Nächtliches Licht, Lärm und Wohnumfeld · Kapitel 9 von 20 · Studienlage: Klinische Studien, Leitlinien und Tierversuche

Nächtliches Licht und Lichtprotokolle: Tierversuche bis Wohnort, Stadt und Land, Verkehrsnähe

Nächtliches Licht und Lichtprotokolle: Tierversuche

Die Tierversuche sind uneinheitlich. Die Protokolle reichen von Dauerlicht über verschobene und umgekehrte Hell-Dunkel-Zyklen, verkürzte und verlängerte Photoperioden bis zu farbigem Licht und sind mit Außenlicht im Wohnumfeld kaum vergleichbar.

Dauerlicht und verlängerte Lichtphasen.

  • Biswas et al. 2013 [s163]: Dauerlicht über 70 Tage bei männlichen Ratten führte zu höheren Gewichten von Hoden und Geschlechtsanhangsdrüsen, höheren Serumspiegeln von FSH, LH und Testosteron und gesteigerter Spermatogenese, also zu einer gesteigerten Gonadenfunktion.
  • Moustafa 2020, International Journal of Endocrinology [s123]: Sprague-Dawley-Ratten, 20 Stunden Licht und 4 Stunden Dunkelheit oder 4 zu 20 über 12 Wochen. Spermienzahl und Beweglichkeit waren nur durch verlängertes Licht erhöht, der Anteil abnormer Spermien sank unter verlängertem Licht und verlängerter Dunkelheit; FSH, LH, Testosteron und Prolaktin stiegen, Östradiol fiel; die antioxidative Kapazität verbesserte sich, Uhrengene (PER1-2, CRY1-2, BMAL1, CLOCK, Rev-Erb-alpha) waren verändert. Die Autoren deuten dies als Anpassung an chronische zirkadiane Störung.
  • Arabischsprachige Mausstudie 2009 (Journal of King Abdulaziz University: Science; دراسة مقارنة على تأثير الفترة الضوئية على مناسل ذكور الفئران : وزن الجسم، و الخصية، و مميزات الحيوانات المنوية, deutsch: Vergleichende Studie zum Einfluss der Photoperiode auf die Gonaden männlicher Mäuse: Körper- und Hodengewicht und Spermienmerkmale) [s174]: je 36 Mäuse in Dauerdunkel, Dauerlicht und 12:12. Spermienzahl im Dauerdunkel 0,002 × 10⁷/ml, in der Kontrolle 1,29 × 10⁷/ml, im Dauerlicht 1,54 × 10⁷/ml; relatives Hodengewicht im Dauerdunkel niedriger, im Dauerlicht höher; Beweglichkeit signifikant vermindert (p < 0,05). Die Statistik ist im Abstract nur teilweise beschrieben.
  • Zlobina et al. 2018 (Journal of New Medical Technologies; Морфологическая оценка функциональных изменений семенников под влиянием светового десинхроноза в эксперименте, deutsch: Morphologische Bewertung funktioneller Veränderungen der Hoden unter dem Einfluss einer Lichtdesynchronose im Experiment) [s141]: 48 Ratten in vier Gruppen zu je 12, Kontrolle bei natürlichem Licht, drei Gruppen mit zusätzlichem Kunstlicht in der Nacht (350 bis 500 lx) für 1, 10 oder 21 Tage. Mediane der Spermatiden: 76 (Kontrolle), 74 (1 Tag), 72 (10 Tage), 59,5 (21 Tage); Spermatogonien 87, 93, 91, 77; Sertoli-Zellen 28, 26, 26, 25; Leydig-Zellen 29, 28, 26, 24; Dicke des Keimepithels 0,057, 0,052, 0,05, 0,049. Die Prozentangaben im Text lassen sich nicht eindeutig aus den Tabellenwerten herleiten, p-Werte erscheinen als 0,00, die Kontrolle erhielt natürliches statt streng kontrolliertes Licht; es gab keine Spermienanalyse.
  • Krasnova und Chekanova 2018 [s140] (3 Gruppen zu je 12 Ratten; 18 Stunden Licht, 6 Stunden Dunkelheit; nach 10 Tagen weniger Spermatiden und kleinerer Tubulusdurchmesser, mehr Sertoli-Zellen, nach 21 Tagen weiterer Rückgang), Krasnova et al. 2019 [s131] (zwei Gruppen zu je 12, 12 Stunden Licht und 10 Stunden Dunkelheit, ähnliche Befunde): beide ohne Zahlenwerte im abgerufenen Text, Beiträge in Nachwuchs- und Konferenzzeitschriften.
  • Kondakova et al. 2022 (Zeitschrift der Wolgograder Medizinischen Universität; Морфофункциональные изменения семенников крыс при преждевременном старении, вызванном темновой депривацией, deutsch: Morphofunktionelle Veränderungen der Rattenhoden bei vorzeitiger Alterung durch Dunkelheitsentzug) [s99], Kondakova et al. 2023 zu den Leydig-Zellen [s82] und zu den Sertoli-Zellen [s81]: derselbe Tierversuch mit 66 Ratten (negative Kontrolle n = 24, 30 Tage 24-Stunden-Licht mit 300 lx n = 26, Melatoningruppe n = 16). Dicke des Keimepithels -26,3 % (p < 0,001), Spermatogeneseindex -6,25 %, Serumtestosteron -51,4 % (p < 0,001), Fläche der Leydig-Zellen -26,9 %, Kernfläche -21,7 %, Klotho im Serum -41,4 %, Corticosteron +24,28 %; FSH 2,4-fach höher (p < 0,05), Zahl der Sertoli-Zellen -5,4 %, Zellfläche -12,4 %. Nach 14 Tagen Melatonin stieg das Testosteron auf das 1,97-Fache, das Keimepithel erholte sich teilweise, Zellfläche und Kernfläche der Leydig-Zellen nahmen um 14,95 % beziehungsweise 20,72 % zu. Es handelt sich nicht um unabhängige Replikationen.
  • Maulood et al. 2026 [s12]: 10 Wochen Dauerlicht und/oder Pinealektomie bei Ratten führten zu Störung des Keimepithels, Zellablösung, Tubulusnekrose und verminderter spermatogener Aktivität, am stärksten im kombinierten Modell; Melatonin und Ramelteon besserten die Gewebearchitektur im Modell. Zahlen fehlen im Abstract.
  • Arabischsprachige Hamsterstudie 2020 (Journal der Northern Border University; تأثير هرمون الميلاتونين المفرز ذاتيا تحت تأثير الإضاءة المتناوبة و المكثفة على أنسجة الخصية لدى ذكور الهامستر, deutsch: Wirkung des selbst sezernierten Melatonins unter wechselnder und intensiver Beleuchtung auf das Hodengewebe männlicher Hamster) [s128]: lange intensive Beleuchtung beeinflusste Körpergewicht, Fortpflanzungssystem und Gewebestruktur, kurze Phasen führten zu Hodenatrophie; Gruppengrößen und Zahlen fehlen im Abstract.
  • Aizikov et al. 2014 (Wissenschaftliche Berichte der Staatlichen Universität Petrosawodsk; Влияние различных режимов освещения на репродуктивную активность и темпы физиологического развития потомства крыс, deutsch: Einfluss verschiedener Beleuchtungsregime auf die Fortpflanzungsaktivität und das Entwicklungstempo der Nachkommen von Ratten) [s160]: Trächtigkeiten pro Weibchen 0,75 (Standardlicht), 0,68 (natürliches Licht), 0,61 (Dauerlicht); Welpensterblichkeit 6,2 %, 23,3 % und 15,7 % (p < 0,01). Männliche Jungtiere reagierten weniger empfindlich als weibliche; Spermienparameter wurden nicht erhoben.

Verschobene, umgekehrte und verkürzte Zyklen.

  • Liu et al. 2026, Life Sciences [s10]: drei Gruppen männlicher Ratten, normaler 12:12-Zyklus, fest umgekehrter Zyklus und dynamisch alternierender Licht-Dunkel-Dunkel-Licht-Zyklus. Nur der dynamische Zyklus führte zu deutlich geringerem Hodenindex, niedrigerem Serumtestosteron und verminderter Spermienbeweglichkeit, mit oxidativem Stress (NOX4/5 hoch, HO-1 und SOD niedrig) und Apoptose (Bax/Bcl-2, gespaltene Caspase-3, TUNEL). Der Schaden war bei dynamischer Störung größer als bei fester Umkehr. Zahlen fehlen im Abstract.
  • Liu et al. 2020 [s120]: Im Mausmodell (C57BL/6J, Photoperiodenverschiebung) sank die Spermienzahl bei Desynchronisation und erholte sich nach deren Aufhebung; erhöhte Apoptose in den Samenkanälchen, herunterregulierte Markergene der Keimzellstadien.
  • Zhu W. et al. 2026 [s22]: Wöchentliche 12-Stunden-Umkehr des Hell-Dunkel-Zyklus über 8 Wochen führte bei C57BL/6J-Mäusen zu deutlichen Spermien-DNA-Schäden; betroffen war der Reparaturweg der homologen Rekombination. CREB1-mRNA war bei 40 Patienten mit hohem DNA-Schaden niedriger als in der Kontrollgruppe; im Zellmodell erhöhte der Knockdown von Creb1 Doppelstrangbrüche und senkte BRCA1, MRE11 und RAD51. Mechanistische Studie, die humane Stichprobe ist klein und korrelativ.
  • Zou et al. 2026 [s24]: Männliche Mäuse unter Dauerlicht; ihre männlichen, nicht weiblichen Nachkommen zeigten Gedächtnisstörungen und gestörte synaptische Plastizität; die Spermien-miRNA-Profile änderten sich, in menschlichen Spermien wurde eine Hochregulierung von miR-92a-3p gefunden; die Injektion von Spermien-Kleinst-RNA oder synthetischem miR-92a-3p/miR-25-3p in Zygoten reproduzierte die Beeinträchtigung. Das betrifft die epigenetische Weitergabe, nicht die Spermienqualität im engeren Sinn.
  • Xu et al. 2020 [s127]: verkürzte Hell-Dunkel-Zyklen (4 h Licht, 4 h Dunkel) über 5 oder 10 Wochen bei Mäusen; geringere Fertilität, niedrigere Spermienkonzentration und -beweglichkeit, kleinere Hoden, kleinere Würfe; Genipin milderte die Schäden und normalisierte Testosteron und seine Vorstufen im Modell.
  • He et al. 2026 [s07]: Social Jetlag war bei 441 Männern mit höherer mtDNA-Kopienzahl im Gesamtsamen assoziiert (1,29-fach; p = 0,026), im Mausmodell der Phasenverschiebung stieg sie 1,33-fach (p = 0,010); CRY1 zeigte unter den Uhrengenen den stärksten Zusammenhang (p = 0,048); Cry1-Knockout erhöhte die Kopienzahl 2,18-fach (p < 0,001).
  • Miura et al., vier japanische Kongressabstracts ohne Zahlenwerte: 2017 [s144] (C57BL/6J-Mäuse, Hell-Dunkel-Verschiebung alle zwei Tage um 12 Stunden über 1, 3, 9 oder 12 Wochen: Spermienzahl in Hoden und Cauda epididymidis ab etwa sechs Wochen signifikant niedriger, ebenso die Beweglichkeit; der Testosteronanstieg mit der Geschlechtsreife blieb aus), 2018 [s135] (StAR und P450scc in der ersten Woche vermindert, Zinkkonzentration im Hoden gesenkt, ZIP14 erhöht; die Autoren vermuten eine Entkopplung spermatogenesebezogener Faktoren als Hypothese), 2020 [s122] (Bestätigung der Befunde nach sechs Wochen) und 2022 [s89] (Übersicht der eigenen Daten mit Vermutungen zu Smartphones). Es sind keine begutachteten Vollpublikationen. Yasuo 2024 [s59]: chronischer Jetlag bei Mäusen, Beitrag zum Stoffwechsel, nicht zu Spermien.
  • Travicic et al. 2025 [s39]: juvenile und peripubertale männliche Ratten (Postnataltag 21 bis 49) unter einem Regime aus zwei Tagen Dauerlicht, zwei Tagen Dauerdunkel und drei Tagen 14:10; gestörte Verhaltensrhythmen, vermindertes Melatonin, abgeschwächte Reifungsgene der Leydig-Zellen, niedrigeres Testosteron, veränderte Gene der Spermatiden-Differenzierung (Tnp1, Prm2), weniger elongierte Spermatiden im Stadium VII.
  • Hassan et al. 2022 [s85]: Mäuse bei kurzem Tag (6:18) und langem Tag (18:6) über fünf Wochen ab der Vorpubertät; in den Placebo-Gruppen sanken Spermienqualität und -menge, Testosteron, Corticosteron, antioxidative Kapazität und Melatonin; Seidensericin glich die Werte an die Kontrolle an. Kurz- und Langtag gehen hier gleichgerichtet in Richtung Schädigung, anders als bei Moustafa [s123]. Derin et al. 2023 (Projektbericht; Transgenerational effect of maternal circadian rhythm change during pregnancy and lactation periods on behavior, gonadal DNA methylation and transcriptome in the adult male offspring rat) [s75]: Spermienbeweglichkeit der erwachsenen männlichen Nachkommen sank nur in der Langtag-Schwangerschaftsgruppe; StAR, CYP11A1, HSD17B3 und AR in Leydig-Zellen verminderten sich besonders in den Kurztag-Gruppen; Testosteron blieb unverändert; keine Zahlen im Abstract.

Blaues und farbiges Licht, Pubertät.

  • Uğurlu et al. 2023, Frontiers in Endocrinology [s78]: 18 männliche Sprague-Dawley-Ratten (je 6), Kontrolle (12:12), blaues Licht 6 Stunden (BL-6) und 12 Stunden (BL-12) (450 bis 470 nm, 0,03 µW/cm²). Mediane Tage des Pubertätseintritts 38, 30 und 28 (p = 0,001); FSH, LH und Testosteron waren ähnlich; Hodenlänge und -gewicht waren in den Blaulichtgruppen kleiner (p = 0,03; 0,04), die Glutathionperoxidase höher; mit längerer Exposition nahmen Unterdrückung der Spermatogenese, Gefäßerweiterung und Ödem zu. Sehr kleine Gruppen.
  • Chekani Azar und Sabuncuoğlu Çoban 2023, Scientific Reports [s63]: 40 männliche Sprague-Dawley-Ratten ab 21 Tagen Alter, 14 Wochen blaues oder weißes LED-Licht gegenüber Leuchtstoffröhre, teils mit Nesfatin-1. Weißes LED: höheres Hodengewicht; Blau-LED: niedrigeres Serum-Melatonin und deutlich geringere Spermienbeweglichkeit (p < 0,0001); beide LED-Farben mit negativen histopathologischen Veränderungen. Der Vergleich ist nicht Dunkelheit gegen Licht.
  • Acisu et al. 2025, Acta Veterinaria Hungarica [s25]: 56 männliche Ratten in 7 Gruppen zu je 8, 63 Tage Licht unterschiedlicher Wellenlänge. Malondialdehyd (nmol/ml): Orange 2,77, Rot 4,27, Gelb 5,14, Grün 5,56, Violett 7,07, Blau 7,52, Weiß 8,59 (p < 0,001); niedrigste Spermienbeweglichkeit bei Blau (29,16 ± 11,40 %), Violett (56,25 %), Grün (62,50 %) und Weiß (69,58 %). Die Autoren schließen, violettes und blaues Licht wirkten sich negativ aus. Eine neutrale Kontrollgruppe mit 12:12 ist im Abstract nicht ausgewiesen.
  • Zhou et al. 2026, Molecular and Cellular Endocrinology [s21]: schwaches Nachtlicht (dLAN) ab Postnataltag 21 bei männlichen und weiblichen Ratten; bei Männchen verfrühte sich die Präputialtrennung, obwohl Testosteron paradox abnahm und Leydig-Zell-Gene (Star, Hsd17b3) herunterreguliert waren; Kiss1, GnRH, Gpr54, Leptin und LH stiegen. Die Autoren sprechen von funktioneller Entkopplung der Achse. Keine Samenparameter.
  • Acisu et al. 2025 zur Pinealektomie (Pinealektomi Uygulanmış Erkek Sıçanlarda Spermatolojik Parametrelerin Değerlendirilmesi, deutsch: Bewertung der Spermienparameter bei männlichen Ratten nach Pinealektomie) [s40]: 36 Ratten, je 12 in Kontrolle, Schein-Operation und Pinealektomie; Beweglichkeit und Dichte nach Pinealektomie am niedrigsten (p < 0,001). Der Abstract widerspricht sich bei der DNA-Fragmentierung. Ein Modell für Melatoninmangel, keine Lichtexposition.
  • Slesareva et al. 2012 (Uljanowsker medizinisch-biologisches Journal; Регуляция суточного ритма течения сперматогенеза у белых крыс, deutsch: Regulation des Tagesrhythmus des Ablaufs der Spermatogenese bei weißen Ratten) [s170]: 204 Ratten unter 12:12-Licht (90 intakt, 90 epiphysektomiert, 24 mit Hodendenervierung); für jede Stufe der Spermatogenese ließ sich ein Tagesrhythmus nachweisen (Perioden 21,5; 24; 24 und 23 Stunden); die Epiphysektomie hob die Rhythmen auf, die Denervierung ließ sie bei verminderter Amplitude bestehen. Untersucht wurde keine Lichtexposition, die Studie zeigt aber die Rolle der Zirbeldrüse.
  • Closs et al. 2023, Science of the Total Environment (Medaka, ein Fisch) [s64]: Kunstlicht in der Nacht hemmte die Rangordnung der Männchen nicht, Dauerlicht hob sie auf; bei Kunstlicht in der Nacht befruchteten untergeordnete Männchen weit weniger Eier und hatten schlechtere Spermienqualität als dominante, Sexualsteroide und Gonadotropine unterschieden sich nicht. Nicht auf Säuger übertragbar.
  • Abdollahi et al. 2021 [s101]: Lichtgruppe mit 1.000 lx über 8 Stunden täglich in zwei Wochen: normale Morphologie 45,50 ± 2,15 % gegenüber 72,56 ± 1,52 % in der Kontrolle, progressive Beweglichkeit 60,67 ± 0,77 % gegenüber 64,76 ± 0,89 %, Spermienzahl 4,12 ± 0,79 × 10⁶/ml gegenüber 4,51 ± 0,22. Der Abstract nennt keine Tageszeit der Lichtgabe, sodass offen bleibt, ob es Nachtlicht war.

Schichtarbeit, zirkadiane Desynchronisation und Schlaf als Stellvertreter für Licht in der Nacht

Schichtarbeit trennt Licht nicht von Schlafmangel, Stress, Ernährung und Bewegung. Die folgenden Studien sind deshalb nur eingeschränkt auf die Frage nach nächtlichem Licht übertragbar.

Liu et al. 2020, Human Reproduction [s120]. Hybridstudie: (i) Querschnitt an 1.346 chinesischen Männern (2007) zu arbeitsbedingter Desynchronisation (Wechselschicht und Dauerschicht gegen keine Schichtarbeit), (ii) Kohorte von 796 chinesischen Studierenden (2013 bis 2014) zu nichtarbeitsbedingter Desynchronisation zwischen Schul- und freien Tagen (Munich Chronotype Questionnaire), (iii) Validierung im Mausmodell. Unter 17 Samen- und Hormonmarkern war die Spermienzahl bei Wechselschichtarbeitern niedriger; das Risiko einer niedrigen Spermienzahl (unter 120 × 10⁶ pro Ejakulat) lag bei OR 1,26 (1,05 bis 1,52) gegenüber Nichtschichtarbeitern. Bei den Studierenden war jede Stunde zirkadianer Desynchronisation mit einer 1,16-fachen Chance auf niedrige Spermienzahl verbunden (1,02 bis 1,31); bei Männern, die die Desynchronisation von 2013 auf 2014 verringerten, stieg die Spermienzahl. Stärken: drei Evidenzebenen, repliziert in zwei Populationen, Erholung nach Wegfall der Exposition. Schwächen: Beobachtungsdaten, Schichtarbeit ist kein Lichtmaß, eine Studienregion; die Autoren nennen Unterschiede der Expositionsform und der Speziesempfindlichkeit im Tiermodell.

Wang et al. 2026, Andrology (PREBIC) [s18]. Prospektive Kohorte mit 3.425 Männern, 24 Monate Nachbeobachtung, Arbeitstyp (Wechselschicht, feste Tagarbeit, feste Schichtarbeit), sieben Samenparameter, Cox- und lineare Regression, Mediationsanalyse. Wechselschichtarbeiter hatten gegenüber festen Tagarbeitern eine um 16 % niedrigere Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft innerhalb eines Jahres (HR 0,84; 0,70 bis 0,99; p = 0,04) und eine um 14 % niedrigere innerhalb von zwei Jahren (HR 0,86; 0,74 bis 1,01; p = 0,06). Niedriger waren Spermienkonzentration (-10,77 %; -18,89 bis -2,55; p = 0,01), Gesamtzahl (-11,63 %; -21,25 bis -2,02; p = 0,02) und Vitalität (-3,86 %; -7,00 bis -0,72; p = 0,02). Zwischen festen Tag- und festen Schichtarbeitern gab es keinen signifikanten Unterschied. Die Konzentration vermittelte 33,46 % beziehungsweise 31,12 %, die Vitalität 30,79 % beziehungsweise 23,59 % des Zusammenhangs mit der Fekundität. Der Zwei-Jahres-Effekt verfehlt knapp die Signifikanz; der Arbeitstyp ist selbstberichtet; die Kohorte besteht aus Paaren mit Kinderwunsch.

Demirkol et al. 2021, Andrologia (Türkei) [s105]. Vergleich in einer Infertilitätsklinik, 104 Schichtarbeiter und 116 Nichtschichtarbeiter. Bei Schichtarbeitern waren Oligozoospermie häufiger (p = 0,006), die Schlafqualität schlechter (p = 0,039) und der Anteil normaler Morphologie niedriger (p = 0,036). Schlafdauer korrelierte positiv mit der Konzentration, die Einschlaflatenz negativ mit der Gesamtzahl. Adjustiert für Alter, Gesamttestosteron, Stress, Rauchen und Varikozele war Schichtarbeit mit hohem PSQI mit Oligozoospermie assoziiert (OR 2,11; 1,03 bis 4,34), ebenso der PSQI-Wert (OR 1,18; 1,01 bis 1,39). Klinikpopulation, Selbstangaben zum Schlaf, die Konfidenzintervalle liegen nahe 1; die Lichtexposition in der Nacht wurde nicht gemessen.

Gica et al. 2023 [s67]. 314 Patienten einer Infertilitätsklinik (21 Abendtypen, 187 intermediäre, 106 Morgentypen). Kein Unterschied der Chronotyp-Werte zwischen niedriger und normaler Konzentration (p = 0,884); positive Korrelation zwischen normaler Morphologie und MEQ-Wert (r = 0,13; p < 0,05); negative Korrelation zwischen Stunden im Bett und Konzentration (r = -0,13; p < 0,05). Sehr kleine Korrelationen, nur 21 Abendtypen.

Boeri et al. 2025, Antioxidants [s26]. Retrospektive Querschnittsanalyse an 96 weißen europäischen Männern von 18 bis 45 Jahren. Nachtschichtarbeiter hatten höheren oxidativen Stress (Median d-ROMs 340 gegen 280 U.CARR; p = 0,01), mehr Männer oberhalb der Schwelle (74,4 % gegen 24,4 %) und einen unabhängigen Prädiktor Nachtarbeit (OR 2,1; p = 0,001), adjustiert für Alter und Rauchen. In einer nicht randomisierten, nicht verblindeten Unterstichprobe von 40 Männern sank der oxidative Stress nach dreimonatiger Gabe eines Antioxidans-Präparats in beiden Gruppen (mittlere Änderung -58,5 gegen -15,4 U.CARR); das wird hier nur als Beobachtung berichtet und stellt keine Aussage zur Behandlung dar. Für den Ausgangsvergleich nennt der Abstract keine Samenparameter.

Mínguez-Alarcón et al. 2023, Human Reproduction (EARTH-Studie) [s74]. 377 Männer eines Fertilitätszentrums, 9 % mit Abend- oder Wechselschicht. Für Wechsel- und Abendschicht berichtet der Abstract ähnliche Ergebnisse wie beim häufigen Heben schwerer Gegenstände, dort mit 46 % höherer Konzentration und 44 % höherer Gesamtzahl (je p = 0,01) sowie 24 % höherem Testosteron (p = 0,04). Das ist ein gegenläufiger Befund zu den Studien von Liu und Wang [s120, s18]; die Gruppe der Schichtarbeiter ist klein, die Teilnehmer sind Paare in Kinderwunschbehandlung.

Hormone und Rhythmen bei Schichtarbeitern. Bracci et al. 2023 [s62]: niedrigere Serumspiegel von Pregnenolon und Gesamttestosteron bei Schicht- gegenüber Tagarbeitern, ohne Zahlen im Abstract. Jensen et al. 2016, Chronobiology International [s148]: 73 Polizisten, Speichelproben alle vier Stunden; die Amplitude des Melatoninrhythmus nahm um 4,9 % pro Tag ab (1,4 bis 8,2 %), die Cortisolphase verzögerte sich um 33 Minuten pro Tag (18 bis 48 Minuten); der Testosteronrhythmus zeigte keinen Effekt der Zahl der Nachtschichten und folgte dem Schlaf-Wach-Rhythmus; nach Erholungstagen gab es keine Rhythmusunterschiede. Ortiz et al. 2010 [s171]: 40 Männer, das Serotonin-Abbauprodukt 5-HIAA im Urin korrelierte negativ mit Konzentration, Vorwärtsbeweglichkeit, Morphologie und Vitalität; die Untergruppe der Nachtschichtarbeiter ist zu klein für belastbare Aussagen. Osipov 2023 (Abschlussarbeit, Frankreich) [s76]: systematische Übersicht mit 24 von 502 Treffern; Schicht- oder Wechselarbeit sei mit Veränderungen von Cortisol und Testosteron assoziiert, die methodische Qualität sei oft begrenzt. Alekseeva et al. 2024 [s61] nennen aus Sekundärquellen, dass bei 2.571 Teilnehmern 24,1 % in Schichten arbeiteten und das Testosteron bei Schichtarbeitern im Mittel 100,4 ng/dl niedriger war (p < 0,01).

Übersichten. Viramgami et al. 2025, Endocrine [s41]: systematische Übersicht mit Metaanalyse, acht Studien aus 6.397 Treffern; gepoolte mittlere Differenz der Spermienzahl -18,38 × 10⁶ (-59,82 bis 23,07; n = 3; I² = 85,12 %), Serumtestosteron +15 ng/dl (-19,3 bis 49,39; n = 5; I² = 63 %). Beide Konfidenzintervalle schließen null ein; die meisten Studien hatten ein hohes Verzerrungsrisiko. Deng et al. 2018 [s133]: Übersicht, nach der die Evidenz Zusammenhänge zwischen nicht standardisierter Schichtarbeit, hypogonadalen Symptomen, schlechteren Samenparametern und verminderter Fertilität stütze; Gegenmaßnahmen gegen Schläfrigkeit hätten keine starke Evidenz. Caetano et al. 2021 [s103]: 33 Studien (zehn zur Ovarfunktion, zwölf zur Spermienfunktion, fünf zur natürlichen Fertilität, sechs zu IVF); kurze Schlafdauer, Abendtyp oder Schicht- und Nachtarbeit könnten die Fertilität beeinflussen, die Ergebnisse seien wegen heterogener Methoden kaum vergleichbar. Zhong et al. 2022, Frontiers in Physiology [s98]: Metaanalyse zu Schlafstörungen; geringere Gesamtspermienzahl (mittlere Differenz -27,91; -37,82 bis -18,01), geringere Konzentration (-5,16; -9,67 bis -0,65), geringere progressive Beweglichkeit (-2,94; -5,28 bis -0,59) und geringere normale Morphologie (-0,52; -0,80 bis -0,24), kein Zusammenhang mit Volumen und Hormonen; die Einheiten stehen im Abstract nicht, und die Autoren verweisen auf begrenzte Zahl und Qualität der Studien. Lu et al. 2024, Frontiers in Genetics [s52]: Zwei-Stichproben-Mendelsche-Randomisierung mit acht Schlafmerkmalen und drei Fertilitätsmaßen; der genetisch vorhergesagte Chronotyp war suggestiv mit bioverfügbarem Testosteron assoziiert (IVW-OR 1,07; 1,04 bis 1,12), für die übrigen Merkmale kein Hinweis auf eine kausale Beziehung zur männlichen Fertilität. Liu et al. 2022, Human Reproduction [s87]: 33.430 Samenproben einer Spermabank; die Parameter schwankten im Tagesverlauf (alle p < 0,001), die meisten erreichten ihr Optimum zwischen 11:00 und 15:00 Uhr, jede Stunde früher oder später als 11:00 Uhr war mit einem 1,14-fachen Risiko der Nichteignung verbunden. Das ist methodisch relevant, weil der Probenzeitpunkt Befunde verändert. He et al. 2021 [s108]: ökologische Studie mit 54.734 Männern und 52.457 Frauen aus 35 europäischen Ländern; zehn Prozentpunkte mehr Rotationsschichtarbeit waren mit einer um 0,114 niedrigeren Gesamtfruchtbarkeitsrate verbunden (-0,167 bis -0,061), nach Adjustierung -0,088 (-0,160 bis -0,015); dauerhafte Schichtarbeit zeigte keinen Zusammenhang; ökologischer Fehlschluss möglich.

Schlaf in Querschnittsstudien. Zhou R. et al. 2025 [s45]: 727 männliche Partner infertiler Paare; 75,1 % mit schlechtem Schlaf; niedrigere Konzentration (beta -1,39; -2,11 bis -0,67), niedrigere progressive Beweglichkeit (-1,25; -1,61 bis -0,88) und geringere Gesamtbeweglichkeit, keine Hormonunterschiede. Für die klinische Schwangerschaft nennt der Abstract ein OR von 4,67 (3,08 bis 7,09) bei einer geringeren Wahrscheinlichkeit; die Referenzkategorie wird nicht erläutert, die Angabe ist mit Vorsicht zu lesen. Zhang W. et al. 2025 [s44]: 108 Männer mit obstruktiver Schlafapnoe und 84 Kontrollen; Konzentration 90,0 gegenüber 129,3 × 10⁶/ml, Gesamtbeweglichkeit 68,6 % gegenüber 71,0 %, progressive Beweglichkeit 63,8 % gegenüber 66,6 %, Testosteron 13,1 gegenüber 21,8 nmol/l (alle p < 0,01); der BMI ist ein starker Störfaktor. Mai H. et al. 2023 [s70]: 466 Männer; ausreichender Schlaf ging mit besserer progressiver Beweglichkeit (p = 0,024) und Gesamtbeweglichkeit (p = 0,013) einher. Liu Y. et al. 2026 [s09]: 3.302 Männer; Einschlafzeit und Schlafdauer vermittelten Teile der Zusammenhänge von Kaffeekonsum und Aktivität mit Beweglichkeit und Volumen; Zahlen fehlen. Rahimi et al. 2025 [s35]: 300 infertile Männer und 300 fertile Kontrollen aus dem Iran; ein Score gesunder Lebensweise war mit einer OR von 0,56 (0,35 bis 0,89) für Infertilität verbunden, adjustiert 0,55 (0,34 bis 0,90), niedriger psychischer Distress mit 0,49 (0,34 bis 0,71); einzelne Faktoren einschließlich Schlafqualität waren bis auf den Distress nicht signifikant.

Jahreszeit und Tageslichtdauer. Kabukçu et al. 2020, Andrologia [s118]: 6.116 Samenproben über acht Jahre; Unterschiede zwischen Monaten bei Konzentration, Gesamtzahl und progressiv beweglicher Gesamtzahl (p < 0,0001), Konzentration und Gesamtzahl im Juli und August niedriger als im Dezember, Mai und Juni; Temperatur und Temperatur-Feuchte-Index korrelierten negativ mit den Parametern; die Tageslichtdauer wird als Einflussfaktor nicht hervorgehoben. Afşin und Nursal 2022 (Van Tıp Dergisi; Diyarbakır'da Hava Sıcaklığının Sperm Parametrelerine Etkisi: Altı Yıllık Analiz, deutsch: Der Einfluss der Lufttemperatur auf die Spermienparameter in Diyarbakır) [s90]: 7.318 Männer; die Lufttemperatur war umgekehrt mit Konzentration, Gesamtzahl und progressiv beweglicher Gesamtzahl verbunden; die progressiv bewegliche Gesamtzahl war bei weniger als 8 Stunden Sonnenscheindauer höher als bei mehr; Effektgrößen fehlen. Pakmanesh et al. 2024 [s53]: 2.948 Männer in Kerman über zehn Jahre; Volumen im Sommer höher (p = 0,04), Beweglichkeit im Frühling höher und im Winter niedriger (p = 0,03), Morphologie im Winter besser (p = 0,03); die Autoren verweisen auf die Photoperiode, werten sie aber nicht gesondert aus. Licht ist in diesen Studien nicht von Temperatur getrennt.

Schlafentzug im Tierversuch. Choi et al. 2016, Korea [s145]: Schlafentzug über 4 (SD4) oder 7 Tage (SD7), je 10 Ratten pro Gruppe; die Beweglichkeit war in SD7 signifikant geringer (p = 0,018), Corticosteron höher (SD4 p = 0,033; SD7 p = 0,002), Testosteron niedriger (SD4 p = 0,001; SD7 p < 0,001), teils mit Atrophie der Samenkanälchen; übrige Bewegungsparameter und Spermienzahlen unterschieden sich nicht signifikant. Zhang W. et al. 2023 [s80]: 22 Ratten; 96 Stunden Schlafentzug senkten die Beweglichkeit (24,33 ± 10,93 gegenüber 48,20 ± 8,55; p < 0,001), die normalen Formen (9,68 ± 2,77 gegenüber 26,21 ± 14,60; p < 0,01) und das Testosteron (1,53 ± 0,55 gegenüber 4,44 ± 0,56; p < 0,001); nach sieben Tagen Erholungsschlaf waren Beweglichkeit und Testosteron (3,70 ± 0,53; p < 0,05 gegenüber nach dem Schlafentzug) besser, aber niedriger als in der Kontrolle.

Grünflächen

Alle gefundenen Studien zu Grün und Samenqualität stammen mit einer Ausnahme aus Ostasien, die meisten aus China und überwiegend aus Spermabanken oder Kinderwunschkliniken. Die Exposition wird fast immer über den Normalized Difference Vegetation Index (NDVI) in Pufferzonen um die Wohnadresse erfasst, bezogen auf die 90 Tage vor der Samenabgabe. Das ist ein Maß für Vegetation von oben, nicht für Zugang, Nutzung oder Erholungswert. Mehrere Arbeiten werten überlappende Datenquellen aus (Samenbanken in Guangdong, Sichuan, Hubei; Kohorte PREBIC in Chongqing); sie sind keine unabhängigen Bestätigungen.

Yang et al. 2021, Ecotoxicology and Environmental Safety (Guangdong) [s113]. 9.142 Spender mit 38.682 Samenuntersuchungen (2016 bis 2019), mittlerer täglicher NDVI im 400-m-Puffer über 0 bis 90 Tage, lineare gemischte Modelle. Je Interquartilsabstand mehr Grün: Volumen +0,034 ml (0,005 bis 0,063), Gesamtspermienzahl +4,06 × 10⁶ (0,76 bis 7,37), normale Formen +0,32 % (0,22 bis 0,41). Der Zusammenhang war bei 18- bis 25-Jährigen für Volumen und Gesamtzahl stärker, für normale Formen bei 26 Jahren und älter; für Konzentration, Gesamtzahl und normale Formen in der kühlen Jahreszeit stärker. Die Effekte sind klein; NDVI schließt Luftqualität, Lärm und Sozialstatus nicht aus.

Dai et al. 2024, Science of the Total Environment (sechs Regionen) [s49]. 78.742 Proben von 33.184 Spendern (2014 bis 2020), NDVI über 0 bis 90 Tage sowie Teilfenster, Luftschadstoffe PM1, PM2,5 und Ozon mit einem Deep-Learning-Modell. Je Interquartilsabstand NDVI: Spermienzahl +0,0122 (0,0007 bis 0,0237), progressive Beweglichkeit +0,0162 (0,0045 bis 0,0280), Gesamtbeweglichkeit +0,0147 (0,0014 bis 0,0281); ähnlich nach Adjustierung für Schadstoffe. Die Schutzwirkung war bei hohem PM1 und PM2,5 und niedrigem Ozon stärker (alle p für Interaktion < 0,05). Die Einheit der Schätzer nennt der Abstract nicht.

Liang et al. 2024 (Hubei) [s50]. 28.089 Männer einer Infertilitätsklinik (2014 bis 2020), NDVI in 250-, 500- und 1.000-m-Puffern. Ein Interquartilsabstand von 0,243 NDVI im 1.000-m-Puffer war mit +1,68 % Konzentration (0,31 bis 3,06), +0,43 % progressiver Beweglichkeit (0,08 bis 0,79) und +0,50 % Gesamtbeweglichkeit (0,14 bis 0,87) verbunden; konsistent über Puffergrößen, stärker bei 70 bis 90 Lag-Tagen, bei Männern ab 40 Jahren oder mit geringerer Bildung.

Dai et al. 2024, Environment International (Zhejiang) [s48]. 10.273 Männer, deren Partnerinnen 2015 bis 2021 eine assistierte Reproduktion hatten (Alter 33,1 ± 5,2 Jahre), NDVI und bodenangepasster Vegetationsindex (SAVI) in vier Puffergrößen. Die progressive Beweglichkeit war mit NDVI (400 m) positiv assoziiert (beta 1,744; 0,834 bis 2,655), ebenso mit SAVI (1,484; 0,591 bis 2,377); NO2 und CO vermittelten einen Teil des Zusammenhangs. Nur ein Parameter zeigt einen Effekt. Zu dieser Arbeit liegt ein Corrigendum vor, dessen Inhalt hier nicht ausgewertet wurde.

Zeng et al. 2025, Environmental Research (Sichuan) [s43]. 5.025 Messungen von 1.674 Spendern, NDVI in vier Puffern, lineare gemischte und kubische Splinemodelle für konventionelle und kinematische Parameter. NDVI (500 m), prozentuale Änderung: VCL 1,81 (0,72 bis 2,91), VAP 2,57 (1,46 bis 3,70), VSL 3,37 (2,11 bis 4,66), LIN 1,51 (0,82 bis 2,21), STR 0,83 (0,44 bis 1,23), WOB 0,69 (0,35 bis 1,04), BCF 1,82 (0,97 bis 2,68). Nichtlineare Zusammenhänge mit progressiver Beweglichkeit (p = 0,018) und LIN, STR, WOB, ALH. Kleine Puffer zeigten stärkere nichtlineare Muster für konventionelle, große für kinematische Parameter; das Fenster 70 bis 90 Tage war stabil positiv; PM2,5 und PM10 verstärkten den Effekt.

Weitere Studien. Zhu et al. 2026 [s23]: 26.997 Spender aus 33 Provinzen; je Interquartilsabstand Ozon (34,46 µg/m³) lag die OR für abnormales Volumen bei 1,592 (1,409 bis 1,799), für progressive Beweglichkeit 1,478 (1,344 bis 1,626), Konzentration 1,568 (1,402 bis 1,755) und Gesamtzahl 1,716 (1,547 bis 1,903); hohes Ozon bei niedrigem NDVI hatte das höchste Risiko; Grün ist hier Modifikator, nicht Haupteffekt. Dai et al. 2026 [s04]: 2.280 Samenproben aus zwei Spermabanken; Grün war positiv mit Spermienzahl, progressiver Beweglichkeit und der Zahl beweglicher Spermien assoziiert und milderte Luftschadstoffeffekte; keine Effektgrößen im Abstract. Feng et al. 2026, PREBIC Chongqing [s05]: 3.770 Männer mit 4.847 Untersuchungen; je Interquartilsabstand PM2,5 sank die progressive Beweglichkeit um 2,0 % (-3,7 bis -0,3), die Gesamtspermienzahl um 0,108 Millionen (-0,160 bis -0,056); Grün war mit höherer Gesamtzahl assoziiert und milderte Schäden. Yang L. et al. 2026, Changsha [s19]: 6.670 Männer; höhere Grünbelastung war mit besserer Samenqualität verbunden, die Schadstoffeffekte waren in grünärmeren Gebieten ausgeprägter; keine Effektschätzer im Abstract. Choe et al. 2021, PLoS One (Seoul) [s104]: 5.886 Männer eines Fertilitätszentrums; lineare Zusammenhänge zwischen Umgebungsmerkmalen und Samenqualität waren überwiegend nicht erkennbar; Ausnahme NDVI innerhalb 500 m und Vitalität (beta 0,05; 0,01 bis 0,09); zweites Quartil der Distanz zu Süßwasser: geringere progressive Beweglichkeit (beta -0,10; -0,17 bis -0,03); zweites Quartil der Distanz zu Hauptstraßen: höhere Vitalität (0,08; 0,01 bis 0,15); im Mehrfaktorenmodell blieb NDVI mit Vitalität positiv (0,03; 0,00 bis 0,06). Das ist ein weitgehend neutrales Ergebnis, die Autoren sprechen von potenziellen Hinweisen. Willis et al. 2023, Environmental Health Perspectives [s79]: 8.563 Frauen in der Kohorte PRESTO; höchstes gegenüber niedrigstem NDVI innerhalb von 50 m: Fekundabilitätsverhältnis 1,33 (1,06 bis 1,67) für das jährliche Maximum, 1,19 (1,00 bis 1,41) für das saisonale Maximum, 0,98 (0,73 bis 1,30) für das saisonale Mittel; Endpunkt ist die weibliche Fekundität. Hormone: Wei et al. 2021 [s112] (Henan Rural Cohort, 6.017 Personen): ein NDVI-Anstieg um 0,1 war bei Männern mit 0,310 ng/ml höherem Serumtestosteron verbunden; Wang et al. 2022 [s95] (6.211 Personen): langfristig höheres Ozon war mit niedrigerem Testosteron bei Männern und Frauen verbunden, die Abschwächung durch Grün wird im Abstract nur für Frauen berichtet.

Zusammenschau. Die chinesischen Studien stimmen in der Richtung überein, die betroffenen Parameter unterscheiden sich aber (Volumen, Gesamtzahl, Konzentration, progressive Beweglichkeit, Morphologie, Kinematik). Die Effekte liegen je Interquartilsabstand im Bereich von Zehntelprozent bis wenigen Prozent. Eine Studie mit Samenparametern außerhalb Ostasiens fehlt. Gemeinsame Schwächen sind Spenderkollektive oder Klinikpatienten, die Wohnadresse statt tatsächlicher Aufenthaltsorte, Konfundierung durch Luftqualität, Lärm, Sozialstatus und Stadtlage, viele Endpunkte und Puffer sowie überlappende Datenquellen.

Wohnort, Stadt und Land, Verkehrsnähe

Verkehr und Straßennähe. Nassan et al. 2018, International Journal of Hygiene and Environmental Health [s136]: 797 Männer eines Fertilitätszentrums in Massachusetts, 1.238 Samenproben; der mediane Abstand zu Hauptstraßen betrug 111 m. Es fand sich kein Zusammenhang mit Samenparametern, Spermien-DNA-Integrität, Chromosomen-Disomie oder Hormonen; prozentuale Änderung je 500 m Mehrabstand: Volumen -1,0 % (-6,3 bis 4,5), Konzentration 4,3 % (-5,8 bis 15,7), Gesamtzahl 3,1 % (-7,2 bis 14,5), Gesamtbeweglichkeit 1,1 % (-1,2 bis 3,4), normale Morphologie 0,1 % (-0,3 bis 0,5). Das ist ein sauberer Nullbefund; das Maß steht für verkehrsbedingte Luftschadstoffe, nicht für Lärm. Wesselink et al. 2020 [s126]: 7.342 US-amerikanische und 1.448 kanadische Frauen; Fekundabilitätsverhältnis bei Wohnort unter 50 m gegenüber mindestens 400 m von der nächsten Hauptstraße 0,88 (0,80 bis 0,98) in den USA und 0,93 (0,74 bis 1,16) in Kanada. Yu et al. 2022 [s96]: 1.310 Samenspender in Guangzhou, 4.912 Proben; Konzentration sank mit PM10 (beta -0,21; -0,35 bis -0,07), die Gesamtzahl mit PM2,5 (-0,19; -0,35 bis -0,02) und PM10 (-0,19; -0,33 bis -0,05), kein Zusammenhang mit PM1; Lärm, Licht und Grün wurden nicht untersucht.

Stadt und Land. Zhou et al. 2014, Chongqing [s159]: 1.346 Freiwillige; das Stadtgebiet hatte höhere Belastung durch PM10, SO2 und NO2 und eine schlechtere Samenqualität (Morphologie, CASA-Parameter); die Konzentrationen waren negativ mit normaler Morphologie assoziiert (p < 0,001). Lärm, Licht und Grün wurden nicht getrennt erfasst. Wang N. et al. 2022 [s93]: Faktorenanalyse bei fertilen Männern; Männer aus ländlichen Gebieten hatten bessere Samenqualität, der Wohnort ist nur grob erfasst. Dai X.-C. et al. 2023, Wenzhou [s65]: 22.962 infertile Männer; Männer über 40 Jahre, Arbeiter und Männer mit Haushaltsregistrierung in Wenzhou hatten signifikant schlechtere Samenqualität; von 2014 bis 2019 stiegen progressive Beweglichkeit, Gesamtbeweglichkeit und Volumen, die normale Morphologie sank (p = 0,046). Rahban et al. 2025, Human Reproduction (Schweiz) [s34]: 2.677 Männer von 18 bis 22 Jahren bei der Musterung; die Samenparameter sind räumlich nicht zufällig verteilt; der niedrigste Cluster lag in einer landwirtschaftlich geprägten Gegend mit weniger Bebauung (Futter- und Feldfrüchte 52,0 % der Landnutzung im Coldspot gegenüber 28,3 % im Hotspot; bebaute Flächen 32,6 % gegenüber 53,3 %). Das ist kein einfacher Stadt-schlecht-Land-gut-Befund; mögliche Ursachen wurden nicht untersucht. Gao et al. 2007 [s176]: 1.191 gesunde Männer aus sechs chinesischen Provinzen; Region, Alter, Karenzzeit und Jahreszeit waren wichtige Determinanten; Wohnumweltfaktoren werden nicht genannt. Berdugo et al. 2009 [s173]: Männer aus Medellín hatten ein signifikant niedrigeres Volumen, Männer aus Petrópolis eine niedrigere Gesamtbeweglichkeit, die Konzentration unterschied sich nicht. Kolesnikova et al. 2016 [s150]: Männer aus Irkutsk hatten eine um 34,4 % beziehungsweise 23,6 % höhere Spermienzahl als Männer aus Nowosibirsk beziehungsweise Ulan-Ude. Menashe-Oren und Sánchez-Páez 2023 [s72]: 67 Erhebungen in 30 Ländern; die abgeschlossene Kinderzahl städtischer Männer sank schneller als die ländlicher, das ist demografische Fertilität, nicht Samenqualität. Behra et al. 2026 [s02]: systematische Übersicht mit vier Berichten zu zwei Studien und 295 Teilnehmern; keine der Studien klassifizierte den Wohnort, sodass ein direkter Stadt-Land-Vergleich nicht möglich war; die Evidenz wird als sehr niedrig eingestuft. Aliakbari et al. 2021 [s102]: 2.293 Männer in vier iranischen Provinzen; Infertilität war in städtischen Gebieten signifikant häufiger als in ländlichen (p < 0,003), ohne Konfidenzintervall und ohne Spermiogramm.

Sozialer Kontext des Wohnorts. Pridgen et al. 2026, AJOG Global Reports [s14]: 2.198 Männer in Georgia (USA); der Area Deprivation Index war invers mit der gesamten beweglichen Spermienzahl assoziiert (B = -0,403; p < 0,001), das sind etwa 4 Millionen bewegliche Spermien weniger je 10 Indexpunkte. Der Wohnort wirkt auch als sozialer Kontext; Lärm-, Licht- und Grünwirkungen können damit vermengt sein. Mai 2023, Scientific Reports [s71]: 465 Männer; Wohnen nahe Hochspannungsleitung und Umspannwerk, Renovierung und Computernutzung zeigten Unterschiede; adjustiert war die Hochspannungsleitung ein Risikofaktor für die Spermienkonzentration (OR 4,03; 1,15 bis 14,18); Lärm, Licht und Grün wurden nicht untersucht, sehr kleine Effektstärken, keine Korrektur für multiples Testen im Abstract.

Russische Wohnortstudien. Die russischen Studien messen Luftverschmutzung oder Industrienähe, nicht Lärm und Licht. Latyshevskaya et al. 2015 (Wolgograder wissenschaftlich-medizinisches Journal; Эколого-гигиенические риски нарушений репродуктивного здоровья мужчин, проживающих в крупном промышленном городе, deutsch: Ökologisch-hygienische Risiken von Störungen der reproduktiven Gesundheit bei Männern in einer industriellen Großstadt) [s157]: mehr als 1.600 Männer; in den belasteten Bezirken entsprach das Ejakulat nur in 8,3 % der Fälle den Normwerten, in der Vergleichsgruppe in 26,5 %; pathologische Morphologie 71,1 % gegenüber 26,3 %; nur eine Zusammenfassung ohne Methodik oder Adjustierung. Kuzmicheva et al. 2024 (Загрязненность атмосферы как фактор ухудшения фертильности мужчин, проживающих в Ростовской области, deutsch: Luftverschmutzung als Faktor der Verschlechterung der Fertilität von Männern im Gebiet Rostow) [s60]: je 200 Spermiogramme aus 2011 und 2021; normales Ejakulat 66 % gegenüber 47 %, Konzentration unter Norm 12,5 % gegenüber 29 %, Morphologie unter Norm 21,5 % gegenüber 34,5 %; keine Verknüpfung mit Schadstoffmessungen, kein statistischer Test. Osadchuk et al. 2012 (Jakutsk) [s169]: 145 Freiwillige, mittlere Konzentration 34,69 Mio/ml, 4,3 % Azoospermie, 27,0 % Oligozoospermie; keine Prüfung von Licht oder Lärm. Osadchuk et al. 2016 (Kemerowo) [s153]: 111 Freiwillige; Spermatogenesestörungen bei 51,4 %. Kleshchev et al. 2021, PLoS One [s110]: Kemerowo (n = 258, stärkere Feinstaubbelastung) gegenüber Nowosibirsk (n = 278); in Kemerowo niedrigere Spermienzahl und Beweglichkeit, höhere DNA-Fragmentierung und schlechtere Morphologie; zwei Städte als Expositionsmarker. Kuznetsova et al. 2010 (Kusbass) [s172]: Sinken der Konzentration im Ejakulat um 22 % und der fertilen Spermien um 43 % zwischen 2002 und 2009; sexuell übertragbare Infektionen in der Vorgeschichte bei 62,5 %. Osadchuk und Osadchuk 2020 [s125]: Wohnregion und Ethnizität seien wichtige Determinanten. Weitere iranische und türkische Arbeiten zu Staub und Feinstaub: Najafpour et al. 2020 [s124] (850 infertile Männer; Staubbelastung negativ mit Morphologie und Konzentration korreliert), Fathi Najafi et al. 2015 [s155] (Metaanalyse mit 11 Studien; der Schluss, Luftverschmutzung senke die Beweglichkeit, ist durch den Vergleich gepoolter Mittelwerte mit Normwerten nicht belegt), Majdi et al. 2026 [s11] (38 Studien, n = 55.620; je 10 µg/m³ PM2,5 -5,5 Mio/ml Konzentration, -6,05 bis -5,11; je 10 ppb NO2 -4,3 Prozentpunkte Beweglichkeit, -4,52 bis -4,11; die Intervalle sind bei einer Heterogenität von I² = 72 % beziehungsweise 65 % auffallend schmal, die Zahlen wurden am Original-Abstract bestätigt), Shafie und Janani 2026 [s15] (200 Männer, 84,5 % in Städten; der Wohnort wurde nicht ausgewertet).

Allgemeine Übersichten und Protokolle. Köhn und Schuppe 2016 [s149] und Schuppe und Köhn 2022 (Der Urologe) [s92] betonen, dass Umwelt- und Berufsfaktoren die männliche Fortpflanzung beeinträchtigen können, die Datenlage zu einzelnen Faktoren begrenzt und die Übertragbarkeit von Tier- und In-vitro-Daten schwierig ist; Lärm und Licht werden im Abstract nicht genannt. Methorst et al. 2023 [s73] führen verringerte Schlafzeit, Bewegungsmangel, Ernährung, Tabak und weitere Faktoren als Lebensstiländerungen mit nachgewiesenem Einfluss an; Bendayan et al. 2018 [s132] nennen Tabak, Marihuana, Gewicht, Hitze, Ernährung, elektromagnetische Wellen und Höhe; Lamothe et al. 2018 [s134] diskutieren epigenetische Veränderungen und Adipositas; Ould Hamouda et al. 2016 [s151] werteten 13 Fall-Kontroll-Studien aus, Lärm wird im Abstract nicht erwähnt; Bujan 1998 [s179] behandelt chemische, physikalische und Lebensstilfaktoren; García Pallás 2021 [s107] ist eine spanischsprachige Übersicht ohne verwertbare Zahlen. Wang Q.-H. et al. 2026 [s17]: Umbrella-Review mit 43 Studien, 67 Risikofaktoren und 249 Effektgrößen; nach GRADE 136 (54,6 %) sehr niedrig, 59 (23,7 %) niedrig, 54 (21,7 %) moderat; Lärm, Licht und Grünflächen kommen im Abstract nicht vor. Skerrett-Byrne et al. 2025 [s37]: Übersicht zum Westpazifik; die Weltgesundheitsorganisation weise dort mit 23,2 % die höchste Infertilitätsprävalenz aus (global 17,5 %), zu Licht, Lärm oder Grün steht nichts im Abstract. Oguri et al. 2026 [s13]: Protokoll der N-SEED-Studie in Japan (124 rekrutierte Teilnehmer, Ergebnisse bis März 2028 erwartet); Licht, Lärm und Grün werden nicht als Expositionen benannt. Mitsui et al. 2020 [s121]: 51.316 neugeborene Jungen, Kryptorchismus bei 305 (0,59 %); die Berufskategorien der Eltern zeigten keinen signifikanten Einfluss, ein gesondertes Ergebnis zur Nachtschichtarbeit nennt der Abstract nicht.

Alle Kapitel und Anhänge (23)
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Aufbau und Methodik dieser Studie
  3. Hintergrund
  4. Studienlage: Metaanalysen und Übersichten
  5. Lärm und Nächtliches Licht und Chronotyp
  6. Schichtarbeit und zirkadiane Störung und Grünflächen
  7. Wohnort, Stadt und Land, Verkehrsnähe, Region bis Zusammenschau der Beobachtungsstudien
  8. Überblick über die Evidenzlage bis Nächtliches Licht und zirkadiane Störung: Übersichten und Hypothesenarbeiten
  9. Nächtliches Licht und Lichtprotokolle: Tierversuche bis Wohnort, Stadt und Land, Verkehrsnähe
  10. Leitlinien und Konsensdokumente und Zusammenfassende Bewertung der Studienlage
  11. Mechanismen und biologische Plausibilität
  12. Dosis-Wirkung, Subgruppen und Reversibilität
  13. Englisch bis Russisch
  14. Arabisch und Türkisch
  15. Widersprüche und ihre mögliche Erklärung
  16. Limitationen der Evidenz
  17. Offene Forschungsfragen
  18. Praktische Einordnung
  19. Glossar
  20. Quellenverzeichnis
  21. Diagramme
  22. Quellen
  23. Prüfprotokoll der Quellenkontrolle