Dieses Kapitel stellt die Arbeiten der Recherche einzeln vor. Die Reihenfolge folgt der Stärke der Evidenz: zuerst die Leitlinien, dann die systematischen Übersichten mit Metaanalyse, danach randomisierte und kontrollierte Studien, die großen Kohorten und Beobachtungsstudien am Menschen und zuletzt die Tierversuche. Zwei Vorbemerkungen gelten für alles Folgende.
Erstens beruht die Auswertung überwiegend auf Abstracts und, bei einem Teil der russischsprachigen Arbeiten, auf frei zugänglichen Volltexten; Aussagen zu Stärken und Schwächen sind deshalb keine formale Qualitätsbewertung des Verzerrungsrisikos. Wo ein Abstract keine Fallzahl, kein Konfidenzintervall oder keinen p-Wert nennt, wird das vermerkt und nichts ergänzt. Zahlenwidersprüche innerhalb der Originale werden nicht stillschweigend berichtigt, sondern benannt. Zweitens wird nichts empfohlen: Wo Autoren oder Leitlinien eine Behandlung vorschlagen, wird das als deren Aussage wiedergegeben.
Abkürzungen: ASA = Antispermien-Antikörper; MAR = gemischte Antiglobulinreaktion (mixed antiglobulin reaction); IBT = Immunobead-Test (D-IBT direkt am Spermium, I-IBT indirekt im Serum); SIT = Spermienimmobilisationstest; PCT = Postkoitaltest; EAO = experimentelle Autoimmunorchitis; IUI = intrauterine Insemination; IVF = In-vitro-Fertilisation; ICSI = intrazytoplasmatische Spermieninjektion; OR = Odds Ratio; RR = Risikoverhältnis; HR = Hazard Ratio; KI = 95-%-Konfidenzintervall.
Leitlinien und Standards
AUA/ASRM-Leitlinie, Webfassung mit Diskussionstext (Diagnosis and Treatment of Infertility in Men: AUA/ASRM Guideline, veröffentlicht 2020, geändert 2024) [s78]. Dies ist die inhaltlich konkreteste Leitlinienaussage zum Thema. Statement 19 lautet wörtlich: „Clinicians should not perform antisperm antibody (ASA) testing in the initial evaluation of male infertility“, mit der Evidenzstufe Expert Opinion. Der Diskussionstext nennt als mögliche Auslöser Trauma, Mumpsorchitis, Hodenmalignom, Samenwegsobstruktion und Vasektomie. ASA könnten ohne Spermienagglutination vorliegen, und Agglutination könne andere Ursachen haben (genannt wird E. coli im Ejakulat). IgA und IgG seien die vorherrschenden Klassen im Ejakulat, IgM sei selten. Der MAR-Test liefere weniger Information als der Immunobead-Test, der Klasse und Bindungsort (Kopf, Mittelstück, Flagellum, ganze Zelle) angebe; beide Tests könnten voneinander abweichen. Nach Vasektomie-Umkehr oder Vasoepididymostomie seien ASA gut bekannt, es habe aber „no significant associations between levels of ASA and pregnancy outcomes“ gegeben; die Interpretation sei wegen fehlender Standardisierung und fehlender einheitlicher Normbereiche schwierig. Ein Serum-ASA bei Azoospermie mit passender Vorgeschichte könne helfen, eine Obstruktion zu bestätigen. Bei ASA ergebe die ICSI laut Leitlinie höhere Schwangerschaftsraten pro Zyklus als eine IUI mit Spermienaufbereitung zur Ablösung der Antikörper; bei ohnehin geplanter ICSI solle ASA nicht getestet werden, da es das Vorgehen nicht ändere. Einordnung: Die Aussagen zu ASA beruhen nach dem Text selbst auf Expertenmeinung und uneinheitlicher Datenlage. Die Leitlinie belegt, wie schwach die Evidenzbasis eingeschätzt wird, nicht die Abwesenheit eines Effekts.
AUA/ASRM-Leitlinie, Teil I und Teil II (Diagnosis and treatment of infertility in men: AUA/ASRM guideline part I und part II, 2021) [s71, s72]. Die beiden PubMed-Abstracts nennen ASA nicht. Sie beschreiben nur die Recherche (PubMed, Embase, Medline von Januar 2000 bis Mai 2019, Evidenzstufen A bis C). Für die ASA-Frage ist ausschließlich die Webfassung [s78] maßgeblich.
**EAU-Leitlinie Male Infertility (Ausgabe 2026)** [s04]. Das abgerufene Kapitel führt „immunological factors“ unter den Ursachen männlicher Infertilität auf und nennt „sperm antibodies“ unter den erweiterten Untersuchungen neben Leukozyten, Entzündungsmarkern und DNA-Fragmentation. In der Tabelle der Referenzwerte steht beim MAR-Test (Anteil motiler Spermien mit gebundenen Partikeln) und beim Immunobead-Test (Anteil motiler Spermien mit gebundenen Beads) jeweils, dass keine evidenzbasierten Referenzwerte vorliegen und jedes Labor eigene Normbereiche an fertilen Männern festlegen solle. Im Abschnitt Infektionen heißt es: „Mycoplasma spp. can cause decreased motility and development of anti-sperm antibodies.“ Ein eigenes Kapitel zu immunologischer Infertilität oder zur Behandlung von ASA wurde auf der abgerufenen Seite nicht gefunden.
WHO-Leitlinie zur Infertilität und Leitlinienvergleich (Recommendations from the WHO guideline for the prevention, diagnosis, and treatment of infertility; Male Infertility in the 2025 WHO Infertility Guideline: A Comparative Analysis With AUA/ASRM, EAU, ESHRE, and NICE Recommendations) [s14, s01]. Die WHO-Leitlinie (Entwicklungsgruppe n = 30, externe Prüfgruppe 30 Mitglieder, GRADE-Methodik) formuliert 40 Empfehlungen und sechs Good-Practice-Aussagen. Für Männer betreffen die im Abstract genannten Empfehlungen die Wiederholung von Samenuntersuchungen (n = 2), die Varikozele (n = 4) und die unerklärte Infertilität; zu Antioxidanzien wurde keine Empfehlung für oder gegen ausgesprochen. ASA oder Immunologie nennt der Abstract nicht. Der Vergleichsartikel bestätigt die neutrale Haltung bei Antioxidanzien und beschreibt AUA/ASRM und EAU als spezialistenorientiert, ESHRE und NICE als paarorientiert mit geringem männerspezifischem Anteil. Auch hier kommt ASA im Abstract nicht vor. Beide Texte sind für die Fragestellung nur indirekt aussagekräftig; das Fehlen im Abstract belegt nicht, dass der Volltext schweigt.
Italienische NICE-adaptierte Leitlinie (Diagnosis and management of infertility: NICE-adapted guidelines from the Italian Society of Human Reproduction, 2024) [s45]. Der Abstract beschreibt den Adaptationsprozess (AGREE II, interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus fünf Fachgesellschaften) und nennt ASA nicht. Bemerkenswert ist nur, dass Italien bis dahin keine nationale Infertilitätsleitlinie hatte.
WHO-Laborhandbuch. Die Übersicht von Gupta und Kollegen 2022 [s56] hält fest, dass die ASA-Testung (MAR, Immunobead) im WHO-Manual der 5. Auflage beschrieben ist und in der 6. Auflage unter den erweiterten Samenuntersuchungen aufgeführt wird; Agglutination sei weder notwendig noch ausreichend für die Diagnose. Das Ergebnis der in der Arbeit erwähnten weltweiten Umfrage zur klinischen Praxis steht im Abstract nicht. Aus der Studie von Barbonetti und Kollegen [s79] ergibt sich außerdem, dass die WHO das Screening mit IgG-MAR oder Immunobead-Test als Teil der Samenanalyse und 50 % antikörperbeladene motile Spermien als klinisch relevanten Schwellenwert nennt; die Studie selbst hinterfragt diesen Schwellenwert (siehe das Kapitelende zu Dosis-Wirkung).
Deutschsprachige Leitlinie. In PubMed existiert der Eintrag „[Guideline. Immunologic infertility]“ (Krause W, Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft 2005) und ein weiterer Eintrag „[Immunologic infertility]“ (2008) derselben Zeitschrift. Beide Datensätze enthalten keinen Abstract; sie konnten nicht inhaltlich ausgewertet werden und stehen deshalb nicht in der Quellenliste. Eine AWMF-Leitlinie zum Thema war über das Register nicht abrufbar (es lieferte nur die JavaScript-Hülle). Auch aus dem chinesischen, japanischen, koreanischen, russischen, arabischen und türkischen Sprachraum wurde keine eigenständige Leitlinie zu ASA gefunden; russische Andrologie-Leitlinien werden in [s91] zitiert, wurden aber nicht abgerufen. Das Protokoll [s68] stellt fest, es gebe in China keine einheitliche diagnostische Norm für immunologische Infertilität. Eine Cochrane-Übersicht zu ASA wurde nicht gefunden (40 Treffer der Zeitschrift geprüft, keine einschlägige).
Zwischenbilanz Leitlinien. Die einzige Leitlinie mit konkreter ASA-Aussage ist AUA/ASRM [s78]: kein ASA-Test in der Erstabklärung, Expertenmeinung als Evidenzgrundlage. EAU [s04] führt ASA als erweiterte Untersuchung ohne evidenzbasierte Grenzwerte. WHO [s14, s01] und die italienische Adaptation [s45] äußern sich in ihren Abstracts nicht. Die Leitlinienlage ist damit uneinheitlich und dünn.
Systematische Übersichten und Metaanalysen
Zini und Kollegen 2011 (Antisperm antibodies are not associated with pregnancy rates after IVF and ICSI: systematic review and meta-analysis) [s157]. Medline-Suche, drei Prüfer unabhängig; 16 Studien (10 IVF, 6 ICSI), heterogen in den ASA-Grenzwerten. Kombinierte OR für das Ausbleiben einer Schwangerschaft bei positiven Samen-ASA: IVF 1,22 (KI 0,84 bis 1,77), ICSI 1,00 (0,72 bis 1,38), gesamt 1,08 (0,85 bis 1,38). Die Autoren folgern, dass Samen-ASA nicht mit Schwangerschaftsraten nach IVF oder ICSI zusammenhängen. Stärke: getrennte Auswertung nach Verfahren. Schwächen: nur Medline, heterogene Grenzwerte; die Autoren verlangen prospektive Studien mit geeigneten Grenzwerten. Die Arbeit steht im Gegensatz zu einzelnen Kohorten mit schlechterer Befruchtung bei ASA [s89, s15].
Cui und Kollegen 2015 (Antisperm antibodies in infertile men and their effect on semen parameters: a systematic review and meta-analysis) [s119]. Suche in PubMed, EMBASE, ScienceDirect, CNKI und Cochrane Library bis Oktober 2014; acht Fall-Kontroll-Studien mit 238 ASA-positiven und 929 ASA-negativen Männern. Standardisierte Mittelwertdifferenzen (SMD, KI): Spermienkonzentration −23,64 (−43,47 bis −3,81), Motilität a+b −16,40 (−27,92 bis −4,88), Verflüssigungszeit +4,19 (1,72 bis 6,66). Kein signifikanter Effekt auf Volumen, Vitalität, progressive Motilität, normale und abnorme Morphologie. Die Zahlen wurden im Abstract (nochmals abgerufen) so bestätigt. Beträge dieser Größenordnung sind für standardisierte Differenzen jedoch sehr ungewöhnlich; sie deuten vermutlich auf gemischte Skalen oder Datenaufbereitung hin, was ohne Volltext nicht zu klären ist und die Belastbarkeit mindert. Die ASA-Nachweismethoden werden im Abstract nicht aufgeschlüsselt.
Jiang und Kollegen 2016 (Association of anti-sperm antibodies with chronic prostatitis: A systematic review and meta-analysis) [s111]. Sechs Studien, 721 Fälle mit chronischer Prostatitis und 160 Kontrollen. Gepoolte OR für ASA-Positivität 3,26 (1,86 bis 5,71); für NIH-Kategorie III gegenüber Kontrollen 2,46 (1,10 bis 5,51); für NIH-Kategorie II kein signifikanter Zusammenhang. Schwächen: sehr ungleiche Gruppengrößen, wenige Studien; aus Fall-Kontroll-Daten ist kein Kausalschluss möglich.
Falcone und Kollegen 2025 (Anti-sperm Antibody Positivity in Men with Varicocele: A Systematic Review and Meta-Analysis) [s21]. Von 151 Abstracts erfüllten sechs Studien die Einschlusskriterien (Scopus, PubMed, MOOSE-Leitlinie). Mit MAR im Ejakulat waren 61 von 153 Männern mit Varikozele (39,8 %) positiv gegenüber 22 von 129 Kontrollen (17 %); OR 4,34 (1,09 bis 17,28), p = 0,04. Mit direktem oder indirektem Immunobead-Test: 30 von 60 (50 %) gegenüber 16 von 104 (15,4 %); OR 3,57 (0,81 bis 15,68), p = 0,09. Mit ELISA im Serum: 33 von 89 (37,1 %) gegenüber 9 von 57 (15,8 %); OR 7,87 (2,39 bis 25,89), p < 0,01. Schwächen: nur sechs kleine Studien, sehr breite Intervalle (die untere Grenze liegt bei MAR knapp über 1, beim Immunobead-Test darunter), nur zwei Datenbanken; Assoziation, nicht Ursache. Die Einzelstudie von Al-Daghistani [s158] steht im Widerspruch.
Li und Kollegen 2026 (Effect of varicocele surgical repair on antisperm antibody positivity rate in patients with clinical varicocele: a systematic review and meta-analysis) [s07]. Suche in acht Datenbanken, darunter CNKI, VIP, Wanfang und SinoMed, bis 30. April 2026; zehn Vorher-nachher-Studien (13 Vergleiche), 722 Patienten. Gepoolte RR der ASA-Positivität nach Operation gegenüber vorher: 0,42 (0,35 bis 0,52), p < 0,00001. Alle Verfahren (mikrochirurgisch, laparoskopisch, hohe Ligatur) lagen niedriger, am niedrigsten die Mikrochirurgie (RR 0,32; Untergruppenunterschied p = 0,01). Sensitivitätsanalysen: 0,43 (ohne rückgerechnete Daten) und 0,40 (ohne Studien mit 6-Monats-Nachbeobachtung). Drei Studien mit kontinuierlichen ASA-Werten wurden wegen extremer Heterogenität (I² = 98 %) nicht gepoolt. Schwächen: Vorher-nachher-Design ohne Kontrollgruppe; Spontanverlauf, Regression zur Mitte und Messschwankung sind nicht kontrolliert; teils rückgerechnete Daten. Die Autoren halten den klinischen Nutzen der ASA-Testung für Operationsentscheidungen für ungeklärt. Der Befund steht in einem Spannungsverhältnis zu Einzelstudien, in denen die ASA nach der Operation nicht sanken oder stiegen [s126, s132, s181, s251].
Haratian und Kollegen 2025 (Potential causes and associated conditions with anti-sperm antibody production among infertile males: a systematic literature review) [s22]. PubMed-Suche im Dezember 2024: 2215 Treffer, 358 Volltexte geprüft, 51 Studien mit 23 108 Patienten (22 702 infertil, 406 fertile Kontrollen). Am häufigsten untersucht wurden Chlamydia trachomatis (neun Studien), Vasektomie und Vasektomie-Umkehr (neun), Varikozele (sieben), Kryptorchismus (fünf), Leistenhernien- und andere Genitaloperationen (fünf), HPV (vier) und das Samenmikrobiom (vier). Vasektomie war der am häufigsten untersuchte und am deutlichsten korrelierte Faktor; für Prostatitis, psychogene Anejakulation und Morbus Buerger werden Assoziationen berichtet, andere Befunde bleiben widersprüchlich. Schwächen: nur PubMed, kein gepoolter Effekt, sehr unausgewogenes Verhältnis (22 702 Infertile gegen 406 Fertile).
Ältere Übersichten mit systematischem Anspruch. Tennakoon 2021 [s76] fasst Risikofaktoren der ASA-Bildung beim Menschen zusammen und kommt zu dem Ergebnis, die Befunde belegten Zusammenhänge „nicht stark“, es fehlten gut geplante Fall-Kontroll-Studien. Divya und Kollegen 2022 [s54] bestätigen, dass die Verbindung von Infektionen, Varikozele, Kryptorchismus und Homosexualität mit ASA zwar behauptet wird, in mehreren Studien aber umstritten bleibt. Ibišev und Kollegen 2020 [s85] (Übersicht mit zehn Quellen aus 2016 bis 2020) referieren, dass nur die chronische Obstruktion als gesicherter Risikofaktor gelte und der Nebenhoden der wahrscheinlichste Bildungsort sei.
Mendelsche Randomisierung. Liang und Kollegen 2025 (Causal role of immune cells in male infertility: a Mendelian randomization study; Daten aus FinnGen und GWAS-Katalog) [s24] fanden 23 Immunphänotypen mit kausalem Zusammenhang zur männlichen Infertilität, davon sechs protektiv und 17 als Risikofaktoren, ohne Hinweis auf umgekehrte Kausalität; Effektgrößen nennt der Abstract nicht. Der Endpunkt ist die männliche Infertilität allgemein, nicht ASA. Sun und Kollegen 2026 [s13] untersuchten zwölf Autoimmunerkrankungen als Exposition: Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (OR 1,101; KI 1,016 bis 1,194) und Morbus Crohn (OR 1,086; 1,012 bis 1,165) waren mit erektiler Dysfunktion assoziiert, Asthma mit abnormen Spermien (OR 1,270; 1,045 bis 1,545). ASA nennt der Abstract nicht; die Arbeit ist nur ein genetischer Hinweis auf Autoimmunität und männliche Reproduktion.
Metaanalysen zu traditioneller chinesischer Medizin (TCM). Fan und Kollegen 2024 (Originaltitel chinesisch, nicht abgerufen; deutsch: Behandlung der männlichen Immuninfertilität mit traditioneller chinesischer Medizin: eine Metaanalyse) [s42] werteten 25 randomisierte Studien mit 2563 Fällen aus (WanFang, Chinesische Biomedizinische Literaturdatenbank, Cochrane, Weipu, PubMed, CNKI; RevMan 5.4), TCM gegen alleinige westliche Medizin. Gesamtwirksamkeitsrate: OR 6,35 (4,96 bis 8,13); Negativierung der ASA im Samenplasma: OR 4,52 (2,72 bis 7,51); im Serum: OR 2,98 (2,23 bis 3,96); Spermienkonzentration: mittlere Differenz 15,56 (11,32 bis 19,79); Motilität a+b: 13,77 (7,06 bis 20,48); Vitalität: 10,32 (6,78 bis 13,86); Schwangerschaftsrate: OR 3,53 (2,68 bis 4,63); Nebenwirkungen: OR 0,06 (0,01 bis 0,23); abnorme Morphologie ohne signifikanten Unterschied (−7,53 [−15,50; 0,44], p = 0,06). Die Effektgrößen sind außergewöhnlich groß; das Verzerrungsrisiko der eingeschlossenen Studien wird im Abstract nicht beziffert, Heterogenitätswerte fehlen, die Vergleichsbehandlung ist uneinheitlich, und Publikationsbias bei Studien aus nur einem Sprachraum ist ein bekanntes Risiko. Bai und Kollegen 2021 (Efficacy and Safety of Traditional Chinese Medicine in the Treatment of Immune Infertility Based on the Theory of „Kidney Deficiency and Blood Stasis“) [s64]: 13 randomisierte Studien, 1298 Patienten, sechs Datenbanken bis Januar 2021. Gesamtwirksamkeit RR 1,38 (1,30 bis 1,47; I² = 0 %); Schwangerschaftsrate RR 2,04 (1,73 bis 2,40; I² = 30 %); Negativierung von ASA RR 1,42 (1,12 bis 1,79; I² = 62 %); Anti-Endometrium-Antikörper RR 1,21 (1,04 bis 1,41). Bei den Nebenwirkungen steht RR 0,24 mit einem Intervall, das dem der Schwangerschaftsrate entspricht und den Punktwert nicht einschließt; das ist ein offensichtlicher Fehler im Abstract. Kein signifikanter Unterschied bei Anti-Ovar- und Anti-Kardiolipin-Antikörpern. Die Autoren bezeichnen die methodische Qualität der Studien selbst als unbefriedigend; die Arbeit mischt Männer und Frauen. Ein weiteres Protokoll einer Übersicht zu chinesischen Kräuterarzneien [s68] enthält keine Ergebnisse.
Randomisierte und kontrollierte Studien zu Behandlungsansätzen (nur Wiedergabe)
Alle Studien dieses Abschnitts sind klein, haben uneinheitliche Einschlusskriterien (Antikörperhöhe, Material, Klasse) und uneinheitliche Zielgrößen; die Ergebnisse sind widersprüchlich. Eine verblindete, placebokontrollierte Studie mit ausreichender Fallzahl zu irgendeiner Behandlung bei männlicher ASA-Infertilität fand sich nicht. Die Wiedergabe ist keine Empfehlung.
Kortikosteroide gegen Placebo, Insemination oder Verkehr zum optimalen Zeitpunkt
- De Almeida und Kollegen 1985 (Steroid therapy for male infertility associated with antisperm antibodies. Results of a small randomized clinical trial) [s282]. Zehn Männer, randomisiert und doppelblind: Prednisolon 1 mg/kg/Tag über neun Tage in drei Zyklen gegen Placebo. Kein signifikanter Effekt auf Fertilität, Serumantikörper oder Samenparameter; leichter Titerabfall im Samen; starke Schwankungen unabhängig von der Medikation. Mit zehn Männern praktisch ohne statistische Aussagekraft.
- De Almeida und Jouannet 1981 (Dexamethasone therapy of infertile men with sperm autoantibodies: immunological and sperm follow-up) [s285]. 14 Männer, Dexamethason über 13 oder 9 Wochen. Die Serumspermientoxizität sank bei 67 % und die Samenagglutinine bei 58 % unter die Nachweisgrenze; Schwangerschaften bei drei Paaren in Zeiten ohne nachweisbare Antikörper. Keine Kontrollgruppe im Abstract.
- Bals-Pratsch und Kollegen 1992 (Cyclic corticosteroid immunosuppression is unsuccessful in the treatment of sperm antibody-related male infertility: a controlled study) [s264]. 20 Männer, doppelblinde Cross-over-Studie, Prednisolon 40 mg/Tag an den Tagen 1 bis 10 gegen Placebo über drei Zyklen. Keine Schwangerschaft unter Prednisolon oder Placebo; die Titer sanken bei sieben von 16 Männern; Nebenwirkungen bei acht Patienten (sieben unter Verum), zwei brachen ab; fünf Partnerinnen wurden später nach IUI (n = 3) oder IVF (n = 2) schwanger. Die Autoren werten die hochdosierte Therapie als unwirksam.
- Omu und Kollegen 1996 (Effect of low dose continuous corticosteroid therapy in men with antisperm antibodies on spermatozoal quality and conception rate) [s237]. 40 Männer erhielten Prednisolon 5 mg täglich über 3 bis 6 Monate, 37 Männer mit ASA bildeten die Kontrollgruppe; Nachbeobachtung 12 bis 18 Monate. Motilität und hypoosmotischer Schwelltest verbesserten sich um 13 % und 15 % (der Abstract nennt „P < 0,01, P > 0,05“; die zweite Angabe widerspricht „signifikant“). Schwangerschaftsrate 20 % gegen 5 % (p < 0,01), keine Nebenwirkungen. Schwächen: In PubMed als randomisiert indiziert, aber die Randomisierung ist im Abstract nicht beschrieben; weder Verblindung noch Placebo werden erwähnt.
- Grigoriou und Kollegen 1996 (Corticosteroid treatment does not improve the results of intrauterine insemination in male subfertility caused by antisperm antibodies) [s236]. 36 Paare, Cross-over, Prednisolon plus IUI gegen IUI allein, jeweils drei Zyklen. Fünf Schwangerschaften in 77 Zyklen (6,5 % pro Zyklus; 16,13 % pro Paar) mit Kortikoid gegen sieben bei IUI allein (9,21 % pro Zyklus; 21,2 % pro Paar); kein signifikanter Unterschied (p > 0,10).
- Lähteenmäki und Kollegen 1995 (Intra-uterine insemination versus cyclic, low-dose prednisolone in couples with male antisperm antibodies) [s243]. 46 Paare, randomisiert auf bis zu drei IUI oder Verkehr zum optimalen Zeitpunkt mit zyklischem Prednisolon (20 mg) beim Mann, mit Cross-over bei ausbleibender Schwangerschaft. Neun Schwangerschaften unter IUI gegen eine unter Prednisolon (p = 0,04). Kein Zusammenhang zwischen Antikörperhöhe, Spermienzahl oder Motilität und Schwangerschaft.
- Robinson und Kollegen 1995 (A comparison of intrauterine insemination in superovulated cycles to intercourse in couples where the male is receiving steroids for the treatment of autoimmune infertility) [s246]. 30 Männer (≥ 50 % ASA im Immunobead-Test), Cross-over zwischen IUI und Verkehr zum optimalen Zeitpunkt unter Steroidtherapie. Kumulative Schwangerschaftsrate über vier Zyklen 39,4 % (IUI) gegen 4,8 % (Verkehr); die Samen-ASA sanken signifikant, die Serum-ASA nicht. Der Vergleich betrifft das Verfahren (IUI gegen Verkehr), nicht Steroid gegen Placebo.
- Taiyeb und Kollegen 2017 (Improvement in pregnancy outcomes in couples with immunologically male infertility undergoing prednisolone treatment and conventional in vitro fertilization preceded by sperm penetration assay: a randomized controlled trial) [s106]. 241 Männer mit ASA, randomisiert auf Prednisolon (drei Zyklen zu je 21 Tagen im Zyklus der Partnerin) oder keine Behandlung; danach Hamster-Eizell-Penetrationstest und Zuordnung zu konventioneller IVF (Test positiv) oder ICSI (Test negativ). Behandelte hatten bessere Gesamt- und progressive Motilität (p < 0,001); in den konventionellen IVF-Zyklen waren Befruchtung (p = 0,04), Embryoteilung (p = 0,01), chemische (p = 0,02) und klinische (p = 0,04) Schwangerschaftsrate höher, in ICSI-Zyklen nicht. Stärken: Randomisierung der Behandlung, größte Studie des Feldes. Schwächen: Der Abstract nennt keine Gruppengrößen je Arm, keine absoluten Raten und keine Konfidenzintervalle; die Zuteilung zu IVF oder ICSI war nicht randomisiert, und die Deutung durch eingeschränkte Fusionsfähigkeit ist eine explorative Annahme der Autoren; viele Unterendpunkte mit knappen p-Werten.
Weitere Ansätze: Spermienaufbereitung, Enzym, Pentoxifyllin, Insemination
- Katsoff und Kollegen 1995 (Chymotrypsin-galactose treatment of sperm with antisperm antibodies results in improved pregnancy rates following in vitro fertilization) [s242]. Patienten mit > 50 % ASA, bei denen sechs IUI-Zyklen gescheitert waren; Chymotrypsin-Galaktose gegen Kulturmedium vor IVF. Befruchtungsrate 47 % gegen 27 % (p < 0,05); Befruchtungsversagen 11 % gegen 45 %; klinische Schwangerschaftsrate 21 % gegen 9,5 % (nicht signifikant). Die Randomisierung wurde im Verlauf zugunsten der Enzymbehandlung aufgegeben.
- Byrd und Kollegen 1994 (Treatment of antibody-associated sperm with media containing high serum content) [s250]. 16 Paare, Samengewinnung in Serummedium (50 % antikörperfreies mütterliches Serum) gegen trocken; der Anteil antikörperbeladener Spermien sank signifikant (IgA 54,8 % gegen 83,5 %; IgG 60,0 % gegen 87,7 %; p < 0,01), die Schwangerschaftsrate pro Zyklus unterschied sich nicht (3,1 % gegen 6,7 %).
- Verheyen und Kollegen 1994 (The effect of pentoxifylline on in-vitro fertilization in the presence of anti-sperm antibodies) [s254]. 37 IVF-Zyklen bei 28 Paaren mit ≥ 50 % beladenen Spermien; Geschwistereizellen mit oder ohne 3,6 mM Pentoxifyllin. Befruchtung, Teilung und Embryoqualität waren ähnlich; neun von zehn Schwangerschaften traten unabhängig von der Gruppe auf.
- Francavilla und Kollegen 2009 (Intrauterine insemination with or without mild ovarian stimulation in couples with male subfertility due to oligo/astheno- and/or teratozoospermia or antisperm antibodies) [s166]. Randomisierte Cross-over-Studie an 73 Paaren, davon zehn mit ASA, über 384 Zyklen. Bei immunologischer männlicher Subfertilität war die IUI schon in nichtstimulierten Zyklen hochwirksam. Die Untergruppe mit ASA ist sehr klein.
- Orchitis, GnRH-Agonist. Vicari und Kollegen 1995 (Effectiveness of long-acting gonadotrophin-releasing hormone agonist treatment in combination with conventional therapy on testicular outcome in human orchitis/epididymo-orchitis) [s248] randomisierten 24 Patienten mit akuter postpubertärer Orchitis oder Epididymoorchitis auf konventionelle Therapie mit (n = 13) oder ohne (n = 11) langwirksamen GnRH-Agonisten über drei Monate; sieben Mumpspatienten dienten als Zusatzkontrolle. Die Kombination schnitt besser ab bei Skrotalsonographie und Serum-ASA; in der konventionellen Gruppe zeigten drei von elf Patienten Hodenatrophie und persistierende ASA-Positivität, in der Kombinationsgruppe keiner von 13; die Spermienzahlen nach 3 bis 6 Monaten waren höher. Stärke: prospektiv randomisiert. Schwächen: kleine Zahl, Verblindung im Abstract nicht erkennbar.
- Frauen mit ASA und bakterieller Vaginose: Maindo Alongo und Kollegen 2026 (Efficacy of the combination of antimicrobial therapy with immunomodulators in the management of immunological female infertility due to anti-sperm antibodies associated with bacterial vaginosis during unexplained infertility: double-blind factorial randomised controlled trial) [s11]. Doppelblinde 2 × 3-faktorielle Studie in Kisangani, Demokratische Republik Kongo, mit 123 Frauen mit unerklärter Infertilität, positivem ASA und bakterieller Vaginose: Metronidazol allein oder in Kombination (Metronidazol, Clotrimazol, Clindamycin), danach Prednisolon, Zinkazetat oder Placebo (Paracetamol 100 mg). Primärer Endpunkt: Zeit bis zur klinischen Schwangerschaft innerhalb von sechs Monaten. Immunmodulatoren erhöhten die klinische Schwangerschaftsrate gegenüber Placebo (38,55 % gegen 12,5 %; adjustiertes HR 3,43 [1,34 bis 8,81]; p = 0,010); Zinkazetat 40,48 % (aHR 3,46 [1,27 bis 9,40]), Prednisolon 36,59 % (aHR 2,75 [1,01 bis 7,68]), kein Unterschied zwischen beiden (p = 0,623). Die Kombinationsantibiose heilte die Vaginose häufiger (58,06 % gegen 37,7 %; RR 1,52 [1,04 bis 2,22]) und war am Rand des faktoriellen Designs mit einer höheren kumulativen Konzeptionsrate verbunden (aHR 2,20 [1,09 bis 4,43]). Unerwünschte Ereignisse: 16,67 % (Zink) und 21,95 % (Prednisolon). Schwächen: retrospektiv registriert (Oktober 2024), einzelnes Zentrum, nur sechs Monate, kleine Zellbesetzung, breite Intervalle. Die Studie betrifft Frauen mit ASA und ist für die männliche Autoimmunität nur mittelbar relevant.
Behandlung ASA-positiver Männer mit TCM, Akupunktur und Plasmapherese
Diese Studien bilden ein eigenes Genre der chinesischen Literatur: Rezepturen werden meist gegen Prednison verglichen, Zielgrößen sind ASA-Negativierung und Schwangerschaft. Berichtet wird nur, was die Autoren fanden.
- Sun und Bao 2006 (TCM treatment of male immune infertility - a report of 100 cases) [s186]. 100 Männer mit Yikang-Dekokt gegen 100 Männer mit Prednison. Die ASA-Spiegel in Serum und Samenplasma sanken in beiden Gruppen (p < 0,01), stärker in der Dekokt-Gruppe; Spermiendichte und Motilität stiegen in beiden, stärker unter dem Dekokt; die Schwangerschaftsrate der Partnerinnen war in der Dekokt-Gruppe höher (p < 0,01). Der Abstract nennt keine absoluten Schwangerschaftszahlen; Randomisierung, Verblindung und Placebo sind nicht ausgewiesen.
- Lu und Kollegen 2006 (Originaltitel chinesisch; deutsch: Klinische Studie zur Behandlung der männlichen Immuninfertilität mit Huzhangdanshenyin) [s184]. Randomisierte Studie, 90 Männer (60 mit Huzhangdanshenyin, 30 mit Prednison), drei Monate. Die ASA-Negativierungsrate, besonders im Serum, war in der TCM-Gruppe höher (p < 0,01); klinische Heilungsrate und Gesamtwirksamkeit unterschieden sich signifikant (p < 0,01). Der Abstract enthält einen Textdopplungsfehler und gibt keine Prozentwerte an.
- Fu und Kollegen 2005 (Effects of the combined therapy of acupuncture with herbal drugs on male immune infertility - a clinical report of 50 cases) [s188]. Randomisierte Studie mit 100 Männern, je 50 in der Gruppe Akupunktur plus Liuwei Dihuang Wan und in der Prednison-Gruppe. Gesamtwirksamkeit 90 % gegen 64 % (p < 0,05); die ASA-Negativierung war in der Akupunktur-Kräuter-Gruppe deutlicher (p < 0,05). Die Kriterien der „Wirksamkeit“ sind im Abstract nicht definiert; Verblindung ist bei Akupunktur nicht möglich.
- Li und Kollegen 1995 (Zhibai-Dihuang-Pillen; Originaltitel chinesisch, deutsch: Behandlung der immunologischen Infertilität mit chinesischen Kräutern zur Yin-Stärkung und Hitzesenkung) [s244]. Paare mit Anti-Spermien- und/oder Anti-Zona-pellucida-Antikörpern im Serum. Bei 81,3 % der Paare wurden die Antikörper negativ; alle acht Schwangerschaften traten ein bis neun Monate nach der Negativierung auf. Kein Kontrollarm und keine Gesamtzahl im Abstract.
- Ma und Kollegen 2003 (Yiqihuoxuetang; Originaltitel chinesisch) [s204]. 30 Männer mit ASA, 60 Tage; CD4-Wert und CD4/CD8-Verhältnis sanken (p < 0,05), CD8 stieg (p < 0,05). Unkontrolliert, keine ASA-Titer im Abstract.
- Arabadžan und Kollegen 2019 (Plasmapherese; Konferenzzusammenfassung, Originaltitel russisch, deutsch: Dynamik antispermaler Antikörper bei Patienten mit Infertilität unter Plasmaphereseverfahren) [s92]. Unkontrollierte Fallserie mit 87 Männern: fünf bis sieben Sitzungen nach Behandlung urogenitaler Infektionen; bei 78 Patienten sanken die ASA nach fünf Sitzungen in Plasma und Ejakulat auf Normalwerte, bei neun nach sieben. Ohne Kontrollgruppe, ohne Angabe von Messmethode, Grenzwerten, Nachbeobachtung und Schwangerschaftsraten; keine Aussage zur Wirksamkeit möglich.
- Kamalov und Ochobotov 2017 (Nahrungsergänzungsmittel; Originaltitel russisch, deutsch: Veränderungen des Immunglobulinspiegels [antispermale Antikörper der Klassen A und G] bei Patienten mit Infertilität) [s107]. Einarmige Auswertung (41 Patienten). Der mittlere ASA-Anteil bei Patienten mit Titer > 10 % sank von 36,6 % auf 26,9 % (p < 0,05), in der Gesamtgruppe von 30,5 % auf 24,1 % (p = 0,047); die Agglutination sank um 80,1 % (p = 0,0001); acht Schwangerschaften (10,95 %), eine Fehlgeburt. Keine Kontrollgruppe (Regression zur Mitte möglich), selektive Berichterstattung und Herstelleranzeige im Text; es wird keine Wirksamkeit abgeleitet.
- Al'-Šukri und Kollegen 2016 (rektale Zubereitungen bei chronischer abakterieller Prostatitis; Originaltitel russisch) [s117, s116]. 98 Männer, je 49 pro Gruppe, zehn Tage, direkter MAR-Test vor und nach der Behandlung; Mitverfasser aus der Herstellerfirma. Vor der Behandlung hatten 87,8 % und 81,6 % ASA im Ejakulat. Prostatilen blieb ohne Effekt (mittlerer MAR 5,000 gegen 4,952); unter Prostatilen AC sank der mittlere MAR von 6,918 auf 2,405 (p < 0,0001) und die Zahl der Männer mit ASA um elf (22,4 %). Die Gruppen waren zu Beginn nicht gleich (p = 0,0221), nach der Behandlung waren n = 42 statt 49 ausgewertet (Verbleib nicht erklärt), die Zusammenfassung nennt eine Abnahme „um 1 %“ und „um 28,7 %“, die sich nicht mit den Mittelwerten der Vollfassung in Einklang bringen lässt. Dieselbe Studie zweimal; keine Therapieaussage.