Fluorid, Trinkwasser, Nanopartikel und Metalle · Kapitel 14 von 22 · Was die Literatur in den Sprachräumen zeigt

Englisch bis Koreanisch

Dieses Kapitel beschreibt nicht, was die Studien über Fluorid, Trinkwasser, Nanopartikel, Aluminium, Mangan und Kupfer in Bezug auf die Spermienqualität ergeben (das ist Gegenstand der Stoffkapitel), sondern wer in welcher Sprache und unter welchen Bedingungen dazu forscht, publiziert und zugänglich ist. Es geht um eigene Kohorten, Register, Leitlinien, Fachzeitschriften, regionale Besonderheiten und um die Frage, wie weit sich die jeweilige Literatur mit den verfügbaren Datenbanken überhaupt erreichen ließ. Wo es kaum eigene Literatur gibt, steht das ausdrücklich da.

Grundlage ist der bereinigte Fundus von 280 Quellen [s01 bis s280]. Die Zuordnung zu einem Sprachraum folgt in der Quellenliste zwei verschiedenen Kriterien, die man auseinanderhalten muss. Bei Russisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Französisch und Deutsch bedeutet sie meist, dass die Arbeit in dieser Sprache erschienen ist oder zumindest einen Titel in dieser Sprache trägt. Bei Arabisch und Türkisch bedeutet sie dagegen die Herkunft der Autorengruppe: Alle 40 als arabisch geführten Arbeiten sind englischsprachig, und von den 30 türkisch geführten tragen nur wenige einen türkischen Titel. Die Zählung nach Sprachmarkierung ergibt im Fundus 250 Arbeiten mit englischem Text, 40 mit arabischer, 30 mit türkischer, 12 mit chinesischer, 10 mit russischer, 6 mit japanischer, 4 mit französischer, 2 mit deutscher und 1 mit koreanischer Markierung; Mehrfachmarkierungen sind möglich, die Summe liegt deshalb über 280. Für Italienisch, Portugiesisch und Spanisch gibt es keine eigene Markierung, weil in diesen Sprachen keine Arbeit mit auswertbarem Abstract gefunden wurde. Gerade diese drei Räume sind jedoch über englischsprachige Studien ihrer Forschungsgruppen vertreten und werden unten so behandelt.

Alle Zahlen stammen aus Abstracts, die über die Europe-PMC-Schnittstelle, die NCBI-E-utilities, HAL, J-STAGE, KoreaMed, CyberLeninka und TR Dizin abgerufen wurden; in einzelnen Fällen wurden freie Volltexte gelesen. Eine Auswertung aller Volltexte hat nicht stattgefunden. Die Recherche wurde am 5. Oktober 2026 abgeschlossen.

Englisch

Der englische Sprachraum ist hier kein nationaler Raum, sondern die gemeinsame Publikationssprache der Disziplin. Von 280 Quellen haben 250 englischen Text; sie stammen aus den Jahren 1986 bis 2026. Die häufigsten Zeitschriften sind nach der Zählung der Journalangaben in der Quellenliste Biological Trace Element Research (rund 24 Arbeiten, teils als „Biol Trace Elem Res“ geführt), Reproductive Toxicology (10), Ecotoxicology and Environmental Safety (8), Chemosphere (8) und Andrologia (8), gefolgt von Toxicology and Industrial Health (6) und Environmental Pollution (5). Bei allen Einträgen ist eine Journalangabe vorhanden. Das Bild zeigt, dass die Literatur überwiegend in Fachzeitschriften der Toxikologie und der Spurenelementforschung liegt und nur zu einem kleineren Teil in urologisch-andrologischen oder epidemiologischen Journalen. Ein erheblicher Teil der englischsprachigen Arbeiten stammt dabei aus China, Ägypten und der Türkei; sie sind unten in ihren Herkunftsräumen beschrieben.

Kohorten und Bevölkerungsstudien. Beim Menschen sind es vor allem wenige größere englischsprachige Datensätze, die mehrere Metalle oder Wasserinhaltsstoffe mit der Samenqualität verbinden. Die LIFE-Studie (Longitudinal Investigation of Fertility and the Environment) schloss 413 Männer aus 16 Landkreisen der USA ein (2005 bis 2009); gemessen wurden 15 kreatininadjustierte Urinmetalle, ausgewertet mit LASSO-Regression. Kupfer war negativ mit der Gesamtspermienzahl assoziiert (β = −1,30; p = 0,028), Chrom positiv (β = 1,87; p = 0,003); für die DNA-Fragmentation war Cadmium positiv (β = 12,73; p = 0,036), Chrom negativ (β = −5,08; p = 0,001). Die Autoren sehen sowohl positive als auch negative Zusammenhänge einzelner Metalle; Schwächen sind die vielen Tests, die geringen Effektstärken und das Querschnittsdesign [s122]. Eine Klinikpopulation mit 200 Kinderwunschpatienten untersuchten Wirth und Mitarbeiter: Hohes Blutmangan war mit einem erhöhten Risiko für niedrige Spermienmotilität (OR 5,4; 95-%-KI 1,6 bis 17,6) und niedrige Spermienkonzentration (OR 2,4; 1,2 bis 4,9) verbunden, bei einem U-förmigen Dosis-Wirkungs-Muster über die Mangan-Quartile; für hohes Selen zeigten sich keine nachteiligen Effekte [s251]. Meeker und Mitarbeiter maßen bei 219 Männern aus zwei Kinderwunschkliniken zehn Metalle im Blut; am konsistentesten war ein dosisabhängiger Zusammenhang für Molybdän mit verminderter Spermienkonzentration (adjustierte OR in der höchsten Gruppe 3,5; 1,1 bis 11) und mit der normalen Morphologie. Ein Hinweis auf eine Wechselwirkung von hohem Molybdän mit niedrigem Kupfer (OR 14,4; 1,6 bis 132) beruht auf sehr kleinen Zellen, die Autoren sprechen von vorläufigen Befunden [s244]. Die Studie ist für diese Fragestellung vor allem deshalb wichtig, weil sie schon 2008 zeigte, dass Kupfer und Zink nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit anderen Metallen betrachtet werden sollten.

Zum Trinkwasser selbst gibt es im englischsprachigen Raum Kohorten, die aber keine der im Thema genannten Stoffe messen, sondern Desinfektionsnebenprodukte und Nitrat. Fenster und Mitarbeiter ordneten 157 gesunden Männern die Trihalomethan-Werte des Wasserversorgers aus den 90 Tagen vor der Samenabgabe zu: Die Konzentration allein war nicht mit der Samenqualität verbunden, wohl aber das Aufnahmemaß (Konzentration mal Trinkmenge); beim höchsten Aufnahmeniveau lag der Anteil morphologisch normaler Spermien um 7,1 Prozentpunkte niedriger (95-%-KI −12,7 bis −1,6) als beim niedrigsten, und die Autoren benennen selbst die begrenzte Expositionserfassung und die selektive Stichprobe [s259]. Die „Healthy Men Study" fand dagegen keine Zusammenhänge der Spermienparameter mit Trihalomethanen (THM4) und Halogenessigsäuren (HAA9): mittlere Spermienkonzentration 114,2 Mio./mL, mittlere Exposition THM4 45,7 µg/L [s249]. In England und Wales untersuchten Iszatt und Mitarbeiter in der nach Angabe des Abstracts größten Studie zu diesem Thema Desinfektionsnebenprodukte in der öffentlichen Wasserversorgung und fanden nach Adjustierung kaum Hinweise auf ein erhöhtes Risiko (OR pro 10 µg/L Gesamt-THM 1,01; 95-%-KI 0,91 bis 1,12) [s218]. In der dänischen FEPOS-Kohorte (985 junge Männer) war das Nitrat im Trinkwasser der Mutter während der Schwangerschaft (Median 2 mg/L, weit unter dem WHO-Richtwert von 50 mg/L) nicht mit Samenparametern, Hodenvolumen oder Reproduktionshormonen der erwachsenen Söhne verbunden; die Stärke sind die objektiv gemessenen Wasserdaten, die Schwäche die sehr niedrige Exposition [s93].

Beim Fluorid ist die kanadische MIREC-Kohorte die einzige Studie des Fundus mit Fluoridwerten im Bereich der Trinkwasserfluoridierung (Median Urinfluorid 0,50 mg/L, Wasserfluorid 0,52 mg/L, Aufnahme 0,008 mg/kg und Tag). Sie fand keine Assoziation mit Fertilität, Geburtsgewicht oder Gestationsalter, bezieht sich aber auf die Exposition der Mütter und weibliche Fertilitätsmaße, nicht auf Spermien [s95]. Im NHANES-Datensatz 2013 bis 2016 (1.008 pubertäre Jungen, ausgewertet von einer chinesischen Arbeitsgruppe) sank pro Verdopplung des Plasmafluorids das Testosteron um 7,27 % (95-%-KI −11,49 bis −2,86); auch hier gibt es keine Spermien, und es handelt sich um Jugendliche [s56].

Übersichten und Metaanalysen. Hier liegt die eigentliche Stärke der englischsprachigen Literatur. Eine Metaanalyse mit 38 Studien und 5.070 Männern fand Kupfer im Samen bei Infertilität erhöht (SMD 0,505; 95-%-KI 0,246 bis 0,764) und Cadmium ebenfalls (SMD 0,725); für Zink, Eisen, Mangan, Selen, Calcium, Magnesium und Blei zeigte sich kein signifikanter Unterschied [s20]. Eine ältere Metaanalyse mit neun Studien zu Kupfer fand dagegen keinen signifikanten Unterschied (SMD 0,42; 95-%-KI −0,29 bis 1,13) [s182]. Eine Metaanalyse mit Bibliometrie (10 qualitative, 14 quantitative Studien) nennt für Blei, Cadmium, Arsen und Zinkmangel im Seminalplasma Odds Ratios zwischen 1,77 und 2,88, erwähnt Aluminium, Mangan und Kupfer im Abstract aber nicht [s07]. Ein Umbrella-Review über 43 Metaanalysen und 67 Risikofaktoren (249 Effektgrößen) stufte nach GRADE 54,6 % der Effektgrößen als sehr niedrig, 23,7 % als niedrig und 21,7 % als moderat ein; Fluorid, Aluminium, Mangan, Kupfer, Trinkwasser und Nanopartikel kommen im Abstract nicht vor [s13]. Für Mikro- und Nanoplastik fasste eine Metaanalyse 39 Säugetierstudien zusammen: Abnahme der Spermienkonzentration um 5,99 Mio./mL, der Motilität um 14,62 % und der Viabilität um 23,56 %, Zunahme der Abnormitätsrate um 10,65 % [s54]. Zu Nanopartikeln liegen systematische Übersichten vor, die eine hohe Variabilität wegen fehlender Standardisierung betonen [s94] beziehungsweise eine insgesamt schwache und reversible Wirkung auf die Spermatogenese des Erwachsenen mit Ausnahmen beschreiben [s104]. Letztere stammt aus einer französischen Arbeitsgruppe und wird im französischen Abschnitt eingeordnet.

Tierversuche. Der englische Fundus enthält die breiteste Dosisvielfalt. Zwei Veröffentlichungen aus einem Zwei-Generationen-Versuch an Ratten mit 25 bis 250 ppm Natriumfluorid im Trinkwasser fanden keine dosisabhängigen Effekte auf Hodengewicht, Spermatidenzahl, Hormone oder Histologie [s271, s269]; andere Versuche mit 2 bis 6 ppm über sechs Monate [s247], 4,5 und 9 ppm über 75 Tage [s254] oder 5 mg/L Fluorid im Grundwasser [s138] fanden dagegen verminderte Spermienzahl und Motilität. In einem Versuch kehrten alle gemessenen Parameter nach einer Erholungsphase von 52 Tagen auf Kontrollniveau zurück [s137]. Für Aluminium berichtet ein Rattenversuch mit Dosen im Bereich der menschlichen Nahrungsaufnahme (nach Angabe der Autoren) eine Beeinträchtigung der Spermatogenese schon bei 3,35 µg Aluminium pro Gramm Hodengewebe [s178]. Die Gründe für die Diskrepanzen zwischen den Studien lassen sich aus den Abstracts nicht klären.

Leitlinien. Die englischsprachigen Leitlinien liefern zu den Zielstoffen keine Aussage. Die AUA/ASRM-Leitlinie zur Diagnose und Behandlung männlicher Infertilität (Veröffentlichung 2020, Änderung 2024) enthält einen Abschnitt „Environmental Factors" und nennt Blei in Wasserquellen als besonderes Anliegen sowie Cadmium als Reproduktionstoxikant; Fluorid, Aluminium, Mangan, Kupfer und Nanopartikel kommen im Text der abgerufenen Webfassung nicht vor [s47]. Die EAU-Leitlinie „Sexual and Reproductive Health" (Kapitel Male Infertility, Ausgabe 2024) nennt Umweltgifte in der Anamnese und unter den Ursachen testikulärer Insuffizienz, ebenfalls ohne die Zielstoffe [s51]. Für die ESHRE-Leitlinie zur ungeklärten Infertilität fanden sich keine Treffer, und in den Cochrane-Übersichten zur männlichen Subfertilität, die über Europe PMC erreichbar waren, gibt es keine, deren Titel Fluorid, Metalle, Trinkwasser oder Nanopartikel mit männlicher Fertilität verbindet.

Register. Ein Bevölkerungsregister der Samenqualität, aus dem sich diese Fragen beantworten ließen, ist in den englischsprachigen Quellen nicht erkennbar. Die großen Datensätze sind Forschungskohorten (LIFE, MIREC, FEPOS, Healthy Men Study) oder Surveys wie NHANES, nicht Register.

Erreichbarkeit. Europe PMC (REST, mit Abstracts im Modus „core") und die NCBI-E-utilities waren erreichbar; die PubMed-Webseite wurde der Vorgabe entsprechend nicht verwendet. Die Cochrane-Webseite lädt Trefferlisten per Skript nach und war nicht abfragbar; AUA-, EAU- und ESHRE-Seiten waren erreichbar. Wichtige Einschränkung: Weil fast die gesamte internationale Literatur auf Englisch erscheint, erfasst der englische Teil auch die Arbeiten aus allen anderen Räumen, soweit sie englische Abstracts haben. Das verzerrt das Bild zugunsten von Studien, die für das internationale Publikum geschrieben wurden.

Deutsch

Im deutschsprachigen Raum gibt es zu den sechs Themen keine eigenständige Primärliteratur, die sich mit den verfügbaren Mitteln finden ließ. Die Europe-PMC-Suche mit Sprachfilter Deutsch lieferte nur historische Titel aus den Jahren 1981 und 1985 ohne Abstract, die deshalb nicht ausgewertet wurden. Zwei Quellen des Fundus tragen die Sprachmarkierung Deutsch, und beide sind regulatorische Dokumente, keine Studien: die Begründungen der MAK-Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu Aluminium aus dem Jahr 2025, erschienen in der „MAK Collection for Occupational Health and Safety".

Die Begründung zu löslichen Aluminiumverbindungen leitet den MAK-Wert für Aluminiumchlorhydrat von 0,005 mg Al/m³ aus einer Lungenreizung bei Ratten und Meerschweinchen nach sechsmonatiger Inhalation von 0,08 mg Al/m³ ab; für Aluminiumchlorid gilt ein Wert von 0,0002 mg Al/m³ (inhalierbare Fraktion), abgeleitet aus einer 13-Wochen-Studie an Ratten bei 0,02 mg Al/m³, mit Schwangerschaftsgruppe C [s27]. Der Nachtrag zu Aluminium und seinen schwerlöslichen Verbindungen nennt 0,05 mg/m³ für die alveolengängige und 0,5 mg Al/m³ für die einatembare Fraktion, Krebskategorie 4 und Schwangerschaftsgruppe D, letztere mangels Inhalationsstudien zur Entwicklungstoxizität [s26]. Die Abstracts enthalten keine Befunde zur männlichen Fertilität oder zur Samenqualität; die Volltexte wurden nicht geprüft. Der Wert dieser Dokumente für das Thema liegt daher darin, dass der deutschsprachige Raum Aluminium arbeitsmedizinisch und über den Atemweg bewertet, nicht über Trinkwasser und nicht über die Hoden.

Eine deutsche Leitlinie zur männlichen Infertilität mit Umweltmetallen ließ sich nicht ermitteln. Das Leitlinienregister der AWMF war zwar erreichbar, lieferte aber nur ein JavaScript-Gerüst von rund 7 KB ohne Inhalt und war damit nicht auswertbar. Ob es dort eine einschlägige Leitlinie gibt, bleibt offen; aus dem Zugangsproblem lässt sich kein Beleg für ihr Fehlen ableiten. Register zur Samenqualität oder zu Wasserinhaltsstoffen mit Bezug zur Fertilität sind in den Quellen für den deutschsprachigen Raum nicht erkennbar. Offen bleibt auch, welche Arbeiten des englischsprachigen Fundus aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz stammen: Die Herkunft der Autorengruppen wurde nur für die in diesem Kapitel eigens genannten Räume ausgewertet.

Französisch

Der französischsprachige Raum trägt wenig, aber Eigenständiges bei, vor allem zu Nanopartikeln und Aluminium. Vier Quellen tragen die französische Sprachmarkierung, hinzu kommen weitere Arbeiten mit französischen Gruppen in englischsprachigen Zeitschriften. Die Zugänge waren PubMed beziehungsweise Europe PMC und HAL, das offene Archiv der französischen Forschung; die HAL-Schnittstelle funktionierte nur mit korrekter URL-Kodierung. Cairn war nicht erreichbar (HTTP 403).

Die zentrale Figur ist eine Arbeitsgruppe um Klein, deren Arbeiten sich durch die HAL-Treffer ziehen. Die Dissertation von 2015 „Évaluation de l'impact des nanoparticules et de l'aluminium sur la fonction de reproduction masculine" (Bewertung der Auswirkung von Nanopartikeln und Aluminium auf die männliche Fortpflanzungsfunktion) umfasst zwei Studien zur Biodistribution im Hoden nach intramuskulärer Injektion bei der Maus, eine klinische Studie zur Nanopartikelbelastung des Seminalplasmas und ihrer Korrelation mit der Spermienzahl sowie eine klinische Studie zum Aluminiumgehalt der Spermien. Der Verfasser bewertet die Ergebnisse zusammen mit der Literaturanalyse als beruhigend für die Reproduktionstoxizität von Nanopartikeln, aber als Hinweis auf einen potenziell negativen Einfluss von Aluminium; Zahlen nennt der Abstract nicht, und es handelt sich um eine nicht begutachtete Hochschulschrift [s200]. Die klinische Aluminiumstudie ist als Zeitschriftenarbeit erschienen: Bei 62 Patienten wurden Spermaanalysen nach WHO-Richtlinien und eine Aluminiumbestimmung mit Graphitrohr-Atomabsorption durchgeführt, zusätzlich eine zytologische Färbung mit dem aluminiumspezifischen Fluorophor Lumogallion. Die mittlere Aluminiumkonzentration im Samen betrug 339 µg/L; Männer mit Oligozoospermie hatten statistisch höhere Werte, für die übrigen Spermaparameter gab es keinen signifikanten Unterschied, und Aluminium wurde in den Spermien selbst nachgewiesen. Es ist die einzige Studie des Fundus, die Aluminium direkt im menschlichen Samen misst, mit den Grenzen einer kleinen Klinikstichprobe, eines Gruppenvergleichs ohne Konfidenzintervalle und des von den Autoren selbst als vorläufig bezeichneten Charakters [s206].

Zur selben Arbeitslinie gehört die systematische Übersicht „Impact of Nanoparticles on Male Fertility: What Do We Really Know?", die auch in HAL hinterlegt ist. Ihre Aussage: Nanopartikel erreichen den Hoden im Allgemeinen in kleinen Mengen und verbleiben dort über Monate, ein Überschreiten der Blut-Hoden-Schranke ist aber nicht ausreichend belegt, die Wirkung auf die Spermatogenese des Erwachsenen ist meist schwach und reversibel, und methodische Verzerrungen haben einige Studien zu einer Überschätzung der Toxizität geführt [s104]. Als Methodenarbeit mit Klein als Mitautor liegt der Nachweis von 60-nm-Gold-Nanopartikeln in menschlichem Samen und Follikelflüssigkeit vor (Wiederfindung über 70 % im Samen) [s166]. Ebenfalls aus HAL stammt ein In-vitro-Versuch, in dem sehr niedrige Konzentrationen (0,01 bis 10 mg/L) von Ceroxid-Nanopartikeln im Comet-Assay DNA-Schäden an menschlichen Spermien verursachten, ohne Verlust der Vitalität, umgekehrt proportional zur Konzentration und ohne elektronenmikroskopisch erkennbare Aufnahme der Partikel [s172]. Die Übersicht und die Dissertation nehmen im internationalen Feld eine zurückhaltende Position ein, die den vielen Hochdosis-Tierbefunden anderer Räume gegenübersteht.

Weitere französischsprachige Beiträge sind Übersichten. Greco und Mitarbeiter geben unter dem Titel „[Toxicity of nanoparticles on reproduction]" (Toxizität von Nanopartikeln für die Fortpflanzung) einen Überblick über die Wirkung von Nanopartikeln (1 bis 100 nm) auf Gesundheit und Fertilität und betonen die fehlende Rückverfolgbarkeit ihrer Verwendung und abweichende Regeln der Nanotoxikologie; der Abstract nennt keine Zahlen [s196]. Der Übersichtsartikel „Infertilité masculine, environnement et mode de vie" (Männliche Infertilität, Umwelt und Lebensstil) in Progrès en Urologie bezieht Literatur bis Juli 2023 ein und nennt die Exposition gegenüber Schwermetallen und weiteren Umweltfaktoren als schwer vermeidbar, ebenfalls ohne Zahlen im Abstract [s80]. Eine Übersicht zu beruflichen Expositionen und Spermaanomalien bei Männern in der Infertilitätsberatung wertete 13 Fall-Kontroll-Studien mit 61 bis 2.619 Probanden aus: Schwermetalle, Lösungsmittel, Hitze, Vibrationen und nicht ionisierende Strahlung traten als signifikante Faktoren hervor, bei Pestiziden fand sich kein Zusammenhang [s190].

Die einzige französischsprachige Primärstudie des Fundus stammt aus dem Bergbaugebiet Haut-Katanga in der Demokratischen Republik Kongo und erschien im Pan African Medical Journal. Sie betrifft Arsen und Cadmium, nicht die Zielmetalle, ist aber ein seltenes Beispiel einer frankophon-afrikanischen Querschnittsstudie: 48 % der Exponierten gegenüber 16 % der Nichtexponierten hatten einen Samen-pH unter 7,2 (OR 4,85; 95-%-KI 1,9 bis 12,39); 44 % gegenüber 8 % hatten Urinarsen über 20 µg/L (OR 9,04; 2,82 bis 28,96); 60 % gegenüber 38 % hatten Urincadmium von mindestens 0,5 (der Abstract nennt die Einheit „µg/ml", was wohl ein Druckfehler ist) (OR 2,45; 1,1 bis 5,47); die Gesamtspermienzahl war bei Exponierten signifikant niedriger [s170].

Offen bleibt der Zugang zur übrigen frankophonen Literatur: Suchen in HAL mit französischen Begriffen zu Fluorid, Mangan, Kupfer und Trinkwasser lieferten keine Treffer, und französischsprachige Quellen zu Fluorid und Spermien wurden nicht gefunden. Leitlinien oder Register der französischen Fachgesellschaften zu diesem Thema ließen sich nicht ermitteln. Die Dissertation und die Übersichten sind keine Primärdaten zu den Zielstoffen im Trinkwasser.

Italienisch

Eigene italienischsprachige Literatur zum Thema ließ sich nicht erschließen. Der Europe-PMC-Sprachfilter lieferte zwei Treffer: ein Buchkapitel von 2010 („Fattori maschili dei disturbi della fertilità", Männliche Faktoren der Fruchtbarkeitsstörungen), in dem die Volltextsuche nach Metallen, Wasser und Verschmutzung nichts Einschlägiges ergab, und eine Arbeit von 1992 zu Schwermetallen und ATP in Seeigelspermien, die nicht einschlägig ist. Über OpenAlex war der Titel einer Arbeit zu Gold- und Silber-Nanopartikeln an menschlichen Spermien (Universität Siena, 2011) sichtbar, der Abstract aber nicht abrufbar. Die Webseite der Società Italiana di Andrologia ließ sich nicht öffnen (keine Verbindung). Die Aussagen zum italienischen Raum gelten deshalb nur für das, was erreichbar war.

Italienische Forschungsgruppen sind dagegen über englischsprachige Arbeiten sichtbar, besonders bei Nanopartikeln und bei der Frage, wie sich Umweltbelastung im Samen niederschlägt. Santonastaso und Mitarbeiter setzten menschliche Spermien in vitro Titandioxid-Nanopartikeln (1 und 10 µg/L) aus: Der Comet-Assay zeigte nach 30 Minuten einen signifikanten Verlust der DNA-Integrität, TUNEL erhöhte DNA-Fragmentation, RAPD-PCR veränderte Polymorphismusprofile, und die intrazellulären reaktiven Sauerstoffspezies stiegen signifikant; die Autoren sehen die Genotoxizität wahrscheinlich über ROS vermittelt [s160]. In einer Folgearbeit verminderte Cadmium allein die DNA-Integrität menschlicher Spermien (Inkubation 15, 30, 45 und 90 Minuten), während die Ko-Exposition mit Titandioxid-Nanopartikeln weniger genotoxisch war; eine QSAR-Berechnung ergab eine „Sandwich"-Struktur mit Cadmium in der Mitte. Der Befund zeigt, dass Nanopartikel die Verfügbarkeit anderer Schadstoffe verändern können, und ist eines der wenigen Beispiele für eine Kombinationsfragestellung mit menschlichen Zellen [s150]. Bergamo und Mitarbeiter verglichen in einer Pilotstudie in Kampanien 110 gesunde Männer aus Gebieten mit hoher und niedriger Umweltbelastung durch illegale Abfallentsorgung: Das Sperma der Gruppe mit hoher Belastung enthielt mehr Zink, Kupfer und Chrom und weniger Eisen und zeigte verminderte Motilität und einen höheren DNA-Fragmentationsindex bei niedrigeren antioxidativen Markern; Trinkwasser wird im Abstract nicht als Quelle gesondert untersucht, die Belastung betrifft den Wohnort insgesamt [s184]. Die italienische Fachgesellschaft SIFES-MR ist mit einer narrativen Übersicht zu endokrin wirksamen Chemikalien, Luftverschmutzung und Erwärmung vertreten; Fluorid, Aluminium, Mangan, Kupfer und Trinkwasser werden im Abstract nicht genannt [s22].

Leitlinien oder Register aus Italien zu den Zielstoffen wurden nicht gefunden. Wegen der nicht erreichbaren Fachgesellschaftsseite ist unklar, ob es solche gibt.

Portugiesisch

Zu Portugiesisch gibt es in den erreichbaren Quellen keine menschlichen Studien. Der Sprachfilter für Portugiesisch in Europe PMC lieferte keinen einzigen Treffer. Über OpenAlex waren Titel aus LA Referencia sichtbar, überwiegend zu Tieren: eine Arbeit zu Aluminium bei einer in Umweltkonzentration vorliegenden Kombination mit saurem pH und hoher Wassertemperatur beim Süßwasserfisch Astyanax altiparanae mit neun Versuchsgruppen [s152] sowie der Titel einer Dissertation zu Titandioxid-Nanopartikeln (Universidade de São Paulo, 2021), deren Abstract nicht abrufbar war und die deshalb nicht als Quelle geführt wird. Die Metaanalyse zur Metallexposition bei Hauswiederkäuern, an der nach der Recherche eine brasilianische Gruppe beteiligt war, wertete 217 unabhängige Vergleiche aus 39 Artikeln aus: Metallexposition verminderte die Spermienviabilität (d++ = −1,04; 95-%-KI −1,47 bis −0,61) und die Motilität (d++ = −0,83; −1,19 bis −0,51); die Wirkung betraf vor allem Cadmium, Arsen, Quecksilber und Eisen, während für Aluminium, Kobalt, Chrom, Magnesium und Nickel Studien fehlten. Der Abstract nennt die Heterogenität der Methoden als Einschränkung, und es handelt sich um eine Analyse bei Rind, Schaf und Ziege, nicht um einen Humanbefund [s116].

Menschliche Studien zu Fluorid, Aluminium, Mangan, Kupfer oder Nanopartikeln auf Portugiesisch wurden nicht gefunden. Das ist nur eingeschränkt aussagekräftig: SciELO und LILACS (über die BVS-Suche) antworteten mit HTTP 403 und waren nicht abfragbar. Gerade diese beiden Datenbanken sind die wichtigsten Sammelstellen portugiesischsprachiger Fachliteratur, sodass die Lücke zumindest teilweise ein Zugangsproblem sein kann. Leitlinien oder Register aus Brasilien oder Portugal zu den Zielstoffen sind in den Quellen nicht erkennbar.

Spanisch

Auch die spanischsprachige Literatur ist in den abrufbaren Quellen dünn. Die Europe-PMC-Suche mit Sprachfilter Spanisch lieferte nur zwei Arbeiten von 1978 zu Metallen im menschlichen Samen von Arroyo und Mitarbeitern, die ohne Abstract nicht ausgewertet werden konnten, und eine nicht einschlägige Arbeit von 2024. Über OpenAlex waren spanischsprachige Titel sichtbar: „Metales pesados y calidad seminal en humanos" (Schwermetalle und Samenqualität beim Menschen; Revista Internacional de Andrología, 2007), „Influencia de los metales pesados e hidrocarburos en la calidad seminal" (Einfluss von Schwermetallen und Kohlenwasserstoffen auf die Samenqualität; Revista Iberoamericana de Fertilidad, 2019) und eine Arbeit von 2018 zur hyperlipidämischen Ernährung und fluoridinduzierten Reproduktionstoxizität bei Wistar-Ratten. Abstracts waren nicht abrufbar, Crossref lieferte für die Arbeit von 2007 keinen, und OpenAlex war danach durch ein Kontingentlimit gesperrt; die Titel werden deshalb nicht als Quellen geführt. Die einzige Dialnet-Trefferseite mit Fluoridbezug verwies auf einen englischsprachigen Tierversuch.

Spanische und lateinamerikanische Gruppen sind vor allem über englischsprachige Arbeiten greifbar. Aus Mexiko stammen eine menschliche Fluoridstudie mit Samenanalyse und eine Tierstudie: Ortiz-Pérez und Mitarbeiter verglichen Männer mit hoher (3 bis 27 mg/Tag) und niedrigerer Fluoridaufnahme (2 bis 13 mg/Tag); in der hoch exponierten Gruppe war FSH erhöht und waren Inhibin B, freies Testosteron und Prolaktin erniedrigt (jeweils P < 0,05), die Spermaparameter waren in keiner der beiden Gruppen auffällig. Die Autoren schließen auf einen subklinischen Effekt; die Vergleichsgruppe war ebenfalls relevant exponiert, und die Stichprobengröße steht nicht im Abstract [s260]. Eine weitere Studie aus Mexiko untersuchte bei Wistar-Ratten 5 mg/kg Fluorid mit und ohne fettreiche Ernährung über 90 Tage: Die Koexposition führte zu oxidativem Schaden (GSH erniedrigt, MDA und Proteinoxidation erhöht, jeweils p < 0,0001) und zu verminderter Zahl von Spermatogonien und Spermatozyten [s60].

Aus Spanien liegen kleine Metallstudien vor. López-Botella und Mitarbeiter bestimmten per ICP-MS/MS Metalle im Seminalplasma von 29 Spendern: Kupfer korrelierte negativ mit dem Samenvolumen, positiv mit Spermienkonzentration und spontan akrosomreagierten Spermien und negativ mit dem mittleren mitochondrialen Membranpotenzial, Mangan negativ mit Vitalität und mittlerem Membranpotenzial; die Stichprobe ist sehr klein, die Korrelationen sind ohne Mehrfachtestkorrektur berichtet [s30]. Eine Pilotstudie aus Murcia untersuchte Schwermetalle in drei Körperflüssigkeiten, also nicht die Zielmetalle, und fand zwischen Fällen und Kontrollen keine signifikanten Unterschiede, aber eine positive Assoziation zwischen dem Prozentsatz immotiler Spermien und Blei sowie Cadmium im Seminalplasma [s230]. Auf den Kanarischen Inseln wurden bei 102 Männern Strontium, Aluminium, Blei, Nickel und Vanadium im Samen per ICP-OES gemessen (Aluminium bei 73,5 % nachweisbar); zwischen Spermiogramm, Motilität oder Konzentration und den Metallgehalten fanden sich keine signifikanten Unterschiede, wohl aber beeinflussten berufliche Metallexposition und Wohnort die Aluminium- und Vanadiumgehalte [s131].

Eine nationale Leitlinie, ein Register oder eine Kohorte aus dem spanischsprachigen Raum zu den Zielstoffen ließ sich nicht ermitteln. Dialnet war erreichbar, SciELO und LILACS nicht (siehe Portugiesisch); auch für Spanisch gilt daher, dass die Aussage nur für die erreichbaren Quellen gilt.

Chinesisch

Der chinesische Sprachraum ist der Raum mit der größten Zahl eigener Kohorten und der einzige, in dem sich zu fast allen Stoffen der Fragestellung menschliche Daten finden. Zugleich ist er in den Quellen zweigeteilt: Ein kleiner Teil (12 Quellen mit chinesischer Sprachmarkierung, davon zehn ausschließlich chinesisch) erschien in chinesischen Zeitschriften, ein sehr viel größerer Teil in englischsprachigen internationalen Journalen, aber von chinesischen Arbeitsgruppen, oft mit Probanden aus einzelnen Provinzen. Die chinesischsprachigen Zeitschriften sind in PubMed mit kurzen englischen Abstracts vertreten, etwa Wei Sheng Yan Jiu (Journal of Hygiene Research), Zhonghua Nan Ke Xue (National Journal of Andrology), Zhonghua Yu Fang Yi Xue Za Zhi (Chinese Journal of Preventive Medicine) und Zhonghua Lao Dong Wei Sheng Zhi Ye Bing Za Zhi (Chinese Journal of Industrial Hygiene and Occupational Diseases). Diese Abstracts sind knapp, liefern oft nur P-Werte und lassen Fallzahlen aus; mehrere enthalten Formulierungen, die in sich unlogisch wirken, etwa die Angabe einer höheren „Spermienkonzentration" in Gebieten schwerer Kohleverbrennungsfluorose, die zur Schlussfolgerung verminderter Fortpflanzungsfähigkeit nicht passt und ohne Volltext nicht zu klären ist [s207].

Regionale Besonderheiten. Fluorid ist in China ein Endemiethema. Die Fluorose durch Kohleverbrennung im Haushalt und fluoridreiches Grundwasser in Henan sind chinesische Spezialthemen; eine Übersicht in Zhonghua Nan Ke Xue berichtet, in Gebieten schwerer Fluorose seien Fluorid im Sperma, Spermienmortalität und Infertilitätshäufigkeit höher sowie FSH und LH höher, Inhibin B, Testosteron und Östradiol niedriger, ohne Zahlen und ohne Methodik [s207]. Menschliche Fluoridstudien stammen fast alle aus Henan und werden von einer Gruppe der Zhengzhou-Universität getragen. Ein Kreis in Kaifeng mit 3,89 mg/L Fluorid im Trinkwasser wurde mit einem Kontrollkreis (unter 1,0 mg/L) verglichen (150 Personen); bei Männern war LH höher, aber Zahlenwerte fehlen im Abstract [s234]. Eine Studie im Kreis Tongxu stellte neben die Hochfluorid- und die Kontrollgruppe eine dritte Gruppe aus einem Dorf mit Entfluoridierungsprojekt; SHBG lag bei 47,85, 31,37 und 24,52 nmol/L (Kontrolle, Entfluoridierung, Hochfluorid), das Gesamttestosteron dagegen bei 3,69, 4,61 und 4,83 ng/mL, also in der Fluoridgruppe höher, was der Richtung der übrigen Studien widerspricht [s221]. Weitere Querschnittsstudien aus Henan zeigen niedrigeres Testosteron bei höherem Urinfluorid [s187], erhöhtes Östradiol und Wechselwirkungen mit Östrogenrezeptor-Polymorphismen [s177] und, in Kaifeng, eine nichtlineare Dosis-Wirkung mit einem Wendepunkt für GnRH bei einem Urinfluorid von 1,164 mg/L [s63]. Aus Guizhou stammt die größte Fall-Kontroll-Studie mit direkt gemessenem Samenfluorid (560 Männer); ihr Abstract enthält die Angabe, in der Infertilitätsgruppe seien Fluoridwerte „niedriger" gewesen, was dem Rest der Aussage widerspricht und ohne Volltext nicht prüfbar ist [s77]. Eine Studie, die Trinkwasserfluorid direkt mit Spermienkonzentration, Motilität und Morphologie beim Mann verknüpft, fand sich auch im chinesischen Raum nicht.

Kohorten und Datenquellen. Für Mehrmetallstudien hat China über die Jahre ein dichtes Netz klinik- und samenbankbasierter Kollektive aufgebaut. Aus Wuhan (Tongji-Krankenhaus) stammen Urin- und Seminalmetallstudien (1.052 Männer mit 18 Urinmetallen [s191]; 746 Männer mit 18 Seminalmetallen [s183]; Hormone, Apoptose und DNA-Schäden mit 511, 460 und 516 Männern [s192]) und die Studien zu Desinfektionsnebenprodukten. Aus Shenzhen kommen 1.136 Männer mit zehn Metallen im Sperma [s148], aus Chongqing eine Studentenkohorte (796 Teilnehmer, 666 nachverfolgt, 18 Urinmetalle) [s91] sowie 825 Männer mit zwölf Seminalmetallen [s83], aus Nanjing 330 Männer mit 25 Seminalplasmametallen [s65], 338 Männer mit 17 Urinmetallen [s52] und 743 Fälle gegen 179 Kontrollen bei Oligoasthenoteratozoospermie [s08], aus Henan 841 Männer mit 18 Seminalmetallen [s100], aus Anhui die Präkonzeptionskohorte RHCC-AC mit 425 Männern [s15], aus Qingdao 209 Männer mit 25 Spurenelementen [s29]. Als bevölkerungsnahe Datenquelle sind die chinesischen Samenbanken wichtig: Eine nationale Mehrzentrenstudie wertete 30.916 Männer im reproduktiven Alter aus zehn Samenbanken aus, mit geografisch modellierten Bodenmetallen; Quecksilber war der wichtigste Faktor für verminderte Spermienzahl, gefolgt von Arsen, Cadmium und Kupfer. Die Stärke ist die Größe, die Schwäche die ökologische Expositionszuordnung über den Wohnort [s40]. Weitere Samenspenderstudien umfassen 1.428 Spender mit 6.527 Samenproben (Urinelemente) [s125] und 1.199 gesunde Spender im Screening (Trihalomethane) [s140]. Es sind Klinik- und Spenderkollektive, keine bevölkerungsweiten Register, und die Kinderwunschklinik-Rekrutierung schränkt die Verallgemeinerbarkeit ein.

Zu Mangan liegt in China die dichteste Humanevidenz des gesamten Fundus. Neben der bevölkerungsbasierten Studie mit 1.179 gesunden Männern aus sechs Provinzen (Serummangan über 19,40 µg/L, adjustierte OR für Teratozoospermie 2,27; 95-%-KI 1,18 bis 4,37) [s224] stehen Arbeiterstudien, darunter eine Querschnittsstudie mit 84 manganexponierten Arbeitern und 92 Referenzpersonen (Urinmangan im Mittel 15,92 µg/L; GnRH und LH erhöht, Testosteron erniedrigt, progressive und Gesamtmotilität signifikant erniedrigt) [s162]. Frühe Arbeiten aus den Jahren 1995 bis 1999 sind nur als Einträge der Chinese Biological Abstracts über Europe PMC auffindbar: eine Studie aus Fuzhou mit 310 Arbeitern, davon 211 gegenüber Mangan und Elektroschweißrauch exponiert (Luftmangan 0,14 bis 5,5 mg/m³), fand Mangan, Kupfer, Chrom, Nickel und Eisen im Samen der Schweißer erhöht und Samenvolumen, Spermienzahl und lebende Spermien erniedrigt [s274]; eine Studie aus Guangxi mit je 314 Exponierten und Kontrollen fand keinen Unterschied im Fortpflanzungsergebnis, aber mehr sexuelle Funktionsstörungen (8,9 % gegenüber 4,8 %; relatives Risiko 1,9; 95-%-KI 1,0 bis 3,6) und Impotenz (5,4 % gegenüber 1,9 %; relatives Risiko 2,8; 1,1 bis 7,3), eine Selbstauskunft ohne Spermienbefund [s272]; eine Studie aus Wuhan mit 112 Arbeitern fand bei Exponierten ein niedrigeres Testosteron (21,94 gegenüber 27,97 nmol/L) und ein höheres LH [s268]. Aus dem Jahr 1996 stammen auch frühe Rattenversuche zu Fluorid und Selen, in denen Fluorid die Spermienzahl und die Beweglichkeit senkte und gleichzeitiges Selen den Effekt abschwächte [s273], sowie ein Versuch, in dem Fluorid Lipidperoxide und Kupfer, Zink und Eisen im Hodengewebe erhöhte und Selen senkte [s275]. Das ist ein früher Hinweis auf eine Kupferverschiebung im Hoden unter Fluorid, der in der späteren westlichen Literatur selten aufgegriffen wird. Die Originalzeitschriften dieser Frühwerke (etwa die Zhongguo Di Fang Bing Xue Za Zhi, Chinese Journal of Endemiology) waren nicht erreichbar.

Zu Aluminium besteht die chinesische Evidenz fast nur aus Tierversuchen mit Aluminiumchlorid. Ein Rattenversuch in Zhonghua Nan Ke Xue gab 96 Wistar-Ratten Aluminiumchlorid im Trinkwasser mit 0, 64,18, 128,36 und 256,72 mg/kg und Tag über 16 Wochen; die progressiv beweglichen Spermien sanken von 66,28 % über 46,49 % und 33,50 % auf 16,94 %, die toten Spermien stiegen von 12,71 % auf 55,19 %, und das Membranpotenzial der Spermienmitochondrien sank dosisabhängig. Die Dosen sind als Bruchteile der LD50 gewählt und damit hoch [s164]. Beim Menschen liefern vier Mehrmetallstudien aus China Hinweise auf negative Zusammenhänge von Aluminium mit der Samenqualität [s65, s55, s15], die älteste japanische Humanstudie kommt hinzu (siehe Japanisch). Aus der Metallbelastung des Trinkwassers selbst folgt aus ihnen nichts, weil Seminalplasma- und Urinwerte nicht die Aufnahme über das Wasser abbilden.

Trinkwasser. Die chinesische Humanliteratur zur Trinkwasserqualität betrifft fast ausschließlich Desinfektionsnebenprodukte und stammt weitgehend aus Wuhan. In einer Querschnittsstudie mit 2.009 Männern (April 2011 bis Mai 2012) war Urin-Trichloressigsäure als Biomarker der Trinkwasserdesinfektion mit erhöhten Odds Ratios für unterdurchschnittliche Spermienkonzentration (zweite Quartile OR 1,79; 95-%-KI 1,19 bis 2,69) und Motilität (zweite Quartile OR 1,46; 1,12 bis 1,90) verbunden, in nichtmonotonem Verlauf [s212]. Bei 324 Männern eines Wasserversorgungsgebiets wurde die THM-Aufnahme aus gemessenen Leitungswasserwerten der 90 Tage vor der Samenabgabe geschätzt; die Aufnahme durch Trinken war mit sinkender Spermienkonzentration (P für Trend 0,01 für Gesamt-THM) verbunden [s213]. Weitere Studien mit 401 Männern [s220, s193] und 1.199 Spendern [s140] gehören dazu. Mäuseversuche mit Rohwasser aus dem Jangtse (90 Tage) fanden Verschiebungen der Keimzellpopulationen und mehr abnorme Spermien [s242], ein Versuch mit Reinwasser, Leitungswasser und Rohwasser aus Nanjing dagegen keinen signifikanten Unterschied bei der Rate abnormer Spermien [s214]; ein In-vitro-Versuch mit 286-fach angereicherten organischen Stoffen aus Oberflächenwasser zeigte Zellschäden an Sertoli-Zellen [s237]. Beispiel für Eigenheiten der chinesischen Literatur ist ein Mäuseversuch mit „magnetisiertem" Trinkwasser, in dem nach zwei und sechs Monaten weniger Spermatogonien und Spermien gefunden wurden [s265].

Nanopartikel und Kupfer. Humanstudien zu Nanopartikeln und Samenqualität wurden im chinesischen Raum nicht gefunden. Es gibt zahlreiche Tierstudien zu TiO2 (Mäuse, 2,5 bis 10 mg/kg über 90 Tage; Passage der Blut-Hoden-Schranke; Mikroarray mit 70 hoch- und 72 herunterregulierten Genen) [s217], ZnO (Einzelzell-Transkriptom von mehr als 28.000 Zellen) [s74], Mn3O4 [s155], CuO [s61, s85] und Nano-Kupfer [s92]. Für Kupfer gibt es einheitlich schädliche Tierbefunde bei hohen Dosen, in China häufig an veterinärmedizinischen Fakultäten erhoben; beim Menschen stehen zwei einander widersprechende Metaanalysen, die chinesische Datenbanken einbezogen: In der Metaanalyse mit 38 Studien war Seminalkupfer bei Infertilität höher (SMD 0,505; 95-%-KI 0,246 bis 0,764), die Suche umfasste acht Datenbanken einschließlich CNKI und Wanfang [s20]; die ältere Metaanalyse mit neun Kupferstudien fand keinen signifikanten Unterschied (SMD 0,42; −0,29 bis 1,13) [s182].

Methodische Entwicklung und Rückzüge. Neuere chinesische Humanarbeiten (2020 bis 2026) nutzen Mehrmetall-Mischungsmodelle (Bayesian Kernel Machine Regression, gewichtete Quantilsummen, Quantile g-Computation) und Metabolomik; Tierarbeiten konzentrieren sich auf neuartige Zelltodwege wie Pyroptose und Ferroptose. Das erzeugt viel Mechanismuswissen, aber wenig neue Epidemiologie zu Fluorid, Aluminium, Mangan oder Kupfer im Trinkwasser. Eine Fluoridarbeit aus dem Jahr 2024 wurde zurückgezogen (Rückzugsmitteilung 2026); im abgerufenen Material fehlt die Begründung, und ob Schwesterpublikationen betroffen sind, ist unklar [s49]. Ein weiterer Kupfer-Artikel (PMID 39551859) trägt den Zusatz „Retracted Article" und wurde ohne Abstract nicht aufgenommen.

Erreichbarkeit. Der chinesische Sprachraum ist über PubMed, Europe PMC und die darin enthaltenen CBA-Einträge erfasst, nicht aber über CNKI und Wanfang. CNKI ließ in der Übersee-Version die Startseite laden, Trefferlisten werden aber per Skript und Sitzung nachgeladen, und ein direkter Abruf gab „Sorry, no data temporarily" zurück; Wanfang lieferte HTTP 415. Die chinesische Primärliteratur dort (Dissertationen, regionale Zeitschriften) bleibt ungesehen. Die beiden Metaanalysen mit CNKI-Suche enthalten Teile davon.

Japanisch

Japanische Treffer zur Kernfrage sind selten. Die J-STAGE-Suche nach „フッ素 精子" (Fluor, Spermien) lieferte laut Schnittstelle 143 Treffer, unter den jeweils ersten 20 abgerufenen Titeln war aber keine Fluorid-Spermien-Studie; Fluorid betraf dort vor allem Urinanalytik, Knochenstoffwechsel, Chromosomen von Lymphozyten und PFAS. Die CiNii-Suche nach demselben Begriff ergab sechs Treffer ohne Bezug zur Fragestellung. Für Aluminium und Kupfer ergaben die japanischen Begriffe keine einschlägige Humanstudie, für Mangan nur Arbeiten zu Cadmium-Transport in Zellen. Sechs Quellen tragen die japanische Sprachmarkierung.

Vorhanden ist eine eigene Linie zu Spurenelementen im Samen. Die älteste Humanarbeit des Fundus ist eine Studie in der Japanese Journal of Urology (1986) mit 112 Samenproben von Infertilitätspatienten und 14 Spurenmetallen (ICP-OES): Hohe Gehalte an Calcium, Zink und Magnesium, danach Eisen, Aluminium und Molybdän; Eisen korrelierte positiv mit der Spermiendichte (P < 0,01), die Beweglichkeit negativ mit Zink und Molybdän (P < 0,01) sowie mit Aluminium, Calcium und Magnesium (P < 0,05) [s280]. Es sind damit die ältesten Humandaten zu Aluminium im Sperma im Fundus, bei kleiner Stichprobe und damals eingeschränkter Methodik. Eine Arbeit im Nihon Eiseigaku Zasshi (Japanese Journal of Hygiene, 2005; englisches Abstract) untersuchte 113 Samenproben auf 14 Elemente: Selen im Samen lag bei normalen Parametern bei 99,4 ± 37,4 ng/mL gegenüber 72,1 ± 33,9 ng/mL bei abnormen (P < 0,001), mit Korrelationen zur Spermienkonzentration von r = 0,853 im Spermienanteil, 0,512 im Gesamtsperma und 0,292 im Seminalplasma; die Autoren sehen nur Selen als guten Indikator, für die übrigen Elemente einschließlich Kupfer und Mangan zeigten sich keine klaren Zusammenhänge beziehungsweise nur kleine Korrelationen [s255]. Eine Studie bei 128 infertilen Männern (50 Elemente im Seminalplasma, Zeitschrift Journal of Mammalian Ova Research, 2004) fand von 19 durchgehend nachweisbaren Elementen nur Kupfer signifikant mit der Beweglichkeit korreliert; in vitro blieb der Beweglichkeitsverlust nach 50 µg/mL Kupfersulfat auch nach Zugabe von EDTA bestehen, während er bei Zink (300 µg/mL) durch EDTA umkehrbar war [s257]. Eine Übersicht in der Zeitschrift Vitamin (2008) nennt Selen und Zink als Schlüsselelemente und hält extrem hohes Zink oder Kupfer im Seminalplasma für beweglichkeitsmindernd [s246]. Neuere Arbeiten sind ein Tagungsabstract mit 372 gesunden Männern (20 bis 39 Jahre, 17 Elemente im Sperma, drei Cluster), in dem ein Cluster mit 14 % der Teilnehmer mehr bewegliche Spermien und höhere Konzentrationen essenzieller Elemente einschließlich Mangan und Kupfer zeigte, also die Gegenrichtung zu mehreren chinesischen Studien [s42], sowie eine Studie aus Tsukuba, die Seminalplasma/Serum-Quotienten von 20 Spurenelementen bei 245 Patienten in vier Cluster ordnete und zeigte, dass die Einteilung vor allem die Ejakulatfraktion abbildet [s62]. Die größte japanische Humanserie betrifft Zink (2.010 Männer, davon 53,2 % mit normalem Serumzink), ist also nicht Teil der Zielstoffe [s97].

Eine zweite Linie sind Nanopartikel, besonders Titandioxid und Silber. Japanische Arbeitsgruppen betonen die Spermienbeweglichkeit als empfindlichen Marker: Bei Mäusen, die einmal wöchentlich vier Wochen lang 0,1 bis 10 mg/kg TiO2-Nanopartikel intravenös erhielten, sanken motile und progressive Spermienanteile und die Spermienzahl in der Cauda epididymidis, bei unveränderten Sexualhormonen und Organgewichten [s179]; nach einer einzelnen intravenösen Gabe von 10 und 50 mg/kg sank die Beweglichkeit schon ab Tag 1 [s159]. Ein Symposiumsbeitrag der Japanischen Gesellschaft für Toxikologie schlägt die verminderte Spermienbeweglichkeit als möglichen Biomarker vor [s86]. Dagegen fand eine Arbeitsgruppe aus Osaka bei zwei Wochen oraler Gabe von 10-nm-Silber-Nanopartikeln Silber in Blut und Hoden, aber keine allgemeinen toxischen Effekte und keinen Einfluss auf Zahl, Gewicht und Größe der Nachkommen [s58, s69]. Die intravenöse Applikation der Titandioxid-Studien ist weit von realer Exposition entfernt.

Die Tagungsabstracts der Japanischen Gesellschaft für Toxikologie sind frei auf J-STAGE zugänglich, enthalten aber kaum Zahlen und sind keine begutachteten Volltexte. Vier weitere CiNii-Treffer (Titel ohne Abstract) wurden nicht als Quellen geführt: unter anderem „精液中微量元素と男性不妊" (Spurenelemente im Sperma und männliche Unfruchtbarkeit, 1991) und „P-87 精漿中重金属濃度が精液パラメーターに及ぼす影響" (Einfluss der Schwermetallkonzentration im Seminalplasma auf Spermaparameter, 1999). Japanische Leitlinien oder Register zu den Zielstoffen wurden nicht gefunden.

Koreanisch

Koreanischsprachige Literatur zum Thema ist in den Quellen kaum vorhanden: Eine Quelle trägt die koreanische Sprachmarkierung. Über KoreaMed fanden sich zwei einschlägige koreanische Arbeiten, eine von 1987 und eine von 1997. Koreanische Suchbegriffe („불소 정자", „구리 정자", „망간 정자", „알루미늄 정자", „나노입자 정자" und weitere) lieferten in KoreaMed keine Treffer; englische Suchen lieferten pro Anfrage null bis drei.

Die Arbeit von 1997 (Korean Journal of Fertility and Sterility, Pusan) ist der einzige koreanischsprachige Humanbericht, der Kupfer und Mangan im Samen behandelt: 110 Männer (70 Infertilitätspatienten, 20 Vasektomierte, 20 mit belegter Fertilität), zwölf Metalle im Blut- und Seminalplasma. Im Seminalplasma unterschieden sich Calcium, Magnesium, Kupfer, Mangan, Cadmium und Blei signifikant nach Spermiendichte, Beweglichkeit und Hormonspiegeln; Mangan, Cadmium und Blei waren bei Vasektomierten höher als in einer Infertilitätsgruppe mit testikulärem oder epididymalem Faktor. Effektgrößen stehen nicht im Abstract, die Gruppen sind klein [s270]. Die Arbeit von 1987 (Korean Journal of Urology, Seoul) ist ein Mäuseversuch zu Cadmium (0,5 bis 3,0 mg/kg intraperitoneal) mit Vorbehandlung durch niedrige Dosen von Cadmium, Kupfer, Selen, Mangan oder Phenobarbital: Eine Schutzwirkung war bei Cadmium deutlich, bei Mangan mäßig und bei den übrigen, darunter Kupfer, gering; als kritische Hodenkonzentrationen werden 0,32 µg/g für histologische Veränderungen und 0,60 µg/g für Nekrosen genannt. Ein Spermienendpunkt gehört nicht dazu [s279].

Koreanische Gruppen erscheinen sonst in englischsprachigen Zeitschriften: ein In-vitro-Versuch an Mausspermien in 2,5, 5 und 10 mM Natriumfluorid über 90 Minuten (Chung-Ang-Universität), in dem ATP, Beweglichkeit, intrazelluläres Calcium, Proteinkinase-A-Aktivität und Tyrosinphosphorylierung sanken [s198], ein In-vitro-Versuch zu Silber-Nanopartikeln an Mausspermien [s203] und ein Rattenversuch mit ZnO-Nanopartikeln (500 mg/kg), dessen Abstract keine Hodenendpunkte nennt [s219]. Eine koreanische Kohorte zu Fluorid, Aluminium, Mangan oder Kupfer und Spermienqualität gibt es im Fundus nicht; zur Trinkwasserqualität und Spermien in Korea wurde nichts gefunden.

Zum Zugang: KoreaMed war über ein Formular erreichbar, die Startseite des Koreanischen Zitationsindex (KCI) ebenfalls, eine geratene Suchadresse ergab jedoch 404, und die offene Schnittstelle verlangt einen Schlüssel; DBpia war nicht erreichbar. Die koreanische Landesliteratur fehlt deshalb weitgehend, und das geringe Ergebnis ist teilweise ein Zugangsproblem.

Alle Kapitel und Anhänge (26)
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Aufbau und Methodik dieser Studie
  3. Hintergrund
  4. Studienlage: Metaanalysen und Übersichten
  5. Überblick und Lesart bis Mangan beim Menschen
  6. Kupfer beim Menschen
  7. Metallgemische und Mehrelementstudien
  8. Berufsgruppen und belastete Wohnregionen bis Gesamtbewertung der Beobachtungsstudien
  9. Wie die Evidenz hier gelesen wird bis Aluminium: Studien am Menschen und In-vitro-Versuche
  10. Aluminium: Tierversuche bis Kupfer: Tierversuche und Zellversuche
  11. Mehrelement-Studien mit Aluminium, Mangan und Kupfer bis Nanopartikel: Tierversuche
  12. Mechanismen und biologische Plausibilität
  13. Dosis-Wirkung, Subgruppen und Reversibilität
  14. Englisch bis Koreanisch
  15. Russisch bis Türkisch
  16. Widersprüche und ihre mögliche Erklärung
  17. Limitationen der Evidenz
  18. Offene Forschungsfragen
  19. Praktische Einordnung
  20. Glossar
  21. Quellenverzeichnis (Teil 1 von 2)
  22. Quellenverzeichnis (Teil 2 von 2)
  23. Diagramme
  24. Quellen s01–s139
  25. Quellen s140–s280
  26. Prüfprotokoll der Quellenkontrolle