Stand 4. Oktober 2026. Geprüft: synthese.json und synthese_teil_01.md bis synthese_teil_05.md.
Kennzahlen
- Geprüft: 200 Quellen gegen externe Datensätze (197 Quellen mit PMID gegen Europe PMC, Titel und Jahr automatisch; dazu 3 russische Quellen s17, s24, s64 gegen die Volltextseite bei Cyberleninka; s55 zusätzlich gegen PMC-Volltext).
- Korrigiert: 6 Textstellen.
- Entfernt: 0 Quellen, 0 Zahlen.
1. Zitat-IDs
- 225 Quellen in synthese.json, IDs s01 bis s225 ohne Doppelung.
- Alle [sNN] in den fünf Teildateien (rund 1550 Klammern) und alle source_id der 33 Diagramme existieren in synthese.json. Fehlende IDs: 0.
- Jede Quelle wird mindestens einmal zitiert (keine unbenutzte ID).
- Keine Doppelung über PMID oder DOI. Zwei Einträge (s148, s162) tragen denselben englischen Titel, sind aber verschiedene Arbeiten (andere PMID, Autoren, Jahr 2001 und 2000, andere Chromosomen). Beide bleiben.
- Quellenverzeichnis in Teil 05: 225 Einträge, Jahr, PMID, Erstautor und Titel stimmen mit synthese.json überein.
- Formfehler korrigiert: "[s39, s137, s146 (für Standard-Samenparameter)]" in Teil 02 zu "[s39, s137, s146] (für Standard-Samenparameter)".
2. Abruf bei Europe PMC
- 26 zufällig gezogene Quellen (Zufallssaat 20261004) einzeln gelesen und gegen die zitierten Sätze aus allen Kapiteln gehalten: s59, s16, s219, s96, s122, s89, s156, s66, s206, s197, s44, s144, s50, s218, s175, s113, s71, s72, s32, s82, s60, s87, s123, s85, s215, s53.
- Ergebnis: Titel, Jahr und Autoren stimmen in allen 26 Fällen. Alle zitierten Zahlen (zum Beispiel 113 gegenüber 154 Millionen, OR 3,88, r = −0,62, β-Werte der Phthalat-Studie, Dosen von 50 bis 250 mg/kg) stimmen mit den Zusammenfassungen überein.
- Zusätzlich für alle 197 PMID-Quellen: Titel und Jahr gegen Europe PMC, keine Abweichung.
- Zusätzlich automatischer Zahlenabgleich aller Sätze, die genau eine Quelle zitieren, gegen deren Abstract. Alle Abweichungen waren Zahlen aus Volltexten, aus anderen Quellen im selben Satz oder als "nicht nachvollziehbar" gekennzeichnet; kein Zahlenfehler.
- Inhaltlicher Befund (korrigiert): s201 (Welch 1991) vergleicht die Geburtenrate nach der Fragebogenmethode mit der Samenanalyse, nicht die Zeit bis zur Schwangerschaft. Die Stelle wurde an vier Orten (Teil 01 zweimal, Teil 02, Teil 05) auf "Geburtenrate (Fragebogenmethode)" geändert; in Teil 01 steht nun zusätzlich, dass sich die Spermienzahl unterschied.
- Korrigiert: Jahrzehntzählung in Teil 01 ("Das Wichtigste", Punkt 13) nannte nur 202 von 223 Quellen mit Jahr. Ergänzt: 2 aus den 1970er und 19 aus den 1980er Jahren (Summe 2 + 19 + 35 + 77 + 60 + 30 + 2 ohne Jahr = 225).
3. Diagrammwerte
Von 33 Diagrammen wurden die Werte von 30 gegen Abstract beziehungsweise Volltext geprüft (acht verlangt). Alle stimmen:
- c01 (s93): OR 1,70, 2,54, 1,46, 2,25 samt Intervallen; 2118 Männer, 874 Fälle.
- c05 (s90), c06 (s76): alle IRR und Intervalle.
- c07 (s118): fünf gepoolte Odds Ratios.
- c08 (s142): vier Odds Ratios beider Serien.
- c09 (s180), c10 (s161), c11 (s145).
- c12 (s170) 63,5 und 46,0; c13 (s206); c14 (s157) 76 % und 17 %; c15 (s144).
- c16 (s115) Testosteron 3,91, 3,31, 1,17, 3,77.
- c17, c18 (s162, s148, s128), c19 (s104), c20 (s120), c21 (s166), c22 (s164), c23 (s139).
- c24, c25 (s202), c26 (s133), c27 (s86), c30 (s95).
- c28 (s85, s39), c29 (s55, im PMC-Volltext bestätigt: 5,69; 2,88 bis 11,52 usw.).
- c31 (s24), c32 (s17), c33 (s64): Tabellenwerte der russischen Originale bestätigt (Spaltenzuordnung spontan gegen benzolinduziert stimmt).
- c04: gepoolte SMD und Heterogenität (I² 81,6 % bis 93,3 %) stimmen mit Text in Teil 02, 03, 04, 05 überein.
- Nicht prüfbar: Einzelstudienwerte in c02 und c03 (Forest-Plot der Metaanalyse s35 im Abstract nicht enthalten); gepoolte Werte stimmen mit dem Abstract. Das Diagramm weist den Ursprung bereits im Hinweis aus.
4. Vulgäre Wörter
- verbotener Begriff: 0 Treffer.
- Zusätzliche Stichwortsuche (derbe Ausdrücke aller gängigen Art) in synthese.json und allen fünf Teildateien: 0 echte Treffer. Die einzigen Zeichenfolgentreffer sind Teile harmloser Wörter (Fischname "Nilbuntbarsch", Zahlwörter wie "zweier").
5. Widersprüche zwischen Kapiteln
- Gegenprüfung der Kernzahlen über Teil 01 bis 05: Metaanalyse s35 (SMD, I², Teilnahmequoten 26 bis 92 %), britische Glykolether-Studie, kanadische Studie, Styrol (63,5 auf 46,0), Benzol-FISH, Fehlbildungs-OR, Quellenzahlen (225, 197 PMID, rund 100 Tier- und Zellversuche, 12 Sprachräume), Verteilung nach Sprachen: konsistent.
- Behoben: s201 (siehe oben) und Jahrzehntzählung (siehe oben).
- Hinweis ohne Änderung: Die Aussage "Tunesien mit 2122 Männern" (Teil 01, 02, 04) und "2118 Männer" der britischen Studie (c01) betreffen verschiedene Studien; kein Widerspruch.
6. Zu dünne Kapitel
Wortzahl je Abschnitt (ohne Quellenverzeichnis), im Vergleich zum Median von etwa 4000 Wörtern:
- Offene Forschungsfragen (Teil 05): rund 620 Wörter, keine Untergliederung, 22 Belege. Zu dünn.
- Praktische Einordnung (Teil 05): rund 790 Wörter, 22 Belege. Eher dünn für den Abschnitt mit dem größten Nutzwert.
- Mechanismen und biologische Plausibilität (Teil 03): rund 1590 Wörter. Knapp, gemessen am Gewicht des Themas (stärkster Befund der Studie).
- Aufbau und Methodik (Teil 01): rund 1220 Wörter; der Unterabschnitt "Aufbau der Gesamtstudie" hat nur 44 Wörter.
- Kurzfassung (468 Wörter) und Limitationen (1660 Wörter) sind ausreichend.
Grenzen dieser Prüfung
- Geprüft wurden Abstracts (und einzelne Volltexte); Zahlen aus Volltexten, die der Abstract nicht enthält, ließen sich nur bei s55, s17, s24 und s64 bestätigen.
- Sätze mit mehreren Quellen wurden nur stichprobenartig gelesen.