Geprüfte Dateien: synthese.json, synthese_teil_01.md bis synthese_teil_05.md (Stand der Dateien: 04.10.2026). Prüfdatum: 04.10.2026.
Ergebnis in Zahlen
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| geprüft (Quellen im Pool, Kennungsprüfung) | 123 |
| davon extern gegen Europe PMC und PubMed (E-utilities) abgerufen | 103 (99 mit PubMed-Kennung, dazu s47, s59, s86, s106 über DOI beziehungsweise Originalseite) |
| korrigiert | 0 |
| entfernt | 0 |
| Diagrammwerte geprüft | 79 Datenpunkte in 23 Diagrammen (gefordert: 8) |
| verbotener Begriff | 0 Treffer |
Es wurde nichts verändert, weil keine Abweichung gefunden wurde, die eine Korrektur gerechtfertigt hätte. Die Dateien sind unverändert.
1. Zitat-Kennungen
- synthese.json enthält 123 Quellen, s01 bis s123, alle Kennungen eindeutig.
- Alle in den fünf Teildateien vorkommenden Kennungen [sNN] (insgesamt 1953 Nennungen) existieren in synthese.json. Fehlende Kennungen: 0.
- Alle source_id-Angaben der Diagramme existieren in synthese.json.
- Jede der 123 Quellen wird mindestens einmal zitiert und steht genau einmal im Quellenverzeichnis (Teil 5, 123 Einträge). Jahr, PMID und DOI im Verzeichnis stimmen mit synthese.json überein.
- Doppelte Quellen: keine PMID, keine DOI, kein Titel, keine URL kommt unter zwei Kennungen vor. Bei der Ähnlichkeitsprüfung der Titel fielen vier Paare auf, die bewusst getrennte Veröffentlichungen sind: s29 und s59 (Vollpublikation und Kongressabstract), s42 und s83 (Rücknahmehinweis und zurückgezogene Arbeit), s06 und s07 (zwei verschiedene EAU-Kapitel), s47 und s62 (zwei verschiedene Metaanalysen). Keine Zusammenlegung nötig.
- Die Zählungen im Kapitel "Der Quellenpool in Zahlen" (Jahre, Sprachangaben, 99 Quellen mit PubMed-Kennung, Studientypen summieren sich auf 123) stimmen mit synthese.json überein.
2. Abruf gegen Europe PMC und PubMed
Methode: Für alle 99 Quellen mit PubMed-Kennung wurden Titel, Erscheinungsjahr, Erstautor und DOI über die Europe-PMC-Suchschnittstelle abgerufen und mit synthese.json verglichen, die Abstracts über PubMed efetch, die Volltexte der 51 frei zugänglichen Arbeiten über Europe PMC (fullTextXML). Danach wurde jede Zahl in Sätzen, die genau eine Quelle zitieren, automatisch gegen Abstract und Volltext der zitierten Quelle abgeglichen. Zusätzlich wurden 24 zufällig gezogene Quellen (Zufallsauswahl mit festem Startwert) von Hand gegen Abstract und Studientext gelesen.
Zufallsstichprobe (24 Quellen, von Hand gelesen): s05, s11, s12, s13, s14, s16, s17, s27, s35, s38, s52, s58, s63, s67, s69, s71, s85, s91, s93, s95, s97, s108, s109, s112. Dazu gezielt gelesen wegen Zahlen in Diagrammen und Kernaussagen: s24, s28, s47, s48, s54, s57, s59, s62, s72, s73, s86, s88, s96, s106, s117, s121, s123.
Befunde:
- Titel, Jahr, Erstautor und DOI stimmen bei allen 99 Quellen mit PubMed-Kennung überein. Einzige formale Abweichung: s38, dort steht im Index der Titel mit HTML-Auszeichnung (kursives Carica papaya); inhaltlich gleich.
- Von den automatisch gegen Abstract und Volltext abgeglichenen Zahlen blieben nach dem Volltextabgleich 33 Sätze ohne direkte Entsprechung. Sie wurden einzeln durchgesehen: Es sind Zahlen aus Tabellen anderer Quellen ("laut Tabelle in s62"), Summen und Untergruppen, Rechenschritte des Verfassers (zum Beispiel 15 gegenüber 30 Männer je Arm bei s112), Angaben, die ausdrücklich als Unstimmigkeit der zitierenden Übersicht gekennzeichnet sind (s05: 15 statt 10 Studien; s48: Konfidenzintervall statt Interquartilbereich; s57: Gruppengrößen), und Zahlen, die in nicht frei zugänglichen Volltexten stehen (s112: LH- und FSH-Veränderungen in IU/l; s73: Fallzahl 314 beziehungsweise 209 stammt aus der zitierenden Metaanalyse). Keine davon widerspricht der Quelle. Die Studie kennzeichnet solche Stellen im Text selbst, etwa durch "nach Angabe der Quelle" oder "laut Tabelle".
- Stichprobenhaft bis in die Tabelle zurückverfolgt: s54 (Tirzepatid 186,5 auf 424,0 ng/dl, plus 128,5 Prozent, Estradiol minus 60,0 Prozent, unbehandelt plus 44,3 Prozent, Testosterongruppe plus 46,2 Prozent): alle Werte im Volltext vorhanden. s35 (p-Werte 0,001, 0,004, 0,003, 0,022, 0,020): vom Abstract gedeckt, Auszug im Europe-PMC-Index war durch das Zeichen "<" gekürzt, PubMed zeigt den vollständigen Text. s117 (176 Männer, davon 90 unter Exenatid, 86 unter Glimepirid, r = minus 0,443): stimmt, die Angaben 90 und 176 widersprechen sich nicht (Arm gegenüber Gesamtzahl). s24 (Hormon-MD, 7 Studien, 237 Männer, I² 90 Prozent): stimmt; die Auffälligkeit, dass das Konfidenzintervall für freies Testosteron 0,01 bis 0,14 bei p = 0,08 die Null nicht einschließt, nennt die Studie bereits selbst.
- Auffälligkeiten der Quellen, die die Studie bereits offen benennt und die keine Korrektur brauchen: Suchzeitraum bei s24 im Index mit "Dezember 2026" angegeben, in der Studie als uneinheitlich vermerkt; Einheit "ng/ml" bei einer standardisierten Mittelwertdifferenz (s62) als nicht deutbar vermerkt; Vorzeichenkonvention "vorher minus nachher" bei s57 erläutert.
- Quellen ohne PubMed-Kennung (24): Leitlinien, Kongressabstracts, Vorabdrucke, russischsprachige Artikel, Masterarbeit, Förderbericht. Davon extern geprüft: s47 (Ezici, Europe PMC, PMC12545469: MD 2,84, KI minus 2,89 bis 8,57, 4 Studien, 396 Teilnehmer, bestätigt), s59 (Portillo Canales, PMC12545963: 322 auf 380 ng/dl, bestätigt), s86 (Culha, Originalseite: ICP/MAP 0,790, 0,263, 0,652, bestätigt), s106 (Bobkov, Originalseite: lebende Spermien 92 auf 95 Prozent, Normalformen 5 auf 6, Beweglichkeit A plus B 25 auf 35, bestätigt). Die übrigen 20 ohne PubMed-Kennung (zum Beispiel s06, s07, s08, s09, s21, s22, s25, s39, s55, s65, s68, s76, s78 bis s81, s89, s101, s107, s115) wurden hier nicht erneut gegen eine Datenbank geprüft; sie tragen in der Studie keine Zahlen, die in Diagrammen oder Kernaussagen verwendet werden.
Korrigiert oder entfernt: nichts.
3. Diagrammwerte
Alle 79 Datenpunkte (y-Wert und Konfidenzgrenzen) der 23 Diagramme wurden gegen Abstract, Volltext oder Originalseite der angegebenen Quelle abgeglichen; 65 Punkte automatisch über Abstract und Volltext, 14 Punkte (s47, s59, s86, s106) von Hand über die oben genannten Seiten. Ergebnis: alle Werte stimmen, kein Diagrammwert musste geändert werden. Ausdrücklich nachgeprüft (mindestens die geforderten acht):
- d01 Salvio 2025, SMD 1,39 (0,70 bis 2,09), 7 Studien, 680 Männer (s62): bestätigt.
- d02 Mirghani 2026, MD 2,73 (1,64 bis 3,83) (s24): bestätigt; Sensitivitätsanalyse 1,88 (1,33 bis 2,43), I² 26 Prozent: im Volltext bestätigt.
- d02 Ezici 2025, MD 2,84 (minus 2,89 bis 8,57) (s47): bestätigt.
- d03 Tang 2026, HR 1,26 (1,08 bis 1,46) (s32), Able 2025, RR 4,5 (2,3 bis 9) (s41), Cowart 2025, drei Vergleiche (s46), An 2024, OR 0,493 (s66), Lin 2026, ROR 1,53 (s20), Pourabhari Langroudi 2025, ROR 0,41 (s60): bestätigt.
- d04 Andersen 2022, Faktor 1,49 (1,18 bis 1,88) und 1,41 (1,07 bis 1,87) nach der Diät; 1,71 und 1,97 nach 52 Wochen (s96): bestätigt.
- d05 Jensterle 2019, plus 2,6 nmol/l unter Liraglutid (s112): bestätigt.
- d06 Portillo-Canales 2026, 332 auf 399 ng/dl (s29), Kongressabstract 322 auf 380 ng/dl (s59): bestätigt.
- d13 und d14 Bobkov 2021 (s106) sowie d22 Culha 2023 (s86): bestätigt.
4. Vulgäre Wörter
Gesucht wurde in synthese.json, synthese_teil_01.md bis _05.md und synthese_zuordnung.md nach dem verbotenen Begriff in allen Schreibweisen (mit Umlaut, Umschreibung mit "ae", Zusammensetzungen, Großschreibung) sowie nach einer erweiterten Liste vulgärer und abwertender Wörter.
verbotener Begriff: 0 Treffer
Weitere vulgäre Wörter: 0 Treffer. Der Fachbegriff "Penis" (Penisprothese, Penisgewebe, Juckreiz am Penis) kommt an vier Stellen sachlich vor und bleibt. Es musste nichts entfernt werden.
5. Widersprüche zwischen Kapiteln
Geprüft wurden: (a) alle Teilnehmer-, Studien- und Tierzahlen je Quelle über alle Kapitel hinweg (automatischer Vergleich), (b) Zahlenpaare "x auf y" zu Hormonen und Samenparametern je Quelle, (c) alle Aussagen mit "einzige", "erste", "älteste", (d) Kurzfassung und "Das Wichtigste in Kürze" gegen die Detailkapitel, (e) Zählungen im Methodenkapitel gegen synthese.json.
Befund: Keine echten Widersprüche. Die abweichenden Zahlen sind erklärbar und im Text jeweils erklärt:
- s112: 30 Männer insgesamt, 15 je Arm.
- s48: 25 randomisiert, 12 (Testosteronundecanoat) und 13 (Semaglutid) je Arm.
- s54: 83 Männer in der Pilotstudie (28 Tirzepatid, 30 keine Medikation, 25 Testosteron); die Zahl 371 betrifft ein Kongressabstract von Raheem und Kollegen (sieben Studien, 371 Männer), das die russische Übersicht s39 zitiert, nicht die Pilotstudie.
- s62: 680 Männer in der Metaanalyse, 176 Männer in der Einzelstudie Shao.
- s73: 108 Teilnehmer, davon 63 unter GLP-1-RA.
- s18: 29 Studien (davon 14 Primärstudien), die 15 Studien betreffen die Angabe zu s05.
- Aussagen mit "einzige" sind jeweils auf Sprachraum, Wirkstoff oder Endpunkt eingegrenzt (zum Beispiel "einzige kontrollierte Humanstudie zu Tirzepatid mit Hormonendpunkten", "einzige Semaglutid-Humanstudie aus China") und stehen nicht im Widerspruch zu anderen Kapiteln.
- Die Kurzfassung (vier randomisierte Studien, 24 bis 56 Teilnehmer, rund 40 Tierstudien) stimmt mit Kapitel "Klinische Studien" und dem Methodenkapitel (rund 42 präklinische Arbeiten) überein.
Bereinigt: nichts, da kein Widerspruch vorliegt.
6. Zu dünne Kapitel
Gemessen an Wörtern (Hauptkapitel):
| Kapitel | Wörter | Einschätzung |
|---|---|---|
| Offene Forschungsfragen | 459 | zu dünn: nur Aufzählung, ohne Begründung je Frage und ohne Zuordnung zu Studientypen |
| Praktische Einordnung | 611 | knapp, bewusst ohne Therapieempfehlung; für Leser mit Behandlungsfrage zu kurz |
| Glossar | 732 | ausreichend |
| Limitationen der Evidenz | 1545 | ausreichend, aber im Vergleich zu den Studienkapiteln (7000 bis 11000 Wörter) knapp |
| Kurzfassung | 506 | angemessen für eine Kurzfassung |
Zu dünne Unterkapitel (unter 120 Wörter): Interessenkonflikte und Finanzierung (53), Keine Therapieempfehlung (63), Blut-Hoden-Schranke und Entwicklung (72), Väterliche Exposition und Nachkommen (80), Weitere Grenzen (87), Zitierweise und Zuordnung (96), Sexuelles Verlangen: gedämpft oder gesteigert? (108), Sexualfunktion und ihre Messinstrumente (102), Kurze Beobachtungszeit im Verhältnis zur Spermatogenese (102), Tirzepatid und die GIP-Achse (110), Fertilität im engeren Sinn und Ersatzgrößen (111), Fehlende klinisch harte Endpunkte (118).
Am schwersten wiegt die geringe Tiefe bei "Väterliche Exposition und Nachkommen", "Tirzepatid und die GIP-Achse" und "Offene Forschungsfragen", weil dort die Literatur selbst dünn ist; das ist eine Folge der Quellenlage und kein Mangel der Auswertung. Ausbau wäre nur mit neuen Quellen sinnvoll.
Grenzen dieser Prüfung
- Der Abgleich beruht auf Abstracts und frei zugänglichen Volltexten (51 von 99 PubMed-Quellen). Bei den übrigen Quellen konnten Zahlen, die nur im Volltext stehen, nicht nachgeprüft werden; sie stammen laut Studie aus den früheren Lesedurchgängen.
- Der automatische Zahlenabgleich prüft, ob eine Zahl in der Quelle vorkommt, nicht, ob sie dem richtigen Endpunkt zugeordnet ist. Die Zuordnung wurde nur bei den 24 Stichproben und den Diagrammwerten von Hand geprüft.
- Qualitative Einstufungen (Evidenzstärke, Gewissheit) sind Wertungen des Verfassers und wurden nicht neu bewertet.