Antibiotika, Antimykotika und weitere Antiinfektiva · Anhang

Diagramme: Antibiotika, Antimykotika und weitere Antiinfektiva

Alle Werte stammen aus den Quellen. Antippen oder Überfahren zeigt Wert, Konfidenzintervall und Quelle; Serien lassen sich über die Legende ein- und ausblenden.

Antibiotika bei urogenitaler Chlamydieninfektion (Cochrane-Übersicht): Risikoverhältnisse Risikoverhältnis (95-%-Konfidenzintervall)
Ureaplasma und Mycoplasma hominis im Samen und männliche Infertilität (Metaanalyse, zitiert in der EAU-Leitlinie) Odds Ratio (95-%-Konfidenzintervall)
Spermienkonzentration vor und nach Doxycyclin bei Ureaplasma-parvum-positiven Männern mit Eradikation (n = 124) Millionen pro ml
Spermienmotilität vor und nach Doxycyclin bei Ureaplasma-parvum-positiven Männern mit Eradikation (n = 124) Prozent
Anteil von Spermien mit fragmentierter DNA vor und nach antibiotischer Behandlung Prozent
Schwangerschaftsrate in Studien zur Antibiotikatherapie bei Genitalinfektion Prozent der Paare
Levofloxacin gegen keine Therapie bei asymptomatischer Leukozytospermie: mittlere Abnahme der Leukozytenzahl (n = 36) Prozent (Mittelwert)
Prulifloxacin mit und ohne Nahrungsergänzung bei Chlamydieninfektion: Spermienwerte nach 6 Monaten (n = 206) Millionen pro ml (Konzentration) beziehungsweise Prozent (Motilität)
Anteil schneller Spermien bei HIV-infizierten Männern nach Therapieregime (Median, n = 378) Prozent
Pretomanid-Regime bei Tuberkulose: mittlere Gesamtspermienzahl (26 Männer) Millionen pro Ejakulat
Mediane intratestikuläre Testosteronkonzentration unter Ketoconazol bei GnRH-Antagonist-supprimierten gesunden Männern (je Gruppe n = 8) ng/ml
Sulfasalazin bei der Ratte: Fertilität fünf Wochen nach Beginn, bezogen auf Kontrolltiere Prozent der Kontrolle
Artemisinin-Kombinationstherapien beim Meerschweinchen: Abnahme von Spermienzahl und Beweglichkeit gegenüber Kontrollen (65 Tiere) Prozent Abnahme
Metronidazol bei Männern mit subklinischer Prostatitis: mittlere Konzentration in Blut und Samenplasma Mikrogramm pro ml
Antibiotikakonzentration im Samen bei 8 Patienten mit chronischer bakterieller Prostatitis (Mittel über 4 Wochen) mg pro Liter
Väter mit Antibiotikarezept in den 90 Tagen vor der Konzeption (US-Versicherungsdaten, 1.413.762 Schwangerschaften) Prozent der Väter
Antibiotikaresistenz bei Mycoplasma genitalium nach Therapieversagen (60 Proben) Prozent der Proben
Empfindlichkeit von Erregern der chronischen bakteriellen Prostatitis im Samen (60 Isolate) Prozent aktive Isolate
Antibiotikaresistenz bei Ureaplasma-Isolaten aus Sperma (Tai’an, China; 320 Isolate) Prozent resistent
Auflösung der Leukozytospermie nach einem Monat (Nagoya, Japan; 48 Männer, randomisiert) Prozent
Heilungsrate der Ureaplasma-Infektion unter Doxycyclin bei asymptomatischer Leukozytospermie (Guilin, China) Prozent geheilt
Qilin-Pillen plus Levofloxacin gegenüber Levofloxacin allein: Wirksamkeitsraten (Guangzhou, China; 80 Männer, randomisiert) Prozent mit Wirksamkeit laut Studie
Mycoplasma genitalium bei 30.094 Männern aus Kinderwunschpaaren (Changsha, China): Kennzahlen mit 95-Prozent-Konfidenzintervall Prozent
Nachweisraten genitaler Mykoplasmen oder Ureaplasmen im Sperma, drei chinesische Studien (Populationen nicht gleich) Prozent positiv
Positivitätsrate der Spermakultur nach Spermiogramm-Gruppe (Changsha, China; 74.376 Männer) Prozent positiv
Antibiotikaresistenz von Mykoplasmen im Prostatasekret infertiler Männer mit chronischer Prostatitis (Leqing, China) Prozent resistent
Antibiotika im Urin: Nachweisrate der häufigsten Substanzen (Hefei, China; 986 Männer) Prozent der Urinproben
Kontext außerhalb der Sprachräume: Odds Ratio für natürliche Schwangerschaft nach Doxycyclin bei niedriger Leukozytospermie (Cleveland; retrospektiv, historische Kontrollen) Odds Ratio
Spermienbeweglichkeit bei Ratten unter Ornidazol und Liponsäure (Nanjing, China; 70 Ratten) Prozent bewegliche Spermien (Mittelwert)
Ketoconazol bei der Ratte nach 300 mg/kg oral: Konzentrationen in Plasma und Geschlechtsorganen (Nanjing, China; Streuung im Abstract als ±, nicht als Konfidenzintervall) Mikrogramm je Milliliter
Hemmung von Hodenenzymen durch Azol-Antimykotika in vitro (Japan; verschiedene Kenngrößen und Gewebe) Mikromol (halbmaximale Hemmkonzentration beziehungsweise Hemmkonstante Ki)
Levofloxacin in Hodengewebe und Sperma (Tokio, Japan) Mikrogramm je Gramm (Hoden) beziehungsweise je Milliliter (Sperma)
Levofloxacin 750 mg über 15 Tage: Anteil beweglicher Spermien (a+b) vor und 4 Wochen nach der Therapie (34 Paare, unkontrolliert) %
Levofloxacin 750 mg: Anteil morphologisch normaler Spermien (Kruger/Menkveld) vor und nach der Therapie %
Levofloxacin 750 mg: Leukozyten im Ejakulat vor und nach der Therapie × 10^6
Resistenz von Ureaplasma urealyticum im Sperma von Männern gegen einzelne Antibiotika % resistenter Stämme
Hoher DNA-Fragmentierungsgrad der Spermien bei Männern mit Ureaplasma-Infektion nach Resistenzmuster des Stammes % der Fälle
Verminderte Akrosinaktivität bei Männern mit antibiotikaresistenten Ureaplasma-Stämmen % der Fälle
Randomisierter Vergleich bei MAGI: Bakteriologische Eradikation des Erregers nach Superlymph (20 Tage) gegen Doxycyclin (28 Tage) % der Patienten
Asymptomatische Bakteriospermie: Take-Home-Baby-Rate nach OM-89 gegen Fluorchinolone %
Ratte: Abnahme der testikulären LDH-X-Aktivität unter Chinolonen (15 Tage, oral) % Abnahme
Ratte: Abnahme der täglichen Spermienproduktion unter Ofloxacin (15 Tage, oral) % Abnahme
Spermienkonzentration bei Samenwegsinfektion gegenüber nachweislich fruchtbaren Männern (Kuwait) Millionen pro ml
Seminales Helicobacter-pylori-IgA vor und 3 Monate nach Eradikationstherapie (22 Männer; Mittelwert, p = 0,001) IgA-Spiegel (Einheit im Abstract nicht genannt)
Widder: Höchstkonzentration (Cmax) von Ivermectin nach einer subkutanen Gabe von 0,2 mg/kg ng/ml (Plasma, Seminalplasma) bzw. ng/g (Spermien)
Zweitangabe aus einer Übersichtsarbeit: Klinische und mikrobiologische Heilung bei Ureaplasma/Mycoplasma genitalium nach Antibiotika % der Patienten
Zweitangabe aus einer Übersichtsarbeit: Mittlerer DNA-Fragmentierungsindex vor und nach antibakterieller und entzündungshemmender Behandlung (3,8 ± 2,2 Monate) %
Zweitangabe aus einer Übersichtsarbeit: Schwangerschaftsrate während und nach vollständiger Antibiotikatherapie bei Infektionen des Genitaltrakts % der Paare
In welchen Sprachräumen wurden die Quellen gefunden? Anzahl Quellen
Alle Kapitel und Anhänge (26)
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Aufbau und Methodik dieser Studie
  3. Hintergrund
  4. Umfang, Ordnung und Lesehinweise bis 1. Systematische Übersichten und Metaanalysen
  5. 2. Narrative und nicht systematische Übersichten bis 4. Einordnung der Übersichtsliteratur
  6. Umfang und Ordnung und 5. Expositionsstudien: Antibiotika und andere Arzneimittel als mögliche Ursache
  7. 6. Infektion, Bakteriospermie und Leukozytospermie: Beobachtungsstudien ohne Behandlungsarm
  8. 7. Beobachtungsstudien mit Behandlungsbezug (nicht randomisiert) und 8. Einordnung der Beobachtungsstudien
  9. Wie dieses Kapitel gelesen werden soll bis Randomisierte und kontrollierte Studien am Menschen: Antibiotika bei Infektion und Leukozytospermie
  10. Kohorten, Vorher-Nachher-Studien und Fallserien mit Antibiotikabehandlung bis In-vitro-Studien an menschlichen Spermien und Messungen im Samenplasma
  11. Humanbefunde zu einzelnen Wirkstoffen und Wirkstoffgruppen und Tierversuche und Zellmodelle
  12. Mechanismen und biologische Plausibilität
  13. Dosis-Wirkung, Subgruppen und Reversibilität
  14. Englisch bis Chinesisch
  15. Japanisch bis Türkisch
  16. Widersprüche und ihre mögliche Erklärung
  17. Limitationen der Evidenz
  18. Offene Forschungsfragen
  19. Praktische Einordnung
  20. Glossar
  21. Quellenverzeichnis (Teil 1 von 2)
  22. Quellenverzeichnis (Teil 2 von 2)
  23. Diagramme
  24. Quellen s01–s141
  25. Quellen s142–s286
  26. Prüfprotokoll der Quellenkontrolle