Russisch
Umfang und Struktur. Der russische Raum liefert 19 Quellen. Der Kern steht in der Zeitschrift Urologiia (Moskau), deren Titel und Abstracts in PubMed ins Englische übersetzt sind, während die Volltexte russisch bleiben, und in einigen Zeitschriften, die über CyberLeninka erreichbar sind (Consilium Medicum, Experimentelle und klinische Urologie, Klinitsist, Urologitscheskije Wedomosti, Pazifisches Medizinisches Journal, Bulletin der medizinischen Wissenschaft). Die Volltexte aus CyberLeninka haben teils fehlerhafte OCR-Zeichen; Zahlen wurden nur übernommen, wo sie eindeutig lesbar waren.
Beobachtungsstudien unter Alltagsbedingungen. Typisch sind große, unkontrollierte Beobachtungsstudien mit Markenpräparaten. Eine multizentrische Beobachtung an 1000 Patienten mit Silodosin 8 mg (mittleres Alter 64,99 Jahre) senkte den IPSS von 19,29 auf 9,84; 12 Patienten (1,2 %) brachen vorzeitig ab, 4 davon wegen unerwünschter Wirkungen, und 12 Patienten hatten 13 unerwünschte Ereignisse; eine Ejakulationsstörung wird im Abstract nicht als Ereigniskategorie genannt, bei 55 (5,5 %) bestand sie schon in der Vorgeschichte. Der Kontrast zu 52,5 bis 90 % abnormer Ejakulation in türkischen Studien ist sehr groß; fehlende gezielte Befragung kommt als Erklärung in Frage, wird aber von der Quelle nicht gestützt [s127]. Eine Studie an 537 Männern unter Alfuzosin 10 mg (21 Einrichtungen, drei Monate) berichtete IIEF-Gesamtwert von 45,35 auf 53,18 und Orgasmusfunktion +11,98 %; der IIEF erfasst keine Ejakulationsmenge oder Retrogradität, und die Autoren formulieren eine Erstlinienempfehlung, die über eine Beobachtung ohne Kontrollgruppe hinausgeht [s63]. Eine zweite Alfuzosin-Studie (55 Männer, 12 Monate, St. Petersburg) fand keine signifikante Änderung der Ejakulation [s62].
Ejakulation unter Silodosin und Tamsulosin. Eine Beobachtung an 26 Patienten (Pazifisches Medizinisches Journal, 2016) berichtete unter Silodosin 8 mg bei 3 Patienten Anejakulation (retrograde Ejakulation nach Autorenwort), ohne Abbruch [s120]. In einer Cross-over-Studie an 34 Männern (Tamsulosin 0,4 mg gegen Doxazosin) traten retrograde Ejakulation bei 5 (14,7 %) unter Tamsulosin und bei keinem unter Doxazosin auf; sie verschwand nach dem Wechsel zu Doxazosin [s158]. Eine offene Studie (58 Patienten, 9 Monate) berichtet, dass nach Absetzen von Tamsulosin bei allen Patienten der Monotherapiegruppe die Symptome der retrograden Ejakulation verschwanden; der Abstract nennt den Nenner nicht [s200]. Eine Pilotstudie zur Pharmakogenetik (CYP2D6, CYP3A4, CYP3A5) bei 106 Patienten unter Tamsulosin fand keine Assoziation mit unerwünschten Ereignissen [s48]; ihre Silodosin-Parallele (103 Männer) ebenfalls nicht [s20]. Eine Studie an 150 Männern fand bei 47 eine Ejakulationsstörung (am häufigsten Anejakulation durch retrograde Ejakulation) und bei allen Betroffenen Zeichen einer Depression; der Wert „100 %“ und ein t-Wert von 34,469 legen Selektions- oder Messprobleme nahe [s34].
Samenqualität. Das einzige russische Material mit Samenbefunden unter Alphablockern stammt aus einer Initiativstudie an 758 Männern mit chronischer Prostatitis und Fertilitätsstörungen (Consilium Medicum, 2014; „Alpha-1-Blocker bei chronischer Prostatitis und damit verbundenen Fertilitätsstörungen“): Unter überwiegend Tamsulosin mit kontrollierter Freisetzung stiegen laut Text die Zahl lebender Spermien um 7,5 %, beweglicher Formen um 15,6 % und morphologisch normaler Formen um 7,6 %. Es fehlen eine Kontrollgruppe und absolute Ausgangswerte, die Antibiotikagabe ist ein Störfaktor, die Autoren deuten den Effekt selbst als Folge der abgeklungenen Entzündung, und die Population (Männer um 37 Jahre mit Prostatitis) unterscheidet sich von BPH-Patienten [s142]. Zur Samengewinnung bei retrograder Ejakulation gibt es eine Übersicht [s121] und eine Datenbankauswertung einer Kinderwunschklinik (1998 bis 2013; 82 Männer, 66 % retrograde Ejakulation, 34 % Anejakulation; Ursachen überwiegend Diabetes, Eingriffe am Blasenhals und Rückenmarkverletzung; Schwangerschaftsrate pro Transfer 52 % und 50 %); ein Bezug zu Alphablockern ist nur über die Ursachenliste herzustellen [s109].
Regionale Besonderheiten. Erstens heben mehrere russische Übersichten Alfuzosin als Alternative für sexuell aktive Männer hervor [s80, s212]; das beruht überwiegend auf Wertungen der Autoren und unkontrollierten Beobachtungen. Zweitens gibt es eigene Konzepte: den Sexualitätsphänotyp (Rostower Fragebogen) als Prädiktor, dessen Studien mit je 40 Patienten Hypothesen liefern [s149, s168]. Drittens erscheinen in Urologiia Übersetzungen westlicher Arbeiten, etwa der europäischen Phase-3-Studie (Silodosin 8 mg gegen Tamsulosin 0,4 mg gegen Placebo, 955 Randomisierte; häufigstes Ereignis unter Silodosin verminderte oder fehlende Ejakulation 14 %, unter Tamsulosin 2 %) [s159] und eines Silodosin-Profils (bei 1581 Patienten unter Dauerbehandlung Therapieabbruch wegen Anejakulation bei 3,9 %) [s150]. Viertens liegt eine ukrainische Arbeit in russischsprachiger Zeitschrift vor, die Alpha-1-Blocker bei vorzeitigem Samenerguss untersucht (IELT unter Silodosin von 17,9 auf 142,6 Sekunden) [s132]. Postoperative Daten aus Russland: Vor einer operativen BPH-Behandlung hatten 61,6 % von 224 Männern bereits Ejakulationsstörungen, nach 3 Monaten retrograde Ejakulation bei 34,8 % und Anejakulation bei 40,2 %; ob sie Alphablocker nahmen, nennt der Abstract nicht [s54].
Erreichbarkeit. CyberLeninka: Die Suchseite lädt per JavaScript; über die JSON-Schnittstelle kamen Trefferlisten (rund 470 Treffer für „тамсулозин“, 300 für „ретроградная эякуляция“), die Artikelseiten waren abrufbar. eLIBRARY.ru, die wichtigste russische Datenbank, war nicht erreichbar (Weiterleitung ohne Trefferseiten, Grund ungeklärt). Kyrillische Suchbegriffe ergaben in Europe PMC keine Treffer; Sprachfilter für Russisch lieferte 189 Treffer, davon 19 mit Bezug zu Ejakulation, Sexualfunktion oder Spermien.
Einordnung. Die russische Literatur ist reich an Beobachtungsstudien mit Markenpräparaten und arm an Kontrollen; Metaanalysen und Leitlinien aus dem Raum zum Thema fanden sich nicht.
Arabisch
Eigene Literatur. Arabischsprachige Studien zum Thema fanden sich nicht. Die Forschung aus Ägypten, Saudi-Arabien und dem Iran liegt auf Englisch vor; der Iran gehört nicht zum arabischen, wohl aber zum nahöstlichen Forschungsraum und ist wegen einer Tierstudie und einer placebokontrollierten Studie einbezogen. Die Aussage „keine arabischsprachigen Studien“ ist ein Zugriffsergebnis und kein Nachweis der Abwesenheit solcher Studien.
Samenparameter beim Menschen. Die ägyptische Randomisierung an 200 gesunden, fertilen Männern (Benha; 100 Silodosin 8 mg, 100 Placebo) ist die einzige placebokontrollierte Studie aus dem Raum mit Samenparametern: Nach 3 Monaten betrug die Gesamtspermienzahl pro Ejakulat 0,113 ± 0,480 (Spanne 0,0003 bis 3,1) gegenüber 75,967 ± 5,105 (66,4 bis 85,90) unter Placebo, das Volumen 0,600 ± 0,028 gegenüber 2,415 ± 0,278 (beide p < 0,001); Einheiten nennt der Abstract nicht. Spärliches Ejakulat 84 % gegen 6 %, verstopfte Nase 26 % gegen 4 %, Schwindel 17 % gegen 2 %, Schwangerschaften 4 % gegen 17 % (p < 0,001). Die Zahlen sind auffällig: Die Standardabweichung des Volumens ist für 100 Männer ungewöhnlich eng, die der Gesamtzahl unter Silodosin mehr als viermal so groß wie der Mittelwert; das lässt sich aus dem Abstract nicht prüfen. Gemessen wurden Ejakulatparameter und nicht die Spermienproduktion; die Urinanalyse nach der Ejakulation wurde erhoben, ihr Ergebnis nennt der Abstract nicht [s15]. Die Hodenstudie an 30 Wistar-Ratten aus dem Iran (Tamsulosin 0,2 und 0,4 mg/kg/Tag über 28 Tage) fand ein vermindertes Hodengewicht (p = 0,004) und weniger Leydig-Zellen (p = 0,012), bei der höheren Dosis auch Veränderungen der Spermatogonien; der Abstract ist in sich widersprüchlich (Hormonprofil „verbessert“ gegen mögliche Senkung des Testosterons), nennt keine Hormonwerte und belegt keinen Befund am Menschen [s77].
Ejakulation unter Silodosin und Tamsulosin. Eine Studie an 400 Männern mit lebenslanger vorzeitiger Ejakulation (Beni-Suef, Juni 2024 bis März 2025) verglich Citalopram, Silodosin 4 mg und zwei Dapoxetin-Schemata; Silodosin verlängerte die IELT um mediane 149,5 %, Citalopram um 260 %; unter Silodosin trat häufiger eine Ejakulationsstörung auf (23 % retrograde Ejakulation). Die Registrierung erfolgte erst nach Einschluss des ersten Teilnehmers, eine Placebogruppe fehlt [s19]. Zu Tamsulosin liegen zwei Studien zur Dosisanpassung vor: eine randomisierte Studie (Tanta; 93 Männer mit Tamsulosin-assoziierter abnormer Ejakulation) mit normaler Ejakulation bei 74,1 % (intermittierende Standarddosis) und 90,3 % (niedrige Dosis), bei keinem im Standardarm [s88], und eine einarmige Serie aus Saudi-Arabien (25 Männer; Verbesserung bei 20, 80 %; Ausgangs-IPSS niedrig mit 6,6) [s55]; beide teilen eine Autorenschaft. Hinzu kommen eine ägyptische Studie, in der unter Tamsulosin die Erektion besser, die Orgasmusfunktion aber „signifikant schlechter“ wurde (60 Männer mit erektiler Dysfunktion; keine Zahlen) [s154], und eine Studie zu Tamsulosin/Finasterid gegen Tadalafil/Finasterid mit abfallenden IIEF-Domänen im Tamsulosin-Arm [s44]. Die placebokontrollierte Studie aus Teheran (118 Männer, Tamsulosin 0,4 mg gegen Placebo bei schmerzhafter Ejakulation) fand keinen Vorteil gegenüber Placebo (Schmerz verschwand bei 16 % gegen 13 %, p = 0,1) [s210].
Aufklärungspraxis und Übersichten. Eine Befragung auf der Jahrestagung der Saudischen Urologischen Gesellschaft (Riad, 2025) fand, dass das Ejakulationsrisiko am häufigsten vor Alphablocker-Monotherapie (59,2 %) und vor transurethraler Resektion (56,6 %) angesprochen wurde; die Teilnehmerzahl nennt der Abstract nicht, und das Konfidenzintervall einer Assoziation schließt 1 ein, obwohl p = 0,03 berichtet wird [s21]. Eine Medline-Übersicht aus Riad zur nicht-vorzeitigen Ejakulationsstörung stammt von 2013 und enthält keine alphablockerspezifischen Zahlen [s153]; eine Übersicht aus Teheran zur Spermiengewinnung bei persistierender Ejakulationsstörung hat keinen Alphablocker-Bezug im Abstract [s57].
Erreichbarkeit. Mandumah lieferte HTTP 429, e-Marefa ist Abonnenten vorbehalten, bei Arab World Research Source lag ein Zugriffsfehler vor (IP-Adresse nicht verifizierbar), ASJP, Egyptian Knowledge Bank und IASJ antworteten nicht, SID.ir war nur eine Weiterleitungsseite, AJOL wurde nur als Startseite erreicht.
Einordnung. Die ägyptischen Arbeiten stammen aus wenigen Universitäten (Tanta, Benha, Beni-Suef, Ain Shams, Kairo) und teils von denselben Autoren. Studien zu Samenparametern am Menschen sind die Ausnahme [s15].
Türkisch
Eigene Literatur. Die türkische Urologie lieferte nach Angabe der Berichte die meisten quantitativen Studien zur Ejakulation unter Silodosin und Tamsulosin, fast alle in englischsprachigen Zeitschriften. Die Studien sind meist prospektive oder retrospektive Serien ohne Placebokontrolle, mit Fragebögen (MSHQ-EjD, IIEF, SHIM, PEP) und Beobachtungszeiträumen von vier Wochen bis zwölf Monaten. Fünf Quellen tragen die Marke Türkisch; sie sind türkischsprachige Beiträge, die über TR Dizin und die Türk Üroloji Dergisi erreichbar sind. Weitere türkische Gruppen sind in der Marke Englisch geführt.
Patientenkohorten. Gezmiş und Kollegen werteten 214 sexuell aktive Männer unter Tamsulosin 0,4 mg über acht Wochen aus: Der IPSS sank von 18 auf 14, der MSHQ-EjD-SF-Wert von 11 auf 7; die Änderung korrelierte mit dem intravesikalen Prostatavorsprung (ρ = -0,386), der Prostatalänge (ρ = -0,250) und dem Alter (ρ = -0,334), bei Vorsprung über 10 mm war der Rückgang geringer. Ohne Kontrollgruppe; die Vorzeichenkonvention der Änderung wird im Abstract nicht erläutert [s05]. In der Silodosin-Studie von Akgül und Kollegen (118 Männer, 8 mg) hatten 52,5 % eine abnorme Ejakulation, und etwa 42 % von ihnen wollten das Medikament absetzen (7,1 % ohne Störung; p < 0,001) [s66]. Die Auswertung der Andrologie-Studiengruppe der Gesellschaft für Urologische Chirurgie der Türkei (retrospektiv, 8 Kliniken, 98 von 187 auswertbar) fand Anejakulation bei 46,9 % im ersten und 50 % im dritten Monat und zugleich verbesserte Erektionsmaße; hoher Verlust bei der Nachbeobachtung [s71]. Eine Beobachtung an 30 Männern (Izmir, Silodosin 8 mg, 4 Wochen) fand bei 90 % eine beeinträchtigte Ejakulation und eine Zunahme des Samenblasenvolumens von 8,1 ± 6,4 auf 16,4 ± 8,2 ml, was die Autoren als Ansammlung von Sekret deuten; ein MRT-Querschnitt (104 Männer) zeigte, dass die Samenblasenfläche mit der Abstinenzdauer wächst (r = 0,372), so dass die Abstinenz ein Störfaktor sein könnte [s122, s107]. Eine Studie mit Silodosin 4 mg gegen 8 mg bei 234 Patienten fand häufigere unerwünschte Ereignisse unter 8 mg (p = 0,024), ohne Ejakulationsdaten [s76]. Die Studie von Sertkaya und Ozkaya (129 Männer) untersuchte den Nocebo-Effekt: Niedriges Ejakulatvolumen 40,9 % nach vorheriger Aufklärung gegenüber 22,2 % ohne (p = 0,04), Anejakulation 6 % gegen 4 % (p = 0,12) [s86].
Fertilität und Alternativen. Ein Vergleich bei Kinderwunsch (192 Männer mit Prostatavolumen unter 40 ml) ergab nach 12 Monaten retrograde Ejakulation bei 11 von 96 nach transurethraler Inzision gegenüber 33 von 96 unter Silodosin 8 mg; die Randomisierung ist nicht beschrieben [s100]. Die früheste Arbeit zur Frage der intermittierenden Gabe stammt aus Ankara (405 Männer, Tamsulosin 0,4 mg; bei 30 mit abnormer Ejakulation bei jeder zweiten Gabe Erholung bei 19, 63,3 %) [s205]. Eine Pilotstudie zu Alpha-Blockern bei vorzeitigem Samenerguss (108 Patienten, fünf Wirkstoffe, im Iranian Red Crescent Medical Journal erschienen) fand Silodosin am wirksamsten [s143]. Eine Übersicht zur retrograden Ejakulation (Mitautor aus der Türkei) liegt ebenfalls vor [s25].
Türkischsprachige Beiträge. Die TR-Dizin-Beiträge sind älter oder Übersichten: eine Beobachtung an 415 Patienten (2002; „Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Erfolg der Alpha-Blocker-Therapie und beobachteten Nebenwirkungen?“), bei der retrograde Ejakulation nicht als Erfolgsindikator diente [s221]; eine prospektive Studie an 46 Patienten (2005), nach der die Alpha-Blocker-Therapie die Häufigkeit von erektiler Dysfunktion und Ejakulationsproblemen leicht zu erhöhen scheine [s216]; eine Übersicht (2007) über Alpha-Blocker und Sexualfunktion [s203]; ein Vergleich von vier Alpha-Blockern bei 135 Patienten (2011), bei dem sich nur Tamsulosin bei der retrograden Ejakulation unterschied [s175]; eine Literaturaktualisierung (2023; „Wirkung von Alpha-Blockern auf die Ejakulation“) ohne Zahlen [s49]. Eine Studie an Ziegenböcken (thailändische Autoren, in TR Dizin geführt) zeigte eine vorübergehende, dosisabhängige Unterdrückung der Ejakulation durch Tamsulosin [s124].
Erreichbarkeit. TR Dizin war über die öffentliche JSON-Schnittstelle gut erreichbar (19 Suchanfragen, 168 Datensätze gesichtet, sechs aufgenommen). DergiPark leitete auf eine Verifikationsseite um und war per Skript nicht erreichbar; Europe PMC lieferte mit dem Sprachfilter für Türkisch keine einschlägigen Treffer.
Einordnung. Der türkische Raum liefert unter Silodosin Raten abnormer Ejakulation von 52,5 % und 90 % in Beobachtungsserien und von 46,9 bis 50 % Anejakulation in einer Mehrzentrenauswertung sowie mehrere Hinweise auf objektive Korrelate. Samenparameter unter Alphablockern wurden nicht gemessen.