Nächtliches Licht, Lärm und Wohnumfeld · Kapitel 13 von 20 · Was die Literatur in den Sprachräumen zeigt

Englisch bis Russisch

Die Gliederung folgt der Sprache und Herkunftsregion der Fachliteratur, so wie sie in den Recherchen sichtbar wurde. Das ist nicht deckungsgleich mit der Publikationssprache: Ein großer Teil der Arbeiten aus China, Korea, Iran, Ägypten oder der Türkei erschien auf Englisch in internationalen Zeitschriften. Wo diese Arbeiten eine erkennbare regionale Forschungslinie bilden, stehen sie im Abschnitt der Herkunftsregion; die englischsprachigen Einzelstudien und die Übersichten zu Land und Region stehen im ersten Abschnitt. Das Bild, das sich ergibt, ist ungleich: Zu Grünflächen gibt es viele, aber fast nur chinesische Studien; zu nächtlichem Außenlicht beim Menschen gibt es eine einzige Spermienstudie; zu Lärm gibt es sehr wenige Humanstudien und keine einzige zu Fluglärm; zu Bildschirmlicht fehlen direkte Studien. Alle Zahlen stammen aus Abstracts, bei einigen Arbeiten aus abgerufenen Volltexten; Volltexte der meisten Einzelstudien wurden nicht ausgewertet. Aus keiner der Arbeiten folgt eine Ursache-Wirkung-Aussage für den Menschen, und die Studien enthalten keine Empfehlung, die hier weitergegeben würde.

Englisch

Die englischsprachige Literatur trägt fast die gesamte Evidenz mit Zahlen. Sie wurde über die Europe-PMC-Schnittstelle und die NCBI-E-utilities erschlossen, weil die PubMed-Webseite gesperrt war; Europe PMC lieferte bei komplexen Feldabfragen zeitweise Fehlermeldungen des Suchdienstes (HTTP 503), die E-utilities arbeiteten mit Ratenbegrenzung von drei Anfragen pro Sekunde. Für alle 94 Quellen der Teilrecherche zu den europäischen Sprachen wurde mindestens der Abstract gelesen, für die Leitlinien von AUA/ASRM und EAU der Text selbst. Die wichtigsten Zeitschriften sind PLoS One, Environmental Pollution, Environment International, Environmental Research, Human Reproduction, Andrology, Chronobiology International und BMJ.

Register und Kohorten ohne Samenanalyse. Die größte einzelne Datenbasis ist das dänische Registersystem. Sørensen und Kollegen werteten 2024 im BMJ 526.056 Männer und 377.850 Frauen im Alter von 30 bis 45 Jahren mit weniger als zwei Kindern aus, die zwischen 2000 und 2017 in Dänemark lebten; erfasst wurde die erstmalige Infertilitätsdiagnose im Patientenregister (16.172 Männer, 22.672 Frauen, mittlere Nachbeobachtung etwa 4 Jahre). Beim Feinstaub PM2,5 lag die Hazard Ratio bei Männern je Interquartilsabstand (2,9 µg/m³) bei 1,24 (95-%-Konfidenzintervall 1,18 bis 1,30) in der Altersgruppe 30 bis 36,9 Jahre und 1,24 (1,15 bis 1,33) bei 37 bis 45 Jahren. Für Straßenverkehrslärm je 10,2 dB ergab sich bei Männern von 37 bis 45 Jahren 1,06 (1,02 bis 1,11), bei Männern von 30 bis 36,9 Jahren dagegen 0,93 (0,91 bis 0,96), also eine Richtung unterhalb von 1; bei Frauen von 35 bis 45 Jahren lag sie bei 1,14 (1,10 bis 1,18). Die Autoren selbst nennen den Lärmeffekt bei Männern nur "potentiell". Das Ergebnis ist die Registerdiagnose, keine Samenanalyse [s56]. Aus der Dänischen Nationalen Geburtskohorte stammt eine Auswertung mit 65.201 Müttern: Je 10 dB mehr Straßenverkehrslärm am Wohnort stieg das Risiko einer Zeit bis zur Schwangerschaft von 6 bis 12 Monaten um 8 % (1,03 bis 1,12); für 12 Monate und länger war der Zusammenhang nicht signifikant (OR 1,04; 0,99 bis 1,09). Das betrifft das Paar-Ergebnis und die Lärmexposition der Mutter, nicht Spermien [s142].

US-Datensätze mit Hormonen und Lebensstil. Aus der nationalen US-Erhebung NHANES stammen zwei Querschnittsstudien. Dzhambov (2016) wertete erwerbstätige Männer aus 1999 bis 2004 aus (voll adjustiertes Modell n = 414): Im dritten Quartil der berufsbezogenen Lärmbelastung lag das Gesamttestosteron um 58,32 ng/dl niedriger (95-%-KI -111,22 bis -5,42), das Hypogonadismus-Risiko je Interquartilsabstand war nicht signifikant (OR 1,24; 0,64 bis 2,39); es gab keinen klaren Verlauf über alle Quartile hinweg, kein Samenparameter wurde erhoben [s146]. Bhambhvani und Kollegen (2026) untersuchten mit NHANES 2011 bis 2014 an 2.209 Männern helles Licht über 2.000 Lux (gemessen am Handgelenk) und fanden je 10 Minuten mehr einen um 15,16 ng/dl höheren morgendlichen Testosteronspiegel (p = 0,008), am stärksten am Nachmittag. Das ist Tageslicht, nicht Nachtlicht; es zeigt, dass "Licht" nicht pauschal als Schaden gelesen werden darf, und eine umgekehrte Ursache (wer fitter ist, geht mehr hinaus) ist nicht auszuschließen [s03]. In der Rochester Young Men's Study (189 Männer, 18 bis 22 Jahre) war Fernsehzeit invers mit der Spermienkonzentration verbunden: Im höchsten Quartil (mehr als 20 Stunden pro Woche) lag die Konzentration um 44 % niedriger als im niedrigsten (95-%-KI 15 bis 63 %), bei einem p-Trend von 0,05; Fernsehzeit steht dabei für Bewegungsmangel und Sitzen, nicht für Licht [s156]. Eine systematische Übersicht zu Sitzzeiten (16 Studien, 13.509 Männer) fand nur einen schwachen, inkonsistenten Zusammenhang mit der Konzentration [s38].

Fertilitätszentren und Kinderwunschkohorten. Die EARTH-Studie aus Boston (377 Männer eines Fertilitätszentrums, 9 % mit Abend- oder Wechselschicht) fand bei Schichtarbeitern eher höhere Werte als bei Tagarbeitern, etwa 24 % höheres Testosteron (p = 0,04); das ist ein Gegenbefund zu den chinesischen Schichtarbeitsstudien, mit Selektion und kleiner Schichtgruppe [s74]. Am Massachusetts General Hospital zeigte sich bei 797 Männern kein Zusammenhang zwischen dem Wohnabstand zu Hauptstraßen (Median 111 m) und Samenparametern; je 500 m mehr Abstand lag die Konzentrationsänderung bei 4,3 % (-5,8 bis 15,7). Die Autoren deuten diesen Nullbefund als Maß für Abgase, nicht für Lärm [s136]. In Georgia (USA) war ein höherer Area Deprivation Index mit weniger beweglichen Spermien verbunden (2.198 Männer; etwa 4 Millionen weniger je 10 Indexpunkte; Schwarze Männer im am stärksten deprivierten Quartil überrepräsentiert); das zeigt, wie stark der Wohnort auch sozialen Kontext trägt [s14]. In Jamaika hatten Männer mit 2 bis 5 Stunden Laptopnutzung eine etwa 16-fach höhere Chance auf niedriges Samenvolumen (OR 15,9; 2,5 bis 103,3); das Intervall ist extrem weit, und gemeint sind Wärme und Funk, nicht Licht [s57]. Die PRESTO-Kohorte (Nordamerika, 8.563 Frauen) zeigt für das Wohngrün eine bis zu 1,33-fach höhere Fekundabilität (1,06 bis 1,67), und der Wohnabstand unter 50 m zu einer Hauptstraße ging bei Frauen mit niedrigerer Fekundabilität einher (USA 0,88; 0,80 bis 0,98) [s79, s126]; beide Arbeiten betreffen die Frau, nicht den Samen.

Experimentelle Arbeiten. Zum Lärm gibt es englischsprachige Tierversuche mit Pegeln von 90 bis 120 dB, die kaum einer Wohnumgebung entsprechen. Eine Metaanalyse von sieben Nagerstudien fand ein gepooltes Hedges' g von -2,41 für das Serumtestosteron (-3,28 bis -1,54), mit starker Heterogenität (I² = 82 %) und nachgewiesenem Publikationsbias; nach Korrektur um zwei angenommene fehlende Studien sank der Wert auf -1,53 (-3,01 bis -0,05) [s154]. Zu Licht ist das Bild uneinheitlich: Dauerlicht über 70 Tage erhöhte bei Ratten Hodengewicht und Hormone, die Autoren sprechen von stimulierter Spermatogenese [s163]; verlängerte Licht- oder Dunkelphasen über zwölf Wochen steigerten Spermienzahl und Beweglichkeit nur unter verlängertem Licht, während der Anteil abnormer Spermien in beiden Fällen sank [s123]. Ein dynamisch wechselnder Licht-Dunkel-Zyklus dagegen senkte Hodenindex, Testosteron und Beweglichkeit deutlich, stärker als feste Umkehr [s10]; ein Störprotokoll bei jungen Ratten verminderte Reifungsgene und elongierte Spermatiden [s39]; blaues LED-Licht verminderte bei Ratten Melatonin und die Beweglichkeit (p < 0,0001) [s63]. Beim Fisch Medaka führte Nachtlicht zu schlechterer Spermienqualität und geringerem Befruchtungserfolg untergeordneter Männchen [s64]. Eine Studie mit 40 Mäusen verglich Licht, Lärm, Vibration und Mikrowelle über zwei Wochen und fand bei Lärm die größte Zunahme unbeweglicher Spermien und bei Licht die größte Abnahme normaler Formen; die Uhrzeit der Lichtgabe nennt der Abstract nicht [s101].

Übersichten und Leitlinien. Die AUA/ASRM-Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung der männlichen Infertilität (2020, geändert 2024) wurde im Volltext durchsucht. Das Kapitel zum Lebensstil hält fest, dass Lebensstilfaktoren sehr schwer zu untersuchen seien und nur wenige ein signifikantes Risiko darstellten; genannt werden Ernährung, Rauchen, Stress, Mobiltelefone (niedrige Qualität, kein Effekt), Alkohol und anderes. Für Schlaf, Sport, Hitze, Unterwäsche und Freizeitdrogen heißt es sinngemäß, keine systematische Übersicht habe die Einschlusskriterien erfüllt. Lärm, Licht in der Nacht, Bildschirmlicht, Grünflächen und Wohnort kommen als Faktoren nicht vor; "shift" taucht nur in der Literaturliste auf (Übersicht zur Schichtarbeit). Zur Außenluft steht in der Tabelle "Evidence inconclusive". Eine Empfehlung zu den hier behandelten Themen enthält die Leitlinie nicht [s54]. Das EAU-Kapitel zur männlichen Infertilität nennt Umweltverschmutzung, oxidativen Stress und DNA-Schäden als mögliche Faktoren der idiopathischen Infertilität und verlangt in der Anamnese die Frage nach Umwelttoxinen; zu Lärm, Licht, Grünflächen, Wohnort oder Schichtarbeit steht dort nichts. Im Hypogonadismus-Kapitel der Gesamtleitlinie steht nur eine Messanweisung: Die morgendliche Testosteronmessung sei für Nachtschichtarbeiter eventuell ungeeignet, weil der Tagesgang vom Schlafmuster getrieben werde [s183]. Das britische Umweltministerium ließ 2020 eine GRADE-Übersicht zu Umgebungslärm und Gesundheit anfertigen; sie stufte die meiste Evidenz als niedrig ein und nennt Samenqualität nicht [s115]. Die Übersicht von Ristovska und Kollegen (14 Studien zu Berufslärm, neun zu Umweltlärm) betrifft überwiegend Schwangerschaftsausgänge [s158]. Eine Umbrella-Review mit 43 Studien und 67 Risikofaktoren stufte 54,6 % der 249 Effektgrößen nach GRADE als "sehr niedrig" ein; Lärm, Licht und Grünflächen kommen in ihrem Abstract nicht vor [s17].

Lücken und Erreichbarkeit. Fluglärm wurde in keiner einzigen gefundenen Studie zur Spermienqualität untersucht; Treffer zu "airport" betrafen Tiersamen oder Wale. Eine Studie außerhalb Ostasiens mit Samenparametern und Grünflächen fehlt unter den gefundenen Quellen. Cochrane lieferte beim Direktabruf nur ein dynamisches Gerüst; eine PubMed-Suche nach Cochrane-Übersichten ergab nichts zum Thema. Die englische Literatur ist damit gut erreichbar, aber inhaltlich dünn, wo es um Lärm im Wohnumfeld und Nachtlicht geht.

Deutsch

Im deutschsprachigen Raum gibt es zum Kernthema keine moderne Originalstudie, die Lärm, Nachtlicht, Bildschirmlicht oder Grünflächen mit Spermienparametern verknüpft. Gefunden wurde eine einzige deutschsprachige Originalarbeit zum Thema Lärm, und sie ist ein Tierversuch mit negativem Ergebnis: Günther (1976) untersuchte in der Zeitschrift Andrologia (Titel sinngemäß: tierexperimentelle Untersuchungen zur Wirkung von Lärmstress auf die männliche Fertilität) 21 männliche Meerschweinchen, die 3 bis 5 Stunden täglich über 22 bis 31 Tage einem Pegel von 110 dB ausgesetzt waren. Die Histologie zeigte keine Störung der Spermatogenese: In der Lärmgruppe fanden sich 8,2 % Tubuli contorti ohne vollständige Spermatogenese, in der Kontrollgruppe sogar 9,9 % spermienfreie Tubuli. Der Autor führt das Negativergebnis selbst auf Mängel der Versuchsanordnung zurück, vor allem auf die Dauer von höchstens 31 Tagen bei einer Spermatogenesedauer von etwa 40 Tagen beim Meerschweinchen und auf eine kurze Beschallung gegenüber einer vier- bis fünfmal längeren Erholungszeit. Im Abstract werden zudem ältere Befunde zu Arbeitern mit Industrielärm und geringerer Nachkommenzahl zitiert [[s182]]. Ein weiterer Beitrag zu männlichen Fertilitätsstörungen durch Berufsstress (Medizinische Monatsschrift, 1973) hat keinen Abstract und wurde nicht aufgenommen.

Die deutschsprachigen Übersichten behandeln Umwelt- und Berufsfaktoren allgemein. Köhn und Schuppe (2016) sowie Schuppe und Köhn (2022), beide im Urologen, betonen, dass chemische und physikalische Umwelt- und Berufsfaktoren die männliche Fortpflanzung beeinträchtigen können, dass die Datenlage zu einzelnen exogenen Faktoren begrenzt und die Übertragbarkeit von Tier- und In-vitro-Daten schwierig ist und dass Expositionsrisiken in der andrologischen Anamnese erfasst werden sollten. Lärm und Licht nennen die Abstracts nicht [[s92, s149]].

Als regionale Kohorte im deutschsprachigen Raum ist die Schweiz zu nennen, auch wenn die Arbeit auf Englisch erschien. Rahban und Kollegen (2025, Human Reproduction) werteten 2.677 Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren bei der Militärmusterung (2005 bis 2018) räumlich aus. Die Samenparameter waren nicht zufällig verteilt, es gab Hotspots und Coldspots und einen dauerhaft niedrigen Cluster in der Westzentralschweiz. Im Umkreis von 500 m um den Wohnort machten Futter- und Feldfrüchte im Coldspot 52,0 % der Landnutzung aus, im Hotspot 28,3 % und im nicht signifikanten Cluster 30,1 %; der mittlere Anteil bebauter Flächen lag im Coldspot niedriger (32,6 %) als im Hotspot (53,3 %). Der niedrigste Cluster lag also in einer landwirtschaftlich geprägten, weniger bebauten Gegend; das ist kein einfacher Stadt-schlecht-Land-gut-Befund. Mögliche Ursachen, etwa Pflanzenschutzmittel, wurden im Abstract nicht untersucht, und die Autoren nennen die begrenzte Fallzahl für Einzelanalysen als Schwäche [[s34]]. Licht, Lärm und Grün wurden in dieser Studie nicht einzeln modelliert.

Leitlinien: Eine durchsuchbare Leitlinie der AWMF zu Lärm, Licht oder Grünflächen wurde nicht gefunden. Die Seite des Leitlinienregisters war erreichbar, ihre Suchmaske arbeitet jedoch per Skript und lieferte ohne Browser keine Trefferliste; die Aussage "es gibt keine" ist damit nicht bewiesen, sie beruht auf fehlender Auffindbarkeit [[s54]]. Die Leitlinien von EAU und AUA/ASRM enthalten ebenfalls keine Empfehlung zu diesen Themen (siehe den englischen Abschnitt); die ESHRE-Seite lieferte nur ein Verzeichnis ohne Leitlinientext. Fluglärm und Samenqualität: keine Studie, auch keine deutschsprachige. Die Datenbanken (Europe PMC, NCBI) waren erreichbar; deutschsprachige Zeitschriftenliteratur, die nicht in PubMed indexiert ist, wurde damit nur über Stichworte erfasst und kann fehlen.

Französisch

Auch der französische Sprachraum liefert zu Lärm, Nachtlicht und Grünflächen keine Originalstudie, wohl aber mehrere Übersichten und eine nationale Leitlinie. Methorst und Kollegen (2023, Progrès en Urologie) nennen einen quantitativen und qualitativen Rückgang der Spermienparameter seit den 1970er Jahren und führen verringerte Schlafzeit, Bewegungsmangel, Ernährung, Tabak, Drogen und Anabolika als Lebensstiländerungen mit "nachgewiesenem Einfluss" auf das Spermiogramm an [[s73]]. Bendayan und Kollegen (2018, aus der Reproduktionsmedizin des Krankenhauses Poissy) behandeln Tabak, Marihuana, Gewicht, Hitze, Ernährung, elektromagnetische Wellen und Höhenlage [[s132]]; Lamothe und Kollegen (2018, auch über das Archiv HAL abrufbar) diskutieren epigenetische Veränderungen und Adipositas [[s134]]. Ould Hamouda und Kollegen (2016) werteten 13 Fall-Kontroll-Studien mit 61 bis 2.619 Teilnehmern aus: Signifikante berufsbezogene Zusammenhänge zeigten Arbeiter, Maler, Landwirte, Schweißer, Klempner und Techniker, bei den Expositionen Lösungsmittel, Schwermetalle, Hitze, Vibrationen und nichtionisierende Strahlung; Lärm erwähnt der Abstract nicht [[s151]]. Bujan (1998) behandelt chemische, physikalische und Lebensstilfaktoren sowie regionale Unterschiede [[s179]].

Eine Abschlussarbeit aus dem HAL-Archiv (Osipov 2023, systematische Übersicht, 24 von 502 Treffern) berichtet laut Abstract, Schicht- oder Wechselarbeit sei mit veränderter Sekretion von Steroidhormonen, Cortisol und Testosteron verbunden und Arbeitsstress und Burn-out schienen mit veränderten Spermienparametern einherzugehen; die methodische Qualität der erfassten Studien sei oft begrenzt. Das ist ein Abstract einer Graduierungsarbeit, kein begutachteter Beitrag [[s76]].

Die Leitlinie des französischen Kollegiums der Gynäkologen und Geburtshelfer (CNGOF 2022, publiziert 2024) behandelt die Erstmaßnahmen beim infertilen Paar nach GRADE mit 28 PICO-Fragen, darunter ein Thema "Prävention von Umweltexpositionen". Im Abstract genannt sind Spermiogramm, Spermazytogramm und Spermakultur als Ersttests beim Mann sowie Lebensstilthemen wie Ernährung, Bewegung, Rauchen, Cannabis und Alkohol; zu Lärm, Licht, Grün oder Wohnort enthält der Abstract nichts. Konkrete Empfehlungen dieser Leitlinie werden hier nicht wiedergegeben [[s55]]. Erreichbarkeit: Das Archiv HAL ist über eine Programmierschnittstelle zugänglich (Titel, Abstracts und Metadaten), die Plattform Cairn lieferte eine Zugriffssperre (HTTP 403). Französischsprachige Zeitschriftenliteratur, die nur dort liegt, ist deshalb nur über die PubMed-Indexierung erfasst.

Italienisch

Zu Lärm, Licht, Grünflächen und Wohnort fand sich keine italienischsprachige Originalarbeit. Die PubMed-Suche mit Sprachfilter Italienisch lieferte nur allgemeine andrologische Beiträge ohne Bezug zu diesen Expositionen, und die Seite der Società Italiana di Andrologia war zwar erreichbar, enthielt aber keinen auffindbaren Leitlinientext oder Literaturlisten zum Thema. Es gibt keine italienische Leitlinie, die hier ausgewertet werden konnte; ob es keine gibt, ist damit nicht bewiesen.

Italienische Einrichtungen sind dennoch an englischsprachigen Arbeiten beteiligt, die das Umfeld des Themas betreffen. Aus Mailand stammt die systematische Übersicht "The sitting men" (Sterpi et al. 2025, Andrology) mit 16 Beobachtungsstudien und 13.509 Männern (9.877 gesunde, 3.632 aus Kliniken): Beim Volumen fand sich in den sechs Studien an Gesunden kein Zusammenhang, zwölf Studien fanden keine Konzentrationsunterschiede, und die Autoren fassen einen schwachen und inkonsistenten Zusammenhang zwischen Sitzen in der Freizeit und Konzentration zusammen [[s38]]. Ebenfalls aus Mailand (Urologie, Policlinico) kommt eine Querschnittsanalyse an 96 Männern: Nachtschichtarbeiter hatten einen höheren oxidativen Stress (Median d-ROMs 340 gegenüber 280 U.CARR; p = 0,01), und Nachtarbeit blieb ein unabhängiger Prädiktor (OR 2,1; p = 0,001); der Abstract nennt für den Ausgangsvergleich keine Samenparameter, und die kleine Kohorte stammt aus einem einzelnen Zentrum [[s26]]. Eine Mini-Übersicht aus Caserta und Neapel zur zirkadianen Desynchronisation (Fusco et al. 2021) bewertet die Evidenz wegen Heterogenität als niedrig [[s106]]; aus Ancona stammt eine Studie, die bei männlichen Schichtarbeitern niedrigere Pregnenolon- und Gesamttestosteronwerte fand, ohne dass der Abstract Zahlen oder Gruppengrößen nennt [[s62]]. Eigene italienische Kohorten oder Register zum Thema wurden nicht gefunden.

Portugiesisch

Der portugiesische Sprachraum ist in der Recherche praktisch unsichtbar. Eine PubMed-Suche mit Sprachfilter Portugiesisch und Kombinationen aus Sperma, Umwelt, Lärm, Licht oder Berufsbegriffen lieferte keinen einschlägigen Treffer. Die beiden Datenbanken, in denen portugiesischsprachige Zeitschriften vor allem liegen, waren nicht erreichbar: SciELO und das LILACS-Portal lieferten eine Zugriffssperre (HTTP 403, Sicherheitsabfrage). Das ist eine Recherchegrenze und kein Beleg dafür, dass es keine brasilianische oder portugiesische Literatur gibt; dort indexierte Arbeiten können fehlen. Eigene Kohorten, Register oder Leitlinien aus Brasilien oder Portugal zu Lärm, Nachtlicht, Grün oder Wohnort wurden nicht gefunden. Der einzige Bezug zum portugiesischsprachigen Raum ist ein Vergleich fertiler Männer aus Medellín (Kolumbien) und Petrópolis (Brasilien), der auf Spanisch erschien und im spanischen Abschnitt beschrieben ist [[s173]].

Spanisch

Im spanischsprachigen Raum wurden zwei einschlägige Arbeiten gefunden, keine davon zu Lärm, Licht oder Grün. Berdugo und Kollegen (2009, Archivos Españoles de Urología) verglichen Samenparameter fertiler Männer aus Medellín (Kolumbien) und Petrópolis (Brasilien): Männer aus Medellín hatten ein signifikant niedrigeres Volumen (p < 0,0001), Männer aus Petrópolis einen signifikant niedrigeren Prozentsatz an Gesamtbeweglichkeit (p < 0,0001); die Konzentration unterschied sich nicht (p > 0,05). Die Autoren vermuten geografische Variation, die Ursachen bleiben offen, und Wohnumweltfaktoren wurden nicht gemessen [[s173]]. Dazu kommt ein Übersichtsartikel "Factores ambientales y hábitos de vida que afectan a la fertilidad masculina" (Umweltfaktoren und Lebensgewohnheiten, die die männliche Fruchtbarkeit beeinflussen; Revista Sanitaria de Investigación, 2021), der über Dialnet gefunden wurde; sein Abstract besagt nur, dass eine Übersicht zum Zusammenhang männlicher Infertilität mit Umweltfaktoren und Lebensgewohnheiten erstellt wurde [[s107]]. Eine Dialnet-Suche zu Lärm, Nachtlicht und Grünflächen lieferte keine einschlägigen Arbeiten. Dialnet war als HTML-Seite erreichbar, einzelne Artikelseiten enthalten keinen Abstract. Spanische oder lateinamerikanische Kohorten, Register oder Leitlinien zu den Themen wurden nicht gefunden; es gibt kaum eigene Literatur, und das ist ein Befund über die Literaturlage, kein Beleg für fehlende Wirkung.

Chinesisch

China liefert die mit Abstand größte Zahl an Quellen: 44 der 58 Quellen der ostasiatischen Teilrecherche stammen aus Festlandchina. Fast alles erschien auf Englisch in internationalen Zeitschriften; chinesischsprachig gefunden wurden nur eine Übersicht von Wang und Tao 2022 (Datenbankeintrag mit englischer Kurzfassung) und ein Beitrag von He und Kollegen in der Acta Physiologica Sinica (2025, mit englischem Abstract) [[s27, s94]]. Typisch sind große Datensätze aus Samenbanken einzelner Provinzen (Guangdong, Sichuan, Hubei, Zhejiang) und aus Kinderwunschkliniken, verknüpft mit Satellitendaten für Vegetation (NDVI) und Nachtlicht sowie mit Luftschadstoffmodellen. Die Arbeitsgruppen sind überschaubar, und mehrere werten überlappende Datenquellen aus; es sind deshalb keine unabhängigen Bestätigungen, sondern Ergebnisse derselben Probenbestände. Spender sind junge, ausgewählte Männer, Kliniken betreuen Paare mit Behandlungswunsch; beide Gruppen sind nicht repräsentativ für die Allgemeinbevölkerung.

Grünflächen sind das am besten belegte Thema. Yang und Kollegen (2021) werteten 38.682 Samenuntersuchungen von 9.142 Spendern der Samenbank Guangdong aus (2016 bis 2019): Je Interquartilsabstand mehr NDVI im 400-m-Puffer stieg das Volumen um 0,034 ml (95-%-Konfidenzintervall 0,005 bis 0,063), die Gesamtspermienzahl um 4,06 × 10⁶ (0,76 bis 7,37) und der Anteil normaler Formen um 0,32 % (0,22 bis 0,41) [[s113]]. Dai und Kollegen (2024) kamen in sechs Regionen mit 78.742 Proben von 33.184 Spendern (2014 bis 2020) zu positiven Zusammenhängen mit Spermienzahl, progressiver und Gesamtbeweglichkeit; die Einheit der Schätzer nennt der Abstract nicht, die Größenordnung liegt bei 0,01, und der Nutzen des Grüns war bei höherer Feinstaubbelastung stärker [[s49]]. In Hubei (28.089 Männer einer Infertilitätsklinik) gingen 0,243 NDVI mehr im 1.000-m-Puffer mit +1,68 % Konzentration (0,31 bis 3,06), +0,43 % progressiver Beweglichkeit und +0,50 % Gesamtbeweglichkeit einher, am deutlichsten 70 bis 90 Tage vor der Probe [[s50]]. In Zhejiang (10.273 Männer, deren Partnerinnen eine assistierte Reproduktion hatten) war nur die progressive Beweglichkeit mit NDVI assoziiert (β 1,744; 0,834 bis 2,655), NO₂ und CO vermittelten einen Teil; zu dieser Arbeit liegt eine Berichtigung vor, deren Inhalt nicht ausgewertet wurde [[s48]]. In Sichuan (5.025 Messungen von 1.674 Spendern) betrafen die Zusammenhänge vor allem die Kinematik, etwa VSL +3,37 % (2,11 bis 4,66) je NDVI im 500-m-Puffer, teils nichtlinear [[s43]]. Zwei weitere Arbeiten sehen Grün vor allem als Modifikator: Landesweit (26.997 Spender aus 33 Provinzen) erhöhte Ozon je Interquartilsabstand die Odds für abnorme Parameter (Gesamtzahl 1,716; 1,547 bis 1,903), mit dem höchsten Risiko bei niedrigem NDVI [[s23]]; in Chongqing milderte mehr Grün die Wirkung von PM2,5 auf die Beweglichkeit [[s05]]; ähnliche Muster zeigen die Arbeiten aus zwei Provinzen und aus Changsha, deren Abstracts keine Zahlenwerte nennen [[s04, s19]]. Die Effekte liegen pro Interquartilsabstand zwischen Zehntelprozent und wenigen Prozent; Grün wird über die Wohnadresse erfasst, nicht über tatsächliche Aufenthaltsorte, und mit Luftqualität, Lärm und Sozialstatus sind die Befunde vermengt. Zwei Auswertungen der Henan Rural Cohort betreffen Hormone: Bei Männern war ein um 0,1 höherer NDVI mit 0,310 ng/ml mehr Serumtestosteron verbunden (6.017 Personen), und Langzeit-Ozon hing negativ mit Testosteron zusammen [[s95, s112]]. Eine Leitlinie, die Grünflächen behandelt, wurde im chinesischen Raum nicht gefunden.

Nächtliches Licht. Die einzige Humanstudie mit Spermienparametern und nächtlichem Außenlicht stammt aus China: Tian und Kollegen (2024) untersuchten 1.991 Spenderkandidaten (mittleres Alter 24,98 Jahre) mit Satelliten-Außenlicht am Wohnort von 0 bis 100 nW/cm²/sr. Je 100 Einheiten mehr chronisches Außenlicht lagen Linearität bei -0,043, die Kurvilineare Geschwindigkeit bei -5,523, die nichtprogressive Beweglichkeit bei -3,873 und die Gesamtbeweglichkeit bei -4,740; stärker war der Effekt bei Männern unter 25 Jahren. Die im Abstract gedruckten Konfidenzintervalle haben ein vertauschtes Vorzeichen und wurden nicht übernommen; Konzentration und Gesamtzahl werden im Abstract nicht berichtet, und Außenlicht am Wohnort sagt wenig über Schlafzimmerlicht, Vorhänge, Schichtarbeit oder Bildschirmnutzung [[s58]]. Die nationale Paarstudie mit 14.239.365 Paaren aus 31 Provinzen (2014 bis 2020) fand mit mehr Nachtlicht längere Zeiten bis zur Schwangerschaft (Zeitverhältnis 1,0340; 1,0326 bis 1,0354 je Interquartilsabstand) und mit mehr Grün kürzere (0,9881); die Effekte sind sehr klein, und der männliche Anteil ist nicht abgrenzbar [[s31]]. Bei Kindern fand eine prospektive Studie in Tianchang mit individueller Messung des Schlafzimmerlichts bei 886 Kindern von 6 bis 10 Jahren einen früheren Pubertätsbeginn bei mehr Licht (in der höchsten Gruppe bei Jungen 3,84 Monate früher; je 30 Minuten Licht von mindestens 3 lx HR 1,09; 1,02 bis 1,16); das betrifft den Pubertätsbeginn, nicht die Samenqualität [[s20]].

Zirkadiane Störung und Schichtarbeit. Eine Gruppe der Army Medical University in Chongqing hat die konsistenteste Linie: Liu und Kollegen (2020, Human Reproduction) fanden bei 1.346 Männern eine niedrigere Spermienzahl bei Wechselschichtarbeit (OR 1,26 für niedrige Zahl; 1,05 bis 1,52), bei 796 Studierenden eine 1,16-fache Chance je Stunde zirkadianer Desynchronisation (1,02 bis 1,31) und im Mausmodell einen Rückgang mit Erholung nach Wegfall [[s120]]. Die prospektive PREBIC-Kohorte (3.425 Männer) zeigte bei Wechselschicht eine um 16 % niedrigere Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft innerhalb eines Jahres (HR 0,84; 0,70 bis 0,99), niedrigere Konzentration (-10,77 %), Gesamtzahl (-11,63 %) und Vitalität (-3,86 %) [[s18]]. In einer Kohorte von 441 Studierenden war Social Jetlag mit höherer mitochondrialer DNA im Samen verbunden (1,29-fach; p = 0,026) [[s07]]; eine ökologische Studie der Gruppe mit Daten aus 35 europäischen Ländern verband zehn Prozentpunkte mehr Rotationsschichtarbeit mit 0,114 niedrigerer Gesamtfruchtbarkeitsrate [[s108]]. Die Tierversuche arbeiten mit starken Reizen: Ein dynamisch wechselnder Zyklus bei Ratten, eine wöchentliche Zwölf-Stunden-Umkehr bei Mäusen über 8 Wochen mit Spermien-DNA-Schäden, Dauerlicht bei Mäusevätern mit Gedächtnisstörungen der männlichen Nachkommen, verkürzte Hell-Dunkel-Zyklen mit geringerer Fertilität und schwaches Nachtlicht bei jungen Ratten mit verfrühter Pubertät bei sinkendem Testosteron [[s10, s21, s22, s24, s127]]. Übersichten zur zirkadianen Regulation der Testosteronsynthese und der Spermatogenese ergänzen das mechanistisch [[s27, s33, s68]].

Lärm, Bildschirm, Wohnort. Lärm wird in China fast nur im Tiermodell untersucht: Bei Ratten ging die kombinierte Belastung mit Lärm und Kohlenmonoxid mit mehr Hodenschaden, mehr oxidativem Stress und mehr Apoptose einher als jeder Faktor allein; bei Mäusen mit mehreren gleichzeitigen Stressoren (unter anderem Lärm, Temperatur, Enge) lässt sich ein eigener Lärmeffekt nicht ablesen [[s28, s69]]. Zu Bildschirmgeräten betreffen die Studien überwiegend Funkstrahlung und Nutzungsdauer: Bei 1.454 Samenspendern waren die Gesamtnutzungsdauer mit niedrigerer Beweglichkeit und jede Stunde Telefonieren mit -8,0 % Konzentration und -12,7 % Gesamtzahl assoziiert, die Autoren sprechen von einem bescheidenen Effekt; in Hangzhou (1.634 Männer) senkte die tägliche Nutzungsdauer die Beweglichkeit [[s84, s97]]. Bildschirmlicht am Abend wurde in China nicht untersucht. Beim Wohnort zeigt Chongqing mit 1.346 Freiwilligen ein belasteteres Stadtgebiet mit schlechterer Morphologie und Kinetik [[s159]]; in Guangzhou waren Feinstaub und Samenqualität verbunden (1.310 Spender, 4.912 Proben; PM10 und Konzentration β -0,21) [[s96]]; in Wenzhou (22.962 infertile Männer, 82,0 % Arbeiter) war die Samenqualität bei über 40-Jährigen und Arbeitern schlechter [[s65]]. Gao und Kollegen (2007) zeigten schon in 1.191 gesunden Männern aus sechs Provinzen, dass Region, Alter, Karenzzeit und Jahreszeit wichtige Determinanten sind, ohne Wohnumweltfaktoren zu nennen [[s176]]. Eine westpazifische Übersicht nennt die höchste Infertilitätsprävalenz mit 23,2 % (global 17,5 %) und erhebliche Evidenzlücken [[s37]].

Erreichbarkeit. Europe PMC war voll nutzbar und indexiert viele chinesische Zeitschriften (unter anderem Asian Journal of Andrology, Zhonghua Nan Ke Xue, Wei Sheng Yan Jiu, Sheng Li Xue Bao); Suchen mit Journalfiltern ergaben außer den aufgenommenen Arbeiten nichts Weiteres. CNKI lieferte Zertifikatsfehler oder keine Trefferliste im HTML, Wanfang baut die Seite per Skript auf und lieferte keine Treffer. Chinesische Dissertationen und landessprachliche Artikel, die nicht in PubMed stehen, sind damit nicht durchsucht. Taiwan und Hongkong lieferten mit Affiliationsfilter keine einschlägige Studie.

Japanisch

Japan trägt nur wenig bei, und fast nichts davon betrifft den Menschen. Eine humane Studie zu Licht, Lärm oder Grünflächen und Samenqualität aus Japan wurde in PubMed, J-STAGE und CiNii nicht gefunden. Die Beiträge sind Tierexperimente, Kongressabstracts und ein laufendes Protokoll.

Die älteste Arbeit ist ein Rattenversuch von Sato und Kollegen (1982, Nippon Eiseigaku Zasshi, über J-STAGE mit englischem Abstract): Neun Wochen alte Wistar-Ratten wurden breitbandigem Rauschen mit 100 dB(C) ausgesetzt, Kontrollen 40 dB(A). Die Geburtsraten sanken bei Weibchen, die während Paarung und Trächtigkeit exponiert waren, und die Zahl der Nachkommen je Gruppe nahm ab, nicht aber die Wurfgröße; Zahlenwerte und p-Werte fehlen, ein getrennter Effekt auf männliche Tiere oder Samenparameter wird nicht beschrieben [[s181]].

Die einzige Gruppe mit direktem Bezug zu Licht und männlicher Fortpflanzung sind vier Kongressabstracts der Japanischen Gesellschaft für Toxikologie (2017 bis 2022, Autoren aus einem nationalen Institut für Arbeitsschutz und einer Pharmazie-Fakultät). Männliche C57BL/6J-Mäuse wurden mit einer Hell-Dunkel-Verschiebung (alle zwei Tage zwölf Stunden Umkehr) über 1 bis 12 Wochen behandelt: Spermienzahl in Hoden und Cauda epididymidis sowie die Beweglichkeit waren ab etwa der sechsten Woche signifikant niedriger, und der Testosteronanstieg mit der Geschlechtsreife blieb aus, während LH, FSH und GnRH sich nicht signifikant änderten. Eine Mechanismusanalyse fand schon nach einer Woche weniger StAR- und P450scc-mRNA und weniger Zink im Hoden; die Autoren deuten das als Hypothese. Ein Symposiumsbeitrag von 2022 nennt "Licht" einen möglichen Faktor der Unfruchtbarkeit und Smartphones als Abendlichtquelle; das sind Vermutungen, keine gemessenen Befunde. Alle vier sind Kongressbeiträge ohne Zahlenwerte, Gruppenstärken oder p-Werte, und die harte Umkehr entspricht eher Schichtarbeit als Streulicht im Wohnumfeld [[s89, s122, s135, s144]]. Hinzu kommt ein Symposiumsbeitrag von 2024 über chronischen Jetlag bei Mäusen, der den Stoffwechsel betrifft, nicht Spermien [[s59]].

Weitere japanische Quellen sind das Studienprotokoll N-SEED (multizentrische Querschnittsstudie; Gruppe 1 mit Sollstärke 25 zur Qualitätskontrolle der DNA-Fragmentierung, Gruppe 2 mit Sollstärke 100 gesunden Freiwilligen mit Fragebögen zu Lebensstil, Ernährung und Schlaf; 124 Teilnehmer zwischen 18. Januar und 21. Februar 2026 rekrutiert, Ergebnisse bis März 2028 erwartet; Licht, Lärm und Grün sind keine benannten Expositionen) [[s13]] und die Japan Environment and Children's Study mit 51.316 neugeborenen Jungen, von denen 305 (0,59 %) einen Kryptorchismus hatten; die Berufskategorien der Eltern zeigten keinen signifikanten Einfluss [[s121]]. Nur als Metadaten ohne abrufbaren Abstract sichtbar und deshalb nicht aufgenommen sind ein Kongressbeitrag zu Berufsanamnesen von Kinderwunschpatienten (2002), ein Übersichtsbeitrag zur Frage männlicher Unfruchtbarkeit und Umweltfaktoren (2022) und ein Beitrag von 1998 zu Samenbefunden und Umweltschadstoffen. Zwei ältere Arbeiten zu Fluglärm bei Okinawa betrafen Geburtsgewicht und Vorschulkinder und wurden nicht aufgenommen.

Erreichbarkeit: J-STAGE (Webseite und Schnittstelle) und CiNii Research waren nutzbar, setzen aber UTF-8-kodierte japanische Suchbegriffe voraus; ein erster Versuch über die Windows-Shell lieferte einen Fehler. Die Trefferzahlen waren groß und überwiegend themenfremd (Nutztiere, Fische, Pflanzen, Kongressverzeichnisse), etwa 151 Treffer für Spermien und Lärm, 149 für Spermien und nächtliches Licht, 60 für Spermien und Grünflächen. In CiNii waren es für Spermien und nächtliches Licht nur 2 Treffer, für Samen und Lärm 0; die japanischen Kongressabstracts im Wortlaut gibt nur CiNii wieder. Eine japanische Leitlinie zum Thema wurde nicht gefunden.

Koreanisch

Korea ist das einzige der drei ostasiatischen Länder mit humanen Lärmstudien, weil das Nationale Lärminformationssystem (NNIS) und nationale Versicherungsdaten vorliegen. Alle koreanischen Studien der Recherche sind englischsprachig; koreanischsprachige Quellen waren nicht erreichbar.

Die größte Kohorte ist die Stichprobenkohorte des Krankenversicherungsdienstes. Min und Min (2017) beobachteten 206.492 Männer von 20 bis 59 Jahren über acht Jahre (2006 bis 2013), mit Lärm der Jahre 2002 bis 2005, dem Verwaltungsbezirk zugeordnet. 3.293 Männer (1,6 %) erhielten die Abrechnungsdiagnose männliche Infertilität nach ICD-10 N46. Für 1-dB-Schritte gab es keinen Zusammenhang, wohl aber ein nichtlineares Muster über die Quartile; bei Nachtlärm von mindestens 55 dB lag die adjustierte OR bei 1,14 (1,05 bis 1,23), adjustiert unter anderem für Feinstaub. Schwächen: Das Ergebnis ist keine Samenanalyse, der Lärm ist nur auf Bezirksebene bekannt, und wer keinen Arzt aufsucht, fehlt. Zu der Studie existiert ein Leserbrief, dessen Inhalt nicht ausgewertet wurde [[s143]]. Choe und Kollegen (2020) untersuchten 1.972 Männer eines Seouler Fertilitätszentrums (2016 bis 2018) mit halbjährlichen Lärmmessungen, per Kriging auf die Wohnadresse übertragen (mittlerer Nachtlärm 58,3 ± 2,2 Leq). Das höchste Quartil hatte eine OR von 3,5 für Oligozoospermie (1,18 bis 10,17), die nur bei 3,3 % der Männer vorlag, im additiven Modell stieg das Risiko ab etwa 55 Leq dB; zugleich war die OR für schwere Teratozoospermie im dritten Quartil 0,57 (0,33 bis 0,98), also in Gegenrichtung. Die Autoren sprechen nur von einem potenziellen Einfluss und fordern genauere Lärmmessungen [[s114]]. Beide Studien weisen um 55 dB Nachtlärm in dieselbe Richtung, sind aber unterschiedlich bemessen (Diagnose gegenüber Samenparametern) und haben jeweils grobe Expositionsschätzungen. Fluglärm wurde auch in Korea nicht untersucht.

Aus derselben Seouler Gruppe stammt die Landnutzungsstudie mit 5.886 Männern (2016 bis 2018): Lineare Zusammenhänge zwischen Umgebungsmerkmalen (Abstand zu Süßwasser, Küste, Hauptstraßen, NDVI) und Samenqualität waren überwiegend nicht erkennbar; Ausnahme war NDVI im 500-m-Radius und Vitalität (β 0,05; 0,01 bis 0,09). Die Autoren sprechen nur von potenziellen Hinweisen, und es ist das einzige koreanische Grünflächenergebnis, ein weitgehend neutrales im Vergleich zu den chinesischen Studien [[s104]]. Weitere koreanische Beiträge: eine Metaanalyse zu Mobiltelefonen mit 18 Studien und 4.280 Proben (verminderte Beweglichkeit, Vitalität und Konzentration, ohne Zeit-Dosis-Beziehung) [[s109]] und ein Rattenversuch zu Schlafentzug über 4 oder 7 Tage mit je 10 Tieren pro Gruppe (geringere Beweglichkeit nach 7 Tagen, niedrigeres Testosteron) [[s145]].

Erreichbarkeit: Die offene Schnittstelle von KCI verlangt einen Schlüssel, eine Suchadresse lieferte eine ungefilterte, themenfremde Liste; KoreaMed lieferte "0 results" auch für den Kontrollbegriff "sperm" und ist damit technisch nicht auswertbar; DBpia lief zweimal in eine Zeitüberschreitung. Koreanische Dissertationen und landessprachliche Artikel, die nicht in PubMed stehen, sind deshalb nicht erfasst, und eine koreanische Leitlinie zum Thema wurde nicht gefunden.

Russisch

Der russische Sprachraum hat eine eigene Tradition der Hygiene- und Arbeitsmedizin. Fragen nach Lärm und Licht werden dort überwiegend als Berufsbelastung ("производственные факторы") und über den Begriff der Desynchronose (Störung der inneren Rhythmen) behandelt. Typisch sind Querschnittsstudien an Beschäftigten einzelner Branchen mit Hormonstatus statt Spermiogramm, kurze histologische Tierstudien in teils nachrangigen Zeitschriften und Nachwuchsforen, Wohnortstudien mit Stadtbezirken oder Regionen und Übersichten, die westliche Studien referieren. Methodisch fallen sehr kurze Berichte, Mediane ohne Konfidenzintervalle, p-Werte als "0,00" und selten eine Verblindung auf. Die Volltexte waren über CyberLeninka zugänglich, dessen Webseitensuche skriptgesteuert ist, dessen interne Suchschnittstelle aber mit kyrillischen Begriffen funktionierte; eLIBRARY.ru lieferte nur eine Fehlseite ("недостаточно прав …", nicht genügend Rechte oder abgelaufene Sitzung). Artikel mit eLIBRARY-Kennung erscheinen deshalb nur über Verweise in CyberLeninka; einschlägige Arbeiten können fehlen.

Übersichten. Fesenko und Kollegen (2023, Medizin der Arbeit und industrielle Ökologie, Izmerov-Institut Moskau) schreiben in ihrer Übersicht über schädliche physikalische Produktionsfaktoren (Titel: "Влияние вредных производственных физических факторов на репродуктивное здоровье работников-мужчин", Einfluss schädlicher physikalischer Produktionsfaktoren auf die reproduktive Gesundheit männlicher Beschäftigter), Studien zum Einfluss von Betriebslärm und Vibration auf die männliche Reproduktion seien "немногочисленны" (wenig zahlreich), solche zu Ultra- und Infraschall "единичны" (Einzelfälle). Die genannten Zahlen (niedrigste Testosteronwerte bei Lärm über 92,69 dBA; nur 49 % der Männer eines Automobilzulieferers mit Hormonwerten im Normbereich) entsprechen denen der iranischen Studie von Mohammadi und sind damit Zahlen aus zweiter Hand [[s83, s111]]. Alekseeva und Kollegen (2024, Experimentelle und klinische Urologie; "Роль циркадных ритмов в функционировании мужской репродуктивной системы", Die Rolle der zirkadianen Rhythmen im Funktionieren des männlichen Fortpflanzungssystems) nennen Lichtverschmutzung als häufiges Stadtproblem und führen schwaches Kunstlicht von Bildschirmen, Straßenbeleuchtung und dauerhaft eingeschaltetes Licht im Haus als Störer der Melatoninsynthese an. Die Zahlen sind Sekundärquellen entnommen und betreffen Testosteron und Erektionsfunktion, nicht Spermienparameter (etwa Testosteronmangel in einer Datenbank bei zirkadianen Störungen OR 2,63, ohne Konfidenzintervall); die Autoren halten fest, dass die Hauptmasse der Studien Tiermodelle betreffe [[s61]]. Bukhtiyarov und Kollegen (2016, "Нарушения репродуктивного здоровья у работников ночных смен", Störungen der reproduktiven Gesundheit bei Beschäftigten in Nachtschichten) behandeln fast nur Frauen und enthalten keine Daten zur Spermienqualität; sie zeigen vor allem die russische Forschungslücke zu Männern und Nachtarbeit [[s152]]. Zemlyanova und Kollegen (2025, Hygiene und Sanitärwesen) werteten 160 Berichte aus und schreiben, chronischer Lärm könne ein Ungleichgewicht von Cortisol und Testosteron und eine gestörte Spermatogenese bewirken, stützen sich aber auf wenige Einzelquellen [[s46]]. Gubin und Kollegen (Tjumen, 2026) formulieren die "Circadian-Light-Hygiene Hypothesis" mit dem Eingeständnis, direkte Kausalbelege am Menschen seien für mehrere Endpunkte begrenzt [[s06]]. Osadchuk und Osadchuk (2020, Urologiia) halten Wohnregion und Ethnizität für wichtige Determinanten des männlichen reproduktiven Potenzials [[s125]].

Tierversuche zu Dauerlicht und Desynchronose. Zlobina und Kollegen (2018, Journal of New Medical Technologies; "Морфологическая оценка функциональных изменений семенников под влиянием светового десинхроноза в эксперименте", Morphologische Bewertung funktioneller Veränderungen der Hoden unter dem Einfluss einer Lichtdesynchronose im Experiment) setzten 48 männliche Ratten in vier Gruppen zu je 12 zusätzlichem Kunstlicht in der Nacht (350 bis 500 lx) für 1, 10 oder 21 Tage aus. Die Mediane der Spermatiden lagen bei 76 in der Kontrolle und 59,5 nach 21 Tagen; im Text berichten die Autoren nach 21 Tagen eine Abnahme der Spermatogonien um 11,5 %, der Spermatiden um 21,7 % und der Sertoli-Zellen um 13,5 %. Die Prozentangaben lassen sich nicht eindeutig aus den Tabellenmedianen herleiten, die Kontrolle erhielt natürliches Licht statt eines strengen 12:12-Zyklus, und es gab keine Spermienanalyse [[s141]]. Zwei Beiträge in Nachwuchsforen (3 bzw. 2 Gruppen zu je 12 Ratten; 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit bzw. 12 Stunden Licht und 10 Stunden Dunkelheit) berichten verbal weniger Spermatiden und dünneres Keimepithel, aber mehr Sertoli-Zellen, ohne Zahlenwerte im abgerufenen Text [[s131, s140]]. Eine Wolgograder Serie nutzt 24 Stunden Kunstlicht mit 300 lx über 30 Tage als Modell vorzeitiger Alterung ("Dunkelheitsentzug") bei 66 Ratten (24 Kontrollen, 26 Dauerlicht, 16 mit anschließendem Melatonin): Das Keimepithel war um 26,3 % dünner (p < 0,001), das Serumtestosteron um 51,4 % niedriger (p < 0,001), das Corticosteron um 24,28 % höher, das FSH 2,4-fach höher und Klotho im Serum erniedrigt. Die drei Arbeiten beruhen auf demselben Tierversuch und sind keine unabhängigen Replikationen; es gibt nur Histologie und Hormone, keine Spermien, und Dauerlicht ist ein extremes Modell [[s81, s82, s99]]. Slesareva und Kollegen (2012, 204 Ratten) fanden einen Tagesrhythmus für jede Stufe der Spermatogenese, der nach Entfernung der Zirbeldrüse aufgehoben war; das ist ein Mechanismusbeleg, keine Lichtexposition [[s170]]. Aizikov und Kollegen (2014) fanden bei Nachkommen unter Dauerlicht keine signifikante Abweichung der Hodenabstiegszeit von der Norm (Standardlicht im Mittel 38 Tage), aber eine höhere Welpensterblichkeit (6,2 % bei Standardlicht, 15,7 % bei Dauerlicht), ohne Spermienparameter [[s160]].

Berufslärm. Sitdikova und Kollegen (2014, Praktische Medizin, Kasan) untersuchten 318 Beschäftigte des Maschinenbaus gegenüber 148 Männern ohne dauernde Belastung und im Flugzeugbau 291 Beschäftigte gegenüber 148 in Hilfsberufen. Im Flugzeugbau überschritten die Lärmpegel die Grenzwerte um 4 bis 29 dBA, es kamen Vibration, Wärmestrahlung und Chemikalien hinzu; 25 % der Beschäftigten zeigten eine Abweichung in mindestens einem Hormon, mit niedrigeren Testosteron- und höheren LH- und FSH-Werten. Die Belastungen sind untrennbar vermischt, es gibt keine Spermienanalyse, und für Lärm wird keine eigene Effektgröße genannt [[s161, s162]].

Wohnort und Regionen. Die russischen Wohnortstudien messen Luftverschmutzung oder Industrienähe, nicht Lärm oder Licht. Latyshevskaya und Kollegen (2015) verglichen in Wolgograd mehr als 1.600 Männer aus Bezirken mit hoher gegenüber geringer Luftbelastung: Das Ejakulat entsprach nur in 8,3 % gegenüber 26,5 % den Normwerten, die pathologische Morphologie betrug 71,1 % gegenüber 26,3 %; es liegt nur eine Zusammenfassung ohne Methodik, Konfidenzintervalle oder Adjustierung vor [[s157]]. Kuzmicheva und Kollegen (2024) verglichen 400 Spermiogramme aus dem Gebiet Rostow (je 200 aus 2011 und 2021): normales Ejakulat 66 % gegenüber 47 %; ohne Verknüpfung mit Schadstoffmessungen, kein Test berichtet [[s60]]. Osadchuk und Kollegen untersuchten 145 Männer in Jakutsk (mittlere Konzentration 34,69 Mio/ml; 68,1 % Asthenozoospermie; keine Unterschiede zwischen jakutischen und slawischen Männern) und 111 Männer in Kemerowo (Spermatogenesestörungen bei 51,4 %), beide mit WHO-Methoden, aber ohne Messung von Umweltfaktoren, und ohne Vergleichsstadt in der Kemerowoer Arbeit [[s153, s169]]. Kuznetsova und Kollegen (2010) berichten einen Rückgang der Konzentration um 22 % zwischen 2002 und 2009 bei jungen Männern im Kusbass; Gruppenzusammensetzung und Adjustierung fehlen im Abstract [[s172]]. Kleshchev und Kollegen (2021, PLoS One) verglichen zwei Städte gleichen Klimas, Kemerowo mit stärkerer Feinstaubbelastung (n = 258) und Nowosibirsk (n = 278): In Kemerowo waren Spermienzahl und Beweglichkeit niedriger, DNA-Fragmentierung und Kopfdefekte höher, ohne dass der Abstract Effektgrößen nennt [[s110]]. Kolesnikova und Kollegen (2016, Urologiia) fanden bei Männern aus Irkutsk eine um 34,4 % bzw. 23,6 % höhere Spermienzahl als bei Männern aus Nowosibirsk bzw. Ulan-Ude und sehen Wohnort und ökologisch-geografische Lage als Einflussfaktoren, ohne einzelne Faktoren zu benennen [[s150]].

Grünflächen, Wohnumfeldlärm und Fluglärm wurden in russischsprachigen Quellen nicht untersucht; CyberLeninka-Suchen zu Stadtgrün und Reproduktion lieferten städtebauliche und landwirtschaftliche Treffer ohne Bezug zur Spermienqualität. Die großen Wohnortkohorten von Osadchuk und Kollegen (Nowosibirsk, Kemerowo, Jakutsk) sind methodisch am stärksten, aber nicht auf Licht oder Lärm ausgelegt. Eine russische Leitlinie zum Thema wurde nicht gefunden.

Alle Kapitel und Anhänge (23)
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Aufbau und Methodik dieser Studie
  3. Hintergrund
  4. Studienlage: Metaanalysen und Übersichten
  5. Lärm und Nächtliches Licht und Chronotyp
  6. Schichtarbeit und zirkadiane Störung und Grünflächen
  7. Wohnort, Stadt und Land, Verkehrsnähe, Region bis Zusammenschau der Beobachtungsstudien
  8. Überblick über die Evidenzlage bis Nächtliches Licht und zirkadiane Störung: Übersichten und Hypothesenarbeiten
  9. Nächtliches Licht und Lichtprotokolle: Tierversuche bis Wohnort, Stadt und Land, Verkehrsnähe
  10. Leitlinien und Konsensdokumente und Zusammenfassende Bewertung der Studienlage
  11. Mechanismen und biologische Plausibilität
  12. Dosis-Wirkung, Subgruppen und Reversibilität
  13. Englisch bis Russisch
  14. Arabisch und Türkisch
  15. Widersprüche und ihre mögliche Erklärung
  16. Limitationen der Evidenz
  17. Offene Forschungsfragen
  18. Praktische Einordnung
  19. Glossar
  20. Quellenverzeichnis
  21. Diagramme
  22. Quellen
  23. Prüfprotokoll der Quellenkontrolle