindestens 30 % bewegliche Spermien verlangt wurden; Schwangerschaftsraten 28 bis 54 % [s14]. Dubin et al. 2021: Umkehr und Spermiengewinnung mit künstlicher Befruchtung seien beide vernünftig, die Schwangerschaftsraten insgesamt ähnlich; Antispermien-Antikörper trügen nach erfolgreicher Umkehr wahrscheinlich nicht zur Infertilität bei; keine Zahlen [s164]. Huyghe et al. 2023 (französisch, „Chirurgies visant à améliorer la fertilité masculine“, Operationen zur Verbesserung der männlichen Fruchtbarkeit): Vasovasostomie Durchgängigkeit 70 bis 97 %, Schwangerschaft 30 bis 76 %; Vasoepididymostomie Durchgängigkeit 80 bis 84 %, Schwangerschaft 40 bis 44 %; Spannen aus Primärstudien, nicht gepoolt [s126]. Namekawa et al. 2018 (japanische Übersicht): mittlere Durchgängigkeit 87 % und Schwangerschaftsrate 49 % [s214].

Große Serien und Prädiktoren. Belker et al. 1991 (Vasovasostomy Study Group, USA, 1.469 Operationen): Von 1.247 Männern mit Erstoperation hatten 865 von 1.012 (86 %) mit Samenanalyse Spermien im Ejakulat; Schwangerschaft bei 421 von 810 Paaren (52 %). Nach Verschlussintervall: unter 3 Jahren Durchgängigkeit 97 % und Schwangerschaft 76 %, 3 bis 8 Jahre 88 % und 53 %, 9 bis 14 Jahre 79 % und 44 %, 15 Jahre und mehr 71 % und 30 %; bei beidseitig fehlenden Spermien in der intraoperativen Flüssigkeit und Vasovasostomie Durchgängigkeit 60 %, Schwangerschaft 31 %; Wiederholungsoperationen (222 Eingriffe) Durchgängigkeit 75 %, Schwangerschaft 43 % [s383]. Boorjian et al. 2004 (213 Operationen eines Operateurs): Durchgängigkeit 91, 88, 91 und 89 % bei Intervallen unter 5, 5 bis 10, 10 bis 15 und über 15 Jahren; Schwangerschaftsraten 89, 82 und 86 % bis 15 Jahre, bei über 15 Jahren 44 % (p < 0,05); Spermiengranulom: Durchgängigkeit 95 % gegenüber 78 % (p = 0,07). Die Schwangerschaftsraten liegen weit über dem Metaanalysewert von 73 % und über anderen Serien; sie stammen von einem einzelnen Operateur [s346]. Magheli et al. 2010 (334 Patienten): kein Zusammenhang von Spermiengranulom oder Verschlussintervall mit Durchgängigkeit und Schwangerschaft; einziger unabhängiger Prädiktor war das Alter der Partnerin (p = 0,015); widerspricht der Metaanalyse [s312]. Fuchs et al. 2002 (173 Männer, mindestens 15 Jahre nach Vasektomie): Schwangerschaftsraten 49 %, 39 % und 25 % bei Intervallen von 15 bis 19, 20 bis 25 und über 25 Jahren; nach Alter der Partnerin 64 % (unter 30), 49 % (30 bis 35), 32 % (36 bis 40), 28 % (über 40); Gesamtrate 43 %; 62 % brauchten eine ein- oder beidseitige Epididymovasostomie [s353]. Kolettis et al. 2002 (drei Operateure, Intervalle von mindestens 10 Jahren): Gesamtschwangerschaftsrate 37 %; Durchgängigkeit/Schwangerschaft bei 10 bis 15, 16 bis 19 und mindestens 20 Jahren 74/40 %, 87/36 % und 75/27 %; Lebendgeburten insgesamt 35 %; die ICSI-Vergleichswerte der Autoren sind angenommene Zahlen [s355]. Gerrard et al. 2007 (294 Patienten): Durchgängigkeit 90, 89, 90, 86 und 83 % bei Partnerinnen von 20 bis 24, 25 bis 29, 30 bis 34, 35 bis 39 und ab 40 Jahren; Schwangerschaftsraten 67, 52, 57, 54 und 14 % [s332]. Majzoub et al. 2017 (Cleveland Clinic, 139 Patienten, mittleres Verschlussintervall 9,5 ± 1,2 Jahre): Spontanschwangerschaft bei 49,6 % (69 von 139), verknüpft mit besserer Qualität der intraoperativen Samenleiterflüssigkeit und mit postoperativer Konzentration, Beweglichkeit und strenger Morphologie; Spontanschwangerschaften wurden auch bei Konzentration unter 5 Mio./ml (15 %), Beweglichkeit unter 10 % (21,3 %) und normaler Morphologie unter 1 % (14,8 %) berichtet; die Autoren folgern, die WHO-Normwerte von 2010 sagten die Fruchtbarkeit nach Umkehr nicht gut voraus [s225]. Yang et al. 2007 (150 Patienten): Bei beweglichen Spermien im Samenleiter hatten 95 % nach sechs Monaten Durchgängigkeit gegenüber 76 % ohne bewegliche Spermien (p = 0,04); ein Verschlussintervall von höchstens 8 Jahren und Vasovasostomie sagten eine rascher eintretende Durchgängigkeit voraus; das Patientenalter hatte keinen Einfluss [s336]. Lipshultz et al. 2026 (acht Zentren, 4.568 Patienten, 2.398 mit mindestens zwei Samenanalysen, 1.222 mit Kontrolle nach über einem Jahr): Durchgängigkeit nach einem Jahr je nach Operateur 54 bis 93 % (Median 82 %), mediane Konzentrationen 0 bis 18,5 Mio./ml (Median 10,3); fast alle Faktoren unterschieden sich zwischen den Operateuren; Durchgängigkeit und Konzentration nahmen im Verlauf im Allgemeinen ab, waren aber überraschend invers mit der Zeit seit der Vasektomie korreliert; Patienten mit Kontrolle nach über einem Jahr hatten schlechtere Ergebnisse als ohne, was auf überpessimistische Spätergebnisse durch Überrepräsentation schlecht verlaufender Fälle hinweise [s25]. Barretta et al. 2026 (roboterassistierte Vasovasostomie, 60 Männer, 2008 bis 2025): funktionelle Durchgängigkeit (mindestens 1 Mio./ml) bei 56 (93,3 %), unter 44 Männern mit Kinderwunsch Spontanschwangerschaft bei 36 (81,8 %); aktives Rauchen war in einer explorativen Univariatanalyse mit geringerer Durchgängigkeit assoziiert; kein Vergleich mit konventioneller Technik [s07]. Amarin und Obeidat 2005 (382 Männer, Patienten aus London): Gesamtdurchgängigkeit 62,9 %; Spermien im Ejakulat bei 85,3 % bei einem Intervall unter 5 Jahren, 75,3 % bei 5 bis 10, 50,3 % bei 10 bis 15 und 26,9 % bei über 15 Jahren; Antispermien-Antikörper positiv bei 31 Patienten (9,1 %), davon 12 mit Spermien im Ejakulat; Schwangerschaften werden im Abstract nicht berichtet [s339].

Technikvergleiche und weitere Serien. Parekattil et al. 2012: erste prospektiv kontrollierte Studie zur roboterassistierten Umkehr gegenüber rein mikrochirurgischer; kürzere Operationsdauer und raschere Erholung der Gesamtzahl beweglicher Spermien, aber keine Zahlen im Abstract [s290]. Yahyazadeh et al. 2021 (Iran, 95 Patienten): einseitig (42) gegenüber beidseitig (53) Durchgängigkeit 88,1 % gegenüber 88,7 % (p = 0,907), Schwangerschaften 52,4 % gegenüber 54,7 % (p = 0,713); nur die Dauer des Verschlusses sagte die Durchgängigkeit voraus (OR 1,112; p = 0,037) [s176]. Amjadi et al. 2023 (Iran, 100 Patienten, einschichtig makroskopisch gegenüber zweischichtig mikroskopisch): Fruchtbarkeitsrate in beiden Gruppen 15 %; signifikant verschieden nur der Anteil normaler Spermienmorphologie (p = 0,045); Spermienzahl und Beweglichkeit ohne Unterschied; die kumulativen Schwangerschaftsschätzungen im Abstract widersprechen der Rate von 15 % und werden nicht verwendet [s121]. Friedrich et al. 2006 (Deutschland; „Erfolgsraten der zweischichtigen mikrochirurgischen Vasovasostomie“): 141 Operierte, Fragebogen an 90, Antwort von 63 (70 %); Durchgängigkeit 86 %, Geburtenrate 24 %; historische Vergleichsgruppe (n = 64, Einschichttechnik unter der Lupe) Durchgängigkeit 87 %, Schwangerschaftsrate 48 %; die hohen Schwangerschaftsraten über 80 % früherer Veröffentlichungen ließen sich nicht reproduzieren [s337]. Lorenzini et al. 2021 (Brasilien, 18 Patienten, Re-Umkehr): Durchgängigkeit 66,67 %; nur der intraoperative Spermiennachweis hing mit dem Erfolg zusammen (p < 0,01) [s169]. Panasowski und Arkatow 2020 (Russland, 28 Männer, zweischichtig): Durchgängigkeit 87 %, natürliche Schwangerschaft bei 63 % der Paare; ohne Teilnehmerzahlen je Technik, ohne Nachbeobachtungszeit [s195]. Juárez del Dego Pendás et al. 2009 (Spanien, 48 Paare, Umkehr mit gleichzeitiger TESE und Kryokonservierung): Spermien im Ejakulat bei 85,5 %, Spontanschwangerschaftsrate 45,8 %, insgesamt 58,3 % Schwangerschaften unter Einbeziehung assistierter Reproduktion [s319]. Kostenanalysen: Heidenreich et al. 2000 (Der Urologe A; „Die mikrochirurgische Vasovasostomie im Zeitalter der modernen Reproduktionsmedizin“, 157 Operationen): Durchgängigkeit 77 %, Schwangerschaftsrate 52 %; MESA/ICSI und TESE/ICSI 22,5 % und 19,5 %; Kosten pro Lebendgeburt 2.800 Euro nach Vasovasostomie gegenüber 14.100 Euro nach einem MESA/TESE-Zyklus; Mehrlingsgeburten 15,8 % nach ICSI, 0,7 % nach Vasovasostomie; die Gruppen unterscheiden sich in der Indikation [s362]. Mroue et al. 2010 (Schweiz, französisch, „Désir de grossesse après vasectomie“, Schwangerschaftswunsch nach Vasektomie): kumulative Schwangerschaftsrate der Vasovasostomie 28 bis 40 %, nach ICSI 29 bis 41 % pro Transfer [s313]. Soave et al. 2024 (Der Urologe, „Kinderwunsch nach Vasektomie“): bis zu 6 % der Männer entwickeln nach Vasektomie einen erneuten Kinderwunsch; kein Unterschied bei Schwangerschafts- und Geburtenrate zwischen Refertilisierung und MESA/TESE mit assistierter Reproduktion [s108]. Kollitsch et al. 2026 (Wiener Medizinische Wochenschrift): Durchgängigkeit und Schwangerschaft nach Vasovasostomie etwa 88 % und 47 %, nach Vasoepididymostomie etwa 64 % und 31 % [s20].

Immunologie und Medikamente. Meinertz et al. 1990 (Dänemark, 216 Männer): Konzeptionsrate bei reiner IgG-Antwort an der Spermienmembran 85,7 %, bei zusätzlichem IgA 42,9 %; bei IgA auf 100 % der Spermien 21,7 %; bei IgA auf allen Spermien und starker Immunantwort (Serumtiter mindestens 256) 0 % [s388]. Abouelgreed et al. 2024 (Ägypten, 145 Akten, 48 telefonisch erreicht): Schwangerschaft bei 13 von 19 (68,4 %) mit niedrigen gegenüber 21 von 29 (72,4 %) mit hohen Antikörperanteilen (p = 0,2); nur 33 % lieferten Ergebnisdaten, geringe Teststärke [s88]. Matsuda et al. 1993 (42 Männer mit Samenwegsobstruktion): Antispermien-Antikörper im Serum hatten keinen Einfluss auf die Schwangerschaftsrate; Durchgängigkeit 83,3 %, Normalisierung des Samenbefunds 21,4 %, Schwangerschaft 31,0 % [s378]. Trost et al. 2025 (iPRED, randomisiert, registriert, 75 Männer, 73 mit Einjahresdaten): Schwangerschaftsraten nach 12 Monaten Kontrolle 65 %, niedrige Prednisondosis 67 %, hohe Dosis 17 %, bedarfsweise 38 %; die Arme mit hoher und bedarfsweiser Dosis wurden wegen niedrigerer Schwangerschaftsraten in der Zwischenauswertung vorzeitig beendet; Durchgängigkeit insgesamt 99 %, ohne Unterschiede bei Durchgängigkeit und Konzentration; Dosen von 5 bis 20 mg beeinflussten die Spermienkonzentration nicht [s79]. White et al. 2024 (retrospektiv, acht Patienten): niedrig dosiertes Prednison als Rettung bei sich verschlechternden Samenparametern, Gesamtzahl beweglicher Spermien im Median +6 Mio.; ohne Kontrollgruppe [s111]. Liu et al. 2026 (Nanjing, 134 Männer nach Vasoepididymostomie, 63 mit zusätzlichem oralem Escin): Durchgängigkeit 87,3 % gegenüber 73,2 % (p = 0,043); Escin war nicht unabhängig mit der endgültigen Durchgängigkeit verbunden; beobachtend und explorativ [s26].

Asiatische Serien zur Vasovasostomie. Hirao et al. 1983 (zwei Fälle, früheste japanische Berichte): kürzere Dauer und ein vorhandenes Granulom erhöhten nach Ansicht der Autoren die Wahrscheinlichkeit der Wiederherstellung [s390]. Kim et al. 2005 (Seoul, 44 Patienten mit wiederholter Umkehr): Durchgängigkeit 86,4 %, Schwangerschaft ohne Reproduktionstechnik 56,8 %; Partnerin unter 35 Jahren OR 4,13 (95-%-KI 1,06 bis 16,10) [s343]. Hsieh et al. 2005 (Taiwan, 74 Männer, davon 42 mit Mikroskop und 32 mit Lupe): Durchgängigkeit und Schwangerschaft 91 % und 43 % gegenüber 89 % und 39 % ohne signifikanten Unterschied [s341, s342]. Jee et al. 2010 (Korea, 50 Männer, Mikroskop gegenüber Lupe, als „retrospektiv mit Randomisierung“ bezeichnet): Durchgängigkeit 96 % (24/25) mit Mikroskop gegenüber 72 % (18/25) mit Lupe (signifikant), Schwangerschaft 40 % gegenüber 28 % (nicht signifikant); Konzentration nach sechs Monaten bei Durchgängigen 21,5 gegenüber 20,7 Mio./ml [s310]. Shin et al. 2012 (Korea, 97 Einschicht-Vasovasostomien): Das mittlere Obstruktionsintervall betrug 9,69 (Azoospermie), 6,02 (Oligospermie) und 7,82 Jahre (normal) einen Monat nach der Operation (p = 0,035) [s292]. Jeon et al. 2017 (Korea, 82 Männer, Lupe mit Prolene-Stent): Durchgängigkeit 90,2 %, natürliche Schwangerschaft 45,1 %; Erfolg sank mit der Zeit seit der Vasektomie (OR 0,869; 95-%-KI 0,760 bis 0,993); bei über 7 Jahren Intervall 80,6 % und 51,6 %, bis 7 Jahre 96,1 % und 41,2 % [s223]. Peng et al. 2013 (Peking, 40 Vasovasostomien): bei Obstruktion unter 15 Jahren Durchgängigkeit 84 % (21/25), natürliche Vaterschaft 29 %; über 15 Jahren 64 % (7/11) und 14 % [s280]. Wang et al. 2020 (Fujian, 42 Männer, einschichtig über Stent gegenüber zweischichtig): Operationsdauer 62 ± 8 gegenüber 133 ± 15 Minuten, Durchgängigkeit 95,7 % gegenüber 94,7 % [s192]. Wang et al. 2026 (Zhejiang, 62 Männer): modifizierte Einschicht (35) gegenüber Zweischicht (27), Durchgängigkeit 91,43 % gegenüber 92,59 %, Schwangerschaft 34,29 % gegenüber 37,04 %, Spermienkonzentration und Beweglichkeit ohne Unterschied [s50]. Ren et al. 2023 (sieben chinesische Kliniken, 448 Fälle aus 13 Jahren): Das jährliche Operationsvolumen vervierfachte sich nach Einführung der Zwei-Kind-Politik 2015; nicht mikrochirurgische Operation und lange Vasektomiedauer waren mit niedrigerer Durchgängigkeit verbunden; Schwangerschaftsrate 27,2 %, bei Partnerinnen über 35 Jahren stärkerer Abfall; nur bei 35,5 % dieser Partnerinnen war vorher die Fruchtbarkeit untersucht worden [s132]. Zwei koreanische Serien betreffen Männer mit Schmerzsyndrom nach Vasektomie: 32 Männer, Durchgängigkeit 68,2 % (15/22), Schmerzskala 6,64 auf 1,14 [s289]; 50 Männer, Epididymektomie gegenüber Umkehr ohne Unterschied bei Schmerz und Zufriedenheit [s263]. Muguruma et al. 2004 (japanische Übersicht zur obstruktiven Azoospermie) betonen, dass Patienten mit obstruktiver Azoospermie keine unnötige assistierte Reproduktion erhalten sollten; keine Zahlen im Abstract [s349].

Rekonstruktion bei Nebenhodenverschluss (Vasoepididymostomie). Der überwiegende Teil der chinesischen Literatur stammt aus wenigen andrologischen Zentren (Peking, Shanghai, Fujian, Nanjing). Peng et al. 2011 und 2012 (Peking, dieselbe Kohorte, 73 Männer, 53 nachverfolgt; longitudinale Intussuszeption): Durchgängigkeit 71,7 % (38/53), bei beidseitiger Operation 80,7 % gegenüber 27,6 % einseitig; Anastomose am Nebenhodenkopf 38,5 %, am Körper 78,8 %, an der Cauda 100 % (kleine Gruppe); bewegliche Spermien im Nebenhodenfluid 83,7 % gegenüber 40 % bei unbeweglichen; natürliche Schwangerschaft 33,3 % (17/53) nach 9,9 ± 4,2 Monaten [s303, s291]. Peng et al. 2014 (68 Männer mit mindestens einem gescheiterten ICSI-Zyklus nach Spermiengewinnung): Durchgängigkeit 79,2 %, natürliche Schwangerschaft 35,8 %, Lebendgeburtenrate 28,3 %, kein Unterschied zwischen PESA- und TESE-Vorbehandlung [s268]. Peng et al. 2017 (241 Männer, 198 ausgewertet): Spermien im Ejakulat bei 76,3 %, Schwangerschaft bei 81 von 198 (40,9 %); vorhersagend waren das Alter des Mannes (HR 0,407; 95-%-KI 0,203 bis 0,816), die Spermienkonzentration nach der Operation (HR 4,988; 2,777 bis 8,957) und die Vorwärtsbeweglichkeit (HR 1,751; 1,042 bis 2,945) [s226]. Ho et al. 2009 (Hongkong, 22 Männer): Durchgängigkeit 57 %, beste Spermienzahl im Mittel 23,1 Mio./ml, Vorwärtsbeweglichkeit 19 %, normale Morphologie 7 %, Vaterschaft 32 % [s318]. Hong et al. 2016 (62 Männer): Durchgängigkeit 66,1 %, natürliche Schwangerschaft 34,1 % der Durchgängigen; bewegliche Spermien im Nebenhodenfluid mit Durchgängigkeit verbunden (OR 11,80; 95-%-KI 1,79 bis 77,65) [s233]. Zhao et al. 2015 (51 Männer, 39 ausgewertet): Durchgängigkeit 61,5 %, Schwangerschaft 38,5 % [s254]. Tang et al. 2018 (87 Patienten, 69 ausgewertet): Durchgängigkeit 72,5 %, Konzentration im Mittel 29 ± 21 Mio./ml; bei beweglichen Spermien im Nebenhodenfluid 82,2 % gegenüber 54,2 %, beidseitig 77,6 % gegenüber einseitig 45,5 %, Anastomose am Kopf 47,8 % gegenüber Körper oder Cauda 84,8 % [s216]. Li et al. 2019 (84 Männer): Die Aktivität der neutralen α-Glucosidase im Seminalplasma einen Monat nach der Operation sagte Durchgängigkeit (AUC 0,78) und Schwangerschaft (AUC 0,82) voraus; nicht extern validiert [s201]. Liu et al. 2020 (134 Männer, einarmige Technik): Durchgängigkeit 55,2 %, bei proximaler Anastomose 0 % natürliche Schwangerschaft [s185]. Li et al. 2021 (40 Fälle mit und ohne Schonung der Samenleitergefäße): Durchgängigkeit 82,5 %; nach sechs Monaten natürliche Schwangerschaft 0 % gegenüber 31,3 % (p = 0,022) [s168]. Zhang et al. 2022 (69 Männer mit Vasoepididymostomie gegenüber 351 mit erstem ICSI-Zyklus): Schwangerschaftsrate 44,6 % gegenüber 27,6 %, Geburtenrate 38,5 % gegenüber 25,8 %; nicht randomisiert [s157]. Tang et al. 2022 (205 Männer, 163 nachverfolgt): Nebenhodenentzündung in der Vorgeschichte ohne signifikanten Einfluss auf Durchgängigkeit (73,0 % gegenüber 81,7 %) und Spontanschwangerschaft (24,3 % gegenüber 38,9 %) [s153]. Tang et al. 2025 (225 Männer ohne Vasektomie): bei 77 (34,22 %) zugleich Samenleiterobstruktion; Durchgängigkeit 82,17 % ohne gegenüber 74,14 % mit begleitender Obstruktion [s76]. Tang et al. 2024 (181 Männer): Durchgängigkeit 75,3 %, 86,0 % davon innerhalb von sechs Monaten [s109]. Zhou et al. 2024 (46 Männer, einseitig): Durchgängigkeit 50,0 % [s116]. Zhao et al. 2024 (127 Männer, longitudinale Intussuszeption gegenüber Vier-Naht-Seit-zu-Ende): Rekanalisation 85,0 % gegenüber 64,4 % [s115]. Long et al. 2026 (197 Männer, Schonung der Samenleitergefäße): Durchgängigkeit 80,1 % (141/176); von 114 Nachverfolgten (im Mittel 56 Monate) natürliche Schwangerschaft 72,8 % (83/114); Alter der Partnerin ab 35 Jahren und linksseitige Varikozele sagten niedrigere Raten voraus [s28]. Gao et al. 2026 (117 Männer mit Kryokonservierung während der Operation): Befruchtungsrate 0,72 ± 0,24 mit aufgetauten Nebenhodenspermien gegenüber 0,74 ± 0,24 mit frischen Ejakulatspermien; klinische Schwangerschaften im Frischtransfer 40,0 % gegenüber 44,3 % gegenüber 46,2 % (p = 0,86) [s13]. Zhang et al. 2023 (42 Männer mit Ejakulationsgangverschluss, Samenblasenspiegelung mit Thulium-Laser): Samenvolumen, Konzentration und Gesamtbeweglichkeit besserten sich nach 3, 6 und 9 Monaten (p < 0,01) [s137]. Ältere japanische Berichte: Seit-zu-Ende-Epididymovasostomie bei 10 Männern, Spermien bei 9 [s385]; eine künstliche Spermatozele ergab bei 35 Fällen nur 2 Schwangerschaften, mit niedriger In-vitro-Funktion der Spermien (Hamster-Ei-Penetration im Mittel 8,2 ± 10,0 %) [s373]. Tier: Tian et al. 2025 (33 Ratten): funktionelle Durchgängigkeit 90,9 % bei zirkulärer gegenüber 63,6 % bei longitudinaler Intussuszeption (p = 0,042) [s78].

Metaanalysen zur Vasoepididymostomie. Wan et al. 2023 (51 englischsprachige Studien, 2.853 Männer): Durchgängigkeit 67,20 % (95-%-KI 63,30 bis 71,10 %), natürliche Schwangerschaft 40,05 % (35,30 bis 45,60 %); beidseitig gegenüber einseitig RR 1,42 (1,25 bis 1,61); gefäßschonende Technik 83,60 % gegenüber üblicher 65,20 % [s134]. Wang et al. 2023 (25 Beobachtungsstudien, 1.400 Männer): Durchgängigkeit 69,3 % (64,6 bis 73,6 %; I² = 63,7 %); bewegliche Spermien im Nebenhodenfluid RR 1,52 (1,18 bis 1,97), beidseitige Anastomose RR 1,32 (1,15 bis 1,50), distale Anastomose RR 1,42 (1,09 bis 1,85) [s135]. Xiao et al. 2024 (24 Studien, 1.574 Männer): Durchgängigkeit etwa 68 % (63 bis 72 %), natürliche Schwangerschaft 38 % (31 bis 46 %), kein Unterschied zwischen einarmiger und doppelarmiger Naht [s113]. Zhu et al. 2026 (56 Studien, 3.204 Männer): Durchgängigkeit, Schwangerschaft und relative Schwangerschaft 65,0, 23,0 und 38,0 % bei Seit-zu-Ende/Ende-zu-Ende, 68,0, 27,0 und 40,0 % bei longitudinaler Intussuszeption; Dreinaht-Querintussuszeption 89,0 % gegenüber Zweinaht 72,0 % und longitudinal 58,0 % (p < 0,01); Spätversagen insgesamt 23,0 %, bei Ende-zu-Ende/Seit-zu-Ende 32,0 % gegenüber 15,0 % bei Intussuszeption (p = 0,03) [s52]. Die vier Metaanalysen überschneiden sich in den Primärstudien erheblich; eine zusammenfassende Zahl wäre eine Doppelzählung. Eine chinesische Übersicht zur mikroskopischen Vasovasostomie nennt im Abstract keine Zahlen [s142].

Tierversuche zur Samenleiterchirurgie (Türkei). Pampal et al. 2023 (24 Ratten): Nach makroskopischer Anastomose stiegen die Kontraktionsantworten des Samenleiters, nach reiner Annäherung sanken sie; die Bedeutung für die Befruchtungsfähigkeit ist ungeprüft [s131]. Nasir et al. 2014 (42 Ratten, Gefäßtransplantate von 1,0 oder 1,5 cm): in keinem Transplantat Durchgängigkeit, Spermiengranulome an der hodenseitigen Naht [s266]; Kadioglu et al. 2014 (15 Ratten, 2,5 cm langes Samenleiter-Autotransplantat): 9 von 15 Tieren (60 %) zeugten Nachwuchs, 80 % der Transplantate durchgängig, Vorwärtsbeweglichkeit 76 % gegenüber 78 % in der Kontrolle [s261]. Demir et al. 2021 (40 Ratten, Umhüllung der Naht mit Amnionmembran): bessere Heilung mit geringerer Stenose nach 60 Tagen (Lumendurchgängigkeit p = 0,009); keine Spermienbefunde [s163].

Einordnung. Übereinstimmend sind: Die Durchgängigkeit ist hoch (in großen Serien etwa 85 bis 90 %), die Schwangerschaftsrate deutlich niedriger und von der Partnerin und dem Verschlussintervall abhängig [s247, s383, s332, s353]. Bewegliche Spermien oder Spermien in der Samenleiterflüssigkeit sagen den Erfolg voraus [s252, s336, s135]. Die Spermienparameter nach Umkehr bleiben oft unter den Normwerten, ohne dass dies eine Schwangerschaft ausschließt [s225, s121]. Offen sind der Einfluss des Verschlussintervalls (widersprüchliche Serien [s346, s312, s247]), die Rolle des Roboters (nur Beobachtungsdaten), die Wirkung von Glukokortikoiden (eine kleine randomisierte Studie mit Schaden bei hoher Dosis [s79] gegen eine kleine Fallserie mit Nutzen bei niedriger [s111]) und die einheitliche Definition des Erfolgs [s14, s25]. Die Gewissheit ist für Durchgängigkeit und Prädiktoren mäßig, für Spätergebnisse und Medikamente niedrig bis sehr niedrig.

Hodenoperationen: Orchidopexie bei Hodenhochstand

Der Hodenhochstand (Kryptorchismus, Maldescensus testis) ist der Hodenbefund mit der längsten Forschungsgeschichte zur Samenqualität. Die Operation verlegt den Hoden in den Hodensack; die Samenqualität im Erwachsenenalter spiegelt aber meist die Grundstörung wider (frühe Schädigung der Keimzellreifung). Beobachtungsdaten dieser Art lassen nicht erkennen, wie die Samenqualität ohne Operation gewesen wäre; keine Studie in dieser Auswahl vergleicht Operierte mit nicht operierten Männern.

Systematische Übersichten und Metaanalysen. Kaushal et al. 2025 (16 Studien, PRISMA, GRADE): Fünf Studien mit 1.855 Hoden zeigten keinen signifikanten Unterschied der Hodenatrophie bei Operation vor dem 12. Lebensmonat (OR 1,05; 95-%-KI 0,49 bis 2,23; I² = 0 %); drei Studien mit 757 Hoden keinen Unterschied der postoperativen Komplikationen (OR 1,15; 0,44 bis 2,99); die Sicherheit der Evidenz ist niedrig; Spermienparameter wurden nicht geprüft [s64]. Henriksen et al. 2025 (sechs Studien, Vaterschaft): Fünf von sechs fanden höhere Vaterschaftsraten nach einseitigem als nach beidseitigem Hodenhochstand; eine große Studie zeigte eine um 5 % höhere Notwendigkeit assistierter Reproduktion je sechs Monate Verzögerung der Operation, mit deutlich höherer Nutzung nach Operation später als 18 Monate; kein gepoolter Schätzer im Abstract [s63]. Adnyana et al. 2025 (zehn Studien, 563 beidseitige und 1.259 einseitige Fälle, Erwachsene): Nach beidseitiger Orchidopexie waren FSH höher (Mittelwertdifferenz 3,77 IE/l; 95-%-KI 1,65 bis 5,89), LH höher (1,27 IE/l; 0,27 bis 2,26), Inhibin B niedriger (−44,86 pg/ml; −69,58 bis −20,15) und Azoospermie häufiger (OR 2,3; 1,57 bis 3,37); die Datenbanken umfassten nicht Embase [s55]. Pantjoro et al. 2025 (vier Studien, 207 Patienten, tastbar gegenüber nicht tastbar): kein signifikanter Unterschied bei FSH, LH und Testosteron [s71]. Li et al. 2026 (sechs selbstkontrollierte Studien, 394 Jungen): Sechs Monate nach der Operation war Inhibin B höher als davor (Mittelwertdifferenz 14,03 pg/ml; 95-%-KI 4,05 bis 24,01; I² = 67,5 %), FSH und LH unverändert [s24]. Rajagukguk et al. 2026 (neun Studien, 652 Patienten): Mehr Spermatogonien je Tubulus mit kombinierter Hormon- plus Operationstherapie als mit alleiniger Operation (Mittelwertdifferenz 0,23; 95-%-KI 0,07 bis 0,38), keine Verbesserung bei Spermienzahl, Inhibin B oder Testosteron; die Autoren sehen keinen klaren Langzeitnutzen [s37]. Hadziselimovic 2024 (Standpunktartikel): Der nordische Konsens von 2007 habe die Hormonbehandlung verworfen; der Autor hält dagegen, eine gestörte Minipubertät sei eine der häufigsten Ursachen nichtobstruktiver Azoospermie bei Hodenhochstand und GnRH-Agonisten könnten nach der Operation Unfruchtbarkeit verhindern; argumentierende Übersicht ohne neue Daten [s97].

Spermiengewinnung nach Hodenhochstand (nichtobstruktive Azoospermie). Qin et al. 2025 (23 Artikel, 1.496 Patienten): Gewinnungsrate pro TESE-Zyklus 60,9 % (95-%-KI 55,7 bis 66,2 %); klinische Schwangerschaftsrate pro ICSI-Zyklus 37,6 % (29,1 bis 46,1 %), Lebendgeburtenrate 32,6 % (24,9 bis 40,4 %); weder Alter bei TESE oder Orchidopexie noch Hodenvolumen, FSH, LH oder Testosteron beeinflussten die Gewinnungsrate [s73]. He et al. 2024 (neun Studien, 935 Patienten, Mikro-TESE): Gesamtgewinnungsrate 57 % (51 bis 63 %); bei erfolgreicher Gewinnung war die Orchidopexie in jüngerem Alter erfolgt (−3,35 Jahre; −6,34 bis −0,36); die Lage des Hodens beeinflusste die Rate (p < 0,05) [s99]. Kim et al. 2023 (13 Studien): Gewinnungsrate 63,3 % (57,6 bis 68,6 %; I² = 62,4 %), klinische Schwangerschaftsrate 30,1 % (22,6 bis 38,8 %); kein Unterschied zwischen beidseitiger und einseitiger Orchidopexie (RR 1,02; 0,89 bis 1,16); Orchidopexie vor dem Alter von 10 Jahren erhöhte die Gewinnungsrate (RR 1,25; 1,06 bis 1,47); höhere Rate als bei idiopathischer nichtobstruktiver Azoospermie (RR 1,90; 1,40 bis 2,58) [s128]. Die drei Metaanalysen widersprechen sich zum Operationsalter [s128, s99] gegenüber [s73]; sie schließen teilweise dieselben Primärstudien ein, wählen aber unterschiedliche Vergleiche (Alterschwelle gegenüber stetigem Alter). Ismaeil et al. 2026 (Ägypten, 869 Männer mit nichtobstruktiver Azoospermie, 92 mit Hodenhochstand): Gewinnungsrate 36,8 % bei skrotalen Hoden gegenüber 23,9 % bei Hodenhochstand (p = 0,015), aus abdominalen und gemischten Hoden keine Spermien, aus inguinalen 33,3 %; frühere Orchidopexie (mittleres Alter 12,4 ± 9,4 Jahre) 37,2 % gegenüber späterer (24,9 ± 13,8 Jahre) 12,2 % (p = 0,007); einseitig 40 % gegenüber beidseitig 17,9 % (p = 0,0517) – im Widerspruch zu Kim et al.; der Schwellenwert wirkt datengetrieben, nur Männer mit Azoospermie sind erfasst [s17]. Sangwan et al. 2021 (Frankreich, 125 Männer mit idiopathischer nichtobstruktiver Azoospermie, 55 mit operiertem Hodenhochstand): Mehr als die Hälfte wurde Eltern; Hauptweg bei idiopathischer Form Spender-Samen oder Embryospende (72 %), bei Hodenhochstand mehrheitlich ein Kind nach TESE-ICSI (58,8 %) [s172]. Dauvergne 2016 (Abschlussarbeit, 314 Patienten mit Azoospermie und Hodenhochstand in der Vorgeschichte): positive TESE-Rate 61,4 % gegenüber 40 % bei idiopathischer Form; mit positiver TESE assoziiert waren Alter bei Orchidopexie, FSH, Hodenvolumen und Histologie; nicht begutachtet [s231]. Osaka et al. 2020 (Japan, 52 Männer mit beidseitigem Hodenhochstand und Mikro-TESE): in der multivariaten Analyse war das Hodenvolumen unabhängig mit dem Erfolg verbunden [s186]. Xu et al. 2023 (China, 73 Mikro-TESE, schrittweise Mini-Inzision gegenüber Standard): Gesamtrate 68,5 % (50/73); Orchidopexie bis zum 10. Lebensjahr 79,5 % (31/39) gegenüber 55,9 % (19/34; p = 0,03) [s136]. Fan et al. 2024 (China, 99 infertile Männer nach Orchidopexie vor dem ersten IVF/ICSI-Zyklus): nach einseitiger gegenüber beidseitiger Orchidopexie höhere Konzentration (28,09 ± 27,99 gegenüber 7,99 ± 14,68; p = 0,001) und Vitalität, ICSI seltener nötig (66,07 % gegenüber 95,35 %); Befruchtungsrate, Schwangerschaft und Lebendgeburt ähnlich [s94]. Hasirci et al. 2024 und Özer et al. 2024 (Türkei): Bei Mikro-TESE mit solitärem Hoden war die Gewinnungsrate nicht niedriger als bei zwei Hoden (54,1 % gegenüber 56,76 % beziehungsweise 51,1 % gegenüber 50,4 %) [s98, s104].

Primärstudien zur Samenqualität im Erwachsenenalter. Lee et al. 2001 (Pittsburgh, Operationen 1955 bis 1975): Vaterschaftsraten unter denen, die versucht hatten, Kinder zu zeugen: 65,3 % bei früher beidseitigem, 89,7 % bei früher einseitigem Hodenhochstand und 93,2 % bei Kontrollen (p < 0,001); die beidseitige Gruppe hatte niedrigere Spermiendichte und Inhibin B und höhere FSH- und LH-Werte [s359]. Cortes et al. 2001 (Dänemark, 1.335 Jungen mit Biopsie bei der Operation): Keimzellen fehlten bei 30 % (61 von 202) der beidseitigen und 18 % (88 von 496) der einseitigen Fälle, häufiger mit zunehmendem Alter; bei den 140 inzwischen Erwachsenen normale Spermienzahl bei 19 % (14 von 75) nach beidseitiger und 83 % (54 von 65) nach einseitiger Orchidopexie; Verdacht auf Unfruchtbarkeit 56 % beziehungsweise 8 %; die Spermatogonienzahl pro Tubulus bei der Operation war bei früher beidseitigen Fällen mit der späteren Spermienzahl verknüpft, bei einseitigen nicht; Neoplasierisiko 5 % (7 von 150) bei intraabdominellem Hoden, abnormen äußeren Genitalien oder abnormem Karyotyp gegenüber 0 % (0 von 1.185) ohne diese Merkmale [s357]. Cortes et al. 1996 (87 Jungen, einseitig): Bei 1 % oder weniger Spermatogonien je Tubulusquerschnitt hatten 33 % später 5 Mio. Spermien/ml oder weniger; bei mehr als 1 % war die spätere Samenqualität gegenüber der Bevölkerung nicht signifikant vermindert [s371]. Trsinar et al. 2009 (Slowenien, 68 Männer): Nach beidseitiger gegenüber einseitiger Orchidopexie verminderte Spermienkonzentration (p = 0,047), Beweglichkeit (p = 0,003), Inhibin B und Hodenvolumen; bei einseitiger Operation vor dem Alter von 8 Jahren höheres Inhibin B (p = 0,006) und Hodenvolumen (p = 0,007) [s321]. Lipshultz et al. 1976 (USA, 29 Männer gegen 30 Kontrollen): mittlere Spermiendichte nur ein Drittel der Kontrollen (p < 0,001), FSH-Antwort auf GnRH verdoppelt [s392]. Vinardi et al. 2001 (Italien, 57 Männer, 37 nach hormoneller Vorbehandlung): kein Zusammenhang zwischen Operationsalter und Samenqualität; unter direkt Operierten bessere Spermienzahlen als nach Hormonvorbehandlung [s360]. Crespo Chozas et al. 1999 (Spanien, 20 Männer): bei 7 (35 %) Konzentration unter 20 Mio./ml; die Zahlen im Abstract sind nicht stimmig [s364]. Fernández Valadés et al. 2001: mangelhafte Umwandlung von Histonen in Protamine bei Männern mit Hodenhochstand in der Vorgeschichte, ein Beispiel für Spermienqualität jenseits des Spermiogramms; keine Zahlen [s358]. D'Agostino et al. 1993 und 1996 (Italien, „Criptorchidismo e fertilità: valutazione in età adulta“, Kryptorchismus und Fruchtbarkeit: Beurteilung im Erwachsenenalter): 172 Erwachsene; Azoospermie bei 18 % der beidseitigen Fälle; Operationszeitpunkt und Lage beeinflussten die Fruchtbarkeit nicht; die zwei Einträge beschreiben offenbar dieselbe Kohorte [s372, s375]. Calleja Aguayo et al. 2012 (Spanien, Fragebogen an 278 Erwachsene, 94 Antworten): von 53 mit Kinderwunsch 44 (83,1 %) mit Erfolg; Rücklauf nur 33,8 % [s286]. Sumiya et al. 1991 (Chiba, japanisch): Die Spermienkonzentration sank mit dem Alter bei der Operation; die Verschlechterung hing stärker mit der Größe des normal deszendierten Gegenhodens zusammen [s386]. Okuno et al. 1992 (Kyoto, 43 Männer, vor der Pubertät operiert): bei einseitigem Hodenhochstand normaler Samenbefund bei 16 (61,5 %), Oligozoospermie bei 8 (30,8 %), Azoospermie bei 1; bei beidseitigem 3 von 4 normal; 7 von 8 verheirateten Männern mit einseitigem Hodenhochstand hatten Kinder [s382]. Kojima et al. 2007 (japanische Übersicht): Die Vaterschaft war bei früherem beidseitigem, nicht aber einseitigem Hodenhochstand gegenüber Kontrollen signifikant vermindert; bei etwa 20 % der pubertären Jungen nach Orchidopexie sei auch mit Hodenspermiengewinnung kein Spermiennachweis zu erwarten [s333]. Jeong et al. 2014 (Pusan, 20 erwachsene Patienten, Alter bei Operation 31,1 ± 12,5 Jahre): Die Hodenbiopsie bei 12 war in allen Fällen abnormal [s260]. Ryang et al. 2015 (Korea, 31 postpubertäre Männer): mittlerer Johnsen-Score 3,42; bei 27 von 31 eingeschränkte Spermatogenese (Score unter 5); eine intratubuläre Keimzellneoplasie (3,2 %) [s251]. Wu et al. 2026 (China, 194 Männer, primäre Orchidopexie nach der Pubertät): Bei einseitigem Befund keine Azoospermie, aber 16 von 44 Männern (36,4 %) mit mindestens einer Abweichung in Konzentration, Beweglichkeit oder Morphologie; bei beidseitigem Befund häufig Azoospermie; nur 17 von 200 biopsierten Hoden (8,5 %) hatten einen Johnsen-Score über 8; 71 von 164 Männern (43,3 %) eine schwere Spermatogenesestörung; hohe Hodenlage OR 6,50 (95-%-KI 2,15 bis 19,64); die Autoren schließen, die Schädigung bestehe oft schon vor der Operation und werde durch die Orchidopexie wohl kaum wesentlich rückgängig gemacht [s51]. Russische und türkische Serien: Ismailow et al. 2012 (Tadschikistan, 92 Patienten 15 bis 22 Jahre nach der Korrektur): Pathospermie bei 81, die Abnahme der Spermatogenese hing nicht von Lage, Operationsalter oder Methode ab; Abstract mit internen Widersprüchen [s296]. Morosow et al. 2016 (100 Männer nach einseitiger Kryptorchidie, 60 nach Orchidopexie, 40 nach Orchiektomie): Volumen des verlagerten Hodens und seines Nebenhodens halb so groß wie auf der Gegenseite; Testosteron, FSH, LH und Antispermien-Antikörper bei den meisten im Normbereich; ein Risikomodell ohne Zahlen im Abstract [s244]. Raigorodskaja et al. 2014 und Isakow et al. 2018 (identische Abstracts, 32 Jungen von 11 bis 15 Jahren): Hodenhypotrophie auf der operierten Seite bereits bei Pubertätsbeginn und zunehmend; nur einmal gewertet [s277, s219]. Pimenowa 2009: Hodenvolumen und Durchblutung auf der betroffenen Seite vermindert; Veränderungen im Ejakulat im Langzeitverlauf; keine Zahlen [s322]. Saruhan et al. 2014 (Türkei, 14 junge Männer mit einseitig unbehandeltem inguinalem Hoden, 8 mit Spermiogramm): mittlere Konzentration 53,8 ± 41,3 Mio./ml; ohne Vergleichsgruppe lässt sich der Schluss der Autoren (deutliche Beeinträchtigung) aus den Werten allein nicht nachvollziehen [s259]. Koçak et al. 1999 (42 Männer von 20 bis 27 Jahren mit nach der Pubertät belassenem Hodenhochstand): bei allen abnorme Spermatogenese, bei einem (2,3 %) Carcinoma in situ [s365]. Yenigürbüz et al. 2025 (51 Männer vor Orchiektomie): Hodenvolumen in der abdominalen Gruppe niedriger (p = 0,002); progressive Beweglichkeit (p = 0,019) und Normalform (p = 0,029) in der inguinalen Gruppe höher [s81]. Ghanem et al. 2024 (Saudi-Arabien, 58 Männer nach einseitiger Orchidopexie): bei im Median 16,3 Jahren Nachbeobachtung 15,5 % mit mäßiger bis schwerer erektiler Dysfunktion; erhöhte Angst, Depression und Stress; Samenparameter nicht im Abstract [s96].

Operationsalter in der Versorgungspraxis. Hensel et al. 2015 (13 deutsche Kliniken, 3.587 Orchidopexien 2003 bis 2012): Vor der Leitlinienänderung 2009 wurden 78 % (n = 1.245) nicht leitlinienkonform operiert, nach der Änderung 95 % (n = 1.472); 42 % der Eingriffe betrafen Patienten von 4 bis 17 Jahren [s246]. von Cube et al. 2024 (2.694 Jungen 2009 bis 2022): Bei angeborenem Hodenhochstand wurden 24,9 % vor dem 12. Lebensmonat operiert, das mediane Alter lag bei 16 Monaten; der Anteil vor dem zweiten Lebensjahr stieg von 40 % (2009) auf 60 % (2022); Gründe für späte Operation: verspätete Überweisung (51,2 %), Begleiterkrankungen (28,2 %) [s110]. Oliveros-Rivero et al. 2026 (Lateinamerika, 4.481 Patienten): medianes Alter bei der Operation 50 Monate; nur 18,2 % bis 18 Monate operiert; Spanne zwischen Kliniken 4,7 bis 62,0 % [s35]. Ngalle et al. 2024 (Douala, Kamerun, französisch; 105 Fälle, mittleres Alter 6,65 Jahre) [s103]. Alqasimi et al. 2026 (Saudi-Arabien) und Keleş et al. 2026 (Türkei, 283 Patienten, mittleres Alter bei Orchidopexie 4,8 ± 5,6 Jahre) zeigen Systemverzögerungen [s06, s19]. Ahn et al. 2014 (Seoul, 160 Orchidopexien nach dem fünften Lebensjahr, etwa 15 % aller): Hauptgründe der Verzögerung bei den Eltern; kurzer Samenstrang in 30,2 % [s257]. Imaji et al. 2015 (Japan, 109 Hodenfixationen): Atrophie bei 15 von 76 Kindern bei Operation vor dem zweiten Lebensjahr gegenüber 15 von 33 bei Operation ab dem zweiten Lebensjahr (p = 0,01) [s256]. Huang et al. 2024 (Fujian, 51 Säuglinge, Orchidopexie im ersten Lebensjahr, 42 Kontrollen): Anti-Müller-Hormon stieg von 76,40 ± 15,77 auf 81,52 ± 15,32 und 87,50 ± 15,36 ng/ml nach 6 und 12 Monaten, blieb aber unter dem der Kontrollen; Atrophie-Index 16,7 % nach 6 und 8,6 % nach 12 Monaten [s100]. Abdelmohsen 2026 (Ägypten, 282 laparoskopische Orchidopexien bei nicht tastbaren Hoden): klinische Atrophie bei 65 (23,0 %), je nach Technik 13,2 % (einzeitig mit Gefäßerhalt), 29,7 % (Fowler-Stephens) und 19,8 % (Traktion); stärkster Prädiktor eine Anomalie von Samenleiter oder Nebenhoden (HR 4,28) [s01]. Elgaili Salah und Elssayed Ahmed 2022 (Sudan): Fallserie, 94 Patienten älter als 5 Jahre, Komplikationen bei 9,8 % [s145]. Aksoy et al. 2017 (Türkei, 28 Patienten mit erneuter Operation nach erfolgloser Orchidopexie): bei 19 Hoden gelang die Re-Orchidopexie; 10 Hoden wurden wegen Atrophie oder kurzen Samenstrangs entfernt [s229]. Sütçü et al. 2026 (99 überwiesene Jungen): 72,7 % mit unzureichender Testosteronantwort im hCG-Test, 44,4 % mit nicht isoliertem Hodenhochstand; selektierte Kohorte [s49]. Zwei Fallberichte betreffen eine genetische Androgenrezeptor-Variante [s56] und eine überschüssige Samenleiterschlinge von etwa 20 cm bei der Orchidopexie [s29]. Übersichten: Mathers et al. 2011 (Der Urologe A; „Hodenhochstand und Infertilität unter besonderer Berücksichtigung der interdisziplinären Leitlinie“): etwa 90 % der unbehandelten Männer mit beidseitigem Hodenhochstand entwickeln eine Azoospermie [s302]; Rübben 2016: Azoospermie bei etwa 10 % der Männer mit einseitigem und etwa 32 % mit beidseitigem Hodenhochstand, 10 bis 20 % der Männer mit diagnostizierter Infertilität hätten eine Orchidopexie in der Vorgeschichte [s241]; Robin et al. 2010 (französisch): der Hodenhochstand sei der am besten charakterisierte Risikofaktor für verminderte Fruchtbarkeit und Hodenkrebs [s315]; eine chinesische Übersicht nennt als Schadensmechanismen erhöhte Temperatur und Druck, Apoptose von Keim- und Sertoli-Zellen, gestörte Hypothalamus-Hypophysen-Achse, oxidativen Stress, Antispermien-Antikörper und Verlust von Ad-Spermatogonien [s27]. Florou et al. 2023 (Metaanalyse, sechs Studien, 371.681 Patienten): Hodentumorrisiko nach Orchidopexie im Kindes- und Jugendalter OR 3,99 (95-%-KI 2,80 bis 5,71); dies betrifft das Tumorrisiko, nicht die Samenqualität [s124].

Tierversuche. Kemahli et al. 2023 (Flutamid-Modell der Ratte, vier Gruppen zu je acht): Nach Orchidopexie war die Spermienzahl höher als ohne (p < 0,001), mit N-Acetylcystein ähnlich wie bei Kontrollen; Malondialdehyd niedriger, Glutathionperoxidase höher, Apoptosen niedriger [s127]. Ateş et al. 2008 (30 Ratten): Beta-hCG zeigte keinen signifikanten zusätzlichen negativen Effekt auf den Fertilitätsindex [s323].

Einordnung. Übereinstimmend zeigen die Studien: Nach beidseitigem Hodenhochstand ist die Samenqualität deutlich schlechter als nach einseitigem (Azoospermie OR 2,3 [s55]; Vaterschaft 65,3 % gegenüber 89,7 % [s359]; normale Spermienzahl 19 % gegenüber 83 % [s357]). Auch nach einseitiger Orchidopexie liegt die Spermiendichte oft unter der der Gesamtbevölkerung [s392, s321]. Unklar bleibt, ob eine Orchidopexie vor dem 12. Monat die Hodenatrophie senkt (OR 1,05; 0,49 bis 2,23 [s64]); für Spermienzahlen oder Vaterschaft fehlen randomisierte oder gut kontrollierte Studien; die Vaterschaftsübersicht spricht dafür, dass frühe Operation mit weniger assistierter Reproduktion einhergeht [s63]. Die Gewissheit ist für den Unterschied zwischen beidseitigem und einseitigem Hodenhochstand mäßig, für den Nutzen früher Operation niedrig.

Alle Kapitel und Anhänge (35)
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Aufbau und Methodik dieser Studie
  3. Hintergrund
  4. Hypospadie bis Refertilisierung nach Vasektomie (Vasovasostomie und Vasoepididymostomie)
  5. Hodenhochstand und Orchidopexie bis Gesamteinordnung der Übersichten
  6. Hypospadie
  7. Erwachsene: randomisierte Studien und prospektive Kohorten mit Samenanalyse bis Kinder: Hodenatrophie, Technikvergleiche, Langzeitbefunde
  8. Tierversuche zu Netz, Naht und Samenstrang und Einordnung der Beobachtungsstudien zum Leistenbruch
  9. Vasektomie
  10. Refertilisierung nach Vasektomie: Vasovasostomie
  11. Vasoepididymostomie und Rekonstruktion bei Nebenhodenverschluss
  12. Samenqualität und Vaterschaft im Erwachsenenalter nach Orchidopexie bis Spermiengewinnung bei nichtobstruktiver Azoospermie nach Hodenhochstand
  13. Operationsalter in der Versorgungsrealität und Einordnung der Beobachtungsstudien zum Hodenhochstand
  14. Hodentorsion bis Hydrozele, Nebenhodenzysten, Zirkumzision und Prostataoperation
  15. Varikozelenoperation: Einzelstudien bis Gesamteinordnung der Beobachtungsstudien
  16. Leitlinien und Konsensdokumente und Hypospadie
  17. Leistenbruchoperation und Vasektomie
  18. Refertilisierung nach Vasektomie (Vasovasostomie, Vasoepididymostomie) und Hodenoperationen: Orchidopexie bei Hodenhochstand
  19. Hodenoperationen: Hodentorsion und Hodenentfernung bei Tumor, Hodentrauma und weitere Eingriffe (Querverweise)
  20. Mechanismen und biologische Plausibilität
  21. Dosis-Wirkung, Subgruppen und Reversibilität
  22. Englisch bis Japanisch
  23. Koreanisch bis Türkisch
  24. Widersprüche und ihre mögliche Erklärung
  25. Limitationen der Evidenz
  26. Offene Forschungsfragen
  27. Praktische Einordnung
  28. Glossar
  29. Quellenverzeichnis (Teil 1 von 3)
  30. Quellenverzeichnis (Teil 2 von 3)
  31. Quellenverzeichnis (Teil 3 von 3)
  32. Diagramme
  33. Quellen s01–s197
  34. Quellen s198–s393
  35. Prüfprotokoll der Quellenkontrolle