Antispermien-Antikörper und immunologische Infertilität · Kapitel 7 von 23 · Studienlage: Beobachtungsstudien

Varikozele und ASA und Infektion, Entzündung und Prostatitis

Varikozele und ASA

Die Varikozele ist die am besten untersuchte Konstellation, in der ein Zusammenhang mit ASA diskutiert wird. Die Metaanalysen [s21, s07] zeigen eine höhere ASA-Positivität bei Varikozele und einen Rückgang nach Operation. Die Einzelstudien zeichnen ein uneinheitlicheres Bild.

Božedomov und Kollegen 2014: Varikozele und Immunfaktoren in 1 639 Männern [s127]

Božedomov, Lipatova und Mitarbeiter (Andrology) führten eine multizentrische prospektive Studie mit 1 639 Männern aus infertilen Paaren und 90 fertilen Männern durch. Untersucht wurden das Spermiogramm nach WHO, ASA per MAR-Test und direkter Durchflusszytometrie, Akrosomreaktion, oxidativer Stress und DNA-Fragmentierung; berechnet wurden absolute und relative Risiken. Die Prävalenz der varikozelenassoziierten immunologischen Infertilität beträgt nach den Autoren etwa 15 % und hängt weder vom Grad der Venenerweiterung noch von primärer oder sekundärer Infertilität ab. Die Varikozele sei keine unmittelbare Ursache autoimmuner Reaktionen gegen Spermien, aber ein Kofaktor, der das ASA-Risiko erhöhe; das Odds Ratio für immunologische Infertilität nach Hodentrauma verdopple sich bei Varikozele. Bei Varikozele gehe die antispermale Autoimmunreaktion mit einer deutlicheren Verschlechterung der Spermienqualität (Konzentration, Zahl progressiv beweglicher und morphologisch normaler Spermien), Störungen der Akrosomreaktion (vorzeitige spontane Reaktion, fehlende induzierte Reaktion) und einem höheren Anteil von Spermien mit DNA-Fragmentierung einher. Die ROS-Produktion bei ASA-positiven Varikozele-Patienten war 2,8-fach höher als bei ASA-negativen Varikozele-Patienten und 3,5-fach höher als bei Fertilen; eine Korrelation zwischen Varikozelengrad und ROS-Produktion fand sich nicht. Stärken: sehr große Stichprobe, zwei Nachweismethoden, Funktionsparameter. Schwächen: Das Abstract nennt keine Konfidenzintervalle oder genauen p-Werte, die Gruppenaufteilung ist im Abstract nicht ersichtlich, und die Assoziationen sind Querschnittsbefunde.

Božedomov und Kollegen 2014: Varikozelenoperation und ASA [s126]

In einer weiteren Arbeit (Andrology) beobachteten Božedomov, Lipatova und Mitarbeiter 99 Patienten mit Varikozele in einer longitudinalen Kohorte. Per direktem Sperm-MAR-Test waren 66 Patienten ASA-negativ und 33 mit MAR-IgG ≥ 10 % positiv. Alle wurden mikrochirurgisch operiert; die Nachuntersuchung erfolgte nach 3 Monaten, Schwangerschaften wurden im Jahr danach erfasst. Bei den anfangs ASA-negativen Patienten stieg die Zahl progressiv beweglicher Spermien 2,5-fach (p < 0,001), der Anteil abnormaler Spermien sank um 6 % (p < 0,05), die Spermiogrammwerte besserten sich in 77 % der Fälle (p < 0,01). Nach der Operation entwickelten 16 % der Anfangsnegativen ASA (maximal MAR-IgG = 12 %). Bei anfangs ASA-positiven Patienten sank der ASA-Spiegel nur in der Hälfte der Fälle (16 von 33; p > 0,05). Eine Besserung bei ASA-positiven Patienten zeigte sich bei höherem Varikozelengrad (Median 2 gegenüber 1; p < 0,05) und niedrigerem ASA-Spiegel (MAR-IgG 48 % gegenüber 92 %; p < 0,01). Die Schwangerschaftsrate im ersten Jahr war bei ASA-negativen Männern 2,8-fach höher: 39 % (25 von 65) gegenüber 14 % (4 von 28) bei ASA-positiven (p < 0,05). Die Autoren folgern, die antispermale Immunantwort mindere den Erfolg der Operation für die Erholung der Fertilität.

Stärken: standardisierter Nachweis, Verlauf über ein Jahr, Kopplung an einen klinischen Endpunkt. Schwächen: Teile der Analyse sind nach Abstract retrospektiv, es gibt keine Kontrollgruppe ohne Operation, die Schwangerschaftsraten liegen nur für 93 von 99 Patienten vor (65 plus 28), die ASA-positive Gruppe ist klein, und Störfaktoren der Partnerin sind nicht berichtet. Der Befund steht im Gegensatz zur Studie aus Benha [s125] (siehe unten), in der ASA-Positivität kein Prädiktor der Besserung war, und widerspricht der Metaanalyse [s07] nur teilweise: Dort sank die ASA-Positivität im Mittel; hier sank sie bei den anfangs Positiven nur in der Hälfte der Fälle, und bei 16 % der Negativen traten ASA neu auf.

Božedomov und Kollegen 2012: Ätiopathogenese autoimmuner Reaktionen gegen Spermien [s148]

Božedomov, Nikolaeva und Mitarbeiter (Andrologija i genital'naja chirurgija, Moskau; Originaltitel Этиопатогенез аутоиммунных реакций против сперматозоидов, deutsch: Ätiopathogenese autoimmuner Reaktionen gegen Spermien) werteten in einer Querschnitts-/Fall-Kontroll-Analyse mit Risikofaktor-Regression 536 Männer aus infertilen Paaren (18 bis 45 Jahre) und 82 fertile Kontrollen aus (nach der Beschreibung im Text Frauen in der 8. bis 16. Schwangerschaftswoche; gemeint sind vermutlich deren Partner). ASA wurden per MAR (IgG, IgA) und Durchflusszytometrie bestimmt; hinzu kamen ROS, DNA-Fragmentierung, Interferone und PCR auf Genitalinfektionen. Der Volltext wurde gelesen; die Abbildungsbeschriftung liegt im abgerufenen Text nur als unsortierter Texterkennungsrest vor.

Zwischen MAR-IgG und Skrotaltrauma in der Vorgeschichte bestand eine direkte Korrelation (Gamma = 0,47; p = 0,00003): ohne Trauma Median 0 % (Mittel 21 %), mit Trauma Median 15 % (Mittel 45 %; p = 0,002). Das absolute Risiko, ASA zu finden, betrug nach subklinischem Trauma 59 %, nach traumatischer Orchitis 78 % und nach infektiöser Orchitis 63 %. Bei Männern mit immunologischer Infertilität (MAR-IgG > 50 %) lag ein subklinisches Skrotaltrauma in 35 % vor, bei Männern ohne ASA in 19 % (OR 1,84; p < 0,001). Eine Orchitis in der Vorgeschichte hatten 12 % der Männer mit immunologischer Infertilität und 3 % ohne ASA (OR 4,0; p < 0,001); die Korrelation Orchitis–ASA betrug Gamma = 0,28 (p = 0,00009), der Median des MAR-IgG 8 % (Mittel 26 %) gegenüber 0 % (16 %). Für eine Varikozelenoperation in der Vorgeschichte betrug Gamma = 0,42 (MAR-IgG; p = 0,0006) beziehungsweise 0,35 (Durchflusszytometrie; p = 0,012) bei einem OR von 1,1 (p < 0,05). Der Varikozelengrad korrelierte nicht mit MAR-IgG/IgA (p > 0,05), wohl aber mit IgA in der Durchflusszytometrie (Gamma = 0,23; p = 0,001), und nur bei primärer Infertilität (Gamma = 0,31; p = 0,0005). Bei Männern, bei denen nach Skrotaltrauma eine Orchitis auftrat, bestand in 87 % gleichzeitig eine Varikozele (gegenüber 11 % bei nicht traumatischer und 35 % bei subklinischer Orchitis); wenn ein Trauma bei Varikozele auftritt, entsteht immunologische Infertilität 1,4-fach und Orchitis 4,1-fach häufiger als bei Trauma ohne Varikozele (p < 0,05). Nach Varikozelenoperation bei 28 Männern mit immunologischer Infertilität stieg die Gesamtzahl progressiv beweglicher Spermien nach 3 Monaten 1,71-fach (p = 0,021), die ASA-positiven Spermien nahmen nicht ab (p > 0,05); die Verbesserung betraf etwa die Hälfte und war bei höherem Varikozelengrad (1,8 ± 0,4 gegenüber 1,3 ± 0,5; p < 0,05) und niedrigerem ASA-Anteil (41,1 ± 25,1 gegenüber 74,8 ± 30,8; p < 0,01) häufiger.

Zu Infektionen: Chlamydien fanden sich mit ASA in 29 %; die Korrelation mit IgG (MAR Gamma = 0,21; p = 0,0007; Durchflusszytometrie Gamma = 0,28; p = 0,017) verschwand, wenn Männer mit Orchitis, Trauma und/oder Varikozelenoperation ausgeschlossen wurden (Chlamydien als Kofaktor). Nach Chlamydien-Behandlung (n = 35) sank der Anteil ASA-positiver Spermien nach einem Monat im Mittel um 22 % relativ (p < 0,01); die maximale Senkung von MAR-IgG betrug 60 %; je höher die Ausgangsaktivität, desto schlechter das Ergebnis. Für Ureaplasmen fand sich keine Korrelation (n = 618; p > 0,05), die Behandlung änderte nichts (n = 56); die Behandlung der chronisch bakteriellen Prostatitis senkte ASA nicht signifikant (n = 29; p > 0,05). Kryptorchismus mit Orchidopexie, Mumps, Nebenhodenentzündung, Leistenbruchoperation und weitere Risikofaktoren hatten keinen signifikanten Einfluss auf das Odds Ratio; in der Gruppe ohne diese Faktoren betrug die ASA-Häufigkeit ebenfalls 41 % (also in 41 % idiopathisch). Das multivariate Modell erklärte 45 % der Varianz von MAR-IgG, war nach Angabe der Autoren aber statistisch unbefriedigend (schlechte Wald-Statistik, Mehrfachimputation, geringe Vorhersagekraft). Die ROS-Produktion korrelierte mit MAR-IgG (R = 0,42; p = 0,002) und die DNA-Fragmentierung mit ROS (R = 0,38; p = 0,039); diese Werte stammen aus der Abbildungsbeschriftung, die Zuordnung zu den Teilabbildungen ist daher erschlossen. Die Autoren schließen, immunologische Infertilität sei multikausal; ein Skrotaltrauma sei der einzige im Modell eigenständig belegte Faktor.

Stärken: sehr umfangreiche Erhebung, mehrere Methoden, offene Diskussion der Modellschwäche. Schwächen: Querschnittsassoziationen, teils sehr kleine Untergruppen, viele Vergleiche ohne Korrektur für Mehrfachtests, nicht alle Gruppengrößen im Text genannt, keine Konfidenzintervalle. Hervorzuheben ist, dass in dieser Studie 41 % der Männer mit ASA keinen der untersuchten Risikofaktoren aufwiesen.

Al-Adl und Kollegen 2014: Hämodynamik und Operationszugang [s125]

Al-Adl, El-Karamany und Mitarbeiter (Benha, Ägypten; Arab Journal of Urology) beobachteten prospektiv 82 infertile Männer mit Varikozele (35 links, 47 beidseitig) vor und mindestens drei Monate nach Operation (Palomo-Ligatur n = 40; inguinal nach Ivanissevich mit Lupenvergrößerung n = 42). Vor der Operation waren ASA im Samenplasma bei 17 Männern (21 %) positiv. Die Gesamtzahl beweglicher Spermien (TMSC) besserte sich (≥ 50 % Zunahme) bei 52 Patienten (63 %). ASA-Positivität, Operationszugang und Seite waren keine Prädiktoren der Besserung; ASA-positive Fälle hatten eine signifikant geringere Beweglichkeit. Prädiktoren der Besserung waren Doppler-Parameter (EDV, PSV), FSH, Testosteron und bilaterales Hodenvolumen. Das steht im Gegensatz zur russischen Kohorte [s126], wo ASA die Fertilitätserholung verschlechterten; Unterschiede der Endpunkte (TMSC statt Schwangerschaft) und der Methodik (ASA im Samenplasma, Schwelle nicht genannt) erschweren den Vergleich. Einschränkungen: keine Kontrollgruppe, nur 17 ASA-Positive.

Djaladat und Kollegen 2006: „Fact or fiction?“ [s181]

Djaladat, Mehrsai und Mitarbeiter (Teheran; Southern Medical Journal) untersuchten prospektiv 81 Männer (mittleres Alter 28,7 Jahre; 23 bis 42) vor und sechs Monate nach mikrochirurgischer Varikozelenoperation; ASA wurden im Serum und Seminalplasma (direkt und indirekt; IgG und IgA; SpermMar) bestimmt. Vor der Operation hatten 21 Patienten (26 %) eine niedrige ASA-Positivität (10 bis 40 %). Nach sechs Monaten sank der Titer bei 15 Patienten (Gruppe A), stieg bei 3 (Gruppe B) und sank bei weiteren 3 (Gruppe C), die jedoch andere Titer erhöht hatten. Von 60 anfangs ASA-negativen Patienten zeigten 48 einen Anstieg mindestens eines ASA-Typs ohne signifikanten Einfluss auf die Samenparameter. Spermiendichte und Morphologie besserten sich signifikant (p < 0,05). In der Kontrollgruppe mit idiopathischer Infertilität waren 2 Patienten (7 %) schwach positiv (Gruppengröße im Abstract nicht angegeben). Das Ergebnis passt zur Beobachtung neu auftretender ASA nach Operation in einem Teil der Fälle [s126, s132]. Einschränkungen: keine Kontrollen ohne Operation, niedrige Positivitätsschwellen, keine Fertilitätsendpunkte.

Bonyadi und Kollegen 2013: Veränderung nach Operation in Täbris [s132]

Bonyadi, Madaen und Saghafi (Täbris; Journal of Reproduction & Infertility) beobachteten 90 Varikozele-Patienten (2006 bis 2009); ASA im Samen (direkt) und Serum (indirekt, Sperm-MAR) wurden vor und drei Monate nach der Operation bestimmt. ASA im Samen betrugen 13,7 % vorher und 15,7 % nachher (p = 0,881); im Serum 13,6 % vorher und 21,7 % nachher (p = 0,033). Spermienzahl, Beweglichkeit und Morphologie besserten sich, signifikant nur die Beweglichkeit (p < 0,05). Die Autoren schließen, die Operation habe keinen Effekt auf ASA im Samen, Serum-ASA seien gestiegen. Einschränkungen: keine Kontrollgruppe, kurze Nachbeobachtung, Test und Schwelle nicht angegeben. Diese Studie widerspricht der Metaanalyse [s07] im Serum, passt aber zur Aussage, dass die Wirkung stark von Testverfahren und Material abhängt.

Weitere Studien zur Varikozele

Al-Daghistani und Kollegen 2010, Jordanien [s158]. Seminalfruktose, ASA (MAR) und Hormone bei 66 Männern mit Varikozele und 84 ohne sowie bei Fertilen. Das mittlere Serumtestosteron betrug 380,74 ± 24,331 (Varikozele), 365,9 ± 16,55 (ohne) und 367,5 ± 21,8 ng/dl (fertil); bei Varikozele war es signifikant höher (p = 0,001). ASA hatten 18 Männer mit Varikozele (26,47 %), 20 ohne Varikozele (38,46 %) und 16 Fertile (32,0 %); also keine höhere Rate bei Varikozele. ASA waren mit niedriger Beweglichkeit und Morphologie, einer inversen Korrelation zur Viskosität (p = 0,017) und mit der Testosteronkonzentration verbunden (p < 0,05). Die Prozentwerte passen rechnerisch nicht zu den genannten Gruppengrößen (18 von 66 wären 27,3 %). Hohe ASA-Raten auch bei Fertilen sprechen für Testprobleme; die Interpretation der Autoren (Steroidhormone und Autoimmunität) ist spekulativ. Der Befund steht im Widerspruch zur Metaanalyse [s21].

Cetinkaya und Kollegen 1994, Ankara [s251]. Prospektive Fallserie: 25 infertile Männer mit Varikozele und vor der Operation negativen ASA; nach der Operation waren Serum-ASA bei 4 von 25 (16 %) positiv; postoperative Genitalinfektionen traten bei 6 Patienten auf, von denen nur 2 ASA hatten. Die Autoren sehen einen Zusammenhang von Varikozele und ASA. Einschränkungen: keine Kontrollgruppe, Nachweismethode und Schwelle nicht angegeben, kleine Zahl.

Isitmangil und Kollegen 1999, Istanbul [s219]. Methodenvergleich bei 30 Männern mit varikozelebedingter Infertilität und 30 fertilen Kontrollen: Spermien-MAR (sMAR) gegen einen Peroxidase-markierten Protein-A-Test (POPA) auf ASA im Ejakulat und gegen Vorläuferspermien im Hodengewebe. Beide Tests waren bei 15 Patienten (50 %) positiv, bei den Kontrollen bei keinem; Sensitivität und Spezifität lagen jeweils bei etwa 93 % ohne signifikanten Unterschied (p > 0,05). Einschränkungen: Ein Test wird gegen den anderen validiert (kein unabhängiger Referenzstandard), kleine Gruppen. Die Rate von 50 % liegt im Rahmen der in der Metaanalyse berichteten 39,8 % bis 50 % [s21].

ASA bei Jugendlichen mit Varikozele

Pičugova, Rybina und Bejkin 2020, Jekaterinburg [s86]. Prospektive Vergleichs-/Längsschnittstudie (Medicinskaja immunologija; Originaltitel Динамика уровня антиспермальных антител у подростков с левосторонним варикоцеле, deutsch: Dynamik des Spiegels antispermaler Antikörper bei Jugendlichen mit linksseitiger Varikozele) mit 92 Jugendlichen mit linksseitiger Varikozele (je 46 mit Grad II und III) und 20 Jugendlichen ohne Varikozele (Vergleichsgruppe). Bei 43 Jugendlichen lag die erste ASA-Messung vor der Operation, bei 49 war die Operation 1 bis 2 Jahre vor Studienbeginn erfolgt. Serum-ASA wurden jährlich im Alter von 14 bis 17 Jahren per quantitativem ELISA (positiv > 60 IE/ml) bestimmt, ASA im Ejakulat mit 17 Jahren per Latexagglutination (positiv ab Verdünnung 1:100). Die Mittelwerte des Serum-ASA (± Standardabweichung, E/ml) betrugen in der Varikozelengruppe 10,76 ± 6,57 (14 Jahre), 23,96 ± 11,34 (15), 27,63 ± 10,73 (16) und 29,25 ± 11,59 (17), in der Vergleichsgruppe 13,82 ± 12,11, 28,74 ± 9,77, 29,09 ± 8,64 und 26,77 ± 8,90. Bei keinem Untersuchten stieg der Serum-ASA über den zulässigen Wert. Die Werte nahmen im Alter von 15 bis 16 Jahren in beiden Gruppen zu; mit 15 Jahren lag der Wert der Vergleichsgruppe signifikant höher als der der Varikozelengruppe (p < 0,05). Es gab keine signifikanten Unterschiede nach Varikozelengrad (II gegenüber III: zum Beispiel 10,29 ± 4,72 gegenüber 11,23 ± 8,04 mit 14 Jahren) und nach zeitlichem Abstand zur Operation. Im Ejakulat mit 17 Jahren hatten 77 Jugendliche (83,7 %) keine ASA, bei 9 (9,8 %) lag der Titer bei 1:50 (im Referenzbereich), bei 6 (6,5 %) wurde er überschritten (fünf mit 1:100, einer mit 1:200); in der Vergleichsgruppe hatten 3 von 20 einen Titer von 1:50 (im Text als 11,1 % angegeben; rechnerisch 15 %). Die Prozentangaben im Text sind rechnerisch nicht ganz stimmig. Stärken: Verlaufsbeobachtung über vier Jahre, Vergleichsgruppe, Altersgruppe mit Relevanz für spätere Fertilität. Schwächen: kleine Vergleichsgruppe (20), Serum-ASA wenig spezifisch für Ejakulat-ASA, keine Konfidenzintervalle, keine Spermiogramm- oder Fertilitätsendpunkte, Mischung aus prä- und postoperativen Jugendlichen.

Kanevskaja, Jacyk und Bezlepkina 2010, Moskau [s163]. Prospektive Beobachtungsstudie mit Vergleichsgruppe (Pediatričeskaja farmakologija; Originaltitel Гормональный статус и маркеры аутоиммунного нарушения сперматогенеза у подростков, перенесших хирургическое лечение по поводу варикоцеле, deutsch: Hormonstatus und Marker einer autoimmunen Spermatogenesestörung bei Jugendlichen nach chirurgischer Behandlung einer Varikozele). 75 Jugendliche (12 bis 18 Jahre; mittleres Alter 14,5 ± 1,67) mit linksseitiger Varikozele Grad III wurden zwischen Oktober 2007 und April 2010 operiert; bei 34 Jugendlichen der Tanner-Stadien IV bis V wurden Testosteron, LH, FSH, SHBG, Inhibin B und Serum-ASA vor sowie 1 und 6 Monate nach der Operation bestimmt; die Vergleichsgruppe bestand aus 22 Gesunden (mittleres Alter 14,9 ± 1,6). Das Hodenvolumen war in der Varikozelengruppe signifikant kleiner (p < 0,05); bei 10 Patienten (13 %) war das linke Hodenvolumen um mehr als 20 % kleiner als das rechte. Der Serum-ASA-Spiegel unterschied sich vor der Operation nicht von der Vergleichsgruppe (p > 0,05) und stieg postoperativ nicht signifikant. Daraus schließen die Autoren, die Operation sei kein Auslöser autoimmuner Prozesse. Außerdem stieg Inhibin B nach 6 Monaten signifikant (p = 0,02), FSH sank (p = 0,04), Testosteron stieg. Der Artikel enthält zusätzliche klinische Empfehlungen, die hier nicht wiedergegeben werden. Schwächen: nur 34 Jugendliche mit ASA-Verlauf, kurze Nachbeobachtung (6 Monate), Serum-ASA statt Ejakulat-ASA, die Methode wird im Text nicht näher beschrieben, und die Schlussfolgerung, die Operation sei kein Auslöser, geht über den Beobachtungszeitraum hinaus. Beide Jugendstudien fanden keinen Anstieg von ASA; dies widerspricht nicht den Studien an Erwachsenen mit neu aufgetretenen ASA, weil Material, Test und Altersgruppe verschieden sind.

Infektion, Entzündung und Prostatitis

Marconi und Kollegen 2008: Entzündung und Infektion des Samenwegs [s175]

Marconi und Mitarbeiter untersuchten 133 Männer: 79 mit symptomatischen nichtakuten entzündlichen oder infektiösen Erkrankungen, 44 Kontrollen und zehn Männer nach erfolgreicher Vasektomie-Umkehr. MAR und Immunobead-Test korrelierten für IgG und IgA signifikant. Eine klinisch relevante Positivität zeigten 2,5 % (IgG) und 1,3 % (IgA) in der Entzündungsgruppe; es gab keinen signifikanten Unterschied zu den Kontrollen. Das spricht gegen einen ASA-Anstieg durch chronische Samenwegsentzündung, die Fallzahl ist jedoch klein; und es steht im Gegensatz zur Metaanalyse zur chronischen Prostatitis [s111]. Der Unterschied kann daran liegen, dass hier spermiengebundene ASA im Ejakulat (nicht Serum oder Samenplasma) gemessen wurden und die Gruppe heterogen war.

Zhang und Kollegen 2018: Ureaplasma urealyticum und ASA-Typen [s97]

Zhang, Han, Wu und Mitarbeiter (Taizhou; Zhonghua Nan Ke Xue; Titel in PubMed „Association of Ureaplasma urealyticum with the types of antisperm antibody in infertile men“, deutsch: Zusammenhang von Ureaplasma urealyticum mit den Typen von Antispermien-Antikörpern bei infertilen Männern) untersuchten 662 infertile Männer und 25 normale fertile Kontrollen. Die UU-Positivrate betrug 52,87 % (350 von 662) gegenüber 16,00 % (4 von 25) bei Kontrollen (Chi-Quadrat = 11,68; p < 0,05). Bei UU-Positiven waren Volumen, Spermienzahl, Konzentration und Anteil progressiv motiler Spermien niedriger (p < 0,05). Kein signifikanter Unterschied zwischen UU-positiven und -negativen Männern zeigte sich bei der Gesamt-ASA-Positivrate (43,4 % gegenüber 36,5 %; p > 0,05) und bei den ASA-Klassen IgA, IgM und IgG im Samenplasma, auch nicht bei Serum-IgM (16,9 % gegenüber 20,5 %) und Serum-IgG (32,7 % gegenüber 28,9 %); lediglich beim Serum-IgA (23,6 % gegenüber 17,0 %; p < 0,05) gab es einen Unterschied. Schwächen: Mit nur 25 Kontrollen ist die Kontrollgruppe sehr klein; viele Einzeltests ohne Korrektur für Mehrfachvergleiche, sodass der einzige signifikante ASA-Befund (Serum-IgA) mit Vorsicht zu lesen ist. Die Studie bestätigt den im Tierversuch beschriebenen molekularen Mechanismus kreuzreagierender Antigene [s179] nicht in der Gesamt-ASA-Rate; der Zusammenhang zwischen Ureaplasmen und ASA bleibt in den hier erfassten Humandaten daher eher unbestätigt.

Bei und Kollegen 2017: Hepatitis-B-Virus [s99]

Bei, Wei, Cao und Mitarbeiter (Ningbo; Zhonghua Nan Ke Xue; Titel „Hepatitis B virus infection increases the incidence of immune infertility in males“, deutsch: Hepatitis-B-Virus-Infektion erhöht die Inzidenz der Immuninfertilität bei Männern) teilten 3 124 infertile Männer anhand des HBsAg in HBV-positive und -negative ein; die Immuninfertilität wurde über den Immunobead-Test festgestellt. Die Inzidenz der Immuninfertilität betrug 20,3 % bei HBV-positiven gegenüber 3,3 % bei HBV-negativen Männern (Chi-Quadrat = 187,5; p < 0,01). Der Anteil morphologisch normaler Spermien war 3,9 ± 1,7 gegenüber 6,3 ± 2,2 % (p < 0,05). Die HBV-DNA-Kopienzahl im Serum korrelierte mit der im Samenplasma (rs = 0,86; p < 0,01); beide korrelierten negativ mit der Rate progressiv motiler Spermien (r = −0,233 und −0,465) und mit der Rate normaler Spermien (r = −0,250 und −0,508). Zwischen Gruppen verschiedener HBV-DNA-Menge im Samenplasma gab es keinen Unterschied der Immuninfertilitätsrate (p > 0,05). Stärke: große Stichprobe. Schwächen: Querschnitt in einer infertilen Klinikpopulation (Selektion), keine Adjustierung im Abstract erwähnt. Der Unterschied von 20,3 % gegenüber 3,3 % ist groß; dass er nicht mit der HBV-DNA-Menge zunimmt, lässt eher einen Zusammenhang über die Infektion an sich als über eine Dosis-Wirkung vermuten (Hypothese, aus dem Abstract nicht prüfbar).

Hussein und Kollegen 2017: Hepatitis C [s101]

Hussein, Elneily und Mitarbeiter (Alexandria; Andrologia) verglichen in einer Fall-Kontroll-Studie 30 HCV-infizierte Männer mit 30 gesunden Kontrollen. Freies Testosteron, Spermienkonzentration sowie progressive und Gesamtbeweglichkeit waren bei HCV-Patienten signifikant niedriger, IgG- und IgA-ASA im Ejakulat signifikant höher; Korrelationen mit der Viruslast waren nicht signifikant. Die Autoren vermuten, HCV trage zur ASA-Bildung bei. Einschränkung: kleine Gruppen, Effektgrößen im Abstract nicht angegeben, mögliche Störgrößen (Leberfunktion, Medikation) nicht berücksichtigt.

HPV und ASA: Piroozmand 2020 [s83] und Kim 2026 [s06]

Piroozmand, Mousavi Nasab und Mitarbeiter (Kashan, Iran) fanden in einer Querschnittsstudie an 96 infertilen Männern HPV-DNA in 17,4 % und ASA in 15,2 % der Proben. Bei HPV-Positiven waren Volumen, Spermienzahl, Beweglichkeit und normale Morphologie signifikant erniedrigt (p = 0,004; 0,016; < 0,001; 0,017); bei ASA-Positiven war die Beweglichkeit signifikant erniedrigt (p = 0,002); HPV-Infizierte hatten häufiger ASA. Einschränkungen: keine Kontrollgruppe fertiler Männer, kleine Positivgruppen, Chi-Quadrat-Tests ohne Adjustierung.

Kim und Mitarbeiter (Seoul; Clinical and Experimental Reproductive Medicine) führten eine Pilotstudie an 67 gesunden koreanischen Männern (20 bis 50 Jahre, Mittel 34,7 ± 4,8) durch: HPV-DNA im Samen bei 10 von 67 (14,9 %). HPV-positive Männer hatten niedrigere Spermienkonzentration (p < 0,020) und Gesamtspermienzahl (p < 0,002), blieben aber im Normbereich. ASA (MAR) und der DNA-Fragmentationsindex waren bei HPV-Positiven höher, aber nicht signifikant. Die Autoren betonen die kleine Fallzahl, insbesondere die geringe Zahl HPV-positiver Männer, und die fehlende Kausalaussage. Beide Studien liefern gleichgerichtete, aber unterschiedlich belastbare Hinweise; ASA sind bei Kim nur ein Nebenbefund.

Entzündungsmarker und Immunstatus bei Immuninfertilität (China)

Shi und Kollegen 2014, Ningbo [s129]. Interleukin-6 und der lösliche Zelladhäsionsfaktor sICAM-1 im Samenplasma bei Immuninfertilität (Nachweis per IBT; Titel in PubMed „IL-6 and sICAM-1 in seminal plasma relate to male immune infertility“, deutsch: IL-6 und sICAM-1 im Samenplasma stehen in Beziehung zur männlichen Immuninfertilität): 123 Männer mit Verdacht auf Infertilität (Immuninfertilität n = 41, andere Infertilität A n = 37, andere Infertilität B n = 45) und 31 fertile Kontrollen. IL-6 und sICAM-1 betrugen bei Immuninfertilität 37,92 ± 17,01 ng/l und 89,15 ± 41,82 ng/ml, bei anderer Infertilität A 22,23 ± 13,77 und 67,81 ± 33,24, bei B 18,75 ± 14,32 und 53,25 ± 27,09 und bei Kontrollen 9,47 ± 5,76 und 19,46 ± 9,77 (alle gegenüber Kontrolle p < 0,01; Immuninfertilität gegenüber den beiden anderen Gruppen p < 0,05). Bei leukozytenpositiven Immuninfertilen waren die Werte höher (IL-6 49,25 ± 21,46 gegenüber 31,38 ± 15,54 ng/l; sICAM-1 104,36 ± 46,41 gegenüber 80,38 ± 35,52 ng/ml; beide p < 0,05). Stärke: Vergleichsgruppen mit anderer Infertilität. Schwächen: kleine Gruppen, Querschnitt, keine Aussage zu Ursache und Wirkung, Leukozytenbefund als Störgröße.

Wei und Kollegen 2015, Hainan [s122]. ASA und lösliche MICA/MICB (sMICA/sMICB) im Serum der Li-Volksgruppe in Wuzhishan, Hainan: 136 Personen (68 Paare; 31 fertile und 37 infertile Paare). Die Serumspiegel unterschieden sich zwischen fertiler und infertiler Gruppe nicht: ASA 15,5 [4,0 bis 127,0] gegenüber 18,0 [9,8 bis 95,0] U/ml; sMICA 18,33 gegenüber 20,95 pg/ml; sMICB 27,72 gegenüber 26,26 pg/ml. Nach ASA-Positivität gruppiert waren sMICA/sMICB niedriger: ASA-positiv sMICA 5,56 [4,30 bis 17,23] pg/ml und sMICB 16,13 [7,54 bis 25,43]; ASA-negativ sMICA 22,00 [18,05 bis 66,13] und sMICB 36,51 [20,53 bis 67,22]; p < 0,01. Die Spearman-Korrelation von ASA gegen sMICA betrug −0,475 und gegen sMICB −0,381 (jeweils p < 0,01), sMICA gegen sMICB 0,635. Die Autoren sehen einen begrenzten klinischen Wert der ASA-Bestimmung im Serum für die Diagnose der Infertilität. Stärke: ethnisch umschriebene Kohorte, nichtparametrische Statistik. Schwächen: kleine Fallzahl, Paare mit gemeinsamer Umwelt, Median und Spannweite statt Konfidenzintervallen.

Ni und Kollegen 2000, Harbin [s215], und Liu und Kollegen 1993, Wuhan [s258]. Ni und Mitarbeiter (Asian Journal of Andrology) fanden bei ASA-positiven infertilen Männern ein signifikant höheres Serum-sIL-2R und eine signifikant niedrigere Na+/K+-ATPase-Aktivität im Samen als bei Kontrollen; der ASA-Titer variiere mit dem sIL-2R-Spiegel. Der Abstract nennt weder Fallzahlen noch Zahlenwerte oder p-Werte und ist deshalb nur qualitativ verwertbar. Liu und Mitarbeiter (International Journal of Fertility and Menopausal Studies) untersuchten Lymphozytensubpopulationen bei 28 infertilen Männern mit ASA und 34 fertilen Kontrollen: Bei Patienten waren die Anteile von CD3-, CD4- und CD8-Zellen sowie die Blastogenese auf PHA und ConA signifikant erniedrigt, der Anteil der B-Zellen, das CD4/CD8-Verhältnis und die Blastogenese auf PWM erhöht; Samenplasma hemmte die Lymphozytentransformation in allen Fällen, bei Patienten schwächer. Die Autoren schließen, Zahl und Funktion der T-Zellen, besonders CD8, seien vermindert, CD4- und B-Zellen verstärkt. Keine Zahlenwerte im Abstract.

Leukozyten im Samen

Somolinos und Kollegen 2007, Spanien [s180]. Untersuchung von 137 Samenproben nach Vasektomie (Revista Internacional de Andrología; Originaltitel Estudio de la presencia de leucocitos en muestras de semen posvasectomía, deutsch: Untersuchung auf Leukozyten in Samenproben nach Vasektomie): 33 (24 %) erfüllten WHO-Kriterien einer Leukospermie. Die mikrobiologische Kultur war in 72,7 % negativ, in 18,2 % mit pathologischen Keimen (unter anderem Ureaplasma urealyticum, Streptococcus viridans, Enterobacter aerogenes, Morganella morganii, Klebsiella oxytoca). ASA wurden in 23 Proben bestimmt und waren in 4,3 % positiv. Die Autoren sehen einen subklinischen entzündlichen Prozess nach Vasektomie. Schwächen: kleine Zahl bei ASA, nur Abstract.

Kaleli und Kollegen 2000, Istanbul [s213]. Prospektive klinische Studie an 219 infertilen Männern zu Leukozytospermie und Spermienfunktionstests (Akrosomreaktion, hypoosmotischer Schwellungstest, ASA-Bindung, Zervikalschleim-Penetration). Eine Leukozytospermie nach WHO war mit positiver Akrosomreaktion, höherem HOS-Score und höherer Spermienkonzentration assoziiert; bei Leukozytenkonzentrationen von 1 bis 3 × 10⁶/ml sehen die Autoren eine günstige Wirkung auf einzelne Spermienfunktionen. Ein Ergebnis zur ASA-Bindung wird im Abstract nicht berichtet. Der Befund widerspricht der Annahme, Entzündungszellen seien stets schädlich; Einschränkungen sind der Querschnittscharakter und ungenaue Angaben im Abstract.

Alle Kapitel und Anhänge (27)
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Aufbau und Methodik dieser Studie
  3. Hintergrund
  4. Überblick über die Evidenzlage auf der Ebene der Zusammenfassungen bis Erzählende Übersichtsarbeiten zu Klinik, Diagnostik und Behandlungsstand
  5. Übersichten zur Immunologie von Hoden und Nebenhoden
  6. Vorbemerkung zur Lesart und Häufigkeit von ASA und Zusammenhang mit Samenparametern
  7. Varikozele und ASA und Infektion, Entzündung und Prostatitis
  8. Trauma, Operationen, Samenwegsobstruktion und Kindheit bis Studien an Frauen und Paaren
  9. Diagnostische Vergleichs- und Methodenstudien am Menschen bis Zusammenfassende Einordnung der Beobachtungsstudien
  10. Leitlinien und Standards bis Randomisierte und kontrollierte Studien zu Behandlungsansätzen (nur Wiedergabe)
  11. Kohorten und Beobachtungsstudien am Menschen
  12. Tierversuche und Veterinärstudien
  13. Mechanismen und biologische Plausibilität
  14. Dosis-Wirkung, Subgruppen und Reversibilität
  15. Englisch bis Koreanisch
  16. Russisch bis Türkisch
  17. Widersprüche und ihre mögliche Erklärung
  18. Limitationen der Evidenz
  19. Offene Forschungsfragen
  20. Praktische Einordnung
  21. Glossar
  22. Quellenverzeichnis (Teil 1 von 2)
  23. Quellenverzeichnis (Teil 2 von 2)
  24. Diagramme
  25. Quellen s01–s143
  26. Quellen s144–s287
  27. Prüfprotokoll der Quellenkontrolle