Russisch
Die russischsprachige Literatur besteht im Fundus aus zehn Arbeiten aus den Jahren 2009 bis 2026. Nur zwei davon sind über PubMed abrufbar; die übrigen acht stehen nur in CyberLeninka, einem Archiv mit freiem Volltext, und wären bei einer reinen PubMed-Suche unsichtbar geblieben. Die Fachzeitschriften sind keine andrologischen, sondern hygienische und arbeitsmedizinische: Gigiena i sanitariya, Meditsina truda i promyshlennaya ekologiya (zwei Arbeiten), Analiz riska zdorovyu (Risikoanalyse für die Gesundheit), Ekologiya cheloveka (Humanökologie), Andrologiya i genital'naya khirurgiya (Andrologie und Genitalchirurgie), Vestnik novykh meditsinskikh tekhnologii, Baikal'skii meditsinskii zhurnal und Urologiia. Der Schwerpunkt liegt auf Risikobewertung für Bevölkerung und Beschäftigte, auf Luftmessung, Biomonitoring und berechnetem „zusätzlichem Risiko". Eine Metaanalyse, Kohortenstudie, klinische Studie oder Leitlinie zu den Zielstoffen in russischer Sprache wurde nicht gefunden.
Die wichtigste Humanarbeit ist eine Studie aus dem Jahr 2026 in Analiz riska zdorovyu, die als Volltext gelesen wurde. Sie vergleicht 255 Männer im Alter von 18 bis 49 Jahren, 139 aus dem Einflussbereich eines Metallurgiebetriebs und 116 ohne diese Exposition, ohne beruflichen Chemikalienkontakt. Gemessen wurden Feinstaub der Außenluft (Elektronenmikroskopie, Röntgenspektralanalyse), Kobalt, Mangan, Kupfer, Nickel, Blei und Chrom im Vollblut mit ICP-MS und die Hormone der Hypophysen-Gonaden-Achse. In der Fraktion PM1 stammten 60,1 % der Masse von Kupfer (Vergleichsgebiet 20,2 %). Im Blut lagen Kupfer bei 1,67 gegenüber 0,453 mg/dm³ und Mangan bei 0,013 gegenüber 0,005 mg/dm³ (jeweils p = 0,0001). LH war höher (6,26 gegenüber 4,32 mIE/cm³; p = 0,038), freies Testosteron niedriger (9,39 gegenüber 13,801 ng/cm³; p = 0,015), FSH und Gesamttestosteron unterschieden sich nicht. Aus den Messwerten wurde ein zusätzliches Infertilitätsrisiko modelliert. Die Grenzen sind erheblich: keine Spermiogramme, „Infertilität" ist ein modellierter, kein beobachteter Wert, und Kupfer und Mangan sind in einem Gemisch aus sechs Metallen nicht einzeln zuordenbar [s16]. Eine zweite Humanarbeit aus Urologiia (2009) verglich 100 Metallurgen der Eisenmetallurgie mit 80 Männern ohne diese Tätigkeit: Pathologie der Fortpflanzungsfunktion bei 44 % gegenüber 18,5 % (p < 0,001), relatives Risiko 1,6 bis 2,9; welcher Faktor (Mangan, Aluminium, Kupfer, Hitze, Lärm) wirkt, schlüsselt der Abstract nicht auf [s239].
Tierversuche liefern die russischen Beiträge zu Aluminium und Nanopartikeln. In einer Arbeit mit 48 Wistar-Ratten (Aluminiumnitrat 3,8 mg Al³⁺/kg zweimal wöchentlich intraperitoneal, 54 ± 3 Tage, entsprechend einem Spermatogenesezyklus, ein Zehntel der LD50) zeigten sich teilweise Atrophie der Hodenkanälchen bei 38 % der Tiere und eine um mehr als das Zweifache verminderte Befruchtungsfähigkeit; als Stärke gelten die Verpaarung über einen vollständigen Zyklus, als Schwächen die intraperitoneale Gabe und die starke individuelle Streuung [s226]. Eine Folgearbeit kombinierte Aluminium oder Cadmium mit Immobilisationsstress und fand veränderte Testosteron- und Kortikosteronwerte, mehr Spermien mit fragmentierter DNA und einen geringeren Anteil befruchteter Weibchen, ohne Zahlenwerte im Abstract [s209]. Für Titandioxid-Nanopartikel (50 mg/kg oral, 38 Ratten) zeigte die Morphometrie eine Abnahme der Samenepitheldicke von 106,71 auf 86,19 µm nach 14 und auf 82,31 µm nach 30 Tagen, bei fehlenden reifen Spermatiden an Tag 30 [s176]. Ein Gadolinium-Nanokomposit zerstörte das Keimepithel auch nach sechs Monaten noch ohne Rückbildung; die Tierzahl wird im russischen Text mit 96, in der englischen Fassung mit 64 angegeben, und Gadolinium gehört nicht zu den abgefragten Metallen [s41].
Dazu kommen Übersichten. Eine analytische Übersicht (Fokus Blei) zitiert für Mangan eine erhöhte Spermienviskosität und Agglutination bei Metallurgen, für Aluminium eine brasilianische Mausstudie mit gestörter Spermatogenese bei 3,35 µg/g im Hoden und für Kupfer mehr abnorme Spermien bei Arbeitern der Chromsulfatproduktion; alle Zahlen sind Zitate [s68]. Eine Übersicht zur Fluortoxikologie enthält einen Reproduktionsabschnitt aus Literaturzitaten ohne eigene Daten und ohne Humanzahlen [s243], eine Übersicht zum Zusammenwirken von Aluminium und Fluor nennt für Aluminium im Hoden 0,4 µg/g und enthält sonst keine eigenen Befunde zur männlichen Fortpflanzung [s175], und eine Übersicht zu Feinstaub, Gasen und Schwermetallen der Außenluft nennt weder Aluminium, Mangan, Kupfer noch Fluorid [s165]. Die russischsprachige Literatur greift damit die gemeinsame Wirkung von Aluminium und Fluor immerhin auf, ohne Humandaten dazu zu haben.
Zum Zugang: Europe PMC mit dem Sprachfilter Russisch lieferte 1.962 Treffer zu Spermabegriffen, aber kyrillische Suchwörter im Textfeld ergaben null Treffer, weil Titel und Zusammenfassungen dort englisch geführt werden. CyberLeninka war über eine Suchschnittstelle erreichbar. eLIBRARY.ru, die wichtigste russische wissenschaftliche Datenbank, war nicht erreichbar (die Suchseite leitete auf eine Fehlerseite um); aus dieser Quelle liegen daher keine Treffer vor. Die russischsprachige Literatur ist deshalb vermutlich nur teilweise erfasst. Humanstudien zu Trinkwasser und Spermien fehlen.
Arabisch
Der arabische Sprachraum ist im Fundus mit 40 Arbeiten vertreten, aber alle sind englischsprachig; eine arabischsprachige Originalarbeit zu den Zielstoffen wurde nicht erreicht. „Arabischer Sprachraum" bedeutet hier die Herkunft der Autorengruppen: Ägypten, Saudi-Arabien, Irak, Jordanien, Libanon, Tunesien, Algerien und Marokko. Die Arbeiten stammen aus den Jahren 2005 bis 2026. Nach Studientyp dominieren Tierversuche; Humanstudien sind selten und klein.
Menschen. Fünf Humanvergleiche und eine Übersicht liegen vor. Beschäftigte einer Kupferschmelze in Ägypten (40 gegenüber 40 nicht Exponierten) hatten höhere Kupfer-, Arsen- und Bleiwerte, höheres FSH und LH und niedrigeres Testosteron; im Regressionsmodell blieb Serumkupfer signifikant negativ mit Testosteron verbunden, ein Spermiogramm gab es nicht [s59]. In Riad verglich eine Fall-Kontroll-Studie 40 normozoosperme fruchtbare mit 30 asthenozoospermen Männern: Kupfer im Seminalplasma unterschied sich nicht (165,56 ± 40,13 gegenüber 159,88 ± 36,01, Tabelleneinheit mg/L, nicht auf Plausibilität geprüft), Zink, Magnesium und Selen waren bei Asthenozoospermie niedriger [s121]. In Bagdad war Seminalplasma-Kupfer bei Azoospermie signifikant erniedrigt, bei Oligozoospermie nicht (78 infertile Männer, 41 Kontrollen, die Kontrollen etwa drei Jahre jünger) [s233]. Eine tunesische Studie verglich 102 infertile beruflich exponierte Männer mit 30 fruchtbaren: Metallwerte, oxidativer Stress und DNA-Schäden waren in der infertilen Gruppe höher, FSH und Testosteron niedriger; für Kupfer nennt der Abstract kein eigenes Ergebnis [s124]. In Jordanien wurden in 97 Seminalplasmaproben 17 Elemente gemessen; essenzielle Elemente zeigten keine signifikante Assoziation mit Morphologie oder Zahl, Proben mit verminderter Beweglichkeit hatten höhere Werte von Mangan, Chrom und Calcium; Aluminium, Kupfer und Fluorid werden nicht genannt, und bei 17 Elementen stellt sich das Problem der Mehrfachvergleiche [s09]. Die Kupferbefunde reichen damit von „höher" über „unverändert" bis „niedriger", je nach Matrix und Kollektiv; Mangan, Aluminium und Fluorid sind beim Menschen kaum abgedeckt. Eine narrative Übersicht über 63 Studien aus dem Östlichen Mittelmeerraum (2012 bis Juni 2024; 59 % zu männlichen Faktoren) führt für Männer Blei, Cadmium, Zink, Selen und Eisen auf, Kupfer nur in Studien an Frauen mit polyzystischem Ovarsyndrom; Aluminium, Fluorid, Mangan und Nanopartikel fehlen. Die Autoren halten die Evidenz für begrenzt und regional ungleich verteilt [s24].
Tierversuche. Aluminium ist der am häufigsten untersuchte Stoff: Ratten, Mäuse und Kaninchen, meist mit Aluminiumchlorid in Dosen zwischen 20 und 300 mg/kg, intraperitoneal oder oral. Sie berichten einheitlich verminderte Spermienzahl und Beweglichkeit, Hormonabfall, oxidativen Stress und Hodenschäden. Die Autoren eines Rattenversuchs mit 100 mg/kg und Tag schreiben selbst, die Dosis liege deutlich über der üblichen Aufnahme des Menschen [s23]. Ein Kaninchenversuch über 16 Wochen (34 mg/kg jeden zweiten Tag) arbeitete mit echtem Ejakulat: Libido, Ejakulatvolumen, Spermienkonzentration, Beweglichkeit und der Anteil normaler und lebender Spermien sanken [s256]. Die einzige Arbeit des Raums mit Fluorid und Aluminium zugleich verabreichte Mäusen 30 Tage lang 200 mg/kg Aluminiumchlorid plus 10 mg/kg Natriumfluorid; beide Stoffe sind nicht einzeln beurteilbar, die Dosen liegen weit über der Alltagsexposition [s50]. Für Fluorid allein berichtet ein Rattenversuch mit 12 mg/kg über 60 Tage ein Hodengewicht von 0,8983 gegenüber 1,7067 g, Testosteron von 0,605 gegenüber 1,678 ng/mL und höheres MDA; die Zusammenfassung spricht dagegen von erhöhtem Hodengewicht, was der Tabelle widerspricht [s19]. Für Mangan existieren nur zwei Arbeiten (MnCl2 50 mg/kg [s169]; MnO2-Nanopartikel 100 mg/kg [s33]), für Kupfer mehrere mit Kupfersulfat, Kupferoxychlorid und CuO-Nanopartikeln [s31, s87, s118, s142, s156, s53]; in einem Versuch mit 25 und 35 mg/kg führten CuO-Nanopartikel zu weniger Schäden als Kupfersulfat, was die Annahme „Nano ist giftiger" nicht stützt [s87].
Bei Nanopartikeln dominieren Titandioxid (150 mg/kg über 14 Tage [s96], 50 mg/kg [s181], 100 ppm intraperitoneal [s117]), Zinkoxid [s17, s143], Gold [s43, s04], Silica und Aluminiumoxid. Hervorzuheben ist ein Rattenversuch mit Aluminiumoxid-Nanopartikeln (100 mg/kg) und Bleiacetat über 60 Tage: Hodengewicht 2,03 g in der Kontrolle, 1,40 g unter Nano-Aluminiumoxid; Beweglichkeit 88,67 %, 50,00 % und unter Kombination 16,67 %; Aluminium im Hoden 8,13 gegenüber 64,05 ppm. Die Tabellen enthalten auffällige Werte und teils unplausible Einheiten, die Dosen sind sehr hoch [s90]. Mit Silica-Nanopartikeln im Trinkwasser (500 und 1000 ppm, 30 Tage) fanden sich Veränderungen nur bei 1000 ppm [s72], bei Gold-Nanopartikeln (570 µg/kg intraperitoneal) teilweise Rückbildung nach einem und deutliche nach zwei Monaten Erholung [s43], und kleinere Goldpartikel (15 gegenüber 40 nm) wirkten stärker [s04]. Ein Insektenmodell (Wanderheuschrecke) bestätigte die Aluminiumanreicherung im Hodengewebe nach Aluminiumoxid-Nanopartikeln, die Übertragbarkeit auf Säugetiere ist offen [s71].
Besonderheiten. Auffällig ist der hohe Anteil von Schutzstoff-Studien: Das Gift wird mit einem Pflanzenextrakt, einem Antioxidans oder einem Nanogel kombiniert (etwa Thymochinon, Quercetin, Vitamin D, L-Carnitin, Taurin, Ginseng, Curcumin). Nanopartikel treten zugleich als Gift [s17, s96, s181, s43] und als Träger oder Schutzstoff auf [s107, s50, s70, s118]: ZnO-Nanopartikel linderten in einem Aluminiumversuch die Hodenschäden [s107], während sie in einem anderen Versuch als Gift wirkten [s17], und ein Versuch fand bei 5 mg/kg eine günstige, bei 10 mg/kg möglicherweise schädliche Wirkung [s143]. Bei der Suche nach „Nano" führt das leicht zu Fehlzuordnungen. Viele Zahlen stehen nur in Abbildungen oder Zusatztabellen.
Erreichbarkeit. Die Arab World Research Source (EBSCO) war nicht erreichbar (Verbindung gescheitert, vermutlich abonnementpflichtig), Mandumah leitete auf eine Anmeldeseite, IASJ (Irak) und ASJP (Algerien) waren nicht erreichbar, ResearchGate antwortete mit 403. Europe PMC mit dem Sprachfilter Arabisch lieferte einen einzigen Treffer. Wo Arabisch gesprochen wird, wird in der Wissenschaft überwiegend Englisch publiziert; die regionalen Datenbanken mit arabischsprachigen Originalen blieben jedoch verschlossen, sodass nicht beurteilt werden kann, was dort liegt. Leitlinien, Register oder Kohorten zu den Zielstoffen wurden nicht gefunden.
Türkisch
Der türkische Sprachraum umfasst 30 Quellen (2002 bis 2026), von denen 21 über PubMed und 9 über TR Dizin, das türkische Zitationsregister, gefunden wurden. Nur fünf tragen einen türkischen Titel; die übrigen 25 sind englischsprachig. Die häufigsten Zeitschriften sind Biological Trace Element Research und Andrologia mit je fünf Arbeiten. TR Dizin enthält auch Arbeiten ausländischer Gruppen in türkischen Zeitschriften, etwa aus Rumänien [s185] und Bulgarien [s180], und Arbeiten mit türkischem Titel aus veterinärmedizinischen Zeitschriften (2002 bis 2018) [s264, s174, s241, s262].
Eigene Kohorten und Menschen. Humandaten sind klein. In Fall-Kontroll-Studien mit 60 subfertilen und 40 fruchtbaren Männern war Kupfer in Serum (p < 0,001) und Seminalplasma (p < 0,05) bei den Subfertilen höher, bei niedrigeren Spermienzahlen und Beweglichkeit [s253]. Eine Studie mit 23 Elementen im Seminalplasma fand zwischen normalem und pathologischem Ejakulat nur einen signifikanten Unterschied, nämlich bei Selen; alle anderen Elemente, darunter Aluminium, Mangan und Kupfer, unterschieden sich nicht (die Gruppengröße nennt der Abstract nicht) [s101]. Bei 29 Patienten mit Varikozele änderten sich Spurenelemente einschließlich Kupfer nach der Operation nicht, während Marker des oxidativen Stresses sanken [s199]. Eine bulgarische Studie in einer türkischen Zeitschrift fand Eisen in den Gruppen schlechter Samenqualität höher und Zink und Selen niedriger, ohne Kupferergebnis im Abstract [s180]. Kohorten oder Register zur Fragestellung gibt es nicht, auch keine Leitlinie.
Trinkwasser und Fluorid. Zwei Wasseranalysen beschreiben Fluorid im Trinkwasser, aber unter dem Blickwinkel der Zahngesundheit, nicht der Fortpflanzung. In der Stadt Isparta lag der Grenzwert von 1,5 mg/L in einzelnen Zonen vor einer Mischung des Wassers darüber, einzelne Zonen fielen danach unter 0,5 mg/L, was die Autoren zahnmedizinisch als ungünstig ansehen [s229]. Im Ergene-Flussbecken (Thrakien) lag Fluorid an 30 Stationen zwischen 0,246 und 1,460 ppm, keine Station über 1,5 ppm [s144]. Im Tierversuch gehört der türkische Raum zu den aktivsten: Ein Zwei-Generationen-Versuch mit 30 mg/L Natriumfluorid im Trinkwasser fand eine stark verminderte Spermatogenese bei normalen Sertoli- und Leydig-Zellen (je neun Männchen je Generation, kein Spermiogramm) [s250]; Studien mit Gelée royale [s82], Hesperidin (600 ppm NaF über 14 Tage) [s75], Ginseng (40 mg/L über 30 Tage) [s241] und der Kombination mit DMBA, einem polyzyklischen Kohlenwasserstoff [s174] schließen sich an. Als Ausreißer gilt eine Arbeit von 2002 (150 ppm Fluorid über 17 Wochen, je fünf Männchen und Weibchen pro Gruppe), die keine Pathologie im Hoden fand, bei nur lichtmikroskopischer Auswertung und ohne Spermien- oder Hormonwerte [s262]. Zellversuche an Leydig- und Sertoli-Zellen arbeiten teils mit trinkwassernahen Werten, etwa 2 ppm Fluorid mit 50 ppb Arsen [s111] oder 0,57 ppm Arsen mit 7,24 ppm Fluorid, wo ein synergistischer Effekt berichtet wird [s89]; Rinderspermien in vitro wurden in millimolaren Konzentrationen geprüft [s264].
Aluminium, Kupfer, Nanopartikel. Aus Elazığ (Fırat-Universität) stammen mehrere Tierversuche [s112, s113, s151], aus Denizli (Pamukkale-Universität) weitere [s153, s248]; typisch ist das Schutzstoff-Design (L-Arginin, Vitamin E, N-Acetylcystein, Esculetin, Chrysin, Propolis). Aluminiumdosen reichen von 5 mg/kg intraperitoneal [s248] bis 34 mg/kg [s133]; bei einem Alzheimer-Modell mit D-Galaktose ist die Einzelwirkung nicht abtrennbar [s73]. Der der Trinkwasserfrage am nächsten stehende Versuch des gesamten Raums ist eine Drei-Generationen-Studie mit Aluminiumsulfat im Trinkwasser (200, 400 und 1.000 ppb über sechs Monate; rumänische Autoren in einer türkischen Zeitschrift): niedrigeres Testosteron, geringeres Hodengewicht und mehr unbewegliche und abnormale Spermien, ohne Zahlenwerte im Abstract; das Ergebnis erwähnt eine dritte Folgegeneration, obwohl das Design nur zwei nennt [s185]. Zu Kupfer gibt es Tierversuche mit 500 mg/kg Kupfer [s113], Propolis [s151] und eine Übersicht zur Cuproptose [s06]; zu Nanopartikeln Versuche mit TiO2 und Silber (5 mg/kg intravenös: beide gelangen ins Hodengewebe; Silber veränderte Hodengewicht und Spermienparameter nicht) [s88], Nickeloxid in Mikro- und Nanoform [s44] und eine Übersicht zur Blut-Hoden-Schranke [s127].
Erreichbarkeit. Europe PMC erfasst die türkischen PubMed-Arbeiten; mit dem Sprachfilter Türkisch ergaben sich 25 Treffer. Die DergiPark-Suchanfrage wurde auf eine Prüfseite umgeleitet, die OAI-Schnittstelle bietet keine Stichwortsuche. Die TR-Dizin-Schnittstelle war erreichbar, doch die Relevanzsortierung ist grob (türkische Anfragen zu Aluminium und Mangan lieferten überwiegend Werkstoffkunde). OpenAlex war nach einer erfolglosen Suche gesperrt (HTTP 429). Die Zuordnung zum Sprachraum folgt der Herkunft der Autorengruppen.