Weitere Berufe: Feuerwehr, Piloten, Militär, Schweißer · Kapitel 7 von 22 · Studienlage: Beobachtungsstudien

Blei und Batterieherstellung bis Zement und Kernbohrung (Türkei)

Blei und Batterieherstellung

Neben der Metaanalyse [s39] liegen mehrere Kohorten und Vergleichsstudien vor, mit uneinheitlichem Bild.

Multizentrische Querschnittsstudie in drei Ländern [s171]. Bonde und Mitarbeiter (Occupational and Environmental Medicine, 2002) untersuchten 503 Männer, davon 362 Bleiexponierte (mittleres Blutblei 31,0 µg/dl) und 141 Referenzen (4,4 µg/dl). Die mediane Spermienkonzentration war bei einem Blutblei über 50 µg/dl um 49 % reduziert; ein wahrscheinlicher Schwellenwert lag bei 44 µg/dl; Chromatinänderungen fanden sich nicht; unterhalb von 45 µg/dl seien Effekte unwahrscheinlich.

Bleihütte [s197]. Alexander und Mitarbeiter (American Journal of Industrial Medicine, 1998) untersuchten 81 Bleihütten-Arbeiter: Gesamtzahl und Konzentration sanken mit steigendem Blutblei (p für Trend 0,003 bzw. 0,009); Semenblei war mit Gesamtzahl (p = 0,05), Volumen (p = 0,001) und Testosteron (p = 0,004) invers assoziiert, die Assoziation mit der Zahl entfiel nach Berücksichtigung des Volumens.

Thailand [s201]. Aribarg und Mitarbeiter (Journal of the Medical Association of Thailand, 1996) fanden in einer prospektiven Kohorte mit kurzfristiger Bleiexposition keine konsistenten Veränderungen der Spermatogenese.

Französische Batteriefabrik [s213]. Coste und Mitarbeiter (European Journal of Epidemiology, 1991) analysierten als Kohorte 354 Arbeiter (229 Bleiexponierte, 125 Nicht-Exponierte; Personenjahre-Analyse): Bleiexposition war auf keinem Niveau signifikant mit verminderter Fertilität assoziiert.

Batteriearbeiter und Zementarbeiter [s214]. Assennato und Mitarbeiter (Archives of Environmental Health, 1987) verglichen 18 Batteriearbeiter mit 18 Zementarbeitern: Die Spermienzahl war signifikant niedriger (Median 45 gegenüber 73 × 10⁶ Zellen/cc; p < 0,025), ohne Unterschiede in FSH, Testosteron, Prolaktin und LH.

Bleisäure-Batteriefabrik, Indien [s150]. Naha und Mitarbeiter (Indian Journal of Physiology and Pharmacology, 2005) untersuchten 80 Arbeiter und 40 Kontrollen: Abnahme von Zahl, Dichte, Beweglichkeit und Volumen (P < 0,001).

Zink- und Bleihütte [s135]. Kasperczyk und Mitarbeiter (Toxicology and Applied Pharmacology, 2008) untersuchten 63 Arbeiter: In der Gruppe mit Blutblei über 40 µg/dl war Malondialdehyd im Seminalplasma um 56 % erhöht und der Anteil beweglicher Spermien um 34 % verringert.

Batteriewerk, Taiwan, Rauchen und Chromatin [s127]. Hsu und Mitarbeiter (Fertility and Sterility, 2009) untersuchten 80 männliche Beschäftigte eines Batteriewerks (WHO-Samenanalyse, Blutblei, Chromatinstruktur, reaktive Sauerstoffspezies). Raucher hatten deutlich höhere Blutbleiwerte als Nichtraucher. Bei mittleren Blutbleiwerten (25 µg/dl und mehr) waren die DNA-Denaturierbarkeit (αT) und der Anteil von Spermien mit erhöhter Denaturierbarkeit (COMP αT) signifikant verändert; nach Adjustierung für das Rauchen bestand eine positive Korrelation zwischen Blutblei und αT, COMP αT sowie morphologischer Abnormität; αT und COMP αT korrelierten positiv mit der Superoxidbildung der Spermien. Stärken: Chromatinparameter, Rauchen als Störgröße berücksichtigt. Schwächen: Querschnitt, Zahlenwerte und Konfidenzintervalle fehlen im Abstract, keine unexponierte Vergleichsgruppe genannt.

Vorstudie in Taiwan [s200]. Kuo und Mitarbeiter (Science of the Total Environment, 1997) verglichen fünf Arbeiter einer Bleibatteriefabrik mit acht nicht exponierten Männern (angeglichen nach Alter, Familienstand und Ehedauer). Blei in Blut und Samen war bei den Exponierten signifikant höher; Spermienzahl, Beweglichkeit und Viskosität unterschieden sich nicht signifikant; in der exponierten Gruppe bestand ein signifikanter negativer Zusammenhang zwischen Beweglichkeit und Blut- sowie Samenblei, für die Spermienzahl war er nicht signifikant. Mit fünf und acht Männern ist die Studie ein Vorversuch ohne Aussagekraft für Wirkungen; die Autoren bezeichnen sie selbst als vorläufig.

Umwelt- und Berufsgifte bei infertilen Männern, Sri Lanka [s105]. Wijesekara und Mitarbeiter (Ceylon Medical Journal, 2015) fanden in einer Querschnittsstudie an 300 wegen Infertilität untersuchten Männern (54,6 % mit Exposition gegenüber Giftstoffen aus Umwelt oder Beruf) bei Exponierten alle Spermienparameter niedriger; Blei und Cadmium waren im Seminalplasma bei 38,3 % bzw. 23 % nachweisbar.

Sexualhormone bei 1573 bleiexponierten Beschäftigten [s24]. Wang und Mitarbeiter (Shanxi, Toxics, 2025) untersuchten in einem Querschnitt 1573 bleiexponierte Arbeiter (712 davon im Vorjahr schon befragt) sowie 35 Patienten mit Bleivergiftung, die vor und nach einer Chelattherapie untersucht wurden. Zielgrößen waren Hormone, keine Spermienparameter. Es zeigte sich ein nichtlinearer Zusammenhang zwischen Blutblei und LH beziehungsweise FSH und ein linearer Zusammenhang zwischen Blutblei und Testosteron. Bei den 35 Patienten sank das Blutblei von 61,7 auf 36,3 µg/dl; Testosteron und FSH sanken signifikant (p < 0,001), LH sank ohne signifikante Änderung, Prolaktin und Progesteron stiegen signifikant (p < 0,01). Die Studie liefert die größte hormonelle Datenlage bei beruflich Bleiexponierten im chinesischen Sprachraum, ist aber für die Spermienqualität nicht aussagekräftig; die Untersuchung vor und nach einer Behandlung ist ohne Kontrollgruppe nicht als Beleg für eine Wirkung zu lesen.

Einordnung: Blei ist die am besten untersuchte Metallexposition. Die Metaanalyse und mehrere Studien zeigen Nachteile bei hoher Exposition, die französische Kohorte [s213] keinen Fertilitätsverlust; für Blutbleiwerte unter etwa 45 µg/dl sind Effekte nach [s171] unwahrscheinlich.

Mangan, Chrom, Quecksilber und weitere Metalle

Mangan [s70]. Yang und Mitarbeiter (Shenyang, Toxicology and Industrial Health, 2019) untersuchten 84 manganexponierte Arbeiter und 92 Referenzpersonen (Mangan im Urin, Samenanalyse, Hormone; multiple lineare Regression). Urin-Mangan der Exponierten lag bei 0,56 bis 34,25 µg/l, im Mittel bei 15,92 ± 8,49 µg/l. Im Vergleich zur Kontrolle waren GnRH und LH signifikant erhöht und Testosteron signifikant erniedrigt; Urin-Mangan korrelierte positiv linear mit GnRH und LH und negativ mit Testosteron. Progressive und Gesamtbeweglichkeit der Spermien waren in der Mangan-Gruppe signifikant niedriger, mit negativem linearem Zusammenhang zum Urin-Mangan. Stärken: Biomonitoring statt reiner Selbstauskunft. Schwächen: Querschnitt, keine Effektgrößen mit Konfidenzintervallen im Abstract, Arbeitsplatztyp (Schweißen oder andere Mangan-Tätigkeit) nicht genannt.

Chrom [s148]. Kumar und Mitarbeiter (Journal of Occupational Health, 2005; indische Studie in einer japanischen Fachzeitschrift) untersuchten 61 Arbeiter einer Chromsulfat-Herstellung und 15 Kontrollen. Blut-Chrom war bei den Exponierten höher; sie hatten signifikant mehr morphologisch abnorme Spermien (etwa 53 % der Exponierten mit weniger als 30 % Normalformen gegenüber 10 % der Kontrollen); keine signifikanten Änderungen bei Volumen, Verflüssigungszeit, pH, Vitalität, Konzentration und Beweglichkeit. Nach Zusammenfassung beider Gruppen bestand eine Korrelation von r = 0,301 (p = 0,016) zwischen dem Anteil abnormer Formen und Blut-Chrom.

Quecksilberdampf [s206]. Li und Mitarbeiter (Zhengzhou, Zhonghua yu fang yi xue za zhi, 1995) untersuchten 38 exponierte Männer und 18 Kontrollen. Transferrin, Gesamtfruktose und die auf die Spermiendichte bezogene Fruktose im Seminalplasma waren bei den Exponierten signifikant niedriger, die Fruktose sank mit zunehmender Exposition; Zitronensäure, Zink und Kupfer unterschieden sich nicht. Die Autoren deuten dies als mögliche Schädigung der Sertoli-Zellen und der Bläschendrüse. Schwächen: keine Spermienparameter im Abstract, kleine Gruppen, sehr alte Studie.

Petrochemischer Komplex, Metalle im Blut [s22]. Sánchez-Resino und Mitarbeiter (Environmental Science and Pollution Research, 2025) untersuchten in einer Pilotstudie 176 Personen (22 Arbeiter, 154 Kontrollen; Blutwerte von Arsen, Chrom, Blei, Zinn, Thallium). Die Expositionen waren niedrig; Arbeiter hatten niedrigere Blutwerte für Chrom, Zinn und Blei als Kontrollen, nicht signifikant höhere Gesamtzahl, normale Morphologie und Vitalität, signifikant höhere Konzentration, nicht signifikant niedrigere Gesamtbeweglichkeit und Volumen; Blei war positiv mit der Gesamtbeweglichkeit assoziiert (β 3,58 %; 95 %-KI 1,01 bis 6,15). Die Autoren betonen, Lebensstil und andere Faktoren könnten die Samenqualität beeinflussen. Schwächen: nur 22 Arbeiter bei 154 Kontrollen; das Abstract nennt für die Detektionshäufigkeit „(p > 0.05)“ in einem Satz, der einen Unterschied behauptet (Widerspruch im Abstract).

Bor in Produktion und Bergbau (Türkei)

Die Borarbeiter-Forschung der Ankara-Gruppe um Duydu, Başaran und Bolt ist der umfangreichste Block zu einer einzigen Berufs- und Expositionsgruppe. Hintergrund ist die Einstufung von Borsäure und Boraten in der EU als „reproduktionstoxisch Kategorie 1B“ (H360FD) aufgrund von Tierversuchen [s75, s92]. Sämtliche hier berichteten Humanstudien finden keine Wirkung auf die Samenparameter.

Samenparameter und Hormone bei extremer Exposition [s75]. Duydu und Mitarbeiter (Archives of Toxicology, 2018) untersuchten in einer Querschnittsstudie 212 Arbeiter unter verschiedenen Borexpositionsbedingungen. Die Gruppe mit „extremer“ Exposition (n = 98) hatte eine mittlere tägliche Borzufuhr von 47,17 ± 17,47 mg B pro Tag (Spanne 7,95 bis 106,8) und eine Blutborkonzentration von 570,6 ± 160,1 ng B/g (402,6 bis 1100). Weder bei den Samenparametern noch bei FSH, LH und Gesamttestosteron wurden borassoziierte nachteilige Effekte gefunden; die Autoren schließen auf fehlende Relevanz für den Menschen unter realistischen Expositionsbedingungen.

Y:X-Spermienverhältnis [s65, s69]. Duydu und Mitarbeiter (Archives of Toxicology, 2019) maßen bei 304 Arbeitern aus Bandırma und Bigadiç Bor in Blut, Urin und Samen (Gruppeneinteilung nach Blutbor). Die höchste Expositionsgruppe (n = 69) hatte 44,91 ± 18,32 mg B pro Tag, Samenbor 1643,23 ± 965,44 ng B/g Samen und Blutbor 553,83 ± 149,52 ng B/g. Es gab keinen signifikanten Zusammenhang zwischen Borexposition und dem Verhältnis Y- zu X-tragender Spermien (p > 0,05), paarweise Vergleiche waren ebenfalls nicht signifikant, und es fand sich keine Verschiebung des Geschlechterverhältnisses bei Geburt zugunsten weiblicher Nachkommen [s65]. Yalçın, Üstündağ und Duydu (Turkish Journal of Pharmaceutical Sciences, 2019) untersuchten 163 männliche Arbeiter in der Borsäureproduktion in Bandırma (86 Exponierte, 77 Kontrollen aus Dampfkraftwerk, Energieversorgung, Wasseraufbereitung und mechanischer Werkstatt; Bor in Samen und Blut per ICP-MS, Y:X-Verhältnis per FISH): keine borvermittelte Wirkung auf das Y:X-Verhältnis, auch nicht bei extremer Exposition; die Studie widerlege nach Aussage der Autoren eine frühere Studie aus chinesischen Borbergbaugebieten [s69].

DNA-Schäden [s64, s115]. Başaran und Mitarbeiter (Mutation Research, 2019) untersuchten 212 Arbeiter (102 aus Bandırma beruflich exponiert, 110 aus Bigadiç beruflich und umweltbedingt exponiert) auf DNA-Schäden in Blut, Spermien und Mundschleimhaut (Comet-Test, Mikrokerntest). Es gab keine signifikante Zunahme der DNA-Schäden; Comet-Test in Spermien p = 0,861, in Lymphozyten p = 0,116. Zwei Befunde im Abstract sind auffällig: Für den Mikrokerntest steht p = 0,042 neben dem Satz, es sei keine signifikante Zunahme beobachtet worden, und mehrere p-Werte sind größer als 1 (1,486 bei kondensiertem Chromatin, 1,057 bei pyknotischen Zellen); wahrscheinlich Fehler in der Wiedergabe der Statistik, für die Aussage zum Mikrokerntest ist das Abstract unbrauchbar [s64]. Die Erweiterung der Bandırma-Studie (Duydu und Mitarbeiter, 2012) [s115] untersuchte mit dem Comet-Test (neutrale und alkalische Version) die Spermien: Die Korrelation zwischen Blutbor und mittleren DNA-Strangbrüchen war schwach, der Unterschied zwischen Exponierten und Kontrollen nicht signifikant; zwischen DNA-Strangbrüchen und Beweglichkeit sowie Morphologie bestanden schwache, aber signifikante Korrelationen in der neutralen Variante, in der alkalischen nicht signifikant. Die Autoren begründen das Ausbleiben von Effekten damit, dass die tierexperimentellen Dosen viel höher waren als jede beim Menschen mögliche Exposition.

Wohnbevölkerung im Borbergbaugebiet [s119]. Korkmaz und Mitarbeiter (Biological Trace Element Research, 2011) verglichen Männer, die im Borbergbaugebiet leben (Exposition 6,5 mg/Tag nach Urinanalyse), mit Männern aus demselben geografischen Raum außerhalb der Borregion (1,4 mg/Tag); der Borgehalt im Wasser betrug 1,4 bis 6,5 mg/l gegenüber weniger als 0,01 mg/l. Die Samenanalyse nach WHO ergab keine negativen Effekte. Hier ist die Exposition über Trinkwasser und Wohnort definiert, nicht über die Arbeit; die Gruppengröße steht nicht im Abstract.

Übersicht über Tierdaten und Epidemiologie [s92]. Duydu und Mitarbeiter (Current Drug Delivery, 2016) beschreiben, in der Bandırma-Studie (204 freiwillige männliche Beschäftigte) seien Samenparameter, FSH, LH und Testosteron bestimmt worden; auch bei sehr hoher Tagesexposition (0,21 mg B/kg Körpergewicht/Tag) fanden sich keine borvermittelten Fortpflanzungseffekte. Der NOAEL für die Reproduktionstoxizität bei der Ratte entspricht einem Blutborwert von 2020 ng/g; der mittlere Blutborwert der hochexponierten Beschäftigten betrug 223,89 ± 69,49 ng/g, ein Abstand um den Faktor 9. Die Autoren halten eine Einstufung in die Kategorie 1B nicht für wissenschaftlich begründet; das ist ihre Meinung, kein Befund.

Fertilitätsbefragung, Borarbeiter [s184]. Keklik und Mitarbeiter (Türkiye Klinikleri Journal of Medical Research, 2000) befragten verheiratete Borarbeiter in drei Regionen (Bigadiç, Emet-Hisarcık, Kırka; 850 Zufallsgezogene, 799 erreicht), ohne Samenanalyse. Infertilitätsraten 1,2 % (328 Arbeiter), 1,1 % (298) und 4,1 % (173); gesamt 1,8 %. Verhältnis Jungen zu Mädchen 1,12 (englisches Abstract; die türkische Fassung nennt 1,2) und damit keine Zunahme von Mädchen. Kein Unterschied zwischen Produktionsarbeitern und Büroarbeitern bei Infertilität, Geschlechterverhältnis und Entwicklungsparametern; Totgeburten, Fehlgeburten, Frühgeburten und niedriges Geburtsgewicht nicht häufiger als im Landesdurchschnitt.

Einordnung: Stärken des Blocks sind die Messung der Exposition im Körper (Bor in Blut, Urin, Samen) statt bloßer Berufsangabe, Samenparameter nach WHO, extreme Expositionsgruppen mit Dosisangabe und Kontrollen aus demselben Betrieb. Schwächen: Mehrere Arbeiten stammen aus derselben Gruppe; der Standort Bandırma kehrt in [s65, s69, s64, s115, s92] wieder, und die Gruppengröße 212 steht sowohl in [s75] als auch in [s64]; ob und wie stark sich die Stichproben überlappen, ist nicht ausgewiesen, die Arbeiten sind deshalb nicht als unabhängige Studien zu zählen. Das Design ist durchweg querschnittlich mit freiwilliger Teilnahme (Healthy-Worker-Effekt möglich); die Abstracts nennen fast nie die Zahlenwerte der Samenparameter selbst; mehrere Veröffentlichungen argumentieren ausdrücklich gegen die EU-Einstufung. Der Befund ist nicht auf andere Expositionen übertragbar. Auch Bonde [s111] hält Toxizität für die menschliche Spermatogenese bei hoher beruflicher Borexposition nicht für belegt.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Kokerei und Petrochemie

Kokerei, Südtaiwan [s95, s112, s79, s41, s46]. Vier bis fünf Veröffentlichungen einer Arbeitsgruppe (Old Dominion University mit taiwanischen Partnern) zu Kokerei-Arbeitern eines Stahlkonzerns; die Abstracts erlauben nicht zu klären, wie stark sich die Kollektive überschneiden, sie sind daher nicht als unabhängige Studien zu zählen.

  • [s95] (Jeng und Mitarbeiter, International Journal of Occupational Medicine and Environmental Health, 2016): 52 Kokereiarbeiter gegenüber 35 Verwaltungsangestellten des Stahlwerks; Exposition über Urin-1-Hydroxypyren; Spermienkonzentration, Beweglichkeit, Vitalität, Morphologie; DNA-Fragmentierung, Denaturierung, sperrige DNA-Addukte und 8-oxo-dGuo. Die Kokereiarbeiter hatten niedrigere Anteile beweglicher, vitaler und normal geformter Spermien, jedoch nicht signifikant. Die DNA-Integrität war schlechter: signifikant mehr sperrige DNA-Addukte (p = 0,009) und 8-oxo-dGuo (p = 0,048); die DNA-Fragmentierung war nicht signifikant erhöht (p = 0,232). Zwischen Spermienqualität und DNA-Integritätsparametern bestand keine Korrelation. Stärken: Biomonitoring, interne Vergleichsgruppe aus demselben Betrieb. Schwächen: Spermienparameter ohne signifikante Unterschiede; nur eine Fabrik; Störgrößen nur per Fragebogen.
  • [s112] (Jeng und Mitarbeiter, Journal of Hazardous Materials, 2013, nichtrauchende Arbeiter; hohe und niedrige Exposition gegenüber Verwaltung und Wachpersonal): Nur in der Hochexpositionsgruppe war der Anteil normaler Morphologie niedriger (p = 0,0001) und waren sperrige DNA-Addukte erhöht (p = 0,04).
  • [s79] (Jeng und Mitarbeiter, Journal of Environmental Science and Health Part A, 2018): 106 Teilnehmer eines Kokereibetriebs bei der jährlichen Gesundheitsuntersuchung, gruppiert in hohe und niedrige Exposition (nach Arbeitsplatzkonzentration) und Kontrolle. Die Gruppe mit hoher Exposition hatte signifikant niedrigere Beweglichkeit (p = 0,046) und weniger normale Morphologie (p = 0,049) als die Kontrolle sowie höhere 8-oxoGuo-Konzentrationen in den Spermien (p = 0,027); Urin-1-OHP war mit geringerer Beweglichkeit und weniger Normalformen sowie mehr oxidativem Spermienschaden und reaktiven Sauerstoffspezies verbunden. Schwächen: p-Werte nur knapp unter 0,05 bei mehreren Tests; keine Effektgrößen im Abstract.
  • [s41] (Jeng und Mitarbeiter, Archives of Environmental & Occupational Health, 2023; Bayessche Kernel-Maschinen-Regression): Die PAK-Mischung war umgekehrt mit der Spermienvitalität assoziiert (Hauptprädiktor Benzo(b)fluoranthen) und zeigte einen positiven Trend mit der DNA-Fragmentierung (Benzo(b)fluoranthen und Benzo(a)anthracen als Einzelverbindungen). Gruppengrößen und Zahlenwerte nennt das Abstract nicht.
  • [s46] (Jeng und Mitarbeiter, Annals of Work Exposures and Health, 2022): 38 Kokereiarbeiter und 24 Kontrollen; 16 PAK in der Atemzone per Gaschromatographie-Massenspektrometrie. Die PAK-Mischung zeigte einen positiven Trend mit 8-oxodGuo in den unteren Perzentilen (25. bis 50.) und war mit höheren Malondialdehyd-Werten in den Spermien assoziiert; bucht- und buchtähnliche Regionen der PAK waren die wichtigste Gruppe, Benzo[a]anthracen der wichtigste Einzelstoff für MDA. Die Autoren sprechen von „suggestiven“ Zusammenhängen. Schwächen: nur 62 Teilnehmer, keine Punktschätzer im Abstract, der „Trend“ in niedrigen Perzentilen erschwert die Deutung.

Solarthermisches Kraftwerk [s30]. Peña-García und Mitarbeiter (Antioxidants, 2024) untersuchten in einer Fall-Kontroll-Studie 32 exponierte und 29 nicht exponierte Männer; nach einem Jahr PAK-Exposition fanden sich keine Änderungen von Spermienzahl, Beweglichkeit, Vitalität, Morphologie oder DNA-Fragmentation, aber eine höhere seminale Leukozyteninfiltration und eine niedrigere Superoxiddismutase-Aktivität und ein niedrigeres GSH/GSSG-Verhältnis.

Petrochemie [s182, s121]. Wang und Mitarbeiter (Journal of Andrology, 2001) untersuchten 68 Petrochemie-Arbeiter (davon 23 Nichtraucher) und 130 Nicht-Exponierte: Exponierte Nichtraucher hatten eine niedrigere Vorwärtsbeweglichkeitsrate (P < 0,05); exponierte Raucher hatten signifikant schlechtere Dichte, Gesamtzahl und Vorwärtsbeweglichkeit als nicht exponierte Nichtraucher (P < 0,01); die Autoren schließen, Petrochemikalien könnten die Wirkung des Rauchens verstärken [s182]. Die Elektronenmikroskopie-Studie von Kim und Mitarbeitern (Seoul, Fertility and Sterility, 2010; Petrochemie-Arbeiter gegenüber Beamten in einem nicht industrialisierten Gebiet) berichtet in ihrem Abstract nur die Schlussfolgerung, die berufliche Exposition scheine die Beweglichkeit und die ultrastrukturelle Anordnung zu verschlechtern; Zahlen, Gruppengrößen und Methodik fehlen, und die Vergleichsgruppe unterscheidet sich in Wohnort und vermutlich Lebensstil, sodass die Quelle nur als Hinweis auf die Existenz der Studie taugt [s121].

Stadtpolizisten und Luftverschmutzung, Ostrava [s60]. Rubes und Mitarbeiter (International Journal of Hygiene and Environmental Health, 2021) untersuchten in einer Kohorte 54 nichtrauchende Stadtpolizisten mit Probenentnahme am Ende des Winters (hohe Schadstoffbelastung) und im Sommer. Die Konzentrationen aller Schadstoffe waren im Winter signifikant höher (p < 0,001; Ozon im Sommer). Volumen, Konzentration, Vitalität, Morphologie und Akrosom-Intaktheit unterschieden sich nicht; Gesamt- und progressive Beweglichkeit waren am Ende des Winters höher (p = 0,001); der SCSA-Chromatinschaden stieg im Winter (Median 22,6 gegenüber 18,6 %; p = 0,003), ebenso der Anteil unreifer Spermien (11,2 gegenüber 9,9 %; p = 0,001). Stärken: Eigenkontrolle derselben Männer. Schwächen: Die Saison vermengt Luftschadstoffe mit Temperatur und Lebensstil; Polizeiarbeit ist hier ein Expositionsrahmen, kein Berufsvergleich.

Einordnung: Bei PAK sind die Standardparameter uneinheitlich betroffen, das Chromatin- und DNA-Adduktsignal ist konsistenter; die Befunde stammen überwiegend aus einer Arbeitsgruppe mit kleinen, möglicherweise überlappenden Kollektiven.

Metallurgie, Bergbau, Erdöl, Erdgas und Maschinenbau (russischsprachiger Raum)

Die russischsprachige Literatur stammt überwiegend aus arbeitsmedizinischen und hygienischen Zeitschriften und aus Urologie-Zeitschriften. Typisch sind Prozentangaben mit Standardfehler statt Konfidenzintervallen, Teilgruppen ohne Größenangabe und eine Einteilung der Arbeitsbedingungen in Klassen („schädlich“, 3.1 bis 3.4). Mehrfachveröffentlichung desselben Datensatzes in verschiedenen Zeitschriften kommt vor.

Stahlwerk in Wolgograd [s142, s141, s136]. Latyshevskaya und Bessarabov (2007, Zeitschrift Meditsina truda i promyshlennaya ekologiya) verglichen im Stahlwerk „Krasny Oktyabr“ 218 Männer im Alter von 21 bis 37 Jahren: 110 Exponierte (Stahlkocher, Gehilfen der Stahlkocher, Hochofenreparaturkräfte, Putzer) und 108 Kontrollen (Ingenieure und technische Kräfte, Mechaniker, Arbeiter der Reparaturwerkstätten). Es wurden Mikroklima, elektromagnetische Felder, Vibration und Lärm in einer Werkshalle bewertet; die ärztliche Untersuchung folgte dem WHO-Handbuch (1997) einschließlich Spermiogramm und Hormonen (Testosteron, LH, FSH, Prolaktin, Östradiol). Die allgemeine Morbidität je 100 Untersuchte betrug 415,40 ± 46,98 bei den Exponierten gegenüber 183,30 ± 37,23 bei den Kontrollen (p < 0,01); Erkrankungen des Urogenitalsystems 72,73 ± 4,25 gegenüber 38,89 ± 4,69 (p < 0,01). Samenbefunde (Prozent der Untersuchten ± Standardfehler, Exponierte gegenüber Kontrollen): Normozoospermie 5,5 ± 5,3 gegenüber 23,5 ± 10,3; Oligozoospermie 5,5 ± 5,3 gegenüber 5,9 ± 5,7; Asthenozoospermie 11,1 ± 7,4 gegenüber 17,6 ± 9,24; Teratozoospermie 11,1 ± 7,4 gegenüber 23,5 ± 10,3; Asthenoteratozoospermie 50 ± 11,8 gegenüber 17,6 ± 9,24; Oligoasthenoteratozoospermie 11,1 ± 7,4 gegenüber 5,9 ± 5,7; Azoospermie 5,5 ± 5,3 gegenüber 0; Agglutination 61,1 ± 11,5 gegenüber 36,3 ± 11,7. Nur bei 27,2 % der Exponierten lagen die Hormonwerte im Normbereich (Kontrollen 88,2 %); bei 11,1 % war LH erniedrigt, bei 5,9 % FSH und Prolaktin erhöht, bei 5,9 % Testosteron erniedrigt; bei 44,4 % lagen LH und FSH zwar im Normbereich, aber nahe der unteren Grenze. Stärken: gleiche Altersgruppe, definierte Expositionsgruppen, Standardverfahren, Hormone zusätzlich. Schwächen: Der Text nennt die Größe der Teilgruppen mit Samenanalyse nicht; aus den Prozentwerten lässt sich zurückrechnen (eigene Rechnung des Rechercheberichts, nicht im Text), dass nur etwa 18 Exponierte und etwa 17 Kontrollen ein Spermiogramm hatten. Die Kennzeichnung der Signifikanz ist zwischen den Fassungen uneinheitlich; es gibt keine Angabe zur Expositionshöhe in Zahlen, zu Rauchen oder Infektionen als Störgrößen und keine Ausschlusskriterien. Die Studie ist in drei Zeitschriften nahezu wortgleich erschienen [s142, s141, s136]; die Fassung von 2008 [s136] ersetzt „Metallurgen“ durch „Industriearbeiter“ bei unverändertem Datensatz. Das ist keine unabhängige Bestätigung.

Metallurgen, Wolgograd und Wolschski [s126, s130]. Egorova (2009, Urologiia) [s126] verglich 100 Metallurgen mit 80 Arbeitern ohne Eisenmetallurgie (Samen und Hormone): Eine Pathologie bestand bei 44 % der Metallurgen gegenüber 18,5 % der Kontrollen (p < 0,001); bei den Metallurgen waren Agglutination, Asthenozoospermie, erhöhte Viskosität, Oligospermie, Teratospermie, Asthenoteratospermie und männliche Sterilität häufiger (p < 0,001); das relative Risiko (RR) einer Störung der Fortpflanzungsfunktion betrug 1,6 bis 2,9. In der Volltextarbeit [s130] (Gigiena i Sanitariia, 2009) wurden 200 Metallurgen (Walzer, Stahlkocher, Metallerhitzer, Operatoren, Maschinisten) mit 190 Verwaltungsmitarbeitern ohne Kontakt zu Schadfaktoren verglichen (Alter 20 bis 65 Jahre, Mittel 40,2; Beschäftigungsdauer 3 bis 25,5 Jahre, Mittel 18,5; vergleichbar nach Alter, Geschlecht und Dauer). Im Samenbefund der Exponiertengruppe fanden sich erhöhte Viskosität bei 61 %, verminderte Spermienzahl bei 7 % und verminderte Beweglichkeit bei 6 %. Testosteron lag schon bei Beschäftigten bis 5 Jahren unter 13,8 nmol/l; die Autorin führt dies auf die Hitze und auf Manganverbindungen zurück. Relative Risiken mit ätiologischem Anteil (EF) für männliche Unfruchtbarkeit nach Beruf: Stahlkocher RR 2,5 (EF 55,4 %); Walzer im Warmwalzwerk 2,9 (62,1 %); Walzer im Rohrwalzwerk 2,71 (59,9 %); Maschinist der Beschickungsmaschine 2,8 (60,1 %); Operator der Stranggussanlage 1,62 (37,1 %); Operator am Steuerstand (Putzen heißen Metalls) 1,97 (51,4 %). Stärken: größere Stichprobe, Beschäftigungsdauer erfasst, RR und EF nach Miettinen. Schwächen: keine Konfidenzintervalle; die Kriterien für die Diagnose „männliche Unfruchtbarkeit“ in der RR-Berechnung sind im abgerufenen Text nicht erklärt; die Altersspanne (20 bis 65) ist breit, Alter wurde nur über „Vergleichbarkeit“ behandelt; keine Angaben zu Rauchen, Alkohol, Übergewicht. Beide Arbeiten stammen von derselben Autorin aus derselben Region; ob Beschäftigte in beiden Stichproben vorkommen, ist nicht zu entscheiden. Einordnung: Sechs Veröffentlichungen aus zwei Arbeitsgruppen in Wolgograd stützen sich im Kern auf zwei Datensätze; die Richtung ist einheitlich (schlechtere Samenbefunde bei Beschäftigten in heißen, lauten, metallbelasteten Bereichen), die Stichproben für das Spermiogramm sind klein oder nicht genannt, Störgrößen kaum kontrolliert.

Erzbergbau, Südural und Westkasachstan [s72]. Teregulov und Mitarbeiter (2019) untersuchten in einem Querschnitt ohne Kontrollgruppe 142 Männer im Alter von 34 bis 50 Jahren aus Erzbergbau im Südural (Uchaly, Kupfer-Zink) und Chromitbergbau in Westkasachstan; die Arbeit fand unter schädlichen Bedingungen der Klasse 3.3 bis 3.4 statt, im Dreischichtbetrieb, ohne Tageslicht, mit Metallaerosolen (Cadmium, Chrom, Blei, Kupfer) und Vibration (Fragebogen zur Selbsteinschätzung, Samenanalyse nach WHO 2010). Das Spermiogramm war bei 33,6 % normal, Asthenozoospermie fand sich bei 28,5 %, Oligozoospermie 1. Grades bei 15,7 %, 2. Grades bei 15,7 %, 3. Grades bei 5,5 %. Die Autoren fassen zusammen, nur jeder Dritte habe ein relativ zufriedenstellendes Spermiogramm, mäßige Störungen fänden sich bei 44,2 %, grobe Störungen (Oligozoospermie 2. und 3. Grades) bei 21,3 %. Aus dem Fragebogen: 60 % berichten weniger Geschlechtsverkehr (nach den Autoren vor allem wegen Dreischichtbetrieb und Müdigkeit), etwa jeder Fünfte erektile Dysfunktion, knapp 7 % Kinderlosigkeit in der Ehe über ein Jahr. Schwächen: keine Kontrollgruppe, damit keine Aussage über einen Effekt des Berufs; die Prozentwerte summieren sich zu 99,0 % (die Tabelle nennt 100,0 %); die Teilstichprobe für die Samenanalyse ist nicht genannt; Aussagen wie „reprotoxische Wirkung“ sind aus den Daten nicht ableitbar.

Untertagebergleute [s106]. Pavlov und Teregulov (2015) verglichen 186 Bergleute im Untertagebau mit 84 Kontrollen; zusätzlich wurde bei 30 Arbeitern, die im Fragebogen als unfruchtbar auffielen, das Ejakulat untersucht. Nach Selbstangabe (Bergleute gegenüber Kontrollen): Beschwerden im Damm und Dysurie 50,0 % gegenüber 22,4 %; verminderte Zahl der Geschlechtsakte 60,0 % gegenüber 19,3 %; erektile Dysfunktion 18,75 % gegenüber 7,6 %; verminderte Libido 13,7 % gegenüber 11,8 %. Erektile Dysfunktion nach Dauer unter Tage: 6,7 % bei 5 bis 10 Jahren, 11,4 % bei 10 bis 15 Jahren. Bei den 30 Männern zeigten sich Oligoasthenozoospermien unterschiedlicher Ausprägung; bei zwei Dritteln der Beobachtungsgruppe gab es irgendeine Spermiogrammpathologie. Schwächen: Die Samenanalyse betrifft nur Vorselektierte (Fragebogenverdacht auf Unfruchtbarkeit), eine Kontrollgruppe mit Samenanalyse fehlt; die Tabelle mit den Samendaten ist im abgerufenen Text nicht lesbar.

Erdölförderbetrieb, In-vitro-Versuch [s56]. Alikina und Dolgikh (Perm, 2022) untersuchten an Ejakulat von 50 Beschäftigten (26 bis 49 Jahre) eines Erdölförderbetriebs, die wegen Fertilitätsstörungen in Behandlung waren, ohne unexponierte Kontrollgruppe, Samenproben zur Hälfte spontan, zur Hälfte mit Benzol (0,001 µg/ml, „experimentell gewählt“) 72 Stunden inkubiert (Durchflusszytometrie für Apoptose-Marker: CD25, CD95, Bax, p53, Annexin V, Caspase-3). Die intrazellulären Apoptose-Marker wichen nicht signifikant ab; unter Benzol unterschieden sich die Membranproteine CD95 und CD25 um 20 % und 10 % gegenüber dem spontanen Niveau (p < 0,05); bei 30 % der Proben fand sich übermäßige CD95-Expression im spontanen Ansatz; Annexin-V-negative Zellen waren bei Belastung um 15 % vermindert (nicht signifikant), p53 um 13 % (nicht signifikant). Die Dosis ist aus Literaturdaten zur Benzol-Konzentration in Samen begründet (0,17 bis 8,54 µmol/l). Schwächen: Ein Zusammenhang von Berufsexposition und Spermienqualität wird nicht geprüft; weder die tatsächliche Benzolbelastung der Männer wurde gemessen noch eine unexponierte Vergleichsgruppe untersucht; die aus den Daten gezogenen Aussagen zur „Überstimulation des Zelltods“ gehen über die Daten hinaus.

Männer unter schwierigen Umweltbedingungen [s103]. Nikolaev und Loginov (Urologiia, 2015; nur Abstract) beschreiben eine Fallserie mit 40 Männern, die wegen Kinderlosigkeit nach 2 bis 3 Jahren Ehe vorstellig wurden, in vier Gruppen nach Belastung (Erdöl- und Erdgasarbeiter; Beschäftigte von Funkortung und Rundfunk; „kreative Berufe“; Arbeitslose und Geringverdiener) und eine Kontrollgruppe gesunder Männer mit Kindern; bestimmt wurden Malondialdehyd im Ejakulat und die Morphokinetik der Spermien. Aussagen im Abstract (ohne Zahlen): Erdgas und erdölgelöstes Gas seien am stärksten toxisch gewesen, mit starkem Rückgang von Konzentration und Beweglichkeit bei Erdöl- und Gasarbeitern; bei Radar- und Rundfunkbeschäftigten Veränderungen der Spermienmorphologie durch Mikrowellen; bei kreativ Tätigen Hemmung der Spermatogenese durch gesteigerte Radikalbildung; bei Arbeitslosen Mangelernährung. Schwächen: Zahlen und Gruppengrößen fehlen; die Kontrollgruppe ist weder in Größe noch Auswahl beschrieben; die kausalen Aussagen zu Mikrowellen sind nicht durch Messungen belegt; die Stichprobe (nur Männer mit Kinderwunschproblem) schließt Aussagen zur allgemeinen Beschäftigtenschaft aus.

Erdölfelder in Nordsibirien, Varikozele [s94]. Ilyinskikh und Mitarbeiter (Urologiia, 2016; nur Abstract) untersuchten im Querschnitt 139 Männer in vier Gruppen (Bohrarbeiter mit und ohne Varikozele, Verwaltungsmitarbeiter mit und ohne Varikozele; Ejakulat und Urogenitalepithelzellen). Teratozoospermie und karyopathologische Veränderungen waren bei Arbeitern mit Varikozele signifikant häufiger als in allen anderen Gruppen; bei Bohrarbeitern mit Varikozele höher als bei Verwaltungsmitarbeitern mit Varikozele; es gab Korrelationen zwischen Zellveränderungen und Teratozoospermie in beiden Varikozele-Gruppen. Die Autoren sehen eine Kombination aus der Krankheit selbst und genotoxischen Arbeitsbedingungen. Zahlen nennt das Abstract nicht. Der Befund zeigt, dass Berufseffekt und Vorerkrankung getrennt betrachtet werden müssen; bei Männern ohne Varikozele wird kein Unterschied zwischen Bohrarbeitern und Verwaltung berichtet.

Gaskondensat-Gewinnung, Aktobe (Kasachstan) [s107]. Sarkulov und Kumaev (2015, russischsprachig) verglichen 30 Arbeiter der Gaskondensat-Gewinnung (Kontakt „innerhalb der Grenzwerte“) mit 20 Arbeitern anderer Industriebetriebe (Samenanalyse nach WHO). Mittelwert ± Streuung (Kontrollen gegenüber Beschäftigten 3 bis 9 Jahre gegenüber über 10 Jahre): Ejakulatvolumen 3,3 ± 1,2, 3,8 ± 0,8 und 4,0 ± 1,2 ml; Spermien je ml 45,2 ± 8,8, 32,1 ± 20,6 und 20,4 ± 8,5 Mio.; bewegliche Formen 40,2 ± 1,2, 28,3 ± 18,6 und 38,5 ± 20,7 %; morphologisch normale Formen 52,2 ± 3,4, 42,8 ± 7,4 und 37,2 ± 10,5 %; veränderte Formen 18,6 ± 2,4, 37,5 ± 14,5 und 42,5 ± 11,2 %; Zellen der Spermatogenese 0,8 ± 0,2, 33,6 ± 4,6 und 40,5 ± 6,2 %. Die Autoren schließen auf Oligo-Terato-Asthenozoospermie bei Beschäftigten über 10 Jahre mit täglicher Schwefelwasserstoff-Belastung und auf eine Abhängigkeit von der Beschäftigungsdauer. Schwächen: Die Aufteilung der 30 Arbeiter auf die beiden Dauergruppen ist nicht genannt; die Streuungen sind teils größer als die Mittelwertunterschiede; die Beweglichkeit sinkt nicht stetig mit der Dauer; die Angabe „Hypospermie“ in den Schlussfolgerungen passt nicht zum Volumen (3,8 und 4,0 ml gegenüber 3,3 ml bei den Kontrollen); das Sternchen „p < 0,05“ steht als allgemeine Fußnote ohne Zuordnung; Tests werden nicht benannt; der Beitrag von Schwefelwasserstoff wird nicht gemessen, sondern angenommen.

Maschinenbau [s90]. Balabanova und Mitarbeiter (2017) verglichen 318 Männer in Maschinenbau-Arbeitsbereichen mit schädlichen Faktoren mit 148 ohne Kontakt (ohne Samenanalyse). Chemischer Kontakt bestand bei 70 %, Lärm bei zwei Dritteln, lokale Vibration bei 40 % der Befragten; Grenzwerte für Lärm, lokale Vibration und Chemikalien am Arbeitsplatz wurden überschritten; Abweichungen von Testosteron, Lutropin und Follitropin fanden sich bei 25,5 % der Beschäftigten, Lärm beeinflusse den Testosteronspiegel signifikant. Die Arbeit liefert Hormonstatus, aber keine Spermienwerte.

Ionisierende Strahlung und elektromagnetische Felder

Radiologiebeschäftigte [s02]. Aksak und Mitarbeiter (Reproductive Toxicology, 2026) führten eine Fall-Kontroll-Studie mit 60 Männern durch: 30 Radiologiebeschäftigte mit beruflicher Exposition und 30 Kontrollen (Samenanalyse nach WHO 2021; CD56-positive Natürliche Killerzellen per Immunzytochemie; mRNA für TNP1, TNP2 und CD56 per qPCR). Bei den Exponierten waren Spermienkonzentration signifikant niedriger und morphologische Abweichungen häufiger (p < 0,05); die NK-Zell-Konzentration war erhöht (p < 0,001), TNP1 vermindert (p < 0,001), TNP2 nicht signifikant vermindert; es bestanden schwache bis mäßige Korrelationen zwischen Genexpression und Samenparametern. Stärken: aktuelle Methodik, zusätzliche molekulare Marker. Schwächen: nur 30 gegenüber 30; keine Effektgrößen; im Abstract keine Angabe zur individuellen Strahlendosis, zu Alter, Rauchen und Varikozele als Störgrößen; ob für Mehrfachvergleiche korrigiert wurde, ist nicht zu entnehmen.

Gesundheitsberufe mit ionisierender Strahlung, Indien [s113]. Kumar und Mitarbeiter (PLoS ONE, 2013) untersuchten in einer Querschnittsstudie 134 Männer (83 beruflich ionisierender Strahlung exponiert, 51 nicht exponiert): signifikante Unterschiede in Beweglichkeit, Vitalität und Morphologie (P < 0,05 bis 0,0001), höhere DNA-Fragmentation (P < 0,05 bis 0,0001), keine Unterschiede bei Aneuploidie und mehr hypermethylierte Spermien (P < 0,05). Schwächen: kleine Gruppen, keine Dosimetrie im Abstract.

Ionisierende Strahlung, Provinz Jilin [s98]. Zhou und Mitarbeiter (Genetics and Molecular Research, 2016) berichten im Abstract, Beweglichkeit und normale Morphologie seien bei den Exponierten signifikant niedriger, der Unterschied der Konzentration nicht signifikant, der DNA-Fragmentierungsindex signifikant höher gewesen; Zahlenwerte, Gruppengrößen und Dosis fehlen. Die Autoren schließen, chronische niedrig dosierte Strahlung könne Beweglichkeit, Morphologie und DFI beeinflussen. Bewertung: Querschnitt ohne verfügbare Angaben zu Kontrollgruppe, Dosis und Störgrößen.

Ärzte und Durchleuchtung, Geschlechterverhältnis der Kinder [s54]. Die Querschnittsbefragung von 177 Ärzten (Orthopäden, Gynäkologen, Kinderärzte; Archives of Basic and Clinical Research, 2022) nutzte das Geschlechterverhältnis der Kinder als indirekten Marker für Schäden an Spermien mit Y-Chromosom. Der Töchteranteil in den drei Gruppen war nicht verschieden (p > 0,05); Orthopäden hatten signifikant weniger Söhne als Gynäkologen und Kinderärzte (p = 0,002). Logistische Regression: Kinderarzt gegenüber Orthopäde OR für einen Sohn 3,813 (95 %-KI 1,682 bis 8,642; p = 0,001); Kinderarzt gegenüber Gynäkologe 0,962 (0,385 bis 2,408; p = 0,935). Unter den Orthopäden senkten mehr als 50 Durchleuchtungsaufnahmen pro Woche die Wahrscheinlichkeit eines Sohnes (OR 0,353; 0,178 bis 0,703; p = 0,030; im Abstract steht die obere Grenze als „0703“ und wurde als 0,703 gelesen). Die Autoren vermuten, dass Durchleuchtung Y-tragende Spermien schädigen könnte, und fordern Samenanalysen. Schwächen: Es wurde kein Samen untersucht; der Marker „Sohnanteil“ ist ein indirekter Hilfsparameter mit vielen Einflüssen; Erinnerungs- und Selektionsfehler sind möglich; die Dosis ist nur über die Anzahl der Aufnahmen pro Woche und die Stunden im Operationssaal erfasst. Auffällig ist die Kombination aus einem Konfidenzintervall von 0,178 bis 0,703 und p = 0,030: Aus dem Intervall lässt sich näherungsweise ein p-Wert von etwa 0,003 zurückrechnen (eigene Rechnung des Rechercheberichts unter Annahme der Normalverteilung auf der logarithmischen Skala); ob ein Tippfehler im Abstract vorliegt, lässt sich ohne Volltext nicht klären.

Wirbelsäulenchirurgen, Hodenstrahlenbelastung [s17]. Hijikata und Mitarbeiter (Kyoto, Annals of Work Exposures and Health, 2025) befragten im Oktober 2020 über die Minimally Invasive Spine Treatment Society in Japan 209 männliche Wirbelsäulenchirurgen zu 436 Kindern (308 in der Gruppe mit hoher, 128 mit niedriger Strahlenbelastung nach Art der Bleischürze zur Zeit der Zeugung; Schürzentyp = hoch, Mantelschutz oder keine Strahlung = niedrig; verallgemeinerte Schätzgleichungen mit Log-Link). Zielgröße war nicht die Spermienqualität, sondern das Geschlecht der Kinder: Mehr Mädchen in der Gruppe mit hoher Belastung (53 % gegenüber 39 %); bereinigtes Risikoverhältnis für ein weibliches Kind bei hoher Belastung 1,35 (95 %-KI 1,04 bis 1,73); Dosis-Wirkung: 1,36 (1,04 bis 1,78) mit expositionsförderlicher Körperhaltung, 1,30 (0,96 bis 1,78) ohne. Stärken: Berufsbezug und abgestufte Exposition; die Schätzgleichungen berücksichtigen mehrere Kinder pro Vater. Schwächen: Selbstauskunft und Erinnerungsverzerrung (Schutzkleidung Jahre zuvor); keine Dosimetrie; Auswahl durch freiwillige Teilnahme; eine Verschiebung des Geschlechterverhältnisses ist ein indirekter und umstrittener Marker; keine Spermienparameter.

Tschernobyl-Aufräumarbeiter (Grenzfall zum Militär) [s210, s211, s155]. Diese Arbeiten sind ein Grenzfall, weil sich die Gruppe teilweise mit dem anderweitig behandelten Militär überschneidet (Dosisangaben aus Wehrpässen); sie sind hier wegen des Strahlenbezugs aufgenommen. Cheburakov und Cheburakova (1993; nur Abstract) beschreiben eine Querschnittsserie ohne Kontrollgruppe mit 125 Männern, die 1986 und 1987 an der Beseitigung der Unfallfolgen beteiligt waren (Dosen bis 25 rem): bei allen Untersuchten verringertes Ejakulatvolumen und verringerte Spermienzahl, mit erhöhtem Anteil unbeweglicher und degenerierter Formen; die stärksten Veränderungen bei Männern, die 1986 am Kraftwerk waren und mehr als 10 rem erhielten; bei der Mehrzahl Asthenooligozoospermie 1. Grades, bei der Mehrzahl der Männer mit mehr als 1 rem Teratozoospermie; zwei Männer mit mehr als 10 rem hatten eine Azoospermie [s210]. Evdokimov und Mitarbeiter (1993; nur Abstract) untersuchten 164 Männer von 22 bis 50 Jahren (Dosis nach Wehrpass höchstens 25 cGy; bei 125 Männern Samenanalyse): ein Drittel mit sexueller Dysfunktion, nicht dosisabhängig; pathologische Veränderungen im Samen; im Ultraschall von Prostata und Samenblasen Veränderungen wie bei chronischer Prostatitis und Vesikulitis, aber keine „typischen strahlungsbedingten Läsionen“; die Autoren schlagen vor, Unfruchtbarkeit und Impotenz in die Liste der durch die Aufräumarbeiten aufgetretenen oder verschlimmerten Erkrankungen aufzunehmen [s211]. Cheburakov und Mitarbeiter (2004; histologische Serie an Hodengewebe, nur Abstract) fanden keine pathomorphologischen Veränderungen bei Ganzkörperdosen von 1 bis 10 cGy; Veränderungen der Hodenkanälchen bei 10 bis 20 cGy; lymphoide Infiltration der Hodenkanälchen 5 Jahre nach dem Unfall und des Interstitiums nach 10 bis 15 Jahren bei 20 bis 30 cGy; bei 30 bis 50 cGy lymphoide Infiltration der Kanälchen nach 5 Jahren, Sklerose von 50 % der Kanälchen, Regenerationsherde der Leydig-Zellen mit lymphoider Infiltration und interstitielle Fibrose 10 bis 15 Jahre nach der Bestrahlung; Autoimmunorchitis beeinträchtige die Spermatogenese früh nach der Bestrahlung [s155]. Schwächen aller drei: keine Kontrollgruppe, keine Vergleichswerte und keine Zahlen zu den Samenbefunden; die Zahl der Untersuchten und die Zuordnung der Dosen sind bei [s155] nicht genannt; gerade die Abwesenheit typischer Strahlenschäden spricht in [s211] gegen eine einfache Dosisdeutung.

Heizgeräte-Bediener mit Radiofrequenz [s186]. Grajewski und Mitarbeiter (Journal of Occupational and Environmental Medicine, 2000) verglichen 12 Bediener mit 34 Nicht-Exponierten (33 Spermien- und vier Hormonparameter). Die Expositionen lagen unter den Richtwerten; es gab nur geringe Unterschiede, darunter ein etwas höheres FSH (7,6 gegenüber 5,8 mIU/ml).

Niederfrequente elektrische Felder, Automobilteilewerk [s51]. Mohammadi und Mitarbeiter (American Journal of Men's Health, 2022) führten eine randomisierte, doppelblinde Supplementationsstudie mit Messung niederfrequenter Felder durch; die Exposition gegenüber elektrischen Feldern hatte einen signifikanten Effekt auf Spermienzahl, Morphologie und Beweglichkeit. Die Supplementation ist nicht Gegenstand dieses Kapitels.

Magnetfelder am Arbeitsplatz, USA [s207]. Lundsberg und Mitarbeiter (Fertility and Sterility, 1995) führten eine verschachtelte Fall-Kontroll-Studie durch (Fälle: Motilität n = 177, Morphologie n = 135, Konzentration n = 172; 304 Kontrollen). Die Wahrscheinlichkeit hoher Berufsexposition (> 3 mG) war nicht erhöht (OR 0,6 für Morphologie, 1,1 für Motilität, 1,0 für Konzentration); mittlere Exposition (> 2 bis 3 mG) war ohne signifikante Assoziation; multivariate Adjustierung änderte wenig. Die Autoren sehen keine Stützung für schädliche Wirkungen von Magnetfeldern auf die männliche Fortpflanzungsgesundheit.

Einordnung: Zu ionisierender Strahlung berichten mehrere kleine Studien Nachteile bei Beweglichkeit, Morphologie und DNA-Fragmentation [s02, s113, s98], jeweils ohne Dosimetrie im Abstract; die Chirurgenstudien nutzen das Geschlechterverhältnis als indirekten Marker [s17, s54]. Zu elektromagnetischen Feldern ist das Bild uneinheitlich [s31, s191, s207, s186, s51].

Zement und Kernbohrung (Türkei)

Zementwerk und Kernbohrung [s83, s84]. Kanbur und Eyüboğlu (2018) führten zwei parallele Querschnittsbefragungen mit Chi-Quadrat-Tests ohne Samenanalyse durch: 70 verheiratete Zementwerker gegenüber 70 Büroangestellten [s83] und 75 Kernbohrungs-Operatoren im Bergbau und Bauwesen (Marmararegion) gegenüber 75 Büroangestellten [s84]. Berichtet werden signifikante Unterschiede (p < 0,05) bei der Vorgeschichte von Fehlbildungen, Totgeburten, Frühgeburten und der Zeit bis zur Schwangerschaft der Partnerin [s83] beziehungsweise bei Fehlgeburten, Totgeburten und der Zeit bis zur Schwangerschaft [s84]; zusätzlich wurden BMI, Alkohol, Rauchen und chronische Krankheiten untersucht. Stärken: Berufsgruppen mit Lärm, Staub und Hitze, die sonst selten untersucht werden. Schwächen: keine Samenanalyse, keine Zahlen im Abstract, keine Effektgrößen oder Konfidenzintervalle, Selbstangaben, kleine Stichproben; die Aussagen betreffen die Partnerin und damit nur indirekt die männliche Fertilität. Beide Arbeiten haben dieselben Autoren und denselben Aufbau.

Alle Kapitel und Anhänge (26)
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Aufbau und Methodik dieser Studie
  3. Hintergrund
  4. Studienlage: Metaanalysen und Übersichten
  5. Berufsklassen, Berufsvergleiche und Arbeitsplatzfragebögen bis Schicht-, Nacht- und Wechselschichtarbeit
  6. Sitzende Tätigkeit, Hitze und Hodentemperatur bis Pestizid-Herstellung und Bromverbindungen
  7. Blei und Batterieherstellung bis Zement und Kernbohrung (Türkei)
  8. Weitere Beobachtungsstudien bis Einordnung der Evidenz im Überblick
  9. Vorbemerkung: Was „klinische Studie“ in diesem Feld bedeutet bis Systematische Übersichten und Metaanalysen
  10. Fahrer und Verkehrsberufe bis Strahlung, elektromagnetische Felder, Luftschadstoffe
  11. Metallurgie und Bergbau (russischsprachiger Raum) bis Fragebogenstudien zur Fruchtbarkeit ohne Samenanalyse
  12. Tierversuche und Experimente an Zellen und Was in der Literatur fehlt
  13. Mechanismen und biologische Plausibilität
  14. Dosis-Wirkung, Subgruppen und Reversibilität
  15. Englisch bis Japanisch
  16. Koreanisch bis Türkisch
  17. Widersprüche und ihre mögliche Erklärung
  18. Limitationen der Evidenz
  19. Offene Forschungsfragen
  20. Praktische Einordnung
  21. Glossar
  22. Quellenverzeichnis
  23. Diagramme
  24. Quellen s01–s104
  25. Quellen s105–s216
  26. Prüfprotokoll der Quellenkontrolle