Weitere Sportnahrung und Fertilitätspräparate (Kontext)
Die folgenden Studien betreffen Männer aus Kinderwunschkliniken, nicht gesunde Sportler. L-Carnitin, L-Arginin, Coenzym Q10 und Antioxidantien tauchen auch in der Sportnahrung auf; Rückschlüsse auf Sportprodukte erlauben die Arbeiten nicht.
Übergreifende Arbeiten. de Ligny et al. 2022, Cochrane [s80]: 90 Studien mit 10.303 subfertilen Männern, 20 Antioxidantien, Evidenz „niedrig" bis „sehr niedrig". Lebendgeburt OR 1,43 (1,07 bis 1,91; P = 0,02; 12 RCTs, 1.283 Männer; I² = 44 %); ohne Studien mit hohem Verzerrungsrisiko Peto-OR 1,22 (0,85 bis 1,75; 827 Männer, 8 RCTs; P = 0,27); klinische Schwangerschaft OR 1,89 (1,45 bis 2,47; 20 RCTs, 1.706 Männer; I² = 3 %); Fehlgeburt OR 1,46 (0,75 bis 2,83; 6 RCTs, 664 Männer); leichte gastrointestinale Beschwerden OR 2,70 (1,46 bis 4,99; 16 RCTs, 1.355 Männer). Die Autoren halten die Evidenz wegen schlechter Berichterstattung, hoher Ausfälle und kleiner Studien für nicht schlüssig. Salas-Huetos et al. 2018, Advances in Nutrition [s129]: Metaanalyse randomisierter Studien (28 Arbeiten, 15 quantitativ). Mittlere Differenzen der Spermienkonzentration: Selen 3,91 Mio./mL (3,08 bis 4,73), Zink 1,48 (0,69 bis 2,27), Omega-3 10,98 (10,25 bis 11,72), Coenzym Q10 5,93 (5,36 bis 6,51); Gesamtmotilität: Selen 3,30 % (2,95 bis 3,65), Zink 7,03 % (6,03 bis 8,03), Omega-3 7,55 % (7,09 bis 8,01), Q10 5,30 % (4,98 bis 5,62); für Carnitine Gesamtmotilität +7,84 % (6,54 bis 9,13), progressive Motilität +7,45 % (6,24 bis 8,67), Morphologie +4,91 % (3,68 bis 6,15); die Autoren mahnen wegen kleiner Stichproben und erheblicher Heterogenität zur Vorsicht. Niu et al. 2025, Reproductive Sciences [s41]: Netzwerk-Metaanalyse, 16 Studien bei unerklärter Infertilität; Coenzym Q10 mit dem größten Zuwachs der Konzentration (SMD 2,98; 1,13 bis 7,87), L-Carnitin mit dem größten Zuwachs der progressiven Motilität (SMD 4,19; 1,60 bis 10,95); sehr breite Intervalle. Mateus et al. 2023, Journal of Clinical Medicine [s69]: narrative Übersicht; L-Carnitin werde von Leistungssportlern genutzt und könne die Fruchtbarkeit selbst bei 2 g/Tag positiv beeinflussen; Mechanismen und optimale Dosis offen. Alahmar 2018 [s125] und Ayaz und Arslan 2018 [s126]: narrative Übersichten zu Antioxidantien; Letztere halten fest, dass es keine Leitlinie zu Dosis und Dauer gibt.
Randomisierte und kontrollierte Studien. Higazy et al. 2026, Arab Journal of Urology [s12]: 200 Männer mit Oligoasthenoteratozoospermie randomisiert (CoQ10 200 mg, L-Carnitin 1 g, beides, Placebo), 174 schlossen nach drei Monaten ab. Konzentration vor gegenüber nach Behandlung (Mio./ml): CoQ10 13,42 auf 26,86; L-Carnitin 13,26 auf 20,24; Kombination 12,93 auf 32,93; Placebo 13,24 auf 13,80. Progressive Motilität (%): 23,26 auf 34,91; 22,64 auf 29,43; 23,25 auf 38,52; Placebo 24,56 auf 25,84. DNA-Fragmentierungsindex (%): 31,19 auf 19,19; 29,62 auf 23,62; 30,39 auf 13,93; Placebo 30,80 auf 29,56. Schwächen: eine Klinik, keine Schwangerschaftsrate; in der CoQ10-Gruppe ist die Standardabweichung der DNA-Fragmentierung vor und nach Behandlung identisch (4,64), die Mittelwerte unterscheiden sich um genau 12,00; die Diskussion nennt die MOXI-Studie, die bei 383 Teilnehmern keinen Nutzen von Antioxidantien fand. Bozhedomov et al. 2021, Urologiia [s93]: 160 Männer randomisiert, 133 in der Auswertung (46, 45, 42); Konzentration in Gruppe 1 (hydrophiler Komplex) plus 16 Mio./ml (plus 41 %; p = 0,046), Gruppe 2 (lipophil) plus 3 Mio./ml (plus 7 %; nicht signifikant), Kontrolle minus 0,5 Mio./ml; DNA-Fragmentierung sank in allen Gruppen ähnlich (minus 33 %, minus 29 %, Kontrolle minus 48 %); die Autoren schließen auf keinen signifikanten Effekt; die Teststärke betrug höchstens 0,69. Yamasaki et al. 2022, Reproductive Medicine and Biology [s89]: randomisierte Pilotstudie, 84 Männer, 67 schlossen ab; Antioxidans-Kombination gegen Methylcobalamin, keine Placebogruppe; keine signifikante Änderung der Samenparameter (Ausnahme: Konzentration unter Methylcobalamin); bei hohem Ausgangs-ORP stieg die Konzentration unter beiden Therapien (Subgruppe nach dem Ergebnis gebildet). Gamidov et al. 2019, Urologiia [s115] (im Titel doppelblind, im Abstract offen): 80 infertile Männer, Placebo (n = 20) gegen ein Präparat aus Acetyl-L-Carnitin, L-Carnitinfumarat und alpha-Liponsäure, 180 Tage; Abnahme der freien Radikale um 86 %, DNA-Fragmentierung 21,5 % gegenüber 3,6 % Abnahme, Schwangerschaften in 1 (A) gegenüber 13 Fällen (B); Größe von Gruppe B nicht genannt. Gamidov et al. 2026 [s10]: 90 Männer, ein oder zwei Beutel täglich gegen Lebensstilberatung, drei Monate; signifikante Unterschiede bei progressiv beweglichen Spermien (p = 0,0037), Gesamtbeweglichkeit (p = 0,002) und ROS (p = 0,0086), keine bei Konzentration, Gesamtzahl, Morphologie und DNA-Fragmentierungsindex. Bozhedomov et al. 2017 [s134]: 173 Männer (88 gegenüber 85); zusätzliche Carnitine brachten einen zusätzlichen Effekt auf die Konzentration, aber nicht auf Morphologie, progressive Beweglichkeit oder Schwangerschaftsrate. Nashivochnikova et al. 2024 [s55]: 102 Männer ab 45 Jahren mit metabolischem Syndrom (52 gegenüber 50, Kontrolle ohne Placebo); Konzentration von 10,5 ± 5,5 auf 21,5 ± 4,8 Mio./ml; Stoffwechselverbesserung als Störfaktor. Saylam und Çayan 2020, Turkish Journal of Urology [s112]: 100 Männer, sechs Monate; Gesamtzahl beweglicher Spermien ohne signifikante Änderung (p = 0,486), FSH, LH und Gesamttestosteron stiegen in der Behandlungsgruppe (p = 0,008; 0,008; 0,006). Yaris et al. 2022, Urologia [s90]: 122 Männer, zwei Kombinationen (mit L-Carnitin), sechs Monate; beide verbesserten die Parameter gegenüber dem Ausgangswert, ohne Gruppenunterschied, keine Kontrollgruppe. Enatsu et al. 2024, Nihon Hinyokika Gakkai Zasshi [s49] (Titel im Original japanisch, sinngemäß: Coenzym-Q10-Supplementierung bei hoher Spermien-DNA-Fragmentierung): einarmig, 46 Patienten, 35 schlossen ab; SDF sank von 31,6 % auf 25,3 % (p < 0,05); Konzentration und Motilität ohne signifikante Änderung; in der Untergruppe mit hohem sORP SDF 34,0 % auf 26,1 % und Konzentration von 12,5 auf 24,3 Mio./ml (p < 0,05); keine Kontrollgruppe, Regression zur Mitte nicht abgrenzbar. Demirkesen et al. 2001, Türk Üroloji Dergisi [s168]: 42 Patienten, Acetyl-L-Carnitin 1 g/Tag über drei Monate, Beweglichkeit von 21,6 ± 1,1 % auf 35,2 ± 1,3 % (p < 0,001), Konzentration nicht; unkontrolliert. Fırat et al. 2020 [s105]: 92 Männer, Antioxidantienkomplex, sechs Monate, Spermienzahl und Beweglichkeit verbessert (p < 0,05); unkontrolliert.
Seminalplasma und Mechanismus (Querschnitt). Mostafa et al. 2022 [s85]: 86 Männer; seminales L-Carnitin 216,3 ± 57,1 ng/ml (OAT mit Varikozele, n = 45), 252,9 ± 62,9 (OAT ohne Varikozele, n = 21; p = 0,01 gegenüber der ersten Gruppe), 382,8 ± 63,6 (fertile Kontrollen, n = 20; p = 0,001); positive Korrelation mit Konzentration, Beweglichkeit und Morphologie. Arslan et al. 2023 [s59]: Carnitinprofile im Seminalplasma, mögliche Marker (Acetylcarnitin, Octenoylcarnitin, Palmitoleylcarnitin); keine Intervention. Quintero Quinchia und Cardona Maya 2019, Urología Colombiana [s123] (Titel im Original spanisch, sinngemäß: In-vitro-Wirkung von als Aphrodisiaka verkauften Vitaminpräparaten auf die Spermienbeweglichkeit): sieben frei verkäufliche Tabletten in Samenproben von 22 gesunden Freiwilligen; keine positive Veränderung der Beweglichkeit, unabhängig von L-Arginin; In-vitro-Befund, nicht Einnahme. Qin et al. 2026, Frontiers in Endocrinology [s24]: narrative Übersicht zu L-Citrullin bei Hitzestress, überwiegend experimentell, keine Humandaten im Abstract. Roy et al. 2026 [s25] und Sengupta et al. 2018 [s130]: Übersichten zu Ashwagandha ohne Zahlen im Abstract.
Training als Einflussgröße und Störfaktor (Kontext)
Supplementnutzer trainieren meist intensiv; Training ist daher eine eigene Einflussgröße, die in Studien zu Sportnahrung selten sauber abgetrennt ist. Ibañez-Perez et al. 2019 [s117]: Übersicht und Metaanalyse, 32 Arbeiten; meist keine großen Effekte; Freizeitsport womöglich vorteilhaft, Leistungssport womöglich nachteilig für die progressive Motilität. Aerts et al. 2024 [s45]: 13 Studien, 280 Probanden (Läufer, Radfahrer, Triathleten); vier Studien ohne signifikante Veränderungen, fünf mit nicht klinisch relevanten, vier mit verminderter Qualität (weniger normale Morphologie bei Radfahrern und Triathleten, mehr DNA-Fragmentierung bei Triathleten); schlechte Studienqualität. Greco et al. 2025 [s35]: 4 Studien, 156 Teilnehmer; 16 Wochen intensives Radtraining senkte Volumen, Konzentration, Motilität und Morphologie, teilweise Rückkehr nach Ruhe; Sicherheit der Evidenz sehr niedrig. Lam et al. 2026, Journal of Global Health [s18]: Umbrella-Review von 13 Metaanalysen (8.068 Männer); Bewegung war mit besserer Konzentration, Morphologie, Spermienzahl und Samenvolumen verbunden; Evidenzsicherheit überwiegend niedrig oder sehr niedrig. Tian et al. 2026 [s26]: Kohorte, 1.316 Männer mit eingeschränkter Samenqualität; moderate Aktivität mit günstigeren Werten, Gesamtzahl progressiv beweglicher Spermien +51,01 % (18,03 bis 93,64); Normalisierung der Konzentration OR 2,32 (1,12 bis 4,81); Gruppeneinteilung selbstgewählt. Li et al. 2025 [s37]: 323 Männer; viertes gegenüber erstem Aktivitätsquartil −29 % DNA-Fragmentierungsindex (12 bis 43 %). Dewangga et al. 2026 [s06]: 24 Ratten, Schwimmtraining sechs Wochen; mäßiger Sport ohne signifikante Veränderungen, exzessiver Sport senkte Konzentration, Motilität, Morphologie und Testosteron und erhöhte den oxidativen Stress. Guo et al. 2017, Zhonghua Nan Ke Xue [s135] (Titel im Original chinesisch, sinngemäß: Proteomanalyse des Hodens nach aerobem Training bei Ratten): 24 Ratten, drei Gruppen; Schwimmen mit Zusatzlast von 3 % des Körpergewichts erhöhte Spermienkonzentration (2,12 ± 0,43 in der Kontrolle gegenüber 3,54 ± 0,52 × 10⁶/ml; P < 0,01), LH und Testosteron (jeweils P < 0,01). Hu et al. 2026 [s13] (Titel im Original chinesisch, sinngemäß: Bugan-Abkochung bei Mäusen mit belastungsbedingter Erschöpfung): 70 Mäuse, sieben Gruppen; das Erschöpfungsmodell allein senkte Testosteron und Spermienqualität. Luo et al. 2023, Food and Function [s67]: Seegurken-Peptide bei Mäusen mit erschöpfender Schwimmbelastung stellten den belastungsbedingten Abfall von Testosteron, Östradiol und FSH deutlich wieder her; Gruppengrößen und Effektgrößen nicht im Abstract.
Leitlinien im Einzelnen
Die folgenden Aussagen sind Inhaltsangaben der jeweiligen Dokumente, keine Empfehlungen dieser Studie. In keiner der gesichteten Leitlinien kommen Kreatin, Whey, Proteinpulver, Energy-Drinks oder Taurin als eigene Themen vor.
AUA/ASRM 2024 [s47]. Der Abstract beschreibt die Aktualisierung von 2024 (Aktualisierungsrecherche mit 4.093 neuen Abstracts, 125 geeigneten, 22 Studien in der Evidenzbasis); neue Punkte betreffen Schwellenwerte für Y-Mikrodeletionstests, Beckenmagnetresonanz und Hodenspermien bei nichtazoospermen Männern. Der am 4. Oktober 2026 abgerufene Volltext enthält die Begriffe Kreatin, Whey, Proteinpulver, Energy-Drink oder Taurin nicht. Im Abschnitt „Lifestyle" steht sinngemäß: Lebensstilfaktoren seien schwer zu untersuchen (fehlende Kontrollen, Erinnerungsverzerrung); es gebe Evidenz niedriger Qualität für einen geringen Zusammenhang zwischen Ernährung und männlicher Infertilität; Rauchen habe einen kleinen Einfluss (niedrige Qualität); Stress eine kleine Abnahme der progressiven Motilität; Mobiltelefone keinen. Für anabole Steroide und exogenes Testosteron gebe es Evidenz niedriger Qualität für keinen Einfluss auf eine dauerhafte Infertilität, aber die aktuelle Einnahme habe einen großen Einfluss auf die aktuelle Fruchtbarkeit und Spermatogenese und unterdrücke sie. Für Koffein bestehe Evidenz mittlerer Qualität für keinen Zusammenhang mit männlicher Infertilität (außer möglicherweise Spermienaneuploidie); für Alkohol Evidenz hoher Qualität für einen geringen Einfluss auf Samenvolumen und Morphologie (klinisch nicht bedeutsam). Für Sport und Bewegung, Schlaf und Freizeitdrogen erfüllten keine systematischen Übersichten die Einschlusskriterien. In den Behandlungsaussagen steht, Ärztinnen und Ärzte berieten Patienten dahingehend, dass der Nutzen von Supplementen (zum Beispiel Antioxidantien, Vitamine) für die Behandlung männlicher Infertilität von fraglichem klinischem Nutzen sei und die Datenlage keine Empfehlung für bestimmte Wirkstoffe erlaube (moderate Empfehlung, Evidenzgrad B).
EAU, Kapitel Männliche Infertilität [s175]. Die online abgerufene Fassung (Ausgabejahr im abgerufenen Text nicht ausgewiesen) enthält keine der Begriffe Kreatin, Whey, Proteinpulver, Energy-Drink, Taurin oder Koffein. Zu Lebensstil nennt sie Rauchen (Metaanalyse aus 20 Studien mit 5.865 Teilnehmern: negative Assoziation mit Spermienparametern) und Alkohol (Metaanalyse aus 15 Querschnittsstudien mit 16.395 Männern: mäßiger Konsum ohne Nachteil, hoher Konsum möglicherweise nachteilig; starker chronischer Konsum von mehr als zwei Getränken pro Tag kann das Testosteron senken). Zu anabolen Steroiden (Abschnitt 11.5.3.d): Oligo- oder Azoospermie durch Steroidmissbrauch werde zunächst durch Absetzen behandelt; es gebe keine allgemeine Indikation, das Vorgehen beruhe auf Fallberichten und klinischer Erfahrung; üblicherweise bessere sich die Spermienzahl und -qualität innerhalb von sechs bis zwölf Monaten nach dem Absetzen. Zu Antioxidantien: widersprüchliche Evidenz; Cochrane-Analysen mit positivem Einfluss auf Lebendgeburt- und Schwangerschaftsraten bei ART, aber schlechte Studienqualität; der MOXI-Studie zufolge verbesserten Antioxidantien Samenparameter oder DNA-Integrität nicht gegenüber Placebo.
AWMF-S2k-Leitlinie 015-085 (DGGG, OEGGG, SGGG) [s124]. Nur der Abstract (Teil 2: Hämostaseologie, Andrologie, Genetik, Malignomanamnese) wurde abgerufen; er enthält keine Aussage zu Supplementen, Proteinpulvern oder Energy-Drinks. Die Leitlinienseite im AWMF-Register lieferte nur ein Skript-Gerüst ohne Inhalt. Eine eigenständige deutsche Leitlinie zu Sportnahrung und Spermienqualität wurde nicht gefunden.
ESHRE-Leitlinie zur ungeklärten Infertilität 2023 [s63]. Abstract: 52 Empfehlungen (40 evidenzbasiert, davon 29 stark und 11 schwach; 10 Good-Practice-Punkte; 2 nur für die Forschung); keine mit hoher, eine mit moderater, neun mit niedriger und 31 mit sehr niedriger Evidenz. Im Abstract keine Aussagen zu Sportnahrung.
WHO-Leitlinie 2025 zur Infertilität, abgebildet in zwei Übersichten [s01, s08]. Nach den Abstracts nimmt die WHO-Leitlinie bei Antioxidantien eine neutrale Haltung ein und enthält Good-Practice-Aussagen zu Lebensstilrisiken; die Vergleichsarbeit ordnet AUA/ASRM und EAU als spezialistisch, ESHRE und NICE als paarzentriert ein. Die WHO-Leitlinie selbst wurde nicht abgerufen; Aussagen zu Sportnahrung stehen in den Abstracts nicht.
Cochrane. Das Cochrane-Review zu Antioxidantien [s80] ist das einzige abgerufene Cochrane-Dokument; zu Kreatin, Proteinpulvern oder Energy-Drinks ergab die Suche keine Cochrane-Übersicht. Die ärztliche Umfrage aus den Emiraten nennt fehlende Leitlinien zum Umgang mit Anabolikafolgen als Grund für Vorgehen nach persönlicher Erfahrung [s58].